Wesenstest beim Hund?

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  1. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Hallo,
    ne Freundin von mir hat einen Rottweiler (8Jahre alt).
    Letzte Woche hatte ihr kleiner Bruder (ich glaube 10 Jahre alt) Besuch von einem Klassenkameraden. Der hat ihn gefragt, ob er den Hund streicheln dürfte und er sagte ja. In dem Moment kam der Vater meiner Freundin in den Raum und wollte noch dazwischengehen, aber der Junge hatte den Hund schon (im Körbchen liegend) angefasst. Der Hund ist dann aufgesprungen und hat dem Jungen in den Arm gebissen... der Vater ist sofort dazwischen und hat den Hund festgehalten. allerdings hatte der so stark zugebissen, dass die Wunde beim Arzt genäht werden musste.
    Der Vater des verletzten Jungen wollte die Familie (bzw. den Vater) anzeigen, da dieser aber in einer Sicherheitsfirma arbeitet und ihn das unter Umständen den Job kosten könnte, haben sie sich darauf geeinigt, dass der Hund einen Wesenstest machen muss und dann dementsprechend gehandelt werden muss.
    Nun meine Fragen:
    1. Kann man einfach so einen Wesentest mit seinem Hund machen?
    2. Wo kann man das machen?
    3. Wie läuft das so ab bzw was genau wird denn da getestet?
    4. Was passiert mit dem Hund, wenn er ihn nicht besteht?
    Ich persönlich finde das ja schon ein bisschen kurios... weiß nicht, was ich tun würde, wenn einer unserer Hund emal ein Kind beißt, aber wenn er schon einmal gebissen hat, kann das doch (auch wenn er den Test besteht) jedezeit wieder passieren.
    Natürlich hat der Junge auch nicht ganz richtig gehandelt, aber kann man das einem 10-jährigen vorwerfen?

    Seit ich das weiß, war ich erst einmal kurz da und da hat meine Freundin die Tür zum Wohnzimmer (wo der Hund war) zugemacht, so dass ich ihm nicht begegnen musste... wenn er den Test besteht und da bleiben kann (ich weiß nicht, wie ihre Eltern das sehen), weiß ich gar nicht, wie ich dem Hund begegnen soll... Angst hab ich dann bestimmt schon!!!

    Ich danke euch schonmal für eure Antworten...
    Liebe Grüße Jana
     
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  3. #2 Tasha_01, 16.06.2008
    Tasha_01

    Tasha_01 Chaos-Tante

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    Hallo Jana,

    das hängt vom jeweiligen Bundesland ab, und wohl auch vom dortigen Vet-Amt.

    Hier in Ba-Wü sind Rottweiler weder als potentiell gefährlich noch als Listenhunde eingestuft. Und den Wesenstest müßen nur die Hunde hier machen die entweder mehrfach negativ aufgefallen sind oder auf Grund der Rasse zu den Listenhunden zählen.

    Manche Hunde können es übrigens schlicht nicht ab wenn sie gestreichelt werden während sie in ihrem Bett liegen, das dieser Hund gleich zugebissen hat ist jetzt die andere Sache. Aber säuerlich reagieren in dem Moment viele Hunde, an die geh ich deshalb aus Prinzip nur ran wenn sie auch offen auf mich zukommen.
     
  4. #3 Schweinchenfreundin, 16.06.2008
    Schweinchenfreundin

    Schweinchenfreundin Guest

    Ich als Vater des Kindes würde bei nem kleinen Fiffi nichts machen-aber bei nem Rottweiler auf jeden Fall Anzeige erstatten.
    Der Besucher-Junge hat nichts gemacht, ihm wurde erlaubt, den Hund zu streicheln.
    Der Bruder deiner Freundin hätte wissen müssen, dass der Hund da irgendein Problem hat, im Korb gestreichelt zu werden. (mein Sohn ist 9 und wüßte das auch)
    Und der Hund sollte ganz dringend zum Wesenstest-denn wenn er wegen so einer Lappalie zubeißt, wäre mir die Gefahr, dass er mal richtig beißt echt zu groß!
    Gerade bei Hunden, die einmal zugebissen haben (ohne Grund) liegt die Hemmschwelle einfach niegriger.


    Liebe Grüße Susa
     
  5. akhuna

    akhuna Guest

    Hm, also ich denke eher das ist eine Verletzung der Aufsichtspflicht gewesen. Wie Tasha schon schreibt, viele Hunde reagieren eben schlecht wenn man in ihren eigenen Bereich eingreift - und das Körbchen IST ein eigener Bereich. Genau wie ich einem Fremden Hund nie anden Futternapf greifen würde, wenn ich nicht tausendprozentig wüsste dass der Hund nix macht.

    Antworten zum Wesenstest kann ich dir leider nicht geben. Finde es aber gut dass die Eltern des Jungen noch so vernünftig waren und Rücksicht auf den Job des Vaters genommen haben.

    Ich wünsche dem Hund jedenfalls alles gute...

    Soweit ich weiß kann ein auffälliger Hund, der den WEstenstest NICHT besteht, die Auflage bekommen, dass er nur noch mit Maulkorb und Leine in die Öffentlichkeit darf.
     
  6. #5 Californiadream, 16.06.2008
    Zuletzt bearbeitet: 16.06.2008
    Californiadream

    Californiadream Schweinchen-Guru

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    Das war in Schleswig-Holstein? Da fällt der Rottweiler nicht unter die ,,Kampfhundeverodnung''. Das bedeutet, der Halter muss keinen Wesenstest machen mit dieser Rasse. Ob man den Test auch einfach so machen kann, ohne dass nötig, weiß ich nicht, denk ich eher nicht. Die Prüfer haben genug mit den richtigen Listenhunden wahrscheinlich zu tun. Hätte auch eher weniger Sinn, was würde es bringen? Wenn ihr in einem Bundesland wohnen würde, wo er auf der Liste stehen würde, dann sind die Hunde meldepflichtig und müssen einen Wensenstest machen. Wenn man durchfällt muss der Hund z.b. in der Öffentlichkeit immer einen Maulkorb tragen und andere Auflagen werden dem Halter vorgegeben.
    Aber ganz ehrlich, in dem Fall hat das nichts damit zu tun, ob der Hund ein Rottweiler ist oder nicht. Hätte genau so ein was weiß ich sein können, Golden Retriver oder so. Unsere Nachbarn haben einen Hund in der Familie der knurrt seine eigenen Herrchen an, wenn sie auf den Sofa wollen, wo er gerade drauf sitzt. das ist nicht rassebedingt, das isteine Frage der Erziehung und des Respektes, dem der Hund dem Menschen gegenüber tritt. Dazu kommt noch, dass der Hund IN SEINEM Berreich gerade geschlafen hat und plötzlich ein fremder ihn anfässt. Das kann man dem Tier nicht vorenthalten, zumal der Halter, nach der reaktion, wusste, wie sein Hund drauf ist. das war kein fehler vom Hund, Hunde machen keine Fehler in ihrem Verhalten, es spiegelt nur den Umgang vom Halter zum Tier wider. Der Vater von deiner Freundin hat es gewusst, dann muss er auch Verantwortung übernehmen, dann würde es dazu erst gar nicht gekommen.
    Diese Drohungen von dem Vater des gebissenen Kindes haben also keine bedeutung, was Wesenstest und Co. angeht, es kann nur sein, dass halt eine Strafanzeige ins Haus flattert, wegen Körperverletzung. Aber in erster Linie wird in Eurem Bundesland dann nicht darauf geachtet, was es für eine Rasse von Hund war, denn wie gesagt, jedes jahr werden viele Anzeigen geschrieben, weil irgendein Hund irgendjm. gebissen hat, dabei handelt es sich größtenteils nicht um die bööööösen Listenhunde, sondern um kleine, verzogene Pudel, oder Spitze ;o). Meinem eigenen Hund(kleiner Pudel-Terrier-Mix) würde ich es locker zutrauen, dass er einen Erwachsenen oder ein Kind beißt. Darauf achte ich genau, in manchen Situationen bleibt sie halt angeleint, oder darf nicht gestreichelt werden. In anderen wiederum isses mir wurscht, wenn sie zubeißen würde, viele menschen denken nämlich man braucht kein Respekt vor einem kleinen bellenden Hund haben, ziehen sie auf und fuchteln noch mit den Händen vor ihr rum,ärgern sie somit, oder machen irgendwelche schnalzgeräusche, da ist klar, dass der Hund nur agressiver wird. Wenn sie dann schnappt ist es nur lehrreich für den Verwundeten :D Naja, aber sie ist eben klein, wenn sie schnappen würde, dann nicht agressiv, sondern so ein ,,Angstbeißen''. Wie gesagt, ohne Grund würde sie das nie machen. Da ich das aber einschätzen kann ist es soweit noch nie gekommen. Lediglich wenns die leute halt wirklich herausfordern. Bisher ist es aber bei einem Hosenbeißer geblieben und der ging eh daneben, der Flüchtige war schneller :D
     
  7. #6 Brinschk, 16.06.2008
    Brinschk

    Brinschk Guest

    Ich denke auch, dass es dem Hund nun nix bringt, wenn er einen Wesenstest macht..
    Wir hatten einen Barsoi, ein wesensmäßig superzarter, lieber Windhund, die immer jeder streicheln wollte, weil sie so nett aussah, was sie meist ja auch war.. Wenn ein fremdes Kind allerdings einfach in ihren Korb gefasst und sie gestreichelt hätte, hätte sie auch gebissen.. Auch meine beste Freundin wurde als Kind von ihr gebissen, weil sie unter dem Tisch rumkroch, unter dem der Hund lag und sie erschreckt hat.. Es wurde dem Hund aber nicht übel genommen und meine Freundin hatte auch später immer ein freundschaftliches Verhältnis zu ihr (es kommt eben auch auf das Kind an)..
    Jeder Hund kann mal zuschnappen, vor allem wenn man eben in seinen Bereich kommt..
    Vielleicht können die jeweiligen Familien sich ja nochmal zusammensetzen und darüber reden.. Nach dem ersten Schrecken und Ärger kann man evtl. vernünftiger denken und argumentieren..
     
  8. Bianca

    Bianca Schweinchen-Senior

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    1. Du kannst und musst, wenn das gefordert wird- und das wird es in dem Fall wohl, mit JEDEM Hund einen Wesenstest machen. Und das ist auch gut so. Ich finds völig unwichtig ob der Hund ein Dackel oder ein Rotti ist und das interessiert die Behörden auch reichlich wenig. Die meisten Hunde die zum WT gehen sind übrigens keine Listenhunde.
    Ich finds zwar schlimm, dass der Rottweiler gebissen hat, noch schlimmer aber, dass ein acht und ein zehnjähriger Junge mit einem Hund alleine waren (und auch da ist die Größe völlig unwichtig, das darf einfach nicht sein!!)

    2. Wo man das machen kann sagt einem das zuständige Ordnungsamt oder jede Polizeidienststelle. Es gibt ausgebildete Trainer die sülche Tests durchführen.

    3. Es gibt einen Theorieteil für den/die Besitzer (soll wohl relativ einfach sein, die Basics halt). Wenn der bestanden ist, dann wird der Hund getestet. Voraus gehen allerdings Übungsstunden. Der Hund soll ja ein mögliches Fehlverhalten ablegen. Es werden Situationen nachgestellt wie: Hundebegegnungen, Begegnungen mit schreienden Menschen, einem "Jogger" der vorbeijoggt und den Hund kurz antippt, Regenschirm aufmachen usw. Dabei darf der Hund natürlich erschrecken, aber nicht zuschnappen.

    4. Wenn der Hund nicht besteht, dann passiert wohl erstmal "nur", dass man die Gebühren für einen weiteren Kurs bezahlen muss und weiter üben muss. In der Zeit kann einen Leinen und/oder Maulkorbpflicht verhängt werden- nötigenfalls auch dauerhaft.

    Ich hätte wohl auch erstmal Respekt aber keine wirkliche Angst vor einem Hund von dem ich weiß, dass er gerade zugebissen hat. Ein Hund ist eben ein Tier und niemals zu 1000% berechenbar. Darum kann ich wirklich nicht verstehen, dass man Kinder mit Hunden alleine lässt. Mein Hund bleibt so gut wie niemals mit "Fremden" alleine und wenn, dann nur mit solchen die sie wirklich kennen und von denen ich weiß, dass sie sich eher zurück halten, als den Hund in eine Beißsituation zu bringen. Mein Hund hat noch nie gebissen. Würde ich ihm deshalb trauen? Nein, denn außer meinem Hund sind noch sooooo viele Faktoren zu bedenken, die kann ich niemals alle ausschalten. Daher ist meine Devise besser zu vorsichtig als einmal ein Kind nähen lassen müssen.
     
  9. #8 SarahLein, 16.06.2008
    SarahLein

    SarahLein Guest

    Ich denke die Schuld liegt hier bei den Eltern bzw. den Haltern des Hundes, mein Hund würde wohl auch zubeissen wenn ihn jemand auf seinem Platz, an seinem Rückzugsort also, einfach antatscht.
    Den eigenen Kindern gilt es diese Regel zu vermitteln und fremde Kinder gehören schonmal überhaupt nicht mit einem Hund allein gelassen!

    Einen Wesenstest kann denke ich jeder Hundehalter mit seinem Hund machen (und sollte es vllt. besser auch) Beim Tierarzt, Vet.amt o.ä. nachfragen wo das möglich ist, würd ich sagen..

    Angst hätte ich deshalb nicht vor dem Hund, denn ohne Eigenverschulden beisst kein normaler Hund zu (und die Schuld liegt hier definitiv beim Halter nicht beim Kind).
    Bedenklich finde ich allerdings diese krasse Reaktion, mein Hund wäre wenigstens so freundlich vorher zu knurren..
     
  10. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Erstmal Danke!
    Ich war ja nicht dabei, aber wenn ein Kind vo 10 Jahren in einem Haus lebt ist es doch fast unvermeidlich, dass es mal mit dem Hund alleine in einem Raum ist... Ich weiß auch wirklich nicht, wie das alles wirklich war oder ob die Eltern überhaupt wussten, dass das Kind zu Besuch ist oder warum die beiden mit dem Hund alleine waren.
    Ich hab mal gehört, dass viele größere Hunderassen im Alter komisch werden... unsere Schäferhündin wird auch so, aber die ist schon 13 und fast blind und taub und hier sind keine Kinder. Sie würde aber wohl auch erstmal knurren oder jaulen, bevor sie wirklich zubeißt.
    Ich werde meiner Freundin mal sagen, dass sie sich ans Ordnungsamt oder einen Tierarzt oder so wenden sollen.

    Ich hab allgemein Angst vor fremden Hunden, weil ich schon mehr als einmal gebissen wurde (beim Radfahren und ein paar mal als ich klein war vom Dackel meiner Oma).

    Ich finde aber schon, dass es einen Unterscheid macht, ob der rotti zubeißt oder unser kleiner Yorki... der hat schon öfter mal zugezwickt, weil er ja so klein und niedlich ist, dass ihn immer alle antatschen und hochnehmen wollen und so schnell kann ich manchmal gar nicht reagieren. Aber wenn der mal zubeißt, gibts n blauen Fleck... beim großen Hund passiert da ja schnell mal mehr.

    Lieben Gruß Jana
     
  11. #10 Küsschen, 17.06.2008
    Küsschen

    Küsschen Schweini-Süchtig

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    also ich würde auch raten beim ordnungsamt anzurufen und nachfragen.

    sicher, dass der rotti das kind "gebissen" hat? denn wenn der richtig gebissen hätte... :eek:
    ich kann mir nämlich durchaus vorstellen, dass der hund nur geschnappt bzw gewarnt hat.. abe rnun gut.. das fällt bei einem großen hund eben anders aus als bei einem kleinen.

    den hund würde ich dafür nicht verantwortlich machen, denn ich weiß selber aus erfahrung, dass die kinder dann sagen "wir haben ihn nur gestreichelt, sonst nichts".. da aber niemand sonst im raum war, weiß niemand ob der hund vorher geknurrt hat und ob die kinder ihn vielleicht nicht doch geärgert haben.

    ich habe zwar "nur" zwergschnauzer aber meine hündin hat angst vor kindern.. sie weicht zurück und knurrt auch sehr deutlich, wenn sie angst hat.. ich bin mir aber definitiv sicher, dass wenn man sie in eine ecke drängen würde, das sie dann zuschnappen würde aus angst.

    mein freund nimmt das auch immer auf die leichte schulter und erlaubt allen kindern und fremden, dass sie unsere hunde streicheln dürfen und ist dann empört, wenn ich scharf und streng NEIN sage.

    ich weiß nicht wieso.. aber für mich wäre es klar, dass der besuch meiner kinder niemals alleine mit meinem hund in einem raum alleine wäre... das ist eben sehr leichtsinnig.

    zum glück ist "nicht so viel" passiert und ich würde eben auch noch mal mit den kindern und den eltern des betroffenen kindes reden.
     
  12. #11 Heissnhof, 17.06.2008
    Heissnhof

    Heissnhof Guest

    Hallo Ihr,
    ehrlich gesagt, wenn meinem Kind auf diese Weise in den Arm gebissen worden wäre, wäre ich sehr verärgert.
    Irgendetwas ist da schief gelaufen. Entweder sie haben den Hund falsch eingeschätzt - dann geht von diesem eine potentielle GEfahr aus, - oder er hat das erste mal anders reagiert als erwartet - dann ist jetzt ebenfalls GEfahr im Anzug.
    In beiden Fällen gehören aus meiner Sicht Konsequenzen gezogen. Ich habe für Tiere, die Menschen, insbesondere Kindern - gefährlich werden, einfach nicht viel übrig.
     
  13. #12 ponchini, 17.06.2008
    ponchini

    ponchini Guest

    Hallo,
    ich denke, es ist nicht allein mit einem Wesenstest getan. Dieser Hund hat absolut überreagiert. "Territorialverletzungen" (Griff in den Korb) sollte sich ein Familienhund gefallen lassen. Der Rottweiler benötigt meiner Meinung nach dringend ein Verhaltenstraining bei einem ausgebildeten Hundetrainer, der sich mit solchen Problemhunden auskennt.
     
  14. #13 Brinschk, 17.06.2008
    Brinschk

    Brinschk Guest

    Naja, aber wer weiß, ob der Hund wach war, oder geschlafen hat und sich einfach erschreckt hat?Manche Hunde schnappen dann halt.. (Ich denke, wenn er so richtig gebissen hätte, wäre weit mehr als "nur" nähen müssen dabei passiert, Rottweiler haben nunmal ein kräftiges Gebiss).. Ich finde es falsch, dass nun wieder der Hund als potientiell gefährlich gesehen wird.. Hier ist einfach vieles falsch gelaufen, da ist nicht nur der Hund schuld..
     
  15. #14 missy, 17.06.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 17.06.2008
    missy

    missy Guest

    Also ich kann den Vater des kindes verstehen. Würde ein Hund mein Kind beißen, würde ich ausflippen. Hunde müssen meiner Meinung nach so weit erzogen sein, dass sie auch in solch einer situation NICHT Beißen.
    Wenn meinem Hund z.b was nicht passt, dann knurrt er erstmal, um es als warnsignal zu senden, stopp nicht weiter. Und sorry, aber wenn man weiß, dass sein hund so reagiert, und das weiß man wenn er den hund net erst seit gestern hat, dann kann man dementsprechend vorsorgen.
    Ein Wesenstest bringt meiner Meinung nach, selbst wenn er ihn besteht, nix. Wie schon geschrieben, sollte der Hund von einem Erfahrenen Hundetrainer therapiert werden, aber dass Geld ist vielen halt zu "schade".
    Ein normal Sozialisierter Hund, sollte auch in solch einer Situation ruhig bleiben, alles andere ist leider eine Gefährdung. Der Arme Hund kann nix dafür, da muss mann schon Herrchen dafür belangen. Und ich würde verlangen, wenn es mein Kind wäre, dass der Hund therapiert wird, ansonsten würd ich ich glaub auch anzeigen, weil sorry aber da hätte auch mehr passieren können, als nur ein genähter arm, und mein Kind geht da ganz klar vor.

    Der Vater hätte den Sohn auch "aufklären" sollen, dass der Hund im Körbchen nicht angefasst werden soll, vorallem von Fremden.
    Mein Sohn wusste schon mit 2 Jahren wie man sich einem Hund nähert, und dass man nie nie im leben einfach so einen fremden Hund anfässt. Heute wird Besuch von ihm erstmal "eingeweiht" wie man únsere 2 hunde anfässt, dass keine Missverständnisse passieren. Unsere hunde sind zwar beide mit kindern aufgewachsen und absolut lieb, aber es sind Tiere, und somit kann man nie zu 100% sagen, mein Hund macht nix. Deshalb ist das Hundgerechte Verhalten das Aund O, auch für Besuch.
     
  16. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Ja, ihr habt schon Recht... ich war ja nicht dabei und kann von daher auch nicht beurteilen, was vor dem Beißen oder Schnappen passiert ist.
    Wir gehen dem Problem einfach insofern us dem Weg, dass unser großer alter Hund (wie schon geschrieben auch nicht mehr ganz 100) nicht mehr mit Kindern zusammenkommt, die nicht wissen, wie sie sich verhalten soll...
    Unser Nachbarsjunge weiß, dass er "Penny" ignorieren muss und sie dann das gleiche mit ihm tut. Wenn aber mein Kumpel mit seinem 2 jährigen Sohn kommt, wird sie im Flur (wo Körbchen und Wasser und so eh alles steht) eingesperrt... da kann ich einfach nicht für aufpassen und ich vermute, dass sie zuschnappen würde, wenn ein Kind sie bedrängt.

    Das mit dem Wesenstest sehe ich ja auch eher kritisch... weil, selbst wenn er den besteht, ändert das nix an dem gezeigten Verhalten und ich denke schon, dass er potentiell gefährlich ist. Egal, ob das Kind das Verhalten provoziert hat oder nicht, hätte das böse ausgehen können. Und wenn es so war, dass die Eltern fahrlässig gehandelt haben, gehört der Hund wohl auch nicht mehr in diese Familie...

    Liebe Grüße Jana
     
  17. #16 ponchini, 17.06.2008
    ponchini

    ponchini Guest

    Deswegen wäre ja auch mein Vorschlag ein Hundetrainer, der sich mit dieser Problematik auskennt.

    Er kann dann den Hund beurteilen und ggf. die Halter nachschulen, wie sie mit ihrem Hund umzugehen haben.

    Denn bei Hunden gilt: Das Problem ist oft an der anderen Seite der Leine!
    Wegnahme des Hundes muss oft nicht sein. Nachschulen von Haltern und Hund löst oft solche Probleme.
     
  18. missy

    missy Guest

    Nur leider kostet der Geld, was viele nicht haben,.oder haben wollen :verw:
     
  19. #18 ponchini, 17.06.2008
    ponchini

    ponchini Guest

    Tierhaltung kostet immer Geld!
    Wenn ich einen Rotti halte, muss ich auch einen Hundetrainer bezahlen können. Sonst halte ich lieber einen Mops.
     
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  21. missy

    missy Guest

    Seh ich genauso. Ich hab in meine Hunde auch schon hunderte 100 € gesteckt, und jeder wars mir wert, auch wenns viele nicht verstehen, sind ja blos Straßenhunde.
    Ich kenn einige die sperren ihre hunde lieber ein, weil sie "aggresiv" sind, anstadt dran zu arbeiten
     
  22. #20 Naddel81, 17.06.2008
    Naddel81

    Naddel81 Schweinchen-Kenner

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    Ich glaub daß nämlich genau darin der Knackpunkt liegt. Denn wenn der Junge den Hund nicht angefasst hätte wäre garnix passiert. Es war ja nicht so daß der Hund allgemein aggressiv war.

    Mein Bruder hat ne Mischlingshündin und die ist erzogen und nicht aggressiv oder irgendwie "böse". Aber sie ist leider sehr sehr ängstlich und unsicher was fremde Leute betrifft. Egal ob Kinder oder Erwachsene. Und wenn sie von jemand Fremden angegrabscht wird wenn sie irgendwo liegt (und vielleicht sogar schläft), dann würde sie auch zuschnappen. Aber nicht weil sie gefährlich ist sondern nur deswegen weil sie Angst hat, erschrickt und sich in dem Moment bedroht fühlt.
     
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