untere gewichtsgrenze vor dem erlösen?

Diskutiere untere gewichtsgrenze vor dem erlösen? im Meerschweinchenumfragen (Archiv) Forum im Bereich Archiv; hi zusammen abgesehen vom allgemeinzustand(fresslust) eures meeries bei krankheit wo ist bei euch die unterste(!) grenze zwischen...

  1. johnny

    johnny Guest

    hi zusammen

    abgesehen vom allgemeinzustand(fresslust) eures
    meeries bei krankheit

    wo ist bei euch die unterste(!) grenze zwischen normalgewicht und krankhaftem gewichtsverlust um mit lebenserhaltenden massnahmen wie der päppelei aufzuhören

    ich gebe keine möglichkeiten vor zum anklicken da es jeder für sich entscheidet und die grenzen dann zu schmal sind für eine "klickumfrage" mit 10 antworten

    ich denke die meinungen gehen bestimmt sehr auseinander

    meine grenze ist 50% vom normalgewicht bei fressunlust
    und da denke ich schon ob ich nicht zu lange warte

    gruss

    robert
     
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  3. #2 Susanne, 13.03.2005
    Susanne

    Susanne Guest

    mein zwergschwein hatte mit 6 monaten noch 350g wo ein normales schweinchen mindestens das doppelte hätte. die 50% grenze wäre demnach überschritten ...

    ich hab ihn nicht einschläfern lassen, weil der zwerg quietschfidel war :-)

    ich mache sowas nicht am gewicht fest !! wenn ich merke das es einem schwein nur noch schlecht geht, obwohl es vielleicht 50g verloren hat werde ich tun was sein muss.

    wenn ein schwein 300g verloren hat und noch einigermaßen "gut gelaunt" ist, werde ich ihm solange zeit geben, bis ich merke das es zuende geht :o
     
  4. #3 Settergirl, 13.03.2005
    Settergirl

    Settergirl "Danke Milka-Maus"

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    Hallo

    Kommt aufs Tier drauf an. Ob sie Lebenswillen haben oder nicht.

    Schoko wog immer 1300 g. Im August 04 bekam sie eine Zahnfehlstellung. Man konnte ihr beim Abnehmen zusehen. Im Oktober wog sie knapp 900 g und wurde eingeschläfert. Ich wäre bei diesem Tier nicht weitergegangen. Sie war mit 900 g schon extrem dünn. Sie wollte auch nichtmehr leben, sie hat sich selbst aufgegeben.

    Filou hat auch eine Zahnfehlstellung. Er wiegt nach der Zahnkorrektur 940 g. Erholt sich aber immer wieder. Derzeit hat er 1020 g. Bei Filou würde ich bis 800 g gehen. Dann würde es drauf ankommen ob er noch leben will oder nicht.
     
  5. Bambi

    Bambi Guest

    Hallo Robert

    Läßt ein Meeri sich bei Krankheit nicht päppeln, so wie vor kurzem bei Aurelia, dann warte ich auch nicht allzu lange und lasse es erlösen.
    Da ist es egal ob es 50g oder 150g abgenommen hat.

    Hätte sie sich aber weiter päppeln lassen und lust am Leben gehabt dann hätte ich sie auch nicht erlösen lassen.
    Dann würde Aurelia noch heute leben.

    Ergebnis:
    Ein Meeri was sich absolut nicht mehr päppeln läßt, lasse ich erlösen.
    Es wäre nicht ok ihr das Zeug reinzuzwängen.

    Ein Meeri was sich päppeln läßt, auch wenn es viel abgenommen hat, lasse ich nicht erlösen sondern berufe mich darauf das ich es früh genug merken werde wenn es soweit ist.

    Sorry, hab wahrscheinlich etwas kompliziert geschrieben.;)
     
  6. #5 +Luzie+, 13.03.2005
    +Luzie+

    +Luzie+ Guest

    Hallo,

    ich denke nicht, daß das sich die Frage "abgesehen vom Allgemeinzustand" beurteilen läßt, da der Allgemeinzustand für mich hierbei als Entscheidungskriterium dient.

    Mein Schwein Irma ist im letzten Jahr wegen Würmern von 980g trotz Zufütterns/Infusionen/Medikamenten/etc. bis auf 350g abgemagert.

    Sie war in der Zeit zwar sehr schlapp aber lebenslustig.

    Ich habe damals mit meiner TÄ über das Einschläfern gesprochen, und sie hat mir in dem Fall davon abgeraten, da das Schwein noch zuviel Lebenswillen hätte.

    Auch wenn Irma heute vom Gewicht her mit maximal 700g sehr klapperig (und sicherlich nicht mehr schön anzuschauen) ist, bin ich der TÄ sehr dankbar, daß das Schwein noch lebt.

    Der Allgemeinzustand ist ausschlaggebend und nicht das Gewicht.
     
  7. Delia

    Delia Guest

    Ich denke auch diese Frage hat eher etwas mit dem Allgemeinzustand zu tun.
    Leider hatte ich selbst schon bei 3 Schweinchen das Problem diese wegen Nahrungsverweigerung päppeln zu müssen...

    Wenn es dem Schweinchen nicht zu schlecht geht und auch nur die geringste Aussicht auf ein Weiterleben besteht sollte man sicherlich davon absehen es einzuschläfern.
    Aber wenn das Tier wirklich leidet, dann sollte es sich nicht weiter quälen.
    Heute hatte ich erst das Problem mit einem TA... meinem Schweinchen ging es wirklich verdammt schlecht und es hatte Schmerzen...und der TA war noch überzeugt davon man solle ersteínmal weiterpäppel, zumal das Gewicht so niedrig noch nicht war...
    aber wenn das Tier nur noch vor Schmerzen mit den Zähnen knirscht und jedes Päppeln vergebens ist... dann soll es das doch nicht sein oder...
     
  8. Biggy

    Biggy Guest

    Fauly wog "damals" 1280g.
    Seit einem Jahr ist er ein Zahnschwein.
    Im Dezember 2004 kam noch ein Abszess dazu.
    Anfang Januar war kurz vor der OP der Tiefstand mit 640g!!!
    Wir dachten er schafft es nicht, er hat die OP relativ gut überstanden (Dank Dr. Schweigart).
    Er wollte nicht mehr fressen aber wir wollten nicht aufgeben und mein Freund hat Brei in den Rachen geschossen bis er die Spritze wieder annahm und schließlich nach Wochen den Brei selber fraß.
    In der harten Zeit vielen ihm büschelweise Haare aus, auch um die Augen, die Stücke von den Ohren faulten ab,das war hammerhart.

    Mittlerweile frißt er einiges auch wieder selbst, bis auf Heu, Möhre.....
    Er ist fiedel wie früher und hat sein Quieken wiedergefunden.

    Wir haben Päppelbrei-Mischungen entwickelt; unsere Küche sieht aus wie ein Labor!
    6-9 verschiedene Mittelchen jeweils, 4 mal am Tag, denn von verschiedenen Baby-Breis bekommt er Durchfall.

    Unser Süßer war gestern auf der Waage:
    815g!!!

    Wie Doc Schweigart sagt:nicht zu schnell aufgeben.......
     
  9. Klara

    Klara Guest

    Hallo,

    laut meiner Tierärztin ist die magische Grenze 500 g bei einem erwachsenen Schweinchen. Meine Teddy hatte nach der Geburt ihrer Babies nur noch 480 g und ich hatte sie dann hochgepäppelt. Heute wiegt sie 1000 g :)

    Es ist schwer zu sagen, wann man aufgeben sollte. Es kommt drauf an, ob das Schweinchen will oder nicht. Wenn es trotz Zwangspäppeln mit fast-Anwendung von Gewalt (Kopf festhalten) alles rauslaufen lässt und nicht mal mehr Heu mümmelt und das Gewicht rapide runtergeht - ist für mich persönlich der Zeitpunkt erreicht, wo es keinen Sinn mehr macht. Doc Meier hat mir mal geschrieben, dass man genau merkt, ob ein Schweinchen sich selbst aufgegeben hat. Und er hatte Recht. Da ging es um meinen Jesse James, den ich mit zum Schluss 680 g gehen lassen musste, weil nichts mehr ging. Er wollte definitiv nicht mehr und hat mir das auch ganz deutlich signalisiert.
     
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  11. susu

    susu Guest

    Auch ich denke das man es nicht am Gewicht festmachen kann.
    Ich denke aber auch nicht das man es am päppeln festmachen kann.
    Meine Josy ließ sich absolut nicht päppeln.
    Aber sie hat alleine gefressen. Zu wenig aber sie wollte noch.

    Solange Lebenswillen vom Tier da ist sollte man die Chance auch geben.
    Aber sei unbesorgt. Dein Bauch wird dir sagen wenn es soweit ist. :runzl:

    lg Suse
     
  12. Nicky

    Nicky Guest

    Hi,

    ehrlich gesagt habe ich das bisher nicht vom Gewicht abhängig machen müssen. Mein Zahn- und Arthrose-Schweinchen habe ich mit über 1000 g gehen lassen, als absolut kein Lebenswillen mehr da war. Bei meinem Leukose-Schweinchen war es genauso. Wenn ich merke, das Schweinchen will leben passiert es mir irgendwie dank CC und Co. nicht mehr, dass sie so sehr abnehmen, dass ich sie aufgrund des Gewichtes gehen lassen müsste.
     
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untere gewichtsgrenze vor dem erlösen?

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