Wieviel Arbeit macht ein Hund?

Diskutiere Wieviel Arbeit macht ein Hund? im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Ich wünsche mir, seit ich klein bin, einen Hund - - - leider wollten meine Eltern nie einen! Ich weiss ganz sicher, dass ich mir irgendwann, wenn...

  1. Krissi

    Krissi Diplom-Kelly-Fan

    Dabei seit:
    08.10.2002
    Beiträge:
    2.734
    Zustimmungen:
    39
    Ich wünsche mir, seit ich klein bin, einen Hund - - - leider wollten meine Eltern nie einen!
    Ich weiss ganz sicher, dass ich mir irgendwann, wenn ich mein Studium fertig habe, einen anschaffen werde! *träum*
    Erfahrung mit Hunden hab ich logischerweise noch gar keine, und darum würde mich mal interessieren, wieviel Arbeit so ein Hund überhaupt macht, mal abgesehen von 3x täglich Gassi gehen!

    Wie sieht so ein Tag eines Hundebesitzers aus?
    Und wie lässt sich Hundehaltung mit Berufstätigkeit vereinbaren?
     
  2. Anzeige

    schau dir mal diese Ratgeber an. Dort wirst du bestimmt fündig.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  3. #2 Schreiraupe, 28.01.2008
    Schreiraupe

    Schreiraupe Guest

    drei mal täglich reicht bei uns nicht. also rechne damit das es mehr wird.
    abgesehen davon musst du füttern je nach rasse kämmen mal die zähne putzen
    mit dem hund spielen

    er wird auch mal krank.

    dann die erste zeit wenn sie noch nicht stubenrein sind wirst du nur beim anblick eines putzlappens heulen.

    du musst mit ihm trainieren alleine zu bleiben das ist ein hartes stück arbeit.

    ich sprech da aus erfahrung.

    ich bin berufstätig und wenn meine oma nicht wär wäre das gar nicht möglich mit der kleinen maus. ich wollte das dann auch dem hund nicht antun
     
  4. Carla

    Carla Guest

    Es kommt ja darauf an, wieviel Du mit dem Hund auf die Beine stellen möchtest. Da ich schon immer Hunde hatte, habe ich nur bei den ersten eine Hundeschule besucht und jetzt nicht mehr. Wobei ich das vielleicht mal wieder ins Auge fassen wollte.

    Mein Tag sieht so aus:

    Ich gehe viermal am Tag mit meinen Hunden Gassi, davon zwei grössere Spaziergänge. Bei Wind und Wetter. Im Sommer ist es echt schön, im Winter verfluche ich das manchmal.
    Alles in allem möchte ich meine Hunde nicht missen, sie laufen hier aber mehr "nebenher" im Alltag. Allerdings lasse ich ihre Bedüfnisse niemals ausser Acht, sie sind einfach Familienmitglieder. Auch müssen sie nie mehr als drei Stunden allein bleiben, wobei allein bleiben bedeutet, dass ich im Nebenraum arbeite, in den sie nicht mit rein können oder ich eben zum Einkaufen oder zum Arzt fahre.

    Wichtig ist sicher auch, was für einen Hund man sich anschafft. Einen Husky in einer 1-Zimmer Wohnung ist ebenso fehl am Platze wie ein Cockerspaniel bei Leuten, die nicht gern unterwegs sind.
     
  5. #4 JessieKr, 28.01.2008
    JessieKr

    JessieKr Guest

    Die "Arbeit" die ein Hund macht, kommt immer auf den Hund an sich an. Je nach Rasse ist es mit einem Spaziergang nicht getan. Unter den Hunderassen gibt es richtige Arbeitstiere, denen ein Spaziergang nicht reicht, die wollen artgemäß ausgelastet werden. Ein Bordercollie zB gehört nicht in eine Famile die nur Spaß am Spaziergang hat, der gehört an eine Herde, alles andere ist mM nach nicht vereinbar mit dieser Rasse. Ein Jagdhund ist für die Jagd gezüchtet worden, der braucht ebenso eine andere Art der Auslastung wie zB ein Schäferhund. Es kommt eben immer darauf an, woher man den Hund hat, ein Labbi aus Arbeitslinie ist wieder ein gänzlich anderer Hund, als ein Labbi der aus Showlinie kommt und auf Größe und Masse gezüchtet wurde.

    Ich habe "nur" eine Collie-Schäferin, die allerdings nur so stotzt vor Temperament, ihr reichen die 3 Stunden Spaziergang am Tag nicht, sie will auch in der Wohnung beschäftigt werden, bzw auf Spaziergängen "arbeiten" und nicht nur laufen.

    Ich finde es immer traurig, wenn Hunde nur nach optischen Gesichtspunkten ausgesucht werden und dann in den Familien seelisch leiden, trifft leider auf die meisten "Modehunde" zu.

    Wenn du noch keine Hundeerfahrung hast, würde ich dir dringend zu einem bereits ausgewachsenen im Wesen und Charakter gefestigten Tierschutzhund raten. BEi einem Welpen kann man sehr viel falsch machen, jede Hundeschule hat das Allwissen gepachtet und als Laie erkennt man sehr schlecht, was richtig und was falsch ist, daher lieber erstmal mit einem Hund anfangen, der einem "Anfängerfehler" eher verzeiht.

    Wie gesagt, es kommt immer auf die Rasse an, wieviel "Arbeit" sie machen und vor allem wieviel Arbeit sie von dir verlangen.
     
  6. bianka

    bianka Schweinchen-Häuptling

    Dabei seit:
    18.08.2004
    Beiträge:
    409
    Zustimmungen:
    20
    Es kommt immer drauf an, wieviel ein Hund arbeit macht. Ich gehe mit meiner Dicken dreimal am Tag Gassi hier aufm Feld mit Wald, davon zwei große Spaziergänge, egal welches Wetter. Abend gibt es bei uns nur ne kleine Pipirunde am Anfang vom Feld (wohnen direkt am Feld, muss nur über die Straße gehen, ist ganz praktisch). Du musst dir bewusst sein, dass der wirklich jeden Tag raus muss, also auch wenn es stürmt oder wie aus Kübeln schüttet. Wenn ich nicht viele Hunde beim Gassi treffe, muss ich sie natürlich während dessen beschäftigen, sprich Ball spielen, bisßchen Gehorsam trainieren etc.

    Dann solltest du mit dem Hund auch Kopfarbeit machen, was ich gerne zu Hause mache, damit er auch da ausgelastet ist.

    Je nachdem welche Rasse du willst, kommt noch Fellpflege dazu, also bürsten.

    Wenn du dir schon einen erwachsenen Hund vom Tierschutz holst, sparst du du dir die Arbeit mit dem Stubenrein werden oder auch das Alleinsein beibringen.

    Du könntest je nach Lust auch noch in einen Hundeverein gehen oder Agility machen. Das fordert natürlich auch wieder Zeit.

    Ansonsten fällt bei uns soweit nicht noch mehr arbeit an. Sie fordert halt noch Abends beim Fernsehschauen ihre Streicheleinheiten, aber das ist ja keine Arbeit.

    LG Bianka
     
  7. #6 Schweinchenfreundin, 28.01.2008
    Schweinchenfreundin

    Schweinchenfreundin Guest

    Zuerst einmal ist einen Hund zu haben echt das Schönste, was es gibt.
    Man kann ne Menge mit nem Hund anstellen, spaziere gehen, ihm vielleicht Kunsstücke beibringen, Agility machen etc.
    Natürlich ist die richtige Rasse/ Mischung das A und O. Es gibt aber auch manchmal beim Züchter ältere Hunde.
    Von nem Welpen würde ich nicht per se abraten, du musst jedoch wissen, dass ein Hundebaby immer sehr Arbeit macht.
    Von der Stubenreinheit angefangen bis zu angeknabberten Möbeln kann fast alles passieren. Die Kleinen stellen einfach ne Menge Blödsinn an und man braucht vor allem viel Zeit.
    Natürlich muss ein Hund zum Tagesablauf passen, integrierbar sein.
    Denn man kann schlecht den Tagesablauf um den Hund her planen.
    Ich habe eine Zwergschnauzer-Hündin und nen Mix. Anfangs habe ich die Hündin (damals noch Einzelhund) auch 9 Stunden am Tag alleine gelassen, musste arbeiten.
    Sie war es gewohnt, hat den ganzen Tag geschlafen-so wie jetzt auch, wenn ich zu Hause bin. Mittlerweile bin ich höchstens 5 Stunden aus dem Haus, was ich auch nicht tragisch finde. Sie bekommen beide 3-4 Mal am Tag Auslauf, davon eine große Runde. Eine ganz kleine und 2 mittlere.
    Spielen tuen wir nur mit dem Rüden, die Hündin zeigt keinerlei Interesse am Spielen, nur manchmal mit anderen Hunden.
    Missen möchte ich keinen von ihnen.


    LG Susa
     
  8. Ariane

    Ariane Guest

    Also:
    ich wollte immer einen Hund.

    Habe mich aber aus Vernunftgründen dagegen entschieden, da ich berufstätig bin und kein tier es verdient hat 9 Stunden am Tag alleine zu sein - meine Meinung.

    Blöd nur, dass meine Eltern sich einen geholt haben (beide Rentner) und ihm dann nicht mehr gerecht werden konnten.
    Jetzt hab ich einen Hund....

    ABER - der geht tagsüber zu meinen Eltern.
    Da ich ja vor der Arbeit mit ihm gehe und ihn nachmittags mit zum PFerd nehme, gehen meine Eltern nur mittags mal ne halbe STunde raus - und wenn es krankheitsbedingt nicht geht nur fünf Minuten.

    Arbeit - naja - es ist wunderschön mit Hund. Allerdings muss man sich vorher im Klaren sein, dass man eingeschränkt ist.
    Mittlerweile kann ich ihn überall mit hinnehmen. War aber ein STück Arbeit.
    Alleine bleiben ist Glücks-Sache mal klappt es als ob er gar nicht alleine wäre, mal brüllt er alles zusammen - also immernoch Arbeit.
    Und seit neustem verweigert er das Fressen wenn ich ihn mal einen Tag bei meinen Eltern lassen - Urlaub ohne Hund ade...

    Muss alles nicht so sein - aber wie gesagt, man sollte sich damit beschäftigen.....

    Und wenn er krank ist - meiner memmt dann und will betüdelt werden :-)
     
  9. #8 DiePilzin, 28.01.2008
    DiePilzin

    DiePilzin Guest

    Ich träume auch schon total lange von einem Mops :heart: Allerdings warte ich mit der Anschaffung auch aus Vernunftgründen. Ich möchte auf jeden Fall erst mit meinem Freund zusammenwohnen, denn wenn ich mal krank bin möchte ich nicht im Winter stundenlang draußen unterwegs sein und überhaupt finde ich es besser, wenn für den Notfall noch jemand da ist. Als ich noch zu Hause wohnte, hatten wir einen Hund, daher weiß cih ja was an Arbeit auf mich zukommt, allerdings würde ich Anfängern auch eher zu einem "fertigen" Hund raten, uns ist damal bei der Erziehung auch viel schief gegangen... Oder zumindest den Besuch einer Hundeschule finde ich sehr ratsam...

    LG Isa, die sich jetzt weiter mit sinnlosen Aufgaben rumärgern muss :eek3:
     
  10. #9 Schokobaerchen, 28.01.2008
    Schokobaerchen

    Schokobaerchen Futtertütenöffner

    Dabei seit:
    13.07.2003
    Beiträge:
    596
    Zustimmungen:
    189
    wie schon gesagt, es kommt immer darauf an, was man sich für enen hund holt.
    unsere hündin haben wir mit 9 jahren aus dem TH geholt inzwischen ist sie 14

    wir gehen zwar dreimal täglich (bzw. ich ja nichtmehr, außer eben am we, wenn ich meine eltern besuche) aber es macht ihr auch nix wenn es nur kurze runden sind´, am wochenede fahren meine elten aber 2-3 stunden in die heide.
    anfangs hat meine sis sie noch mit zum joggen genommen, das kann man jetzt vergessen, nach 1,5 km wird ihr das zu anstregend, sie legt sich hin und hat keine lust mehr :p
    ansonsten schlawänzelt sie auch einen großteil des tages im garten rum, geht meine oma besuchen, holt sich bei jedem ihre streicheleinheiten und abends guckt sie mit meinen eltern fernsehn ;)
    ich finde absolut nicht, dass sie viel arbeit macht, aber der hund war eben schon erzogen als wir ihn bekamen und ist jetzt auch schon etwas älter, bei nem junghund sieht das ganze mit sicherheit ganz anders aus, lassie hatte z.b. noch nie interesse am spielen, lieber studenlanges streicheln ;)
     
  11. #10 Anne, 28.01.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 28.01.2008
    Anne

    Anne Guest

    Hallo,

    einen Hund zu haben ist schon was tolles - aber man muß sich 100%ig seiner Pflicht bewußt sein.

    Ich habe mit 8/9 Jahren meinen ersten Hund gesittet. Es war ein Langhaardackel namens Purzel. Meistens war meine älteste Schwester dabei und wir haben ihm ne Menge Kunststücke beigebracht.

    Danach folgten weitere Sitter-Hunde. Mit 16 Jahren bekam ich meinen eigenen Hund, den ich überall mit hinnahm. Wenn ich zur Schule ging bzw. nachher arbeiten, war er bei meinen Eltern.

    Als Cyrus starb, hatte ich nach ner Zeit wieder einen Sitter-Hund und danach bekam ich Momo, die mittlerweile 10 Jahre mit mir zusammen lebt. Ich möchte sie nicht missen und liebe sie heiß und innig.
    Momo ist eine kleine Chihuaua-Mix-Hündin (Jack Russell-Größe) und habe mir das damals sehr wohl mit der Größe überlegt. Ich kann sie überall mit hinnehmen und bisher gab es nie Probleme. Sie kommt auch mit, wenn ich nur kurz zum Aldi fahre. Sie wäre traurig, wenn ich es nicht machen würde.

    Morgens gehe ich kurz mit ihr in den Wald, dann fahre ich zur Arbeit. Meine Freundin, die direkt neben mir wohnt, holt sie dann rüber und so bleibt meine Kleine den ganzen Tag da. Abends gehen wir zusammen spazieren, knuddel oder spiele mit ihr und kurz bevor wir schlafen gehen, kommt meine Freundin mit ihrem Hund nochmals rüber und wir gehen nochmal ne Runde.

    Damals als sie noch ein Welpe war bin ich erst mit ihr zur Welpenschule, danach Junghundekurs und dann noch zwei andere Kurse, weil es einfach Spaß machte. Zuhause habe ich mit ihr viele Kunststücke eingeübt.

    Ich habe es nie als lästig empfunden, das sie immer bei mir sein will und war auch nie mit den Leuten einer Meinung die einen Hund als Einschränkung empfunden haben. Ich habe mich noch nie eingeengt gefühlt und wenn ich was unternehme (außer natürlich ne Party) nehme ich sie mit. Da sie sehr gut hört und immer in meiner Nähe bleibt, brauche ich nur die Leine wegen des Leinenzwangs in der Stadt.

    Wenn wir damals mit dem Mountain-Bike gefahren sind, ist sie die erste Zeit gelaufen bis sie mir zeigte, das sie in den Rucksack möchte. Ansonsten mit dem Normalo-Fahrrad kam sie vorne ins Körbchen, wenn sie zu müde vom laufen war.

    Wenn du dir später einen Hund aussuchst, gehe nicht danach was gerade in Mode ist. Überlege dir genau, welcher Hund zu dir paßt und nicht als erstes danach, wie der Hund aussieht. Das ärgert mich immer, wenn ich Leute reden höre, die einen Hund nur nach dem Aussehen aussuchen und sich nachher ärgern, das er nicht zu ihnen paßt. Lass dir einfach Zeit :-)

    Liebe Grüße

    Anne
     
  12. #11 Biensche37, 28.01.2008
    Zuletzt bearbeitet: 28.01.2008
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

    Dabei seit:
    10.09.2003
    Beiträge:
    9.398
    Zustimmungen:
    5
    Das schönste mitunter an einem Hund ist: Das Gassi gehen. Das ein Hund einen an die frische Luft bringt. Man lernt auch Regenwetter zu schätzen. Auch diesigem Wetter schöne Seiten abzugewinnen. Man lernt den Sonnenaufgang neu kennen und den Sonnenuntergang. Man lernt seine warme Wohnung neu zu schätzen, wenn man durchnässt einem Regenschauer nicht entkommen konnte und lacht sich selbst aus, wenn man wie ein begossener Pudel mit dem Hund zur Tür reinstürzt und eigentlich nicht richtig ernst "Scheiß Wetter" ruft.... :rofl:
    Auch Sturm und Schneeschauern hartnäckig trotzend stapft man mit dem Hund durch die Felder und denkt: Ihr faulen Leute liegt alle auf dem Sofa - ihr Weicheier...ich aber bin an der frischen Luft. Wie ein Seemann auf See trotzen wir der Gischt....ja - es kann ungemütlich werden. Ein Hund ist nunmal nicht nur ein Schön-Wetter - Rausgeher.
    Ich habe hier so viele Leute mit kleinen Fiffis, die gehen nur von einer Laterne zur nächsten und bei Regen weiß ich auch nicht was die machen...ob die Zuhause ein Katzenklo für ihre Fiffies haben? Echt- bei manchen verstehe ich nicht, warum sie Hunde angeschafft haben.
    Es gibt halt Unterschiede zwischen uns Hundehaltern. Und zwar die, die ihren Hund halten und die Gassigänge für eine lästige Tätigkeit abhandeln. Und die, die die Gassigänge als Highlight sehen und sich darauf freuen eine Stunde rauszugehen, oft die gleichen Leute um die gleiche Zeit trifft, wo die Hunde sich auspowern können um Zuhause ins Körbchen zu fallen...man unterhält sich mit den Leuten und knüpft nette Kontakte....man tauscht sich aus und lernt von anderen Hundebesitzern, was man in der Hundeerziehung besser machen kann und was man sogar falsch gemacht hat....
    Ich habe mir einen Hund gekauft, mit dem ich nicht meine Wohnung dekorieren kann, sondern der mich nach draußen bringt.
    Es ist super gesund und die Blutwerte werden besser. Man ist nicht mehr so häufig erkältet und trotzt einer Grippe eher, wenn man tägl. längere Spaziergänge macht.
    Allerdings sollte man sich wirklich vorher Gedanken machen, ob es in der Gegend attraktive Orte gibt. Nur immer in der Stadt, um den Block und an der Leine-- das kann es nicht sein. Und ein Hund sollte kein Stubenhocker sein.
    Man sollte sich einen Hund dann anschaffen, wenn man Urlaub hat. Denn wenn es ein Welpi ist, dann heißt es mind. 2 x Nachts rausgehen.
    Aber man kann auch vom Tierschutz z.B. einen stubenreinen Junghund bekommen. Wie wir. Man prägt diesen Hund dann über einige Wochen und er gewöhnt sich schnell an seine neue Bezugsperson.
    Auch sollte man sich Gedanken machen welche Rasse zu einem passt. Wenn man sich eine Sheltie oder Border Collie oder sowas holt, dann sollte man auch nebenbei Agility Training machen. Die Hunde bekommen sonst schnell Langeweile und Frust. Und das sind dann die Hunde, die einem die Wohnung umdekorieren.
    Für mich und meine körperlichen Verhältnisse kam kein super sportl. Hund in Frage...gut - Cindy ist jetzt ein Mops-Jack Russel Mix und ist schon gut auf den Beinen.... :fg: Aber wir haben hier die Felder um die Ecke und sie hat viele 4 -Beiner zum toben gefunden, die wir tägl. treffen....und Zuhause liegt sie dann im Körbchen oder an meinen Füßen und ist eine ruhige Vertreterin. Das wäre sie sicher nicht, wenn ich nur 3 x 15 min. um die Büsche mit ihr ginge.
    Wir gehen 4 x tägl. Davon 3 x 1 Std. und 1 x 40-45 min.

    bine
     
  13. Anne

    Anne Guest

    @ Bine: Bei uns siehst du am Baggerloch auch kaum Leute bei schlechtem Wetter. Weder welche mit großen noch mit kleinen Hunden. Meine Freundin und ich wundern uns dann immer wie einsam es dort ist. Kommt die Sonne raus, triffst andauernd jemanden dort. Ich frag mich auch immer ob sie bei schlechtem Wetter ihre Hunde dann nur im Garten sch.... lassen.

    Lieben Gruß

    Anne
     
  14. Krissi

    Krissi Diplom-Kelly-Fan

    Dabei seit:
    08.10.2002
    Beiträge:
    2.734
    Zustimmungen:
    39
    Bei den Superfrauchen war mal eine Frau mit einem Hund, der für sein Geschäft immer auf den Balkon gehen musste! :eek: Dann hat er auch öfters mal ins Wohnzimmer gemacht! Wie soll so ein Hund das denn auch bitte unterscheiden?
    Tze!
     
  15. Anne

    Anne Guest

    Sowas finde ich total arm. Dann schaffe ich mir keinen Hund an. Auch wenn ich höre, das manche Kleinhundebesitzer ein Katzenklo für den Hund haben, ist sowas von dämlich. Wenn ich keine Lust zum spazieren gehen habe, hole ich mir ein oder zwei Katzen aber bestimmt keinen Hund.

    Man kann einen Hund aber sehr gut daran gewöhnen z. B. nur auf grünem zu machen. Momo würde nie auf Gehwegen käckeln weil sie es nicht kennt und habe sie als Welpe immer auf Rasen gesetzt.
     
  16. #15 Schweinchenfreundin, 28.01.2008
    Schweinchenfreundin

    Schweinchenfreundin Guest

    Ein Hund ist nunmal nicht nur ein Schön-Wetter - Rausgeher.

    Doch-meine schon! :p Meine Hündin mag Regen absolut nicht, wenn es richtig regnet, muss ich sie echt scharf ansprechen, dass sie überhaupt ihr Geschäftchen machen geht. Ansonsten flitzt sie so schnell wieder nach oben, so schnell kann man garnicht gucken.
    Und das, obwohl sie kein Handtaschen-Fifi ist. :nuts:
    Aber ich kenn auch eine, die im vorletzen Jahr nen Welpen von mir wollte, sie meinte auch, dass sie ihren Hund ans Katzenklo gewöhnen möchte und sie ansonsten viel tragen wird. Ne-Chihuahua-Mixe brauchen natürlich keinen Auslauf.
    Ich brauch nicht zu erwähnen, dass sie von mir keinen Hund bekam...
    Nun hat sie nen Rattler, der kaum Auslauf bekommt-warum auch?
    Ist ja ne Katze..., sie ist halt beratungsresistent :argum: !

    Ach, nen Hund zu haben ist schon was Schönes-ich will nie wieder ohne einen Hund sein. :heart:


    LG Susa
     
  17. Luisa

    Luisa Guest

    Also mein Freund und ich haben nun auch seit dem 26.11. nen Hund.
    Er kommt aus dem Tierheim, er war ein Fundhund!
    Wir hatten zum Glück von Anfang an keine Probleme mit seiner Stubenreinheit, er war vom ersten Tag an stubenrein.
    In den zwei Monaten hatte er bis jetzt zwei mal in die Wohnung geka*** aber naja das kann auch daran liegen, dass er gebettelt hat und raus wollte, wir aber nicht gegangen sind, weil wir fünf Minuten vorher erst draussen waren. Er ist nämlich ein Wohnungshund.
    Also wir gehen drei mal am Tag raus, oft auch mindestens einmal täglich große Runden von 1-2 Stunden. Das ist anfangs ziemlich anstrengend, wenn man das Spazierengehen nicht gewöhnt ist. Auch wenn es regente, man muss immer raus, besonders bei Wohnungshunden ist es ja so.. Aber naja, meist will der Hund dann nach fünf Minuten selber wieder rein :elach:
    Inzwischen hat er sich gut eingelebt, auch wenn er den ersten Monat ziemlich ängstlich war, sich nie streicheln lassen hat, immer von uns weggegangen ist, nie zu uns gekommen ist, Angst hatte vor Menschen.
    Aber das kann auch an seiner Vorgeschichte gelegen haben, die ja leider niemand weiß. Aber das ist viellicht ja auch besser so...
    Bedenken musst du auch, dass es wohl nix mehr mit ausschlafen wird...
    Also ich (man bedenke mit 17 Jahren) kenne das Wort als Ex-Langschläfer gar nicht mehr!
    Er macht einen jeden Tag etwa um acht wach weil er rauswill und abens um zehn geht er seine letzte Runde!
    Mit Alleinesein hatten wir von Anfang an keine Schwierigkeiten. Klar tut es weh, wenn man geht und der Hund kratzt an der Wohnungstür und winselt wie verrückt. Aber das hatte sich schnell gelegt.
    Da mein Freund zur Zeit arbeitssuchend ist, ist der Hund nie lange alleine. Aber wenn er Arbeit findet, dann schätze ich, wird der Hund sich auch schnell daran gewöhnen, aber es kommt halt immer auf den Charakter des Hundes an!
    Aber mit nem Hund wirst du natürlich auch jede Menge Spaß haben. Wenn du dir einen zulegen solltest, empfehle ich dir auf jeden Fall eine Feldleine (gibts für zehn Euro bei zoopl**). Diese ist für die Anfangszeit gut und nützlich für den Auslauf, Training und wenn man den Hund noch nicht sofort ableinen möchte und gleich frei laufen lassen will.

    Ich wünsche mir auch seitdem ich ein paar Jahre alt war einen Hund und mein Traum hat sich erfüllt :nuts: Ich wünsch dir auf jeden Fall viel Glück dabei!

    Hier noch ein Bild um wen es die ganze Zeit geht, um unseren Pogo :-)

    [​IMG][/url][/IMG]
     
  18. #17 SusanneC, 28.01.2008
    SusanneC

    SusanneC Guest

    Hallo!

    Je nach hund und Typ kann man mit 2-4 Stunden am tag rechnen.

    Meiner ist ein wenig Lauffaul, dem reichen einmal 1,5 Stunden und einmal 20 Minuten (und er muss irgendwo nen Tank eingebaut haben, 12 Stunden und länger einhalten null Problem, wartet man lieber bis zum nächsten morgen als noch mal nachts um elf aus dem körbchen zu krabbeln), und 2-3 mal die Woche dann nachmittags noch eine Stunde Spielen mit den Hunden der Nachbarschaft, sonst 20 Minuten Apportieren, länger hält er die Konzentration nicht durch.

    Es ist aber damit auch noch nciht ganz getan, es muss ja auch nebenbei erzogen werden, 8 Stunden alleine bleiben geht auch nicht so ohne weiteres, mehraufwand beim Staubsugen, Hund bürsten und und und.

    Das Hauptproblem ist: Du kannst unmöglich Vollzeit arbeiten mit Hund. Nur ganz wenige Chefs erlauben den hund mitzunehmen, und so ein täglicher Hundesitter will eben auch erst gefunden werden. Allein inder wohnung bellt er irgendwann die ganze Nachbarschaft zusammen, verwüstet Deine einrichtung oder lässt sich was ganz anderes einfallen, und mit Zwinger draussen istes auch nciht besser - oder er findet 1.000 kreative Wege ohne dich Gassi zu gehen. Auch einfach weil im Winter dann zu wenig helle Stunden bleiben um ihn anständig zu bewegen.

    Hund geht eben nur, wenn einer wenigstens nur halbtags arbeitet oder man jemand hat, der ihn stundenlang betreut.

    LG
    Susi
     
  19. #18 Sana-bell, 29.01.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 29.01.2008
    Sana-bell

    Sana-bell Guest

    Seit 1,5 Jahren wohnt ja nun unsere 4 pfoten Prinzessin bei uns...
    Ich habe mir auch immer einen gewünscht.

    Der Alltag mit der Kleinen ist schön aber auch manchmal anstrengend, 3* Gassi gehen reicht bei uns auch nicht... Sie ist unheimlich lauffreudig und braucht sehr viel Bewegung.
    Was schön ist, denn dadurch bewege ich mich auch viel an der frischen Luft, was ja gesund ist.
    Ich muss sie erziehen (sie ist ein Sturkopf), füttern, kämen, Pfötchen pflegen, spielen und mir immer neue Spiele einfallen lassen...

    Ich bin berufstätig und ich bin der Meinung das ein Hund nicht über 8 Stunden allein sein sollte, deshalb bin ich froh das meine Familie sich dann um sie kümmert, ohne sie wäre es nicht möglich Rika zu haben.

    Und das Stubenrein bekommen ist ein ganzes Stück arbeit, auch das mal abends allein bleiben kostet Nerven, die Sozialisierung ist wichtig und man muss bedenken das ein Hund ne ganze Menge Geld kostet (Anschaffung, richtige Futter, Knabberkram, Leckerlis, Leinen, Geschirre, Vericherung, Arzt, Spielzeug etc.) und wenn du noch nie einen Hund hattest kommen noch die Kosten für Hundeplatz/ Hundeschule/ privater Trainer dazu.

    Aber das alles gibt dir dein Hund nur mit einem Schwanzweddeln zurück :heart:

    Und das ist sie:

    [​IMG]
     
  20. Anzeige

    Hast du mal hier (hier klicken) geschaut? Bestimmt findest du dort etwas feines.
    Registrieren bzw. einloggen, um diese und auch andere Anzeigen zu deaktivieren
  21. Jessi

    Jessi Guest

    Und ob ein Hund ne Menge arbeit macht.

    Unser Tag!

    Morgens erstmal mind. ne Stunde früher aufstehen, weil der Hund ne Stunde bewegt werden muss.
    Monja darf mit ins Büro, dort mache ich gegen 13:30uhr Feierabend, danach sofort wieder 60Min. Gassi, dann Haushalt, dann wieder 30Minuten raus, abends vor dem schlafen nochmal 10Minuten Pullerrunde.

    Lass dir ja nicht einreden ein kleiner Hund bräuchte weniger bewegung. Dem ist definitiv nicht so!

    Zum Gassigehen kommt noch tgl. Unterordnungstraining dazu, dann möchte der Hund noch Kopfmäßig beschäftigt werden, zb Tricken mit clicker.
    ich gehe zudem noch einmal in der Woche zum Rudeltreffen (find ich persönlich sehr wichtig) und einmal die Woche geht es zum Hundesport.

    Und die Kosten sollte man auch nicht unterschätzen.
    1 x im Jahr 124€ Hundesteuer (von Bundesland zu Bundesland verschieden)
    mtl. habe ich ca. 70€ Futter/Leckerchen Kosten
    1 x im jahr impfen um die 40€
    alle drei Monate spot on ca. 17€
    Hundehaftpflichtversicherung 6€ pro Monat
    Evtl. Kastration


    Im ersten Hundejahr hat man viel Stress mit der Erziehung, Stubenrein bekommen, Rüpelphase überstehen, grundkommandos beibringen, etc. Man muss mit einem Welpen sehr oft raus gehen, nach jedem Fressen, jedem Schlafen, jeden Spielen...
    Mit kurz vor drei kommt fast jeder Hund nochmal ins Pflegeln.

    Im Alter kommen häufig kostenspielige Erkrankungen hinzu.

    Meine Monja ist z.B. so ein Fall, die einfach nicht alleine bleibt, trotz üben von Anfang an, wir können machen was wir wollen. So ist das manchmal bei den Hunden, es ist selten kommt aber vor.
    Jeder Urlaub muss mit dem Hund abgestimmt werden, kann er mit?, wenn nicht wohin kann er?

    Das sind jetzt natürlich nur die Negativseiten, aber sowas muss von vornherein bedacht werden.
     
  22. #20 Sana-bell, 29.01.2008
    Sana-bell

    Sana-bell Guest

    @ Luisa Mensch ist Pogo süß
     
Thema:

Wieviel Arbeit macht ein Hund?

  1. Diese Seite verwendet Cookies um Inhalte zu personalisieren. Außerdem werden auch Cookies von Diensten Dritter gesetzt. Mit dem weiteren Aufenthalt akzeptierst du diesen Einsatz von Cookies.
    Information ausblenden