Was haltet ihr von Testverpaarungen?

Diskutiere Was haltet ihr von Testverpaarungen? im Rassen, Farben und Zucht (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Ja, die Frage ist ja oben...auf der einen Seite zeigt sie versteckte Gene auf, auf der anderen Seite produziert man Nachwuchs der einen direkt...

  1. Rico

    Rico Guest

    Ja, die Frage ist ja oben...auf der einen Seite zeigt sie versteckte Gene auf, auf der anderen Seite produziert man Nachwuchs der einen direkt nicht in der Zucht weiterbringt?

    Mal angenommen ich will herausfinden ob mein slate blue Tier reinerbig ist.
    Verpaare ich es dann am besten mit einem weiß p.e.?
     
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  3. #2 Petersilchen, 13.09.2009
    Petersilchen

    Petersilchen Schweinchen-Kenner

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    Ich bin zwar kein Züchter, aber das Wort "Testverpaarung" finde ich irgendwie abstoßend. Was möchtest du denn damit erreichen? Wenn du züchtest, hast du doch bestimmt Papiere für die Tiere. Dort steht doch drin, aus welchen Farben und Zeichnungen sie hervorgegangen sind, dachte ich immer...

    Um es kurz zu machen: Ich halte davon gar nichts!
     
  4. #3 Rico, 13.09.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.09.2009
    Rico

    Rico Guest

    das sagt aber nicht aus welche Gene in dem Tier stecken.
    Papier ist ja schließlich auch geduldig...
     
  5. #4 Kischali, 13.09.2009
    Kischali

    Kischali Glatthaarfanatikerrin

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    "testverpaarung" klingt für mich genauso wie "nur einmal Babys haben" .
    man sollte sich gut überlegen welche Tiere man verpaart, und sich sicher sein.
    Wenn ich mich nicht Täusche sieht man doch auch ob 2 Tiere "kompatibel" sind aus den Papieren die man bekommt wenn man sich als Züchter Tiere kauft von anderen Züchtern.
    Nicht umsonst muss man den Stammbaum eines Meeris kennen als Züchter, damit man nicht rumtesten muss ....
    Oder täusch ich mich da jetz?
     
  6. #5 schweinchenshelly, 13.09.2009
    schweinchenshelly

    schweinchenshelly überzeugter Außenhalter

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    Selbst wenn der Stammbaum 100% korrekt ist und alle Farben richtig bestimmt sind, etc., kann man Trägereigenschaften nicht immer aus dem Stammbaum ablesen. Genau das macht die Trägereigenschaften ja aus, man sieht sie nicht. Selbst wenn über 4 Generationen keine anderen Rassen und Farben hinein gezogen wurden, schließt das Trägereigenschaften nicht aus.

    Ich finde reine Testverpaarungen, die ansonsten keinen züchterischen Sinn machen, auch nicht gut. Man produziert einfach Abgabetiere, event. sogar reine Liebhabertiere, die nicht sein müssten. Wenn doch, dann sollten sie wenigstens für andere Züchter noch interessant sein.
    Am ehesten akzeptabel fände ich es bei einem Bock, wenn er viel eingesetzt werden soll und es dabei um wirklich wichtige Eigenschaften geht, aber Tests auf Trägereigenschaften bei Weibchen müssen meiner Meinung nach nicht sein. Dann hat man schon einen Wurf und so viele folgen ja meist nicht mehr.
     
  7. #6 Rico, 13.09.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 13.09.2009
    Rico

    Rico Guest

    Das war auch die Idee hinter der Frage
     
  8. #7 Perlmuttschweinchen, 13.09.2009
    Perlmuttschweinchen

    Perlmuttschweinchen ehem. hoffix

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    Eine Testverpaarung kann schon sehr sinnvoll sein um Trägereigenschaften aufzudecken.
    So machst du eine Testverpaarung und siehst was im neuen Bock drinsteckt und hast ca 3-5 Abgabetiere in die Welt gesetzt.
    Setzt du den Bock direkt ein treffen sich die Gene evtl erst Generationen später und du hast plötzlich ganz viele Trägertiere die nicht mehr reinerbig sind und kannst alle rausnehmen... Es gibt schließlich noch Züchter die es mit der Reinerbigkeit genau nehmen.

    Und Trägereigenschaften können sich sehr lang verstecken. Hab nen Sheltie in lilac-gold-weiß hier der aus 10 oder mehr SPW Generationen gefallen ist.
     
  9. #8 Amina&Co, 13.09.2009
    Amina&Co

    Amina&Co Guest

    @ Petersilchen, Kischali;
    Wenn ihr keine Ahnung von der Zucht habt, dann seit doch bitte so lieb und fragt erst mal nach oder besser noch beschäftigt euch ersteinmal genau mit dem Thema Zucht, bevor ihr eure Komentare abgibt!

    @Rico
    Ich würde nicht weiss nehmen. Welche Trägereigenschaft wäre Dir den besonders wichtig um heraus zu finden?
     
  10. Rico

    Rico Guest

    na ja alle rezessiven...optimal wäre wahrscheinlich safran oder?
     
  11. #10 Amina&Co, 13.09.2009
    Amina&Co

    Amina&Co Guest

    Tja das wird dann wirklich nicht so einfach.

    Lass mal sehen:
    slate blue Einfarbig = aa BB EE CC prpr

    Ich würde es nicht machen. Du hast nämlich einfach zu viele Möglichkeiten. Er könnte schoko tragen, C- Verdünnung und eventuell lilac Verdünnung.
    Da wäre es wesentlich einfacher darauf zu achten, dass wenn deine eigene Linie nicht besonders reinerbig ist, Dir ein gutes reinerbiges slate blue Tier dazu zu holen und dann mit deinen zu verpaaren. Ich denke das das die einfachste und wesentlich praktischer Variante wäre.

    Eine Testverpaarung finde ich pers. dann sinnig wenn es z.B. nur um eine ganz bestimmte Trägereigenschaft geht.
     
  12. Rico

    Rico Guest

    das Hauptaugenmerk liegt darauf kein b und p in der Linie zu haben....also dann wohl doch ein beige nehmen? Nur was ist da der Vorteil gegenüber einem safran?
    Wenn ich eine Testverpaarung mache möchte ic so viel wie möglich herausfinden...sonst macht es für mich keinen Sinn
     
  13. #12 Biensche37, 14.09.2009
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

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    Wenn du wirklich nur rausfinden möchtest, ob dein Slateblue Tier kein b und kein p hat, dann macht nur das beige einen Sinn.
    Im Grunde könnte das Safran auch BB sein.
    Denn ein Safran wird nicht durch bb safran. Oder durch Bb. Sondern nur durch den cd - Lokus und den p Faktor.

    bine
     
  14. #13 Kischali, 14.09.2009
    Kischali

    Kischali Glatthaarfanatikerrin

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    1.wenn mein thema zu ende liest siehst unten eine Frage.
    2.werd ich ja wohl sagen können wie ich es denke ... hab ausdrücklich betont das ich mir nicht sicher bin
    3.gut mach ich nächstens für jede kleine Frage nen Thema auf statt es in einem Thema zu Fragen wo es eh schon drum geht .....
    Da dacht ich doch wirklich es wäre ligitim zu schreiben was ich denke und zu fragen ob das denn deine richtigkeit hat .....
    4.beschäftige ich mich nicht damit wenn ich dinge über Zucht lese, und Frage ob das Stimmt was ich meine zu wissen?
    sry werd hier erst wieder schreiben nachdem ich Meerschweinchengenetik mindestens 4 semester auf der Uni gewidmet habe.

    Quelle: Duden

    @schweinchenshelly
    danke für die Eklärung :)
     
  15. #14 Biensche37, 14.09.2009
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

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    ZITAT: "testverpaarung" klingt für mich genauso wie "nur einmal Babys haben" .

    Ja gut, wenn es für dich danach klingt....Das Wortteil Test an sich spricht aber schon dafür, das es nichts mit Vermehrung zu tun hat, sondern damit, das man eine Zucht gut durchdenkt und eben grade unerwünschten Nachwuchs, der nicht dem Zuchtziel entspricht, verhindern möchte.


    ZITAT:
    man sollte sich gut überlegen welche Tiere man verpaart, und sich sicher sein.

    Man kann sich eben niemals sicher sein. Denn die rezessiven Gene werden über viele Generationen mitgetragen. Der Stammbaum reicht "nur" bis zu den Urgroßeltern.

    ZITAT:
    Wenn ich mich nicht Täusche sieht man doch auch ob 2 Tiere "kompatibel" sind aus den Papieren die man bekommt wenn man sich als Züchter Tiere kauft von anderen Züchtern.

    Im Grunde schon ja. Aber es ist halt so, das z.B. ein Großelterntier ein Schokoträger gewesen sein könnte. Das Zuchttier könnte also ganz vielleicht diese Trägereigenschaft mitbekommen haben. Richtig reinerbige Tiere sind halt nicht zu finden, wie Sand am Meer.


    ZITAT:
    Nicht umsonst muss man den Stammbaum eines Meeris kennen als Züchter, damit man nicht rumtesten muss ....
    Oder täusch ich mich da jetz?

    Wie erwähnt, täuscht du dich in der Hinsicht, das ein Stammbaum bis zu den Ur-Großeltern zwar einiges über die Erbfaktoren aussagt, die das Tier hat und haben sollte, aber eben nichts über die rezessiven Gene, die noch weiter hinten liegen. Da kann man die Genetik noch so gut erlernt haben. Hellsehen kann man dann aber immernoch nicht.
    Das herauszüchten von unerwünschten Genen, das einzüchten von erwünschten Eigenschaften, die Selektion- das alles heißt Zucht. Und grade diese Arbeit ist die Herausforderung für uns.



    bine
     
  16. #15 Amina&Co, 14.09.2009
    Amina&Co

    Amina&Co Guest

    Bine hatte es ja schon erkärt mit dem beige und dem safran.

    Ich würde das wahrscheinlich trotzdem nicht machen. Slate blue und lilac zu unterscheiden ist sehr sehr schwierig. Man sollte lilac und slate blue eigentlich überhaupt nicht verpaaren weil einfach nur sogenannte "Schweber" daraus entstehen.

    Raus kommen könnten dann also Tiere die slate blue genetisch sind und dann das kleine b und das kleine p tragen. Trägt jetzt dein Tier das kleine b aber nicht das kleine p dann, kommen Coffee Tiere aus der Verpaarung raus. Und trägt er doch das kleine p aber nicht das kleine b kommen lilac Tiere raus.

    Ich kann diese Farben nicht auseinander halten, von daher würde ich das nicht machen.

    Aber das ist jetzt Deine Entscheidung. :-)
     
  17. #16 Eickfrau, 14.09.2009
    Eickfrau

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    Im oben genannten Fall wäre eine Rückpaarung des F1 an das fragliche Elterntier sinnvoller.

    Das letzte "Ergebnis" einer Testpaarung verläßt morgen als Liebhabertier meinen Stall: ein kleiner Jungbock in Solidgoldagouti.
    Seine Mutter stammt aus einer sehr guten Zucht, hat selber jedoch zwei Rosetten zuwenig. Der "Test" lief darauf hinaus, ob das Einkreuzung eines solchen Tieres die in letzter Zeit bei mir gehäuft auftretenden Doppelrosetten mindert ... leider hatten alle vier Jungtiere im Wurf mindestens 1 DR (einer sogar auf jeder Seite Triplerosetten). Schade, denn die Mutter hat zugleich viele andere gute Eigenschaften an ihre Kleinen vererbt.

    VG Bianca
     
  18. #17 Rico, 14.09.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.09.2009
    Rico

    Rico Guest

    das muss doch aber nichts aussagen mal angennomen ich verpaare...

    m: aaBbCCeeprp
    w: aaBBCCeeprp

    F1 m: aaBbCCeeprp

    ich mache eine Rueckverpaarung und wuerde theoretisch denken, da nur lilacs und slate blue fallen, das Tier zwar ein kleines p traegt aber kein kleines b...da ist die chance mit einem beige doch hoeher. Oder sehe ich da etwas falsch?

    zu F2
    aaBbCCeepp
    Es ist doch trotz klein e noch ein lilac oder?
     
  19. #18 Joelina, 14.09.2009
    Joelina

    Joelina Guest

    Huhu...

    Ich sehe eher ein Problem darin, dass man slateblue nunmal nicht klar von lilac und beides nicht klar von beige/coffee unterscheiden kann.
    Aus slate-blue mal lilac fallen dann Babys die entweder dunkles lilac oder helles slate-blue sind, bei beige wirds noch viel komplizierter, weil man schlechtes lilac kaum von beige unterscheiden kann, ebenso wie schlechtes slate-blue von coffee.
    Da hast du einmal komplett Kuddel-Muddel und bist keinen Schritt weiter, weil du die Farben der Babys aus der Testverpaarung nur erraten kannst.
    Ich züchte meine Sonderfarben rein nach optischer Selektion, auf Stammbäume kann man sich bei Sonderfarben niemals verlassen, da kaum ein Züchter 100prozentig sicher die Farben des Nachwuchses bestimmen kann.

    Liebe Grüsse
    Joelina
     
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  21. Rico

    Rico Guest

    Das ist ja klar das ich die nach optischer Selektion zu erst raussuche...wenn ich dann aber so weit bin das ich sie optisch sehr gut finde...moechte ich auch einfach wissen was "drin steckt"...und ein Coffee von einem slate zu unterscheiden bekomme ich grade noch so hin...bei einem lilac-slate blue schweber gebe ich natuerlich recht...
     
  22. #20 Pepper Ann, 14.09.2009
    Pepper Ann

    Pepper Ann Ridgeback-Züchterin

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    Also eine Rückverpaarung hat sehr viele Vorteile einer Testverpaarung gegenüber. Außerdem sollte man nicht einfach nur eines der Nachkommen rückverpaaren, sondern so viele wie möglich. Also das heißt alle zuchtfähigen Tiere (ohne Zuchtfehler) auf das gegengeschlechtliche Elternteil und möglichst aus diesen Würfen dann auch noch mal alle zuchttauglichen gegengeschlechtlichen Nachkommen auf die P-Generation. Dann hast du schon einmal eine sehr große Chance etwas aufzudecken. Bei großer Wurfzahl umso eher. Je mehr direkte rückgekreuzte Kinder du auf ein Tier hast, umso höher ist die Wahrscheinlichkeit was aufzudecken.

    So mache ich es auch, denn ich kann mir absolut kein rezessives Gen in der Zucht erlauben und schon garkeine verschwedneten Würfe und unnötig viele Lliebhaberabgabetiere. Und der Vorteil dabei ist nunmal, dass du bei einer Tesverpaarung alle Nachkommen als Liebhaber abgeben musst, die Würfe der Eltern (besonders der der Mutter) dann völlig für dein Zuchtziel verschwendet sind. Das sind dann 6-18 Monate die du nicht effektiv züchten kannst und deinem Zuchttziel nicht näher kommst. Bei den Tieren aus deiner Linienzucht hast du aber ausschließlich Zuchtziel-Tiere und selbst wenn sich ein oder beide Elternteil als Träger herausstellen, kannst du nochmal die am besten geeigneten Kinder aus den Rückverpaarungen für eine weitere Rückverpaarungslinie verwenden und dann mit diesen weiter auf ungewollte rezessive Gene testen.

    Rezesssive Gene bekommt man nur so effektiv aus dem Stamm. Ich hab alles andere schon durchgerechnet mittel Papierzucht. Es ist sonst nicht zu machen. Leider sind bei mir die rezessiven gene das größte problem und daher muss ich auch so anpaaren. Das tolle dasran ist aber, das man aiuch wenn doch was ungewolltest auftritt, ich wie gesagt keine ganze linie einstellen muss. Die Chance irgendwann was reinerbiges zu haben ist mit der krugen Taktik zu scaffen und man verbessert durch diese Zuchtmethode nebenher sehr einfach die Rassemerkmale, indem man nur die besten Nachzuchten rückverpaart und zum Testen verwendet.

    Sicherlich gibt einem die Linienzucht nicht zu mehr als 90% absolute gewissheit, aber es ist die wirklich einzige erfolgsversprechende Methode. ... Wenn du einfach immer nur deine gekauften Zuchttiere testest wirst du immer wieder das problem haben, dass du dir unwissend was rezessives reinziehst. Die Chance dass in deinen Tieren neben b und p auch noch allerlei anderes steckt ist natürlich gegeben, nur mit der Rückverpaarungsmethode kannst du alle rezessiven Faktoren gleichermaßen effektiv aufdecken und gegensteuern.

    Wichtig ist auf jeden Fall konsequent zu sein und erst nach einsprechend viele Nachkommen aufnde Ausgangstiere diese als "sauber" abzustempeln. Wenn du dann vom Vater einen guten Sohn behälst, dann musst du so konsequent sein und auch auf ihn erst einige Rückverpaarungen zu machen. Genauso bei den Töchtern aus der Mutterlinie. Daher lohnt es sich immer nur Söhne aus der Mutterlinie und nur Töchter aus der Vaterlinie zu behalten. Wenn denn dann ein Elternteil als Träger aufgedeckt wird, kannst du z.B. einfach nur mit der Mutterlinie weiter machen und dann entsprechend dort auch endlich Töchter behalten. Allerdings sind auch diese Tiere gefärdet, denn sie haben ka noch das Vaterblut ... da sind dann wieder Rückverpaarungen mit den späten Muttergenerationen (also weit vom Urvater entfernt verwandte Mutterlinietiere) vorzunehmen und du hast so relaiv schnell (binnen 2-3 Jahren) einen komplett sauberen und rassetypisch ansprechenden Zuchtstamm. Falls du dann Fremdblut zunehmen willst, um INzuchtdepression vorzubeugen oder Merkmale zu verbessern, solltest du dann nur Böcke zuholen und auf die ebenfalls eine Inzuchtlinie aufbauen, das heißt nur Töchter in der Zucht behalten. Sind nach 2-4 Generationen keine ungewollten Eigenschaften auf diesen neuen Bock aufgedeckt, kannst du deine beiden Linien wild mit einander kombinieren und erhhälst so wieder einen Stamm mit niedirgem Inzuchtgrad und noch viel mehr verbesserten Eigenschaften, aber mit reinerbigen Tieren.

    Leider kann ich dir keine Angaben machen, wie viele rückgekreuzte Individuen auf einen Nachkommen notwendig sind um eine Trägereigenschaft aufzudecken. Aber bei 2 Generationen a 4 Babys hast du schon 8 Jungtiere, bei 4 Generationen hast du schon im Schnit 16 Jungtiere und noch mehr Sicherheit, da die Tiere einen noch viel höheren Blutanteil des Elterntieres haben. Eigentlich sind schon 2 Rückverpaarungen !!!theoretisch!!! ausreichend, um zuverlässig was aufzudecken. Problem ist, wenn es nur wenige Tiere sind und du echt Pech hast und alle dann nur Träger sind.
    Je höher der Blutanteil des Elternteiles (in Prozent) umso sicherer kannst du dir sein, dass da was rezssives aufgedeckt worden wäre:
    F1: 50%
    F2: 75%
    F3: 87,5%
    F4: 93,75%
    F5: 96,875%
    F6: 98,4375%
    F7: 99,21875%

    LG Anna
     
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