Vergesellschaftung von Baby klappt nicht

Diskutiere Vergesellschaftung von Baby klappt nicht im Allgemeine Fragen und Talk Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, Ich habe seit gestern Abend ein neues Meerschweinchen Baby weibchen. Ist ca 8 Wochen alt. Wollte sie mit meinen Weibchen ca 8 Monate alt...

  1. Cojoti

    Cojoti Schweinchen-Neuling

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    Hallo,

    Ich habe seit gestern Abend ein neues Meerschweinchen Baby weibchen. Ist ca 8 Wochen alt. Wollte sie mit meinen Weibchen ca 8 Monate alt und meinen kastrierten Bock ca 4 jahre zusammen setzen. Habe alle auf neutralen boden gesetzt und kaum hatte mein älteres Weibchen das kleine gesehen hat es sie wie verrückt beschnuppert ist ihr sofort hinterhergerannt und hat die immer überallhin gezwickt und gestubst. Naja nach ein paar Stunden habe ich sie dann alle in den Käfig gesetzt und sofort ging die rangellei schlimm los die neue sag's oben in einer Ecke und schaute sich um und mein alter Weibchen war total aufgedreht und ist immer wieder zu ihr hin hat sie gezwickt und ist wieder runter gesprungen und wieder hoch und so weiter. So kenne ich mein altes Weibchen gar nicht sie ist eigentlich eines der ruhigsten Schweinchen die ich habe und ist immer weggerannt wenn ich zu nah komme . Das ist nun vorbei. Im Käfig hat sie die kleine wie aus den nichts dann immer gejagt und heute morgen fiel mir auf das das alte Weibchen die kleinen hinterherrennt und Haare vom hinter herrausreißt. Ist das noch eine richtige vergesellschaftlichung ? Den bock interessiert das alles überhaupt nicht. Der hat mal ganz kurz an der neuen geschnuppert dann war gut .

    Werden Meerschweinchen Babys nicht eigentlich immer akzeptiert ?

    Danke für eure Antworten.
     
  2. #2 rosinante, 07.08.2017
    rosinante

    rosinante Schweinchen-Kenner

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    Hallo Cojoti,

    eigentlich hast du da eine Kombination, die meistens gut gelingt.

    Dein Weibchen ist das Tier, dass du aus dem Tierheim geholt hattest und bei dem das Alter damals unklar war? Wenn es tatsächlich erst 5 Wochen bei der Abgabe war, fehlt ihm vielleicht die Sozialisierung im Kleinkindalter und das macht es jetzt möglicherweise etwas schwieriger.

    Ich selber hatte mal eine ähnliche Situation, wobei das neue Schweinchen schon etwas älter war. Aber auch hier wurde das neue Tier vom schon vorhandenen Weibchen (ca. 10 Monate damals) sehr gejagt wurde. Der Kastrat hat es aber weitgehend in Ruhe gelassen.

    Ich bin damals so vorgegangen, dass ich das Gehege und die Unterschlüpfe nochmal komplett gereinigt habe. Dann die Platzierung der Einrichtung geändert, viel frische Heu und Futter ins Gehege und dann erstmal das Jungtier reingesetzt und ihm eine Stunde Zeit gegeben, überall rumzulaufen und zu erkunden. Dann erst Kastrat und das andere Weibchen dazu und dann hat es hier funktioniert. Das ältere Weibchen hat zwar immer nochmal gezickt, doch der Kastrat hat dann für Ruhe gesorgt und nach zwei Tagen hatten die drei sich endgültig aneinander gewöhnt und waren von da an eine sehr harmonische Truppe.

    Du kannst auch versuchen, das Baby mit eingepieseltem Heu oder Einstreu der anderen etwas abzureiben, so dass es schon deren Geruch annimmt.

    Sei aber nicht entmutigt, die drei freunden sich sicher noch an! Achte darauf, dass du keine Engstellen im Gehege hast und dass Futter und Heu gerade jetzt am Anfang gleichmäig im Gehege verteilt sind, damit auch das Baby Gelegenheit zum Fressen hat.


    Ich drücke die Daumen,

    Rosi
     
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  3. jackie

    jackie Jedem Meeri mind. 1qm!

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    Hallo Cojoti,

    doch, im Grunde genommen werden Meeri-Babys "immer" akzeptiert. Allerdings gibt es halt leider keine Regel ohne Ausnahme... wie du nun gerade feststellen musst.

    Es gibt einige Möglichkeiten, woran es liegen kann, dass dein älteres Weibchen die Kleine nicht in Ruhe lässt:
    Da ist zunächst die Sozialisierung des Weibchens selber - hat sie in ihrem Herkunftsrudel gelernt, wie man mit anderen Schweinchen verschiedenen Alters, verschiedener Ranghöhe, verschiedenen Geschlechts umgeht? Wenn sie zu früh aus dem Familienverband herausgerissen wurde und dann maximal in Zweischweinhaltung gelebt hat, fehlen ihr möglicherweise schlicht die Fertigkeiten im Umgang mit anderen, auch kleinen Meeris.
    Zweitens ist es möglich, dass das Gehege nicht optimal ist und für Stress sorgt. Beim Wort "Käfig" schrillen hier schon die Alarmglocken - geht es um einen handelsüblichen Gitterkäfig? Der ist unter allen Umständen zu klein - nicht nur für eine Vergesellschaftung, sondern ganz allgemein für die Meerschweinchenhaltung. Dann ist es kein Wunder, gibt es Stress und Zwickereien.

    Wichtige Fragen wären also:
    Wie sieht die Unterbringung aus? Ist das Gehege gross genug? Bietet es genug Unterschlüpfe und engpassfreie Ausweichmöglichkeiten für alle Rudelmitglieder?
    Wieviele Tiere sind es denn jetzt insgesamt, also wieviele "alte" Rudelmitglieder hast du, zu denen die Kleine hinzu gekommen ist?
    Ist es wirklich aggressives, grobes Beissen, was das Weibchen mit dem Baby macht? Es ist an sich nicht unüblich, dass ein neues Rudelmitglied (auch ein junges) zuerst einmal herum gescheucht, heftig beschnuppert und evtl. auch etwas "gestrubbelt" wird. Man muss den Geruch kennen lernen und dem Baby zeigen, wo es in der Rangordnung steht (nämlich zuunterst). Du hast die Kleine jetzt seit gestern Abend - das ist noch nicht lange. Da riecht sie noch fremd, und die Alten haben sich noch nicht an sie gewöhnt; dass sie ihr da noch nachlaufen und sie eindringlich "untersuchen", ist durchaus nachvollziehbar. Verletzt oder bis zur Erschöpfung gejagt werden sollte die Kleine natürlich nicht, aber solange es im Rahmen bleibt, ist das, was sich bei dir abspielt, vielleicht gar nicht abnormal?

    Ich drücke dir die Daumen, dass das Babyweibchen bald so weit integriert ist, dass es in Ruhe anfangen kann, sich einzuleben im Rudel!
     
  4. Cojoti

    Cojoti Schweinchen-Neuling

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    Danke für eure Antworten . Habe jetzt nocheinmal alles umgestellt und das Baby mit nassen einstreu von den anderen eingerieben.
    Also der *käfig* ist ein Eigenbau aus Holz und einige große sag ich mal Fenster aus plexiglas. Der Eigenbau ist wirklich sehr groß sie können nach Lust und Laune rumtoben. Ich habe auch ein 1 m × 50 cm großes holzbrett als 2. Etage eingebaut. Und unter diesen Brett liegen alle immer und benutzen es als Haus. Die anderen Höhlen und Tunnel die ich drin habe werden nur mal zum durchrennen benutzt. Es gibt keine engstellen wo jemand in die Ecke getrieben werden könnte. Ich habe jetzt mit den Baby 3 Meerschweinchen. Der kastrat interessiert sich immer noch null für das neue Baby. Wenn das ältere Weibchen die kleine Jagt, * stolpern* oder springen sie höchstens mal über den kastrat aber diesen stört das nicht er bleibt einfach liegen. Ich weiß nicht ob er in der Lage wäre Ruhe zwischen die Weiber zu bringen er ist von Charakter schon immer einfach nur ultra gechillt. Ihn interessiert das was um ihn herum passiert denke ich überhaupt nicht.
    Das ältere Weibchen schleicht sich immer an das Baby heran legt sich dann neben oder hinter es bis es wie aus dem nix auf einmal sie angreift. Hat den Baby nun schon einige Haare aus den hinterteil gerissen. Die kleine ist dann immer am rumfitschen. Aber blutig ist nichts. Fressen darf das kleine auch wenn das weibchen daneben ist irgendwann greift es sie halt an. Ich weiß das es beim vergesellschaften auch heiß her gehen kann aber ich kannte es bisher halt nicht so. Ob sie gut sozialisiert sind weiß noch Leider nicht. Mein kastrat ist es, das ältere Weibchen glaube ich nicht weil ich es mit ca 4 Wochen aus den Tierheim geholt habe und das neue habe ich aus den Zoo (nicht zoohandlung) weil es an Uhus verfüttert werden sollte.... da habe ich gesagt ich nehme es mit. Es war noch mit anderen Meerschweinchen zusammen. Ich schätze es auf ca 8 Wochen es wiegt jetzt 400 g.
     
  5. #5 meerschweinchen82, 07.08.2017
    meerschweinchen82

    meerschweinchen82 Schweinchen-Guru

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    Bei mir gab es auch schon Probleme mit Babys. Die wurden bisher nur von älteren Böckchen problemlos akzeptiert und die älteren Weibchen haben jedes Mal Stunk gemacht. Das Heftigste war, als ich vor Kurzem zu 2 Weibchen, deren Kastrat gestorben ist, wieder einen Baby-Kastraten gesetzt habe. Es gab 1 Woche lang richtig Streit. Das eine Weibchen hat sich rausgehalten, aber das andere ist dermaßen abgegangen, wie ich es nur von 2 Böckchen kannte. Da wurde mit den Zähnen geklappert und mit dem Hintern gewackelt und die beiden sind aufeinander losgesprungen und haben sich sogar gewälzt. Der kleine Kastrat hat sich aber nicht viel gefallen lassen. Nach 2 Tagen wurde es besser und nach 1 Woche war alles ok.
     
  6. Cojoti

    Cojoti Schweinchen-Neuling

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    Hallo Leute,

    leider klappt es immer noch nicht und das Baby wird einfach von meinen anderen Weibchen nicht akzeptiert. Ich finde zwar das das Baby nicht mehr sooft von den Weibchen gejagt wird, aber habe jetzt 5 kleine Wunden bei den Baby entdeckt. 4 Sind am Hinterteil und eine über den rechten Auge. Es sind alles wirklich nur mini Kleine Wunden und es ist überall etwas Grind drauf aber ist das noch normal? Immerhin die Kleine hat es geschafft das sie eine Zeit lang mit unter den Großen Brett schlafen und liegen darf ehe sie verjagt wird. Beim Fressen akzeptiert das Weibchen die Kleine auch ganz gut irgendwann jagt sie das Baby halt weg aber sie kommt dann wieder.Das Baby fietscht manchmal noch sehr schlimm und zuckt dann immer ganz komisch wenn das weibchen sie gejagt und ich denke gezwickt hat. Das Baby nimmt aber gut zu seit dem ich sie habe hat sie schon 100g zugenommen. In Die zweite Etage wo ich eigentlich immer das Futter hatte darf das Baby nicht hin es wird sofort von den Weibchen verjagt.

    Ich habe euch mal ein Bild eingefügt. Links ist mein Weibchen Shippo, in der mitte das Baby und Rechts mein Kastrat Murphy.

    Bitte Helft mir ich weiß nicht was ich noch machen kann das Baby tut mir so Leid . :(
     

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  7. Hexle

    Hexle Schweinchenversteher seit 1997

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    ....bei mir hat es leider auch 3 Wochen gedauert. Und die Konstellation war die, dass Weibchen, 3 Monate, das neue Erzieherschwein, 11 Monate, nicht akzeptieren wollte und böse gemobbt hat. Jetzt endlich, einige Narben später, klappt es.:Hätte ich zuvor nie vermutet vom Charakter her, da die Kleine ein Panikschwein ist. Gedud ist angesagt!l
     
  8. Wassn

    Wassn Schweinchen-Neuling

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    Ich habe noch nicht viele Vergesellschaften erlebt, die nicht gleicht glatt gelaufen sind. Mein Rosettenweibchen ist eine "Zimtzicke". Wenn es nach ihr ginge, wäre Eddy nicht bei uns. Der war aber super hartnäckig und hat sie einfach Stunden lang geduldig belauert, während sie mit den Zähnen geklappert, gebissen hat und geflohen ist. Er war wie ein Schatten einfach immer bei ihr. Das Ganze war im Tierheim. Ich war glaube ich, einen ganzen Vormittag dort.
    Meine Beobachtungen und vielleicht hilft es ein Bisschen:
    Es waren in dem riesigen Gehege auch noch viele andere Meerschweinchen, ausser Eddy und Sanella. Und es waren noch mehr Tunnel und Häuschen mit 2 Ausgängen dort als Schweine in dem Gehege. Sanella ist immer vor den anderen Tieren geflohen. Hierbei hat sie sehr erfolgreich die verschiedenen Häuser genutzt.
    Die Tierpflegerin dort war sehr sehr nett und hat das ganze Prozedere super begleitet. Sie meinte, dass Sichtschutz sehr wichtig sei. Aus den Augen aus dem Sinn sozusagen. Wir haben die 2 Wutzis dann eingepackt und es hat noch ein paar Wochen hier zu Hause gedauert, bis totale Harmonie eingezogen ist. Sanella hat noch einige Wochen lang abends "gezwitschert". Blut ist nie geflossen. Allerdings hat Eddy auch eine Wolle, die einer Rüstung gleicht.
    Ich kenne dein Gehege oder deinen Stall nicht. Aber ich würde versuchen, dem kleinen Kerl irgendwie eine "Ruhezone" zu schaffen. Gleichzeitig aber auch versuchen, die Damen abzulenken. z.B. mit dicken Mauersteinen, in deren Löcher man Haselzweige mit Blätter steckt. Die dann als Sichtschutz nutzen.
    So was in der Art.
    Aufgeben würde ich jetzt noch nicht.
     
  9. Silvia

    Silvia Glücksschweinchen

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    Hallo, ich habe ja schon seit vielen Jahren Meerschweinchen, aber das ein Baby gebissen wurde hatte ich noch nie,
    Mir würde das Baby auch leid tuhn und ich würde da etwas verändern. Kannst Du das Baby eventuell zurück geben?
    Oder hast Du Platz genug um deine Gruppe zu vergrössern ?
    Wie gross ist dein Gehege, lade doch mal Bilder rein vom Gehge ?

    Ich musste auch schon Tiere trennen die einfach nicht zusammen gepasst habe, aber es waren Erwachsene
    Tiere, ich finde wenn es nicht passt kann man das auch nicht erzwingen.
     
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  10. hoppla

    hoppla Gebrauchtschweinbesitzer

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    Ich kann nur auch raten soviel Platz wie möglich zur Verfügung zu stellen - also vielleicht das Bad räumen oder ähnliches und Handtücher auslegen. Bevor das nicht klappt, würde ich sie nicht "einsperren". Ich hab auch schonmal für 14 Tage mein halbes Wohnzimmer freigeräumt.
    Wirklich nur Unterschlüpfe mit 2 Eingängen - besser zuviel als zu wenig. Da kann man sich ja auch mit Pappkartons behelfen ( diese Dinger wo Milch und Saftpappen drin sind, sind gut) Futter immer sehr großzügig und verteilen. Heuberge. Also wirklich Berge.
    Oft gibt's Streit, weil sich die Tiere missverstehen.
    Sind es Bißwunden oder könnten es auch Milben sein?
     
  11. Cojoti

    Cojoti Schweinchen-Neuling

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    Also sie haben 2 Rollen, ein sehr großes Brett als Unterschlupf und ein Heuhaus , ein normales haus Und nun noch ein Karton Haus mit kleinen eingängen wo wirklich nur das Baby durchpasst. Da versteckt sich das Baby auch oft drin wenn sie gejagt wurde. Das Baby sucht die Zuneigung des Weibchens es würde denke ich gerne bei ihr sein aber das weibchen lässt es nicht zu.
    Es sind richtige bisswunden milben haben sie keine. Das wwibchwn rennt zielstrebig durch den käfig zu der kleinen um die dann zu jagen bzw beißen . Das Baby hat wirklich nix angestellt hat in einfach nur geschlafen.
     
  12. hoppla

    hoppla Gebrauchtschweinbesitzer

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    Wenn es so nicht funktioniert, muss man es anders versuchen. Alles andere finde ich für das Baby nicht zumutbar....
     
  13. Cate

    Cate Schweinchen-Guru

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    Hallo, bei mir hat es immer gut geklappt, wenn ich einen Unterschlupf mit so kleinen Öffnungen reinstellte, dass grad das Baby durchpasst. So kann es selber entscheiden, ob es raus will oder lieber in Sicherheit bleibt. Futter habe ich immer an die Öffnungen (mehrere!) gelegt. Eine Pappkarton oder sowas wirst du bestimmt daheim haben... Irgendwann war das Kleine dann mehr draußen als drin und alles ging gut. hat aber beide Male 14 Tage gedauert
     
  14. Hexle

    Hexle Schweinchenversteher seit 1997

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    Wie gesagt, ich hatte das auch. Sogar zweimal jetzt. Und jedes Mal war es nach 2 Wochen geklärt. Ist schwer die Geduld aufzubringen. Ich weiß. Warum manche der erwachsenen Tiere so reagieren, keine Ahnung...
    Kannst Du den Käfig durch Gitter abtrennen, dass sie sich nur sehen und riechen können, aber nicht übereinander herfallen?
     
  15. Helga

    Helga Meerschweinchensüchtig

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    Das sollte man auf gar keinen Fall tun, denn wenn man das Gitter nach geraumer Zeit wieder entfernt, fängt die VG von vorne an. So sagten mir das letztes Jahr die Damen von zwei Tierschutzorganisationen in Sachen Meerschweinchen, unabhängig voneinander, als auch ich wegen der Mobberei des einen Schweinchens mit den Nerven am Ende war. Irgendwann ging es dann. Aber trenne die Tiere auf gar keinen Fall, es sei denn, sie beißen sich richtig. Dann muss eines weg, für immer.

    Du musst durchhalten, echt, so schwer das auch fällt.
     
  16. #16 Angelika, 14.08.2017 um 19:09 Uhr
    Zuletzt bearbeitet: 14.08.2017 um 20:41 Uhr
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Ich bin ja keine Freundin der These, dass Meerschweinchen als Rudeltiere und sich daher mit jedem anderen Meerschweinchen einfach vertragen müssen, bloß weil das jeweilige 2Bein das so will ... Die Tiere haben durchaus Präferenzen, und die respektiere ich und erkläre auch mal eine Vergesellschaftung für gescheitert.

    Die von dir erwähnte Wunde über dem Auge (und auch die anderen) könnten durchaus von Parasiten oder einem Pilz herrühren, ich würde das Tier deshalb mal einem Tierarzt vorstellen.
     
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  17. hoppla

    hoppla Gebrauchtschweinbesitzer

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    Wenn Tierarzt, würde ich auch mal das andere Mädel mitnehmen. Hier hatten die ganz zickigen Mädels auch oft Eierstockzysten. Ein Kampfschweinchen noch einen Tumor an der Gebärmutter. Muss natürlich nicht sein ;) . Allerdings brauchts einen guten Tierarzt zu erkennen...

    Ich würde es nicht so lassen und abwarten und aushalten. Da zieht man sich unter Umständen das nächste Tier mit Verhaltensauffälligkeiten heran.
    Entweder wirklich nochmal mit wirklich sehr, sehr viel Platz ( und wie beschrieben) versuchen oder trennen. Wenn das Baby gar keine/kaum Ruhe findet, ist das doch mistig.

    Ich hatte überwiegend sehr harmlose Vergesellschaftungen. Aber als meine zwei Eierstockzystenweibchen aufeinander getroffen sind, gabs ordentlich Stress ( und ne fiese Bißwunde). Da ich die Zwei aber gut einschätzen konnte, hab ich sie mit viel Geduld doch noch zu einem ruhigen Zusammenleben bekommen.
    Allerdings hatte ich mal einen Kastraten, der zwei Mädels aus der Gruppe gemobbt hat. Wie Angelika schon schrieb - manchmal stimmt die Chemie einfach nicht. Die haben sich nicht gebissen, aber die Mädels wurden sofort angemault, wenn sie sich mal aus dem Haus bewegten. So unter Dauerstress möchte ich ja auch nicht leben müssen....
     
  18. Hexle

    Hexle Schweinchenversteher seit 1997

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    Ich glaube, dass es keine 100%igen Regeln für richtige Vergesellschaftungen gibt. Es gibt nur Empfehlungen, die meistens funktionieren. Ich hatte auch schon Vergesellschaftungen bei Notstationen, die das unbedingt vor Ort sehen wollten, alles war gut und zu Hause ging der Punk ab. Und Kung-Fu Kämpferinnen, die nach Tagen Best Friends waren. Und Babys, die erst nach 2-3 Wochen akzeptiert wurden und und und. Alles kann sein, nichts muss...,
     
  19. Cojoti

    Cojoti Schweinchen-Neuling

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    Ist es denn möglich wenn die kleine Milben oder Haarlinge hat das sie deswegen von der anderen so gemobbt wird ? Ich kann zwar absolut nix erkennen bei der kleinen . Nur würde der kastrat das Baby dann nicht auch mobben ?
    Dann werde ich morgen mal einen Termin holen und am Freitag zum Tierarzt gehen.
     
  20. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    meine Schwester hatte Mal die Situation, das ein Texelbaby in einer Gruppe Glatthaariger gemobt wurde und es war nicht abzustellen, weil es vom Chef ausging. in einer neuen Gruppe kam es zu keinerlei Schwierigkeiten.
     
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Vergesellschaftung von Baby klappt nicht

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