Wie seid ihr dazu gekommen, einen Notverein zu gründen oder Mitglied zu werden?

Diskutiere Wie seid ihr dazu gekommen, einen Notverein zu gründen oder Mitglied zu werden? im Meerschweinchenumfragen (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Huhu zusammen :winke: , mich würde doch mal interessieren, wie diejenigen, die einen eigene Notstation oder gar einen Verein haben, dazu kamen,...

  1. Chrys

    Chrys Guest

    Huhu zusammen :winke: ,

    mich würde doch mal interessieren, wie diejenigen, die einen eigene Notstation oder gar einen Verein haben, dazu kamen, diese zu gründen? Und an die Mitglieder - wie seid ihr dazu gekommen, Mitglied zu werden?

    Ich selbst bin zufällig auf die Notmeerschweinchen in Berlin bzw. deren HP gestoßen, habe dort erst eine Patenschaft übernommen, weil ich mich zum einen in ein Tier dort unsterblich verliebt hatte (es zu diesem Zeitpunkt aber nicht übernehmen konnte) und zum anderen die Idee der Patenschaft als solche toll fand. Ich hatte ein sehr nettes und informatives Gespräch seinerzeit mit Sandaara von den Notmeerscheinchen und begann, mich immer mehr für die Sache, die hinter diesem Verein steht, zu begeistern. Kurze Zeit später lernte ich bei der Übernahme meiner ersten beiden Meeries Kai und Eve kennen, die mir die Zwei vorbeibrachten und viele wertvolle Tips gaben:D Im Tierschutz wollte ich mich eigentlich schon immer in irgendeiner Form engagieren - da fand ich für mich diesen Verein als wirklich passend;) Und so wurde ich dann halt auch Mitglied. Zwar kann ich selbst keine Notmeerschweinchen in Pflege nehmen, aber trotzdem ist mir das Ziel des Vereins wichtig.

    Wie sieht das bei euch aus?
     
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  3. speedy

    speedy für immer im Herzen, Don

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    Hallo
    sehr schwer zu beantworten :rolleyes:
    Ob ich das alles noch zusammenkrige....jdenfalls eine längere Geschichte :D

    Der Ursprung hat auf jedenfall mit unserem am 12.2.01 verstorbenem Knuddel zu tun.
    Er gehörte einer Arbeitskolegin von mir die schwere Neurodermitis hatte und Knuddel abgeben mußte. An Tierheim oder sowas hat damals keiner gedacht. Sie war damals überglücklich ein Plätzchen für ihn gefunden zu haben.
    Da wir hier 3 Weibchen hatten und noch Platz war durfte er kastriert zu uns kommen.
    Das war er übrigens
    [​IMG] [​IMG]

    Nach Knuddels Tod zogen die Schweinchen vom Balkon ins Schlafzimmer, der Eigenbau wurde größer...es kamen immer mehr zickige Mädels zusammen.
    Man lernte das Forum kennen, die Aussage das ein Kastrat Ruhe in die Mädelgruppe bringt.
    Der 1. Anwärter auf diesen Posten, Merlin, verstrab leider sehr jung während einer Op.
    ....die Suche nach einem Kastraten begann und sollte schnell gehen (er sollte nicht mehr ganz jung sein, sollte schon ein gewisses Verhalten an den Tag legen).
    Sabine und Thomas baten uns diesen Kerl an
    [​IMG]
    Im März 02 zog Ben bei uns ein.
    Ben habe ich damals bei ihnen abgeholt. Es wurde ein langes Gespräch in dem ich einiges über die Notfallarbeit usw. erfuhr. Ja, ich glaube die beiden sind schuld das es heute so ist wie es ist :D
    Jedenfalls fing ich damals erst richtig an mich mit der Thematik zu befassen.
    In diesem Jahr lernte ich Sandra kennen, sie hatte auch schon kleine Erfahrungen mit "Notfalltieren". Man freundete sich an, setzte sich mit der Problematik auseinander, beschloß im kleinem Rahmen Meerschweinchen die in Not geraten waren zu helfen.
    Ende 02 zogen die ersten Nottiere bei uns ein Lilli, Kalle und Lars.
    Wir beschlosen eine private kleine Organisation zu gründen, Sanne und ich.
    Kai war damals ganz und garnicht begeistert..."können wir uns nicht leisten, wer bezahlt Tierarzt, die Tiere werden wir nicht mehr los" usw.
    Sandra und ich waren aber überzeugt es schaffen zu können-ohne uns ins finanzielle Loch zu stürzen. Haben wir auch. Am Ende des Jahres hatte sich alles ausgeglichen, wir hatten sogar 3 Euro nochwas plus in der Kasse.
    Da der Zulauf von Nottieren immer größer wurde, Kai dann auch überzeugt war....beschlossen wir Anfang 04 den Verein zu gründen.
     
  4. #3 Annabelle, 31.05.2005
    Annabelle

    Annabelle Guest

    Schwer zu erklären. Hat sich so ergeben. Eignetlich steht die genaue recht lange Geschichte auf meiner HP. Da sie zu lang ist zum aufschreiben würde ich sie her kopieren, aber ob ich das darf? Weiß ich net. Gruß Annabelle
     
  5. speedy

    speedy für immer im Herzen, Don

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    klar darfst du das ;)
     
  6. #5 Annabelle, 31.05.2005
    Annabelle

    Annabelle Guest

    Gut! Inzwischen ist es besser sich hier bei machen Sachen doppelt ab zu sichern

    sonst macht man sich machma umsonst arbeit. :rolleyes:


    Von meiner HP!


    Wie alles Anfing!

    Alles fing damit an, dass mein Freund eigentlich Chinchillas haben wollte. Doch ich sperrte mich dagegen, mit der Begründung, dass Chinchilla viel zu viel Platz brauchen und zu alt werden. Und so begnügten wir uns damit in Tierläden Chinchillas an zu schauen.

    Eines Tages meinte mein Schatz, dass auch ein Degu nicht schlecht wäre, aber auch die Idee fand ich nicht so toll.

    Aber ich erzählte ihm immer wieder, dass Meeris ja was tolles sind. Davon war er allerdings nicht begeistert.

    Bis eines Tages....... wir waren wieder Tiere gucken und in dem Laden waren noch die Reste von einer Kleintier Sonderschau, vom Vortag zu sehen. Eigentlich wollten wir nur daran vorbei gehen, aber mein Freund schaute in das Meerschweinchengehege für eine Sekunde und...... es schaute ein Meeri gerade zurück. Danach war mein Freund wie ausgewechselt. Er hockte sich vor das Gehege und schwärmte vom Meeri.

    Insgeheim freute ich mich natürlich. Es gab auch keine Diskussion, dass Meeri sollte her.
    Wir also Material eingekauft und das Schweinchen eingepackt.

    Ein Schweinchen allein ist nicht glücklich, daher stand von Anfang an fest, dass ein Zweites her muss. Aber mein Freund bat noch um eine kleine Schonfrist, damit er den Umgang mit dem Tier üben konnte. Der Kleine bekam den Namen Mose.

    Nach zwei Wochen, kam Aaron. Ein (wie ich fand) ziemlich unschönes Meerschweinchen. Ich mochte ihn gar nicht, aber mein Freund hatte gewählt. Doch die Beiden verstanden sich nicht blendend. Sie waren sich quasi egal und wenn sie sich mal trafen, stritten sie.

    Daher entschieden wir uns sie kastrieren zu lassen in der Hoffnung das es besser wird.

    Aber ........ nichts. Es blieb so.

    Dann trafen wir Esther. Eine rot/weiße Rosettendame. Sie lebte in einem kleinen Tierladen. Es war bei uns dreien Liebe auf den ersten Quicker. So musste sie natürlich mit.

    In unserem jugendlichen Leichtsinn haben wir sie zu den Böckchen gepackt. Darüber freute sich zwar unser Mose, aber Aaron hatte Pech. Zu unserem Glück stritten sie nicht wie normaler Weise üblich, sondern schauten sich immer nur hasserfüllt an.

    Daher bestand ich drauf, dass Aaron weg kommt.

    Doch noch bevor es dazu kam, gab es einen unschönen Zwischenfall. Moses Kastrationswunde hat sich entzündet und wir haben es recht spät bemerkt. Wir gingen zu einem anderen Tierarzt, der aber ein genau so unmotivierter Pfuscher war wie der Erste und Mose starb qualvoll.

    Da saßen Aaron und Esther nun und mochten sich nicht.

    Aaron musste weg. Wir vermittelten ihn an ein ganz tolles Zuhause. Also, musste ein neues Meri her.

    Und so kam es, dass ein neues Meeri Einzug hielt. Mit dem Meeri ein neuer Käfig. Dann kam Schweinchen Nummer 3, dann Nummer 4. Nach einem Umzug kam der erste Eigenbau. Und Schweinchen 5, 6, 7, 8, 9 und 10 hielten Einzug. Wir haben nicht alle dieser Tiere, nur genommen, weil wir sie toll fanden. Sondern, es waren auch einige dazwischen, denen wir helfen wollten.

    Zwischen Schweinchen 8 und 10 kam die erste Arbeit die sich mit professionellerem Tierschutz vergleichen konnte. Danach war der Entschluss geschafft, wir wollen Meeris in Not wenigstens in kleinem, privatem Rahmen helfen. Nachdem wir bitter enttäuscht waren von der Arbeit unserer Tierheime und des Tierschutzes hier, haben wir das auch noch etwas ausgebaut indem wir bewusst Nottiere aufnahmen.

    Wir versorgen diese Tiere auf eigene Kosten, pflegen sie gesund auf eigene kosten und vermitteln sie dann weiter an ausgewählte Heime. Das war unser Grundkonzept. Alles ganz privat und aus Freude am Helfen.

    Wir nannten uns irgendwann mal Arche Meerschwein.

    Inzwischen ist aus einem (aus heutiger Sicht) sehr Leihenhaften Hilfeversuch, eine kleine, private Meerschweinchennotstation geworden, die viel Kompetenz und einen guten Ruf hat.

    Jetzt heißen wir Cavia Eden.

    Es ist immer noch ein sehr kleiner Rahmen, der aber schon vielen Meeris gute Hilfe geleistet hat. Es geht immer noch alles auf eigene Kosten und ist eine enorme Belastung, doch ... wir wollen es nicht missen.

    Wir haben jetzt eine Stammgruppe mit Tieren die für immer bleiben müssen oder Tieren die wir aus Liebhaberrein gekauft haben und dazu nehmen wir Notmeeris von Privat auf, kaufen sie aus schlechter Haltung frei oder holen sie aus Läden raus in denen ihnen Leid zugefügt wird.

    Das alles entstand, weil Chinchillas ja soooooooooo viel Platz und Aufmerksamkeit brauchen.

    Ich hoffe es hat dir Freude bereitet, unsere kleine Anfangsstory zu lesen.

    Gruß Annabelle
     
  7. Chrys

    Chrys Guest

    @Speedy:
    So gesehen sind Sabine und Thomas dann auch indirekt schuld daran, daß ich auf euch aufmerksam geworden bin:D Finde ich irgendwie cool :top:
     
  8. #7 Pelikan, 31.05.2005
    Pelikan

    Pelikan Guest

    Wir sind den Rüsselheimer beigetreten. Habe lange ihre HP verfolgt. Da wir leider keinen Platz haben 300 Schweine aufzunehmen aber trotzdem irgendwie helfen möchten sind wir als Fördermitglied beigetreten und auch eine Katrationspatenschaft gemacht. Irgendwie muss man ja helfen, ist doch Schwachsinn über die Sinnlosigkeit der Welt zu philosophieren und nix zu ändern. Leider wie gesagt habe ich nicht die Möglichkeit aktiv was zu machen, von daher Respekt allen denen die so was machen. Aber ohne Geld nutzt leider auch der größte Entusiasmus nix.
     
  9. Snoopy

    Snoopy Guest

    **zwinker**

    Na und da fängt dann unsere Gründungsgeschichte an:

    eigendlich traurig,dass es Notvereine gibt.Ich war schon seid Kindheit im Tierschutz aktiv.Mit Einzug in die eigenen 4 Wände wurde das dann ganz extrem.
    Mit Hilfe meines lieben Mannes hatte ich bereits dort unzählige Notfälle aller Art.
    Damals gab es noch nicht so viele Kleintiere in der Abgabe.Mehr Hunde und Katzen.Ich war so zu sagen schon immer der Anlaufpunkt des gesamten Ortes.
    Egal zu welchem Tag,egal zu welcher Uhrzeit.Wir waren immer für die Nottierchen
    da.Ich habe auch damals schon eng mit den umliegenden Tierheimen zusammen
    gearbeitet und so die Mißstände um die Kleintiere vor Augen gehabt.Bei Hunden
    und Katzen wurde ein rießen promporium Veranstaltet und die Kleintiere auf gerade wohl raus gegeben.Das Schlüsselerlebniss war,als ich ins Tierheim ging
    und mir ein torkelnder Mann auf seinem Mofa entgegen kam.Auf dem Gepäckträger einen Schuhkarton mit Nagendem Innhalt.Ich fragte ihn,was denn
    darin wäre und ob er es "hier" abgeben wolle.Er verneinte und sagte,dass es
    Wüstenrennmäuse wären.Ich rief ihm noch hinterher,dass er mit denen nicht mal
    bis zur Straße käme aber er hörte mich nicht mehr und war weg,samt der kleinen
    Mäuschen.Tja da machte ich mir halt so meine Gedanken und widmete mich in
    der Hauptsache um Kleinnager aller Art,dass war etwa vor 10 Jahren.Meeris gab
    es damals noch nicht so viele,vielleicht 1-3 Tiere im Monat.In Mode waren damals Ratten.Mit zunahme eines Gewissen Vereins in Frankfurt wurde eine regelrechte
    Schwemme im gesamten Rhein-Main-Gebiet mit Meerschweinchen und damit leider
    auch das elend unserer süßen Meeris verstärkt.Heute sind es Täglich 1-3 Tiere die
    Aufgenommen werden müssen und aus Anfänglichem Hobby und viel Entusiasmus
    wurde jetzt ein harter Job mit unwarscheinlicher Nervlicher Belastung.Früher lief
    Tierschutz so nebenbei,heute bestimmt er meinen Tagesrytmus.Zu allem elend
    kamen die Finanziellen belastungen.Telefon,Tierarzt,Kontrollfahrten,Futter,........
    und so weiter und so fort,all das kostet Geld unmengen an Geld.Fast kein Tier
    kommt noch Gesund hier an und so mussten wir einen Verein Gründen.Dieser
    hilft uns wenigstens über Wasser zu halten.Unsere Gründung war 2001 und wir haben in dieser zeit für die Tiere ein menge ereicht.Unzählige Tiere haben durch uns ein neues Zuhause gefunden.Ein kleiner Trost für diese undankbare Arbeit.
    Dieses Jahr haben wir bereits im ersten Quartal einen traurigen Aufnahme Rekord
    gebrochen aber da hilft alles stöhnen nicht,wir blicken immer nach vorne

    Eine gute gelegenheit bei all den Spendern und Mitgliedern Danke zu sagen,ohne
    Eure Hilfe könnten wir den vielen unzähligen Nottieren nicht helfen

    upps jetzt ist es aber ganz schön lang geworden **Sorry**

    Liebe Grüße

    Tina
     
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  11. #9 cgfelix, 01.06.2005
    cgfelix

    cgfelix Guest

    Hallo,
    also irgendwie "helfend" veranlagt bin ich immer schon. Eigentlich waren immer Hunde mein Spezialgebiet. Meeris liefen privat so mit :-)
    Heinrich vor zwei Jahren war das erste wirkliche Meeri in Not - eigentlich schon fast tot, als ich auf ihn traf und ihn nahm. Yo, er legte den Grundstein, weil ich immer wieder mal Meeris in Not traf - und sie behielt.
    Irgendwann war dann mein damaliges persönliches Pensum voll, drei Gruppen mit insgesamt 8 Schweinchen.
    Aber es gab eben noch weitere Notschweinchen. Ich suchte im Internet nach einer Notstation bei mir in der Nähe, eigentlich eher damals mit dem Gedanken, dann Notschweinchen dort abgeben zu können. Tja, es lief anders als geplant und nun habe ich einen Eigenbau extra für Notschweinchen :p

    Liebe Grüße
    Christine
     
  12. #10 schweinchenbiene, 02.06.2005
    schweinchenbiene

    schweinchenbiene Guest

    hm....

    also seit ich in dieses Forum kam, und eigentlich dadurch so richtig mitbekommen hab wieviele Meerschweinchen in Not sind, und wievielen Meeris man noch helfen könnte, wollte ich auch irgendwas tun, nicht dauernd nur mitlesen bei Notfällen...

    Aber mit 12 -13 hab ich (ausser TH-Spenden und patenschaften, sowie Tiere soeit wie möglich aus Notstationen aufzunehmen...) nicht wirklich viel tun können...

    Jetzt nachdem ich meine eigene Wohnung habe und auch frei über mein bzw. das Geld für die Schweinche frei verfügen kann, hab ich vor mich als diese "gesuchte" Zweigstellen von meerschweinchenverein Österreich anzubieten, ich werde nachdem meine eigenen nun mit der Notgruppe nach draussen ziehen, kommt ein Eigenbau (ähnlich denen von Gabi G im Wohnzimmer nur mehrere) nur für die Notschweinchen...

    Leider gibt es in Österreich (dem anschein nach) bedeutend weniger Notstationen,usw...

    Ich würde in Deutschland auch derne helfen oder Tire aufnehmen aber ich wüsste nicht wie...naja

    ist zwar nicht unbedingt eine Enstehungsgeschichte aber so bin ich jetzt bald Mitglied bei einem..als Zweigstelle
     
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