Wie kommt ihr mit dem Verlust eurer Schweinchen zurecht?

Diskutiere Wie kommt ihr mit dem Verlust eurer Schweinchen zurecht? im Allgemeine Fragen und Talk (Archiv) Forum im Bereich Archiv; hallo ihr Lieben!!! Weiß nicht ob das für meine Frage das Richtige Thema ist und ob sich manche vielleicht drüber ärgern!! Wenn ja tut es mir...

  1. Lieni

    Lieni Guest

    hallo ihr Lieben!!!

    Weiß nicht ob das für meine Frage das Richtige Thema ist und ob sich manche vielleicht drüber ärgern!! Wenn ja tut es mir sehr leid, das ist nämlich nicht meine Absicht euch schlechte Laune zu bereiten!!!

    Habe ja vor ca. 2 Wochen meine geliebte Soapy verloren und vor 6 Monaten meine Romi und es vergeht kein Tag, an dem ich nicht an die beiden denken muss und deshalb sehr sehr traurig werde und mir oft auch die Tränen kommen!!! Jeden Tag hoffe ich, dass es nicht mehr sooo weh tut aber dann kommt doch wieder ein sentimentaler Moment und es ist um mich geschehen!!!

    Wie kommt ihr mit dem Verlust eurer Schätzchen zurecht? vielleicht könnt ihr mir noch ein paar Tips geben??

    Wäre euch auf jeden Fall für jede Antwort dankbar!!!

    Ganz liebe Grüße

    Lieni
     
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  3. Fufro

    Fufro Schweinchen-Guru

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    Hier ist mit Sicherheit keiner böse.

    Als mein Schoko-Schimmel Toffee gestorben ist, war ich untröstlich. Sie war so niedlich und hat mich immer mit einem süßen Gurren begrüßt. Ich hatte sie aus einer Notstation und war so stolz auf sie, aber leider hatten war uns nicht mal ein gemeinsames Jahr vergönnt. :wein: Eines morgens lag sie tot im Gehege. Ich hatte bis dahin noch kein totes Meerschweinchen gesehen, und ausgerechnet sie...

    Eigentlich bin ich drüber hinweg, aber neulich habe ich ein Bild von einem Schweinchen gesehen, das fast wie Toffee aussah. Das traf mich wieder wie ein Blitz.

    Das einzige, was mir hilft: Nach vorn gucken. Meerschweinchen sind relativ kurzlebige Tiere. Klar ist das schlimm, und wenn es nach mir ginge, könnten sie gern 20 - 50 Jahre leben. Aber das sie es nicht tun, gibt uns die Möglichkeit, ganz viele tolle Schweinchen kennenzulernen.
    Keines wird sein wie Soapy, Romi oder Toffee. Aber sie sind etwas ganz Besonderes und haben Eigenschaften, die uns begeistern und die unsere verstorbenen Tiere nicht gehabt haben.

    Fühl dich ganz doll gedrückt :troest:

    Und du kannst auf der Regenbogenwiese immer einen Nachruf schreiben, auch wenn ihr Tod schon länger her ist. Und bekommst sicher ganz liebe Antworten von Leuten, die das gut nachvollziehen können.
     
  4. #3 Amy Rose, 26.04.2011
    Amy Rose

    Amy Rose Schweinchen-Guru

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    Ich musste letztens feststellen, dass man irgendwann härter wird. Je mehr Tiere man hat um so mehr sterben früher oder später mal. Bei den ersten und über 2- 3 Jahre hab ich um jedes Tier bittere Tränen vergossen, mich oft einfach wo hingesetzt an sie gedacht und geweint. Heute sind diese Tiere wie eine verblasste Erinnerung, dass soll nicht herzlos klingen. Ich schaue auf die Bilder und bin nicht mehr traurig, ich lächele weil sie ja mal da waren und denk dann nur: Ihr kleinen Süßen, was habt ihr mich hier schon zum Wahnsinn getrieben. Natürlich bin ich auch jetzt noch traurig wenn ein Tier stirbt, aber ich gehe anders mit um, ich beerdige sie wie gewohnt, lege ihnen ein Blümchen bei und das wars dann... das ist mein Abschlussritual geworden und nach ein paar Tagen/ Wochen denke ich an sie mit genauso viel Freude wie die die vorher schon gegangen waren.
     
  5. #4 Schweinemama96, 26.04.2011
    Schweinemama96

    Schweinemama96 Guest

    mir geht es so ziehmlich genauso wie dir. Gestern vor 2 Wochen ist meine Lucy verstorben, und bei mir war es so:
    als ich sie gefunden hab (11.4.11 - 5.50uhr ) wollte ich sie eigentlich gerade nochmal päppeln, wir hatten an diesem Tag noch einen TA Termin, doch den Morgen lag sie dann in ihrem Kuschelbett, in das ich sie um 3.30Uhr gelegt hatte, sie war eingeschlafen. Erst hab ich ganz ruhig, sie aus ihrem Bett genommen und versucht ihr herz (schlagend) zu finden. Leider fand ich es nicht mehr, und rannte mit lucy zu meiner Mutter ins schlafzimmer, schlug die tür auf, und fing an mit weinen. Ich glaub sie ahnte was los war. Dann setzte ich mich mit auf ihr Bett und suchte immerwieder Lucy's Herz. Den Tag konnt ich auch nich in die Schule, setzte mich mit Lucy aufs Sofa, ans Laptopund fing an hier den "Rbb-eintrag" zu schreiben. Am Anfang war ich bloß so bisschen unter Schock am weinen, erst als ich den Text hier geschrieben hab war ich richtig am heulen :wein:
    Dann ging es wieder und ich versuchte die andern zu versorgen, klavier zu spielen, usw. Als meine Mutter wieder nach hause kam rief sie meine Oma an ob wir Lucy im Garten bei Ihr begraben könnten. Da kam alles wieder hoch, und ich hab bis sie (18.45Uhr) begraben war 2 Stunden durchgeheult:wein:
    Hab nebenbei ihren kleinen Sarg gestaltet.
    Nun geh ich jeden Tag an ihr Grab. Jetzt wenn ich diesen Beitrag schreibe, oder an sie denke, & den Rbb-Beitrag lese, muss ich immernoch heulen. Ich hoffe es wird irgentwann besser werden, Sie fehlt mir so.
    Hänge euch mal paar Bilder an:
    1. Lucy 1Tag vor ihrem Tod
    2. Ihr Sarg
    3. Ihr Grab

    Sorry das es so lang geworden ist :pc:

    [​IMG]
    [​IMG]
    [​IMG]
    Auf ihrem grab sind mittlerweile ein Bild von Ihr & ein Steinherz mit Lebensdaten
     
  6. #5 Angelika, 26.04.2011
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Wenn ein Baby hier einzieht, dann ist - jedenfalls noch - meine statistische Restlebenserwartung höher als die seine. Und ich verspreche ihm mit dem Einzug einen guten Platz, bestes Futter, nette Kumpels - und, wenn es soweit ist, und es mir nicht zuvor kommt, einen guten Tod. In der Zeit dazwischen freue ich mich an dem Tier, bin froh und dankbar, gerade dieses Wesen hier zu haben, und das Tier hat es gut. Natürlich gibt es schmerzhafte Abschiede, wenn man lange kämpft, und irgendwann entscheiden muss - und schockierende Momente, wenn man urplötzlich ein Tier, dem es morgens noch gut ging, abends tot findet. Und selbstverständlich erinnere ich mich an alle verstorbenen mit Liebe. Aber so wird es mit den Schweinchen eben sein, da muss ich durch, solange ich Schweinchen habe, es sei denn, ich komme ihnen eines Tages zuvor :fg: Was ich um ihretwillen nicht hoffen will.
     
  7. #6 schweinchenshelly, 26.04.2011
    schweinchenshelly

    schweinchenshelly überzeugter Außenhalter

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    Ich würde nicht sagen, man wird härter, aber man gewöhnt sich in gewisser Weise mit der Zeit daran. Man lernt, dass der Tod unweigerlich zum Leben gehört und das ist bei Meerschweinchen von Natur aus kürzer. Früher hat es mir mehr ausgemacht, wenn ein Schweinchen gestorben ist. Je mehr man hat kommen und gehen sehen, desto selbstverständlicher wird der Tod.

    Ich will meinen Schweinchen in der Zeit bei mir das bestmögliche Leben bieten und weiß, dass sie nicht an den Tod denken. Wenn er kommt, kommt er. Sie haben davor keine Angst, sondern leben den Tag. Und der soll so schön wie möglich sein.
     
  8. #7 Urmelhausen, 26.04.2011
    Urmelhausen

    Urmelhausen Guest

    Als mein geliebtes süßes Urmelchen plötzlich verstarb, war ich unglaublich traurig und super nah am Wasser gebaut. Man musste mich nur fragen, wie es mir geht und es flossen die Tränen. Er ist auch bei uns im Garten begraben und hat einen kleinen Grabstein.
    Ich hatte meinen Schatz an einer Bahnhaltestelle ausgesetzt in einer pappkiste gefunden. Er war noch total winzig und es stellte sich heraus, dass er voller Milben war.
    Er war mein erstes Schweinchen, und mit Hilfe dieses Forums habe ich ihm ein schönes Zuhause geschaffen, ihn kastrieren lassen, damit er Schweinchengesellschaft gekommen konnte. Nur leider ein paar Tage nach seiner Kastra lag er plötzlich tot in seinem Käfig.
    Ich war fix und fertig, ich hatte mich so an den Kleinen gewöhnt, ihn gepäppelt, gefplegt und er war soooo zutraulich und wunderschön, trotz der Milben, und er hat es geschafft, dass mein Freund (damals konnte er nix mit Tieren anfangen) sich in den Kleinen verliebt hat.
    Ich kann dich gut verstehen, es ist immer hart und schwer ein geliebtes Tier zu verlieren, egal ob Meerschwein oder Hund, Katze. Sie begleiten dich durch eine bestimmte Lebenszeit, auch wenn es nur von kurzer Dauer ist wie bei meinem Urmelchen.
    Ich weiß nicht, ob ich mich je daran gewöhnen werde, Haustiere sterben zu sehen. Ich hab es schon mit meinen hunden erlebt und es war immer wieder richtig schlimm. Wenn ich heute an das Urmelchen denke, kommen mir manchmal die Tränen aber manchmal wenn ich mir fotos anschaue, denke ich, dass er es gut bei mir hatte und muss auch lachen, wenn ich ein lustige Fotos sehe.
     
  9. Cate

    Cate Schweinchen-Guru

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    interessant - diese Frage hat mich auch beschäftigt.
    Einerseits stecke ich scheinbar cool und rutiniert den 4.-5. Todesfall weg, doch Wochen später plötzlich denke und träume ich von den gegangenen Schweinchen und beginne Trauer zu empfinden - so spät :verw: Nun weiß ich nicht recht, was ich mit meinen verspäteten Gefühlen machen soll :ungl:
     
  10. #9 Sternenbande, 26.04.2011
    Sternenbande

    Sternenbande Guest

    Ich muss sagen, dass ich damit eigentlich keine Probleme habe, wenn ein Schwein stirbt. Tipps kann ich aber auch nicht geben.
     
  11. #10 Schweinemama96, 26.04.2011
    Schweinemama96

    Schweinemama96 Guest

    ja, so gehts mir auch ... in dem moment ich weis nicht nahm ich es irgentwie anders war:uhh:
     
  12. Lemmi

    Lemmi Schweinchen-Guru

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    Unsere Tiere leben immer sehr eng verbunden mit uns. Wenn eins dann geht, ist es immer eine harte Zeit für uns - voller Trauer und Erinnerungen. Aber das gehört nun mal dazu.

    Voriges Jahr haben wir unseren alten Isländer verabschiedet. Er ging, als er 34 Jahre alt war - als er zu uns kam, war gerade mal 4 jährig. Immer wieder haben wir Angst gehabt, die Entscheidung treffen zu müssen, ihn gehen zu lassen - meine (fast 80 jährige) Mutter und seine Besitzerin tat sich sehr schwer mit dem Gedanken. Aber er hat uns diese Entscheidung abgenommen. Ich hab ihn morgens früh sterbend gefunden und konnte mich noch von ihm verabschieden. Er hatte ein gutes Pferdeleben bei uns und ist gesund und munter von uns gegangen - einfach so. Das hat es mir sehr viel leichter gemacht.
    Von meinen Schweinchen konnte ich mich nicht verabschieden. Ich habe sie verloren und habe es meiner Familie überlassen müssen, sie zu begraben. Bis heute (6 Monate ist es her) habe ich es nicht fertiggebracht, ihr Grab zu besuchen. Die Erinnerung macht mich panisch und verursacht Alpträume. Ich hoffe, dass ich das Ganze irgendwann mal verarbeitet habe, wenn wir das Schweinehaus im Sommer neu aufgebaut haben.

    Tiere so zu verlieren ist das Schlimmste, was einem passieren kann - der absolute Supergau. Da braucht es seine Zeit. Aber die heilt bekanntlich alle Wunden und darauf hoffe ich.
     
  13. #12 M&M&T&E, 26.04.2011
    M&M&T&E

    M&M&T&E Meerschweinchens Sklavin

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    Als mein heißgeliebtes Meerschweinchen Noah in meinen Armen starb, ging echt eine Welt für mich unter .. Ich habe ihn so sehr geliebt und vermisse ihn immer noch, aber ich komme damit klar da er sicher weiß, wieviel er mir bedeutet hat.
    Das Schlimme war, dass ich kaum Zeit zum Trauern hatte, da ich (er starb in der Nacht) am Morgen in den Urlaub fuhr - gut war auch praktisch da ich sehr gut abgelenkt wurde..

    Seitdem sind mir noch 2 verstorben, allerdings schmerzt es nur noch bedingt , es wird geweint und dann ist gut. Klingt zwar hart, aber man gewöhnt sich wirklich dran.
    Mir ist bewusst geworden, dass ihr Leben nur von kurzer Dauer ist und man die Momente mit ihnen genießen sollte, allerdings nicht vollkommen seiner Trauer unterliegen solle sobald eins geht ..
    Ich weiß, dass sie es super gut bei mir hatten und auch sehr viel Spaß, das macht es auch leichte zu verarbeiten..

    Trotzdem hoffe ich, dass ich noch viele schöne Jahre mit meinen Schweinen verbringen darf , besonders da mir ein Schwein aus der Gruppe fast noch mehr als Noah damals ans Herz gewachsen ist..


    Liebe Grüße!
     
  14. Dyro

    Dyro Grinseschwein-Besitzerin

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    Puhh ich komm damit gar nicht zurecht. :runzl:

    Ich hab mich gaaaanz viel mit dem Tod beschäftigt, bei Menschen wie auch bei Tieren, und hab was Menschen betrifft auch eine gesunde Einstellung dazu.

    Aber was meine Tiere betrifft, da bin ich irgendwie total überfordert und will es manchmal nicht akzeptieren, dass sie zwangsläufig eher gehen werden als ich.
    Das war bei meinen ersten Meeries schon so und ist heute immer noch so.
    Ich kann es auch nicht ertragen, wenn sie krank sind.

    Mir gehts auch so mit fremden Tieren. Ich brauch hier nur auf die Regenbogenwiese gehen und einen Thread lesen und mir rinnen die Tränen. Genauso mit überfahrenen Tieren auf der Straße oder was man im Fernsehn sieht... gestrandete Wale, von der Ölpest betroffene Vögel, vergiftete Fische etc...... Mir tut das immer so furchtbar leid und ich weine ganz oft um irgendwelche Tiere die ich auch gar nicht kenne. :verlegen:

    Ich weiß, dass der Tod dazu gehört und mir ist durchaus bewusst, dass Meeries nicht lange leben und dennoch kann ich nicht ohne und freu mich umsomehr, dass ich ihnen ein tolles Zuhause geben kann und sie hoffentlich bei mir ein tolles Leben leben können und nicht zuletzt hoffe ich, dass ich sie irgendwann alle wiedersehe. :heart:
     
  15. #14 meerlifrauchen, 26.04.2011
    meerlifrauchen

    meerlifrauchen Meeritisinfizierte

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    es ist immer wieder ein kampf ein älteres meerschweinchen einziehen zu lassen und früher oder später muss man auch mit den verlust rechnen.
    ein älteres meerschweinchen noch an ein leben im rudel in einer grossem gruppe gewöhnen ist eine herausforderung.
     
  16. #15 meerschweinchen82, 26.04.2011
    meerschweinchen82

    meerschweinchen82 Schweinchen-Guru

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    Für mich ist es leider auch immer ganz schrecklich! Die ersten 2 Wochen ist es kaum auszuhalten. Danach komme ich wenigstens wieder halbwegs normal klar, aber ich heule immernoch oft wegen den verstorbenen Schweinchen! Manche wachsen einem besonders ans Herz und da möchte ich es immernoch nicht wahrhaben, dass sie tot sind. Bis jetzt war ich 5x dabei, als sie gestorben sind, aber 1x war das Schweinchen ganz alleine (beim Tierarzt kurz nach der OP) und das ist besonders schlimm für mich, weil ich mich nicht verabschieden konnte und ich nicht genau weiss, wie sehr das Schweinchen die letzten Minuten mitbekommen hat.
    Die Zeit ist oft viel zu kurz mit diesen süßen Wesen! Deshalb versuche ich sie sehr zu genießen und habe auch unendlich viele Fotos und ein paar Videos!
     
  17. Meerle

    Meerle Herr der Schweinchen
    Administrator

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    Mich nimmt das jedes Mal sehr mit......wenn eines meiner Mäuse krank ist, liegt mir das wie ein Stein im Magen und ich kann an nichts anderes denken. Letztes Jahr hab ich 3 Schweinchen verloren...es tut jedes Mal sehr, sehr weh, aber nach einiger Zeit konnte ich wieder mit einem Lächeln an sie zurückdenken. Vor einem Monat ist mein allerliebster Merlin gestorben, darüber bin ich noch nicht ganz hinweg, es tut noch weh, an ihn zu denken, er war etwas Besonderes....
     
  18. #17 Fellkugel, 26.04.2011
    Fellkugel

    Fellkugel Guest

    Und ich dachte so ginge es nur mir :schäm:
    Die Regenbogenwiese ist ne Garantie, dass ich anfange zu heulen.


    Ich komm ganz schwer damit zurecht wenn ein Schweinchen stirbt :S
    Wenn ich an mein Wölkchen und Kelian denke rinnen mir irgendwann automatisch die Tränen..
    Heute weine ich schon seit Stunden weil Coffee, das Schweinchen meiner Freundin gestorben ist.
    Es tut mir einfach weh und kann mir nicht vorstellen, dass ich irgendwann mal abhärte (wüschte aber ich könnte es :schäm:)
     
  19. Cleo

    Cleo Guest

    Ich bin jedes Mal, wenn eines geht, sehr, sehr traurig. Aber inzwischen nach sooo vielen Jahren Schweinehaltung (fast zehn Jahre), dauert diese Trauer nicht mehr so arg lange an, wie noch am Anfang.

    Anders der Verlust meiner Katze. Da sie fast 10 Jahre mein Leben geteilt hat, treibt es mir noch heute die Tränen in die Augen, wenn ich an sie denke.

    Als Tipp kann ich dir nur geben: nimm die Trauer an! Trauer ruhig, wenn dir danach ist. Es wird wirklich leichter und irgendwann kannst auch du mit einem Lächeln an dein verlorenes Tier denken. Ganz bestimmt!
     
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  21. Lieni

    Lieni Guest

    na endlich habe ich mein Thema hier wieder gefunden, ist etwas umgezogen, aber hier ist es wohl besser aufgehoben!!!

    bin ja absolut begeistert, dass soooo viele liebe Menschen mir hier geantwortet haben!!! ich bedanke mich echt bei jedem einzelnen von euch!!! Es tut wirklich gut, eure Erfahrungen zu lesen und zu wissen, dass es euch auch so ähnlich geht!!!

    Habe mir jetzt vorgenommen, ein Fotobuch von meinen Schätzchen zu machen, denn die Erinnerungen sind das was bleibt und die wird mir keiner nehmen!!!

    Aber es ist wirklich unglaublich, wie viele Dinge und Situationen es jeden Tag gibt, die einen an seine Schweinchen erinnern und einen immer wieder vom neuen zeigen, dass etwas Entscheidendes im Leben nicht mehr existiert!!! und das ist es, was am aller meisten weh tut!!!

    hoffe es wird bald besser!!!

    ganz liebe Grüße

    Lieni
     
  22. #20 Wallaby, 27.04.2011
    Wallaby

    Wallaby nicht mehr die Jüngste

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    Hallo,

    leider sterben bei mir relativ viele Tiere. Das liegt daran, daß ich ausschließlich alte (ab 6 Jahre) oder unheilbar kranke Meerschweinchen behalte. Zudem bekommt immer ein unvermittelbarer Hamster ab 1,5 Jahren einen Altersheimplatz bei uns.

    So hart es klingt, man "gewöhnt" sich dran. Die Schweinchen leben mit uns im Wohnzimmer und wir haben eine sehr enge Beziehung zu ihnen. Aber wir wissen auch, daß die Zeit die wir mit ihnen verbringen dürfen relativ kurz ist. Diese kurze Zeit nutzen wir, und wenn die Tiere dann sterben, werden sie mit einem bestimmten Zeremoniell im Garten begraben und sie werden auf meiner persönlichen "Regenbogenliste" verewigt. Ich habe noch so ein Mobile aus Tonherzen. Jedes verstorbene Tiere bekommt ein Herz auf das ich dann den Namen schreibe. Du siehst, keins wird vergessen.

    Wir haben alle Tiere sehr geliebt. Trotzdem ist es "ok", es tut nicht weh. Das bringt es nun mal mit sich, wenn man sich bewußt für alte Tiere entscheidet. Dieses Jahr habe ich schon 6 Tiere beerdigen müssen. 1 Kaninchen mit über 10 Jahren, eins mit 8 Jahren und 4 Meerschweinchen zwischen 6-8. Eins hatte Herzprobleme, 2 Krebs, 1 sehr starke Arthrose. Weitere werden folgen. Wir haben allen noch einen schönen Lebensabend in Gesellschaft gegeben und sie durften bei uns in Ruhe gehen. Selbstverständlich wurden sie Tierärztlich behandelt und ggf. erlöst.

    Viele Grüsse
    Tina
     
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Wie kommt ihr mit dem Verlust eurer Schweinchen zurecht?

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