Weibchen hat Panik vor Artgenossen?

Diskutiere Weibchen hat Panik vor Artgenossen? im Haltung/Verhalten/Pflege Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo Foris, ich brauche mal Rat aus neutraler Sicht. Wir haben hier Probleme was die Gruppenkonstellation betrifft. In erster Linie geht es um...

  1. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Hallo Foris,

    ich brauche mal Rat aus neutraler Sicht. Wir haben hier Probleme was die Gruppenkonstellation betrifft.
    In erster Linie geht es um unsere Trüffelchen.

    Zu ihrer Herkunft: In einer seriösen Notstation 2014 geboren. Mit vielen Tieren dort aufgewachsen. Bei uns seitdem sie 2 Monate jung ist und sie ist hier in einer großen Gruppe mit Kastrat aufgewachsen.

    Das 1. Problem trat ca. Ende 2016 auf: Unser damaliger Kastrat fing nach 6 Monaten bestehender Gruppenkonstellation an, Trüffelchen massiv zu jagen und zu mobben. Trüffelchen stand sichtlich unter Stress: Matschkot, panisch, konnte nicht mehr am Gruppenleben teilnehmen, sie flüchtete immer auf einen Unterstand.

    Lösung: Ich habe die Gruppe getrennt, sodass Trüffelchen mit lieben Weibchen zusammenlebte und der Kastrat mit anderen Weibchen.

    Eine reine Weibchengruppe ist natürlich nicht schön, aber ich konnte zu der Zeit erstmal keine neuen Tiere aufnehmen. Ich hatte auch Sorge, dass Trüffelchen sich gar nicht mehr mit Kastraten verträgt.

    Jetzt sind einige Schweinchen aus der Gruppe mit Trüffelchen verstorben. Zuletzt waren es nur noch sie und unsere Mirakel. Die beiden konnten irgendwie nicht miteinander, es war einfach nicht schön für die zwei. Trüffelchen hatte Mirakel immer weggescheucht.

    Lösung: Trüffelchen bekommt einen Kastraten und ein liebes Weibchen. Mirakel kommt zum anderen Kastraten + Weibchen.

    Jetzt besteht seit Ende Mai folgende Konstellation:
    Trüffelchen (5 Jahre) + Kastrat Frodo (1 Jahr) + Weibchen Kenia (1,5 Jahre).

    Die VG verlief ganz normal. Ich war guter Hoffnung, dass es passt. Trüffelchen war nur etwas sehr brommselig, was Frodo nicht so toll fand.

    Jetzt das große Problem: Seit ca. 1-2 Wochen hat Trüffelchen panische Angst vor den beiden anderen Schweinchen. Sie sitzt eigentlich die meiste Zeit auf einem Unterstand, wo ich ihr einen Kuschelsack hingelegt habe. Sie hat Matschkot und ich höre ständig ihren Bauch laut grummeln. Sie traut sich kaum runter. Wenn ich sie runtersetze und den Unterstand wegnehme, läuft sie oft panisch umher, wenn eins der anderen Schweinchen ihr zu nahe kommt. Dabei „machen“ die anderen eigentlich nichts. Trüffelchen wird von denen weder gebissen noch weggejagt. :verw: Der Kastrat damals hatte sie immerhin sichtlich weggejagt und wollte sie wohl nicht in der Gruppe haben.

    Erstmal bin ich mit Trüffelchen zum TA gefahren. Sie hat Eierstockzysten, die wir mit Ovogest behandeln.

    Kennt jemand so eine Situation? Was hat Trüffelchen denn nur? Sie war früher doch nicht so ängstlich! :schreien:Das kann doch kein Zufall sein, dass sie sich mit genau DEN zwei Schweinchen jetzt nicht verträgt.

    Jemand eine Idee? So kann es nicht bleiben. Das ist kein Leben, wenn sie permanent Stress hat.:runzl:

    Ich habe schon überlegt, eine ältere ruhige Dame nur mit Trüffelchen zu vergesellschaften. Irgendwie habe ich aber Sorge, dass auch dann nach paar Wochen was nicht passt. :mist:

    Kann da etwas Medizinisches hinter stecken? Nächste Woche ist die zweite Ovogest-Spritze dran. Ich hatte überlegt, ein Blutbild machen zu lassen.

    Ich bedanke mich schon mal fürs Lesen und bin für jeden Ratschlag oder Erfahrungsbericht dankbar!
     
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  3. #2 Manu911, 17.06.2019
    Manu911

    Manu911 Herr der Schweinchen

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    Ist jetzt nicht unbedingt der gleiche Fall aber ähnlich. Bei uns war es so, dass 8 Schweine als Gruppe lebten und irgendwann fing Lily immer an wie am Spieß zu schreien und zwar wirklich durchdringend und ohne Unterlass. Ich habe immer geschaut was los ist, in der Regel saß sie in einem Haus oder einem Unterstand oder einer Ecke und Jack saß in ihrer Nähe und schaute sie durchdringend an. Nicht mehr, nicht weniger. Er hat sie nicht gejagt, nicht gebissen, nichts aber eben durchdringend angeschaut. Sie hatte panische Angst vor ihm und war kaum noch zu beruhigen.

    Als Lösung kam sie dann zu Hagrid und Lotta ins Tischgehege. Mit Hagrid ging das, der interessierte sich nicht für die Mädls, jeder war froh wenn er seine Ruhe hatte. Dann starb Hagrid und es waren nur noch die Mädls auf dem Tisch. Das war auch nicht die Lösung, also wieder in die Gruppe mit demselben Ergebnis - Lily nur panisch am Schreien. Also wieder getrennt.

    Letztes Jahr nun zogen Charlie und Rose ein. Charlie sollte die Mädls auf dem Tisch unterstützen aber auch mit Jack klarkommen. Charlie und Jack harmonieren wie linke und rechte Hand, selbst wenn sie sich mal 8 Wochen am Stück nicht gesehen haben und beide ja andere Mädls bei sich haben ... die sind wie ein Schwein, da gab es noch nie auch nur 1 Klappern, die können im Wechsel die Damen besteigen und liegen sonst gelassen daneben. Es ist so herrlich und ich liebe sie dafür.

    Lily hat aber bei Charlie auch wie am Spieß geschrien. Es tat mir in der Seele weh und Charlie hat es gar nicht verstanden. Wir haben Charlie dann anfangs immer weggeschickt aber das ist auch keine Dauerlösung gewesen. Letzten Endes hat er gesiegt und zwar mit seiner Geduld. Er lief immer gezielt auf sie zu und je mehr sie schrie, desto mehr gluckste er und schleckte sie ab und war überaus lieb und zuvorkommend. Er war so richtig übermäßig lieb aber das ist auch wirklich seine Art, er liebt Harmonie, schreitet bei Streit ein und kümmert sich um alle und jeden und schleckt seine Mädls mit Hingabe ab. Irgendwann wurde das Schreien weniger und immer weniger und irgendwann schleckte sie ihn einfach ab und von da weg lagen sie auch nebeneinander. Jetzt mit Charlie hat sie ihre Angst vor Böcken überwunden und kann auch wieder mit Jack zusammensitzen. Sie hat keine Panik mehr. Das ist psychisch gewesen und hat mit Charlies Hilfe etwa 2-3 Monate gebraucht.

    Könnte mir bei dir etwas Ähnliches vorstellen, da hilft nur unheimlich viel Geduld und Liebe. Klar könnte man auch eine weitere Gruppe eröffnen aber es muss in das Köpfchen rein, dass nur weil bei der anderen Gruppe die 2 nicht mit ihr konnten, dass das jetzt nicht immer so sein muss. Wenn die Anderen die Geduld haben und sehr lieb zu ihr sind könnte es schon klappen. Ist natürlich in der Zeit purer Stress und sie ist anfällig für Krankheiten. Aber ich für meinen Teil bin so froh, dass Charlie da mit uns zusammengearbeitet hat und Lily jetzt wieder das entspannteste Schwein überhaupt ist - ok außer sie muss Bussis geben und schreit die ganze Bude zusammen damit man ihr einen Finger entgegenstreckt aber sie ist jetzt wieder richtig glücklich.
     
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  4. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    ich hatte mal eine ähnlihe Situation, die lösung war ein Zuchtpäärchen in Rente. Ivan hat dann mit viel Geduld dem mädl Sicherheit geben können.
     
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  5. Silvia

    Silvia Glücksschweinchen

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    Ich denke Trüffelchen hat ein weiteres Gesundheitliches Problem.
    Meinen Winni hat sich auch total abgekapselt und kam nur aus dem Haus wenn es absolut nötig war
    Und ist dann nur panisch rumgeschosen. Ich habe ihr das Essen und Wasser ins Häuschen gelegt.
    Bei Winni waren es Grabmilben, Grabmilben machen Meeris sehr enpfintlich und panisch.

    Wurde Trüffelchen schon gegen Milben behandelt ?
    Da brauchst du nicht extera zum TA, einfach mit Stroghold oder Advocat behandeln, die dosis muss aber
    Recht hoch sein und sie muss unbedingt nach 10 Tagen wiederholt werden. ( eventuell 3 mal behandeln).

    Ich denke der matschkot kommt davon weil sie zu wenig Heu frisst, ich würde sie mal ein paar Tage separieren,
    Würde sie unter eine Käfiggitter im Gehege der anderen setzten und viel Futter und Heu reinlegen und natürlich Wasser.

    Alles gute für Trüffeli :winke:
     
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  6. Fini

    Fini Crazy Guinea Pig Lady

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    Ach Trüffelchen -__-

    Ich kenne ja noch die Geschichte mit Hubsi und ihr...

    Wirklich was konstruktives kann ich nicht wirklich beitragen. Ich hab nur 1-2 Fragen.
    1. Wie lange ist sie denn panisch, wenn du ihren Unterstand wegnimmst? - Beruhigt sie sich irgendwann?
    2. Wie ist denn Frodo vom Charakter her?
    3. Was habt ihr denn alles schon gegen den Matschkot unternommen? - Kommt es wirklich vom Stress oder ist da noch was anderes?

    Angst kann man meiner Meinung nach nur mit Konfrontation heilen...sie muss lernen, dass ihr nichts passiert. Ansonsten wird sich nichts ändern.
    Mit den Mädel klappt es aber? das ist nur ein Problem mit Männern?
     
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  7. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Danke für eure Kommentare. :-)

    Ich muss mal versuchen, Videos von Trüffelchens Verhalten zu machen.

    Heute habe ich die drei beim Frühstück genau beobachtet. Trüffelchen kommt dann (widerwillig) von ihrem Unterstand runter und frisst mit den beiden. Man merkt ihr aber an (geplustertes Fell, schnellere Atmung), dass das für sie Stress ist. Manchmal springt sie dann wieder auf ihren Unterstand und schaut von oben auf den Futterteller... Ich habe auch schon gesehen, dass sie sich manchmal ein Stück Gemüse mit auf den Unterstand nimmt und dort futtert.


    Ich denke auch, ich muss ihr mal Platz und Ruhe vor den anderen geben. Aber so ganz allein? Ich würde auch gerne mal schauen, wie sie sich nur mit dem Weibchen verträgt. Nur wohin dann mit dem Kastraten? Ach, so eine blöde Situation...

    Sie hatte tatsächlich vor 1 Monat ca. Milben. Die haben wir behandelt und der letzte Check beim TA war eigentlich ok.

    Zu 1.: Heute hatte ich den Unterstand mal kurz rausgenommen. Als ich dann später geschaut habe, saß sie verstört auf einem Haus. :runzl: Mich wundert es, wie sie da raufgekommen ist. Normalerweise springt da keiner rauf.
    Zu 2.: Er kommt vom Züchter und saß dort friedlich mit einem anderen Kastraten zusammen. Hier scheint er jetzt zu merken, wie toll Weibchen sein können. Er ist viel am brommseln und rennt auf viel durch die Gegend. Er ist neugierig. Wenn Trüffelchen z.B. auf ihrem Unterstand Heu mampft, dann schaut er auch mal, was da oben so los ist und macht Männchen.
    Zu 3.: Vor paar Monaten hatten wir noch Würmer. Die letzte Kotprobe war aber negativ. Zur Zeit gebe ich ihr SymbioPet und Colosan gegen das Blubbern. Die anderen beiden Schweinchen haben keine auffälligen Köttel.

    Das ist schwierig zu beurteilen. Vorhin saß Trüffelchen z.B. auf ihrem Unterstand und hat Heu gegessen. Kenia ist einfach auch mal hochgesprungen und wollte auch das Heu futtern. Da hat Trüffelchen sie weggebissen. :uhh: Ich glaube, so wirklich glücklich wären die zwei Weibchen alleine auch nicht.

    @Manu911: Danke für deinen Erfahrungsbericht. Das scheint ja gar nicht so ein seltener Fall zu sein. Ich würde mir auch wünschen, dass Frodo Trüffelchen die Angst nehmen kann. Ich weiß nicht, ob ich mir das vorstellen kann, dass Trüffelchen das "lernt". Ihr Verhalten ist schon extrem. Sie schreit zwar nicht, aber wenn ich sie so panisch weglaufen sehe, habe ich irgendwie wenig Hoffnung. :runzl: Ein Kastrat, der seine Damen ableckt, hatte ich noch nie und Frodo macht auf mich auch den Eindruck, dass er so liebevoll ist.
     
  8. Pauli

    Pauli Schweinchen-Kenner

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    Meine Pauline hat sich auch in ihrer Dreiergruppe nicht vertragen und ähnlich panisch reagiert wie dein Schweinchen. Als sie dann schließlich eine Augenverletzung erlitten hatte, habe sie endgültig von den anderen beiden getrennt und für sie einen neuen, ruhigen Kastraten in der Notstation ausgesucht, mit dem sie seither zusammen lebt.

    Nachteil: Ich habe seither zwei Zweiergruppen und wollte ursprünglich ne Dreiergruppe haben....:hmm:
     
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  9. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    Kann es sein, das der Bub ihr zu viel Aufmerksamkeit schenkt.? Dann hilft Vieleicht ein weiteres Mädl
     
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  10. #9 Meerschweinchenfibsy, 18.06.2019
    Meerschweinchenfibsy

    Meerschweinchenfibsy Der große Bock

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    Der Bub wird auch vermutlich nichts dagegen haben :D
     
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  11. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Ich habe gestern Abend erstmal für die andere Gruppe ein Klappgehege im Wohnzimmer aufgebaut. So konnte ich Trüffelchen, Kenia und Frodo mehr Platz bieten. Jetzt haben sie zu dritt ca 3m x 1,30m. Und vom Gefühl her tut ihnen der Platz gut. Trüffelchen ist auch neugierig überall langgelaufen. Aber, sobald sie merkt, dass da jemand anderes in ihrer Nähe ist, hält sie inne und läuft dann auch bald wieder weg. Manchmal reicht es schon, wenn sie ein Heuhalm am Popo piekt. Dann denkt sie wohl, da ist jemand und rennt weg.
    Andererseits hat sie heute Mittag auch mit Frodo Heu gegessen, ohne dass sie panisch weggelaufen ist. Versteh einer dieses Schwein. :verw:


    Er interessiert sich nicht besonders für sie. Wahrscheinlich konnte er sie auch noch gar nicht ausgiebig beschnuppern, weil Trüffelchen ja so schnell über alle Berge rennt. Er ist fast nur mit Kenia beschäftigt. Immerhin finden sich die beiden toll.

    Dass mit den zwei Gruppen kann ich gut nachvollziehen. Es ist irgendwie blöd. Ich liebe große Gruppen und das Gehege is dementsprechend groß. Aber man ist gezwungen, die Schweinis zu trennen. :mist:

    Vielleicht wäre ein ruhiger Kastrat gut. Wobei Frodo jetzt auch nicht so dominant ist. Er brommselt eigentlich nur viel. Aufgeritten ist er bisher nicht. Dann hätte ich auch drei Gruppen und drei Kastrate. Ist dann immer blöd, wenn ein Weibchen sterben sollte. Dann bin ich gezwungen wieder ein Mädel dazuzusetzen. Auf lange Sicht möchte ich ja schon wieder zu einer Gruppe kommen. :ungl:
     
  12. Pauli

    Pauli Schweinchen-Kenner

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    Ja, genau DAS Problem haben wir eben.
    Pauline wird nicht mehr lange bei uns sein, sie hat Arthrose und es ist nur noch eine Frage der Zeit, wann es gar nicht mehr geht. Sie ist 7Jahre und 9Monate alt.
    Noch mal ein neues Weibchen zu Nicki setzen will ich nicht, sonst geht es endlos so weiter mit den zwei Gruppen. Also wird Nicki dann leider zurück in die Notstation gehen :wein:
     
  13. Liri

    Liri Schweinchen-Senior

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    Hallo,
    hast Du das Panikschwein mal dem Tierarzt vorgestellt?
    Meine Emmi, eigentlich das frechste Schwein von allen, hat sich panisch verhalten, als ihre Herzschwäche noch nicht ausreichend behandelt war. Sonst immer die erste beim Futter, mit beiden Vorderpfötchen auf dem Gehege-Rand, ist sie zu dieser Zeit nur kurz aus dem Häuschen gerannt, hat sich ein Stück geschnappt und ist wieder ins Häuschen verschwunden.
    Nachdem sie dann die richtige Medikation hatte, war sie wieder ganz die Alte.
     
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  14. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Trüffelchen wurde letzte Woche beim TA untersucht und dabei auch abgehört. Es war wohl nichts auffällig am Herzen. "Nur" Eierstockzysten wurden diagnostiziert, die wir mit Ovogest behandeln.


    Ich habe Trüffelchen jetzt auch mal eine Nacht von den anderen beiden getrennt. Das schien ihr gut getan zu haben. Sie lag überwiegend unter ihrem Unterstand und war nicht panisch. Am Tag waren die drei wieder zusammen und irgendwie ist Trüffelchen jetzt deutlich weniger ängstlich.
    Sie flüchtet nicht mehr die ganze Zeit auf ihren Unterstand und kann normal mit den beiden Heu und Gemüse essen. Sie läuft aber kaum durchs Gehege. Dabei ist sie mit 5 Jahren ja noch lange nicht alt.

    Gestern ließ ich ihren Kot auch nochmal untersuchen. Zum Glück negativ. Das heißt aber wohl, dass der Matschkot tatsächlich stressbedingt ist.
     
  15. Helga

    Helga Meerschweinchensüchtig

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    Hmm, kann es sein, dass Trüffelchen sozusagen "Erholungszeit und Schlaf" fehlt? Hört sich gerade blöd an, aber wenn sie nach einer Nacht alleine am nächsten Tag nicht mehr so ängstlich ist, dann hat sie vielleicht einfach endlich einmal "ausgeschlafen" und ist ganz anders drauf?? Viel entspannter.
    Nur so ein Gedanke.
     
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  16. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Das kann gut sein. Eine andere Erklärung hätte ich auch nicht.

    Ich habe über Trüffelchens Verhalten nochmal gründlich nachgedacht und müsste noch erwähnen:

    Bevor ich zum TA mit ihr gegangen bin (also vor der Ovogest-Spritze) war sie eher aggressiv. Da hatte ich Angst, dass ein Schweinchen ernsthaft verletzt wird. Es kam oft zu einer Konfrontation zwischen ihr und Frodo. Trüffelchen am Zähneklappern und Nackenhaare aufgestellt. Ich hatte Angst, dass sie ihn gleich anspringt. Wir hatten schon mal eine heftige VG mit ihr. Da war es tatsächlich so, dass sie ein anderes Weibchen regelrecht attackiert hat.

    Wegen dieser "Aggressivität" bin ich dann letzte Woche mit ihr zum TA gefahren, um den Verdacht auf Zysten abzuklären.

    Seit der Ovogest-Spritze ist sie nicht mehr aggressiv, dafür aber eher ängstlich, liegt viel rum und scheint sich gegen die anderen beiden gar nicht behaupten zu wollen oder zu können.

    :verw:
     
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  18. #16 B-Tina :-), 23.06.2019
    B-Tina :-)

    B-Tina :-) NotschweinchenHalterin

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    Na ja, das Medikament wird wirken, und vielleicht hat sie den TA-Besuch und die Spritze an sich nicht so gut verkraftet.
    Ich las gelegentlich und habe es auch selbst erlebt, dass Meerschweinchen "nachtragend" sein können.

    Wie auch immer, ich hoffe für euch, dass sich die Situation bald entspannt und alle Beteiligten sich wohl fühlen. :daumen:!!
     
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  19. Lilja

    Lilja Schweinchen-Neuling

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    Danke dir. :-)

    Ich hoffe auch, dass es sich mit Zeit und Geduld bessern wird.
    Trüffelchen ist mittlerweile nicht mehr so wahnsinnig panisch und flüchtet auch schon seltener auf ihren Unterstand.
     
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