Wie lange alleine lassen?

Diskutiere Wie lange alleine lassen? im Allgemeine Fragen und Talk Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, heute ist mein liebeswertes Meeri Böckchen gestorben. Ich bin total traurig! Jetzt sitzt das Weibchen allein im Käfig, es hat sich...

  1. #1 meeri85, 10.12.2012
    meeri85

    meeri85 Guest

    Hallo,

    heute ist mein liebeswertes Meeri Böckchen gestorben. Ich bin total traurig!

    Jetzt sitzt das Weibchen allein im Käfig, es hat sich schon zurückgezogen und rührt sich kaum. Fressen tut sie auch wenig, nur dann wenn ich ihr den Salat direkt hinhalte.

    Wie lange kann ich sie alleine lassen. Ich weiß nicht wie schnell ich ein neues Böckchen gefunden habe.

    Danke
     
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  3. #2 Salmlerin, 10.12.2012
    Salmlerin

    Salmlerin Schweinchen-Senior

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    Hallo,
    am besten so schnell wie möglich ein neues dazu.Du kannst ja auch erst mal ein
    neues Mädel dazu setzen und dann weiter Ausschau halten nach einem Kastraten.
    Salmlerin
     
  4. Mira

    Mira Schweinchen-Guru

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    Wie du ja selber bemerkt hast, leidet dein Schweinemädel, weil ihr Partner gestorben und sie nun alleine ist.

    Meerschweinchen sind Rudeltiere und dürfen gar nie alleine sein (aber da weisst du ja selber ...). Schweinchen können nur mit andern Schweinchen kommunizieren - gegenüber uns Menschen bleibt höchstens das Bettelquieken, meist aber "verstummen" Einzelschweinchen.

    Das ist der grosse Nachteil der Zweierhaltung: stirbt eines der beiden Tiere, muss sofort ein neuer Partner für das verbliebene Schweinchen gesucht werden. Hat man drei oder mehr Tiere, kann man sich in Ruhe nach einem neuen Rudelmitglied umsehen.

    Bitte hole sofort einen neuen Partner/eine neue Partnerin für dein Schweinchen. Und vielleicht schaffst du gleich Platz für zwei neue Schweinchen. (Am besten wäre eine Haremsgruppe, also Bub plus zwei Damen). Dann kommst du nie mehr in die Situation, dass nach dem Tod eines Tierchens ein einsames, trauriges Schweinchen übriggbleibt.
     
  5. #4 Wallaby, 11.12.2012
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2012
    Wallaby

    Wallaby nicht mehr die Jüngste

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    Soweit ich verstanden habe möchte Meeri85 ja wieder eines dazu tun, nur kann man sie nicht SOFORT eines herzaubern.
    Ich persönlich finde ja, daß man auch Tieren ein paar Tage Trauer zugestehen sollte und setze nie am Tag des Verlustes ein neues Tier dazu sofern es frißt warte ich immer ca. 3 Tage ab.

    @Meeri85 Es tut mir leid, daß Dein Böckchen gestorben ist. Am besten begib dich gleich auf die Suche nach einem netten Kastraten. Länger als 2 Wochen sollte das Weibchen auf keinen Fall alleine sein. - Das war doch Deine Frage, oder?
    Oder Du schaust gleich nach einem Pärchen bzw. einem Kastraten und einem Weibchen - sofern es die Größe der Unterbringung her gibt.

    Viele Grüße
    Tina

    Sehe grad, Du kommst aus München, wär der nicht was für Dich: http://tierhilfe-verbindet.de/pages/kleintiere/flocky.php oder ein anderes, hab ja einige.
    Bitte ruf mich dann an.
     
  6. #5 Mira, 11.12.2012
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2012
    Mira

    Mira Schweinchen-Guru

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    Selbstverständlich soll Tier und Mensch eine gewisse Trauerzeit zugestanden werden. Ich würde auch nie am Tag des Todes eines Tiers gleich den "Nachfolger" ins Rudel setzen. Aber: Das Schweinchen von Meeri85 lebt nicht in einem Rudel, sondern alleine.


    Das, was meeri85 hier beschreibt, hört sich für mich nach einem sehr unglücklichen, einsamen Schweinchen an.

    Ich kenne dies aus den Anfängen meiner Schweinchenhaltung. Ein Schweinchen, das nach dem Tod des Partners verstummte. Mir tut das heute noch leid, obwohl das Schweini nur 1 1/2 Tage alleine war. Dieses Erlebnis hat dazu geführt, dass ich seither nur noch Rudel mit mindestens drei Tieren halte.

    Ich würde das Schweinchen nicht zwei Wochen alleine lassen. Bestimmt wird sich das Tierchen, sobald es wieder schweinische Gefährten hat, rasch von seinem Kummer erholen. In Gesellschaft frisst es sich bei Schweins auch viel besser. ;)

    @Wallaby: Wenn du gleich die passende Schweinchengesellschaft vermitteln könntest, wäre das natürlich super!
     
  7. #6 Wallaby, 11.12.2012
    Wallaby

    Wallaby nicht mehr die Jüngste

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    ich hatte ja auch gesagt BIS zu 2 Wochen ist grad noch tolerierbar. Man muß ja auch erst mal ein passendes Tier finden.
     
  8. Muggel

    Muggel Chef der Muggelbande

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    Bis zu zwei Wochen finde ich für ein einsames Schweinchen viel zu lang. Das Tier trauert ja schon und zieht sich zurück und frißt kaum noch. Da sollte schon binnen von 2-3 Tagen, von mir aus auch 5 Tage ein neues Partnertier dazu, aber viel länger würde ich da nicht warten.

    Wie soll das weiter gehen wenn das Tier nicht mehr vernünftig frisst? Das Tier hat grad Stress, weil es seinen Partner verloren, da kommt es dann u.U. zu Verdauungsprobleme, Milben und Pilz. Das muß man ja nun nicht noch heraufbeschwören.

    Ich finde auch das man in so einer Situation nicht sein Traumschwein suchen muß, sondern hier geht einzig und allein das Wohl des einsamen Schweinchens vor. Klar muß man darauf achten, das es charakterlich paßt, aber das ist meistens ds kleinere Problem.

    Sein Traumschweinchen kann man sich suchen, wenn man mehr als zwei Tiere hat und ein Tier nicht nach dem Tod des Partners alleine da sitzt.


    Ich habe bisher nie Probleme gehabt ein passendes Tier innerhalb von 2-4 Tagen zu finden.
     
  9. #8 Wallaby, 11.12.2012
    Wallaby

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    Natürlich sind 2 Wochen lang aber ältere Tiere und dazu noch Kastraten sind auch nicht so einfach zu finden, Babys bekommt man ja überall nachgeschmissen, die wären aber in diesem Fall auch nicht gerade prickelnd. Aber vielleicht passt ja alles und ihr gefällt Flocky, dann wär ja alles ok.
     
  10. ElNino

    ElNino Was ist, ist.

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    In dem Moment, wo ein neues Partnertier dazustösst, ist es auf der Stelle vorbei mit der "Trauer"

    Verwechsele das Unglücklichsein des übriggebliebenen Tieres nicht mit menschlicher Trauer - in dem Moment, wo Du dem Tier diese Trauerzeit "zugestehst" verlängerst Du nur unnötig einen sehr unangenehmen Zustand ...

    Deine eigene Trauer soll davon unberührt sein, aber übertrage Deine eigenen Gefühle bitte nicht auf Dein Haustier!
     
  11. Muggel

    Muggel Chef der Muggelbande

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    Wo ist der "Gefällt mir" Button???

    Ganz genau so ist das!!
     
  12. #11 Süße_Schnuten, 11.12.2012
    Süße_Schnuten

    Süße_Schnuten Outdoorhalter

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    Ich finde auch die Phase, die ein Tier alleine sitzen muss, auch nur stressig und schlimm für das Tier. Bei bestehenden größeren Gruppen, ok, da muss man nicht direkt wieder gucken, kann man dann frei entscheiden und die Gruppe auch erstmal wieder so zusammenfinden und sich ordnen lassen, aber ein Tier, dass aus einem Duo über bleibt, da würde ich zügig schauen. Ich würde nicht Hals über Kopf losrennen und das "erstbeste" nehmen (es sei denn das passt direkt ;)), aber abwarten, dmait das Tier "trsuern" kann, würde ich nie. Die haben alleine totalen Streß und sind absolut einsam. Es sind Rudeltiere und ohne Rudel sein, ist mehr oder minder das Schlimmste (was nichts mit Krankheit zu tun hat), was den Tieren passieren kann. Meine Meinung.

    Sicherlich "stirbt" kein Tier von ein paar Tagen alleine sitzen, aber schön ist sicher anders. Und auch ich stimme zu - Trauer im menschlichen sinne ist bei den Kleinen nicht da. Natürlich ä#ndert es etwas im Leben, die sozialen Strukturen sind sehr komplex bei den Schnuten und wenn plötzlich davon eine wegbricht, dann ist das schon ein Einschnitt. Ich hab hie aber bei Todesfällen in der Gruppe noch nie erlebt, dass sich ein Schwein dann zurückgezogen hat "um zu trauern", sondern eher, dass sie grade dann mehr den Kontakt zu den anderen gesucht haben.
     
  13. #12 Katharina, 11.12.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.12.2012
    Katharina

    Katharina Guest

    Selbstverständlich trauern Meerschweinchen - wie kann man das nur in Abrede stellen? Aber sie reagieren eben nicht mit vollständigem Rückzug und "Alleine-sein-wollen", wie viele Menschen das tun. (was Menschen übrigens auch nicht gut tut)

    In einer größeren Gruppe würde ich nach dem Tod von einem der Tierchen auch eine Weile warten, bevor ich ggf. neue Meerschweinchen dazuhole.

    Wenn aber bei nur zwei Meerschweinchen das Partnertier stirbt, muß so schnell wie nur möglich ein neuer, geeignteter Partner hinzu. Das sorgt zumindest für Ablenkung von der Trauer. Ob der neue Partner gleich als Ersatz akzeptiert wird, ist die andere Frage. Ist gewiss eine große Umstellung für Tiere, die keine Gruppe kennen und nur immer einen einzigen Partner hatten. Das neue Schweinchen hat es dann vielleicht nicht leicht. Aber immerhin ist die Chance auf eine neue Zweisamkeit vorhanden.

    Ist mit ein Grund, warum ich Paarhaltung einfach nicht gutfinde. Wenn's wenigstens immer drei Schweinchen sind, bleibt nie eines alleine übrig. Ich würde da im Zweifelsfall auch vorsorgen, falls es vom Platz her irgendwie geht...z.B. wenn die Tiere anfangen zu altern...dann sollte rechtzeitig, bevor eines krank wird oder verstirbt, ein drittes, etwas jüngeres Meerschweinchen "auf Vorrat" hinzukommen.
     
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  15. #13 Wallaby, 11.12.2012
    Zuletzt bearbeitet: 11.12.2012
    Wallaby

    Wallaby nicht mehr die Jüngste

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    Woher willst Du wissen was ich für Gefühle habe? Kennen wir uns?

    Glaub mir, ich kann mit dem Tod von Haustieren umgehen, da ich nur die totkranken, uralten oder sonstige unvermittelbare Tiere behalte (habe keine "normale" oder gesunde Haustiere) und dem entsprechend viele Todesfälle im Jahr!

    Meine Erfahrungen sind halt, daß eine Vergesellschaftung sehr viel länger dauert und öfters auch mal scheitert wenn man am gleichen oder nächsten Tag ein Partnertier zu dem Verwitweten tut, drum warte ich immer 3 Tage, dann ist alles stressfreier.

    Hier in und um München (Umkreis 70 km) gibt es meines Wissens keine Notstationen, nur das große Tierheim, die Tierschutzvereine in den Landkreisen und ausser diesen Tierschutzvereinen nur noch 3 kleine die überhaupt Meerschweinchen im Programm haben (eine davon sind wir). Quoka und Ebay-kleinanzeigen sind voll von Züchtern und Möchtegernzüchtern die massenhaft - natürlich unkastrierte Babys anbieten. Wenn Du was Älteres suchst hast Du richtige Probleme, da muß man u.U. schon etwas länger suchen..

    Ich finde es auch besser wenn die Gruppe >2 ist. Allerdings vermittel ich nicht in Boygroups und da dann bei Haaremshaltung für jedes Weibchen ein Bub übrig bleibt vermittel ich zähneknirschend auch in Paarhaltung. Das machen aber auch nicht alle.

    Das hier im Forum immer nur gesagt wird: Geh zu einer Notstation und es relativ wenige davon gibt macht es nicht leichter. Es nervt mich jedes mal wenn ich diesen Satz lese, denn nie wird gesagt schau auch mal im Tierheim oder bei Vereinen mit Pflegestellen.
     
  16. #14 Flora_sk, 12.12.2012
    Flora_sk

    Flora_sk Schweinchen-Guru

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    Das tut mir sehr leid... :uhh:

    Ein einzelnes Meerschweinchen leidet enorm und wird häufig völlig apathisch bis zur Futterverweigerung. Ich stimme Mira völlig zu... Du solltest so rasch wie möglich eine Lösung finden. Ein einzeln zurück gebliebenes Schweinchen trauern zu lassen, finde ich absolut schrecklich! Hier wird vermenschlicht!

    Noch bedeutend besser wäre es, wie Mira vorschlägt, ein Rudel (1 Kastrat + mindestens 2 Weibchen) aufzubauen, aber natürlich nicht in einem Käfig.
    Es ist falsch, nur zwei Meerschweinchen zu halten, Gründe siehe oben.
     
Thema: Wie lange alleine lassen?
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