Unsere Hündin ist ausgerastet und hat ein Katzenbaby getötet!!

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  1. Melody

    Melody Guest

    Hallo!
    Ich komme gerade wieder von meiner Erfolglosen Rettungsfahrt mit unserer Jungkatze zur Tierklinik. Leider ist die Keine auf dem Tisch des Arztes eingeschlafen.

    Zur Geschichte:
    Unsere Hündin(ca. 10J., Jack-Russel, 7 Jahre zur Zucht benutzt, seit 3 Jahren bei uns) hat eines unserer Jungtiere (4,5 Mon. hier geboren, schmuste immer mit den Hunden) gebissen.
    Ich war nicht da, als ich die Haustier aufschliessen wollte hörte ich die Katze jämmerlich wimmern und einen Hund Grollen.
    Ich bekam Angst und die Tür nur schlecht auf.
    Als sie endlich aufwar sah ich die Hündin nach links in die Toilette hüpfend und die Katze in die Küche flüchten.
    Nach dem ich sie gefunden habe , habe ich versucht einen Notdienst zu finden und bin gleich los, die Hündin erstmal eingesperrt.
    Sie hat bereits ein Meeri getötet und Jagt gerne Ratten(ich denke Rassebedingt normal).
    Aber wieso tillt sie aus und tötet eine Katze, die fast bei ihr im Körbchen groß geworden ist und die immer schmusig zu ihr war?
    Die Katze ist bei uns geboren!

    Ich weiß nicht was ich mit der Hündin machen soll?? Weggeben, einschläfern lassen, das kommt mir blöd vor. Ich habe sie ja nicht aus miserabler Haltung geholt um sie einfach wieder abzuschieben.
    Allerdings, werde ich je wieder Vertrauen zu ihr haben können?
    Im Moment hasse ich sie einfach für das was sie getan hat. Warum nur?

    Was soll ich jetzt machen? Bin echt verzweifelt!
     
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  3. #2 huepfhase, 23.12.2006
    huepfhase

    huepfhase Guest

    Hallo Bianca,

    zu allererst - es tut mir sehr leid was passiert ist.

    War niemand zuhause als es passierte? Wäre es vorstellbar, dass es durch ein gemeinsames Spiel entstanden ist, das evtl. von Seiten der Katze für den Hund schmerzhaft wurde und sie sich einfach gewehrt hat?
    Beziehungsweise hat sich im Umfeld der Hündin irgendetwas verändert? Ist sie kastriert, oder könnten Schwankungen des Hormonspiegels möglich sein?
    Ist die Hündin extrem schreckhaft, panisch etc und könnte im äußeren Umfeld ein Auslöser da gewesen sein, der zu einer Kurzschlußreaktion führte? Futterneid?

    Versuche bitte deine Hündin als Hund zu sehen, mit hündischen Instinkten, sie kann nichts für den Vorfall bzw. sie hat es nicht aus menschlichen Motiven eines "Mordes" getan.

    Klar ist, das du nun verstärkt auf das Verhalten der Hündin gegenüber Katzen achten mußt, bestünde die Möglichkeit einer räumlichen Trennung? Wie handhabt ihr es mit den Meeris? Last ihr evtl. das Ratten-Jagen zu, weil nützlich?

    Gerne auch per Email oder PN!

    Ich wünsche dir das du Schlaf findest und die Kraft zu verzeihen...

    Alles Liebe, Hanni
     
  4. Melody

    Melody Guest

    Hallo!
    Ich war gerade unterwegs einen großen Meeri-Käfig zu holen, war lange unterwegs.

    Kastrieren lassen konnten wir die Hündin noch nicht , ihre letzte Läufigkeit ist 3 Wo. her. Sie wurde bisher aus gesundheitlichen Gründen(Risiko-OP) immer abgelehnt.

    Wie schon geschrieben, wachsen unsere Katzen mit den Hunden auf und haben eigendlich ein sehr freundschaftliches Verhältniss miteinander.

    Auf die Ratten hetze ich sie nicht, sie macht es von "alleine" und bringt mir auch immer die Beute her.
    Zu Anfang hatten wir Dominanz-Probleme, laut Trainerin aus Unsicherheit von ihr. So unterwirft sie sich immer und hört auch auf mich.
    Sie hat auch Probleme mit anderen Hunden, geht ohne Vorwarnung auf sie los, wenn wir ausgehen.
    Ansonsten war alles ruhig , außer dieser Vorfall.
    Ich konnte keinen Grund "finden".
    Nachts ist sie eh mit unserem Rüden in der Waschküche, da sie nicht stubenrein (nur über Nacht) ist. Also getrennt von den Katzen.

    Ich weiß echt im Moment nicht, was ich mit ihr machen soll. Einfach abgeben möchte ich nicht, da unser Rüde sie abgöttisch liebt.
    Ich geh erstmal ins Bett. Vielleicht kann ich ja erstmal abschalten.
    Danke für deine Worte!
     
  5. #4 Romina1984, 23.12.2006
    Romina1984

    Romina1984 Guest

    Hallo Bianca !

    Es tut mir sehr leid um euere Katze.

    Kann es sein, dass diese Jack Russel Hündin aus einer englischen Zucht kommt ( also Vorfahren in der Linie hat ).

    Wir hatten mal so eine Hündin in der Praxis, die war leider etwas ( entschuldige bitte den Ausdruck, aber mir fällt nix besseres ein, das ist nicht böse gemeint ) "gestört".

    Sie hat alles angegriffen und getötet, was sich bewegt hat, zu Menschen war sie superlieb, aber andere Tiere, ganz besonders andere Hunde, hat sie gnadenlos umgebracht.

    Sie war z.T. auch sehr panisch und halt Dominant. Wir haben sie kastriert, weil wir dachten, dass sie hormonelle Probleme hat, aber daran lags nicht. Sie war vorher eine Zuchthündin, so wie deine.

    Wir haben sie nach 5 Monaten euthanasiert, es hatte keinen Sinn, mir hat es unendlich leid für den Hund getan, aber ein Tier, was sich nicht einglieder kann, gehört leider auf die RBB geschickt.

    Vielleicht findet ihr noch einen Weg, bevor ihr sie einschläfert, versucht es doch mit einer Kastration, es gibt sogar TÄ, die wärend der Läufigkeit kastrieren, da ist auch kein größeres Risiko, als wenn sie nicht läufig ist.

    LG und alles Gute,
    Romina
     
  6. #5 Susanne, 23.12.2006
    Susanne

    Susanne Guest

    schade um die katze und ich kann deine aufregung momentan ganz gut verstehen, aber ansonsten finde ich die aussagen ziemlich überzogen.

    du hast nicht mitbekommen was vorher passiert ist. katzen können grausam sein (siehe mäusefangspiel) ohne das es ihnen selber "böse" vorkommt. wer weiß ob deine hündin nicht einfach geärgert wurde (vielleicht schon früher / öfter) und irgendwann musste sie sich wehren ? oder es ist einfach zu missverständnissen gekommen. selbst wenn die katze beim hund aufgewachsen ist, hat sie immer noch mehr "katzensprache" als "hundesprache" an sich. warum wird hier immer gepredigt, das man meerschweinchen und kaninchen nicht zusammen halten soll ? da passieren auch die unmöglichsten dinge. wenn deine hündin eine schlechte vergangenheit hatte, dann kannst du auch nicht davon ausgehen, das sie sich immer richtig ausdrücken kann und das alleine hätte schon ausreichen können. ich bin kein kastrationsfreund, aber ja die voran gegangene läufigkeit kann durchaus ein auslöser gewesen sein. vielleicht macht deine hündin gerade eine (stille) scheinschwangerschaft durch und hat sich und ihre "babys" (hat sie vielleicht gerade ein spielzeug das sie immer herum trägt ?) in gefahr gesehen ?

    ich zähle dir die sachen auf, damit du es auch mal aus einem anderen blickwinkel siehts und nicht nur die katzenmordende hündin !!

    strupp hat den meerschweinchen zb nie was getan, hing mit dem rüssel im gehege und hat köttel gefressen, während die jungs an seinen barthaaren gezuppelt haben. einmal ist woody in seinen verrückten 5 minuten unter strupps schnauze durch geflitzt und strupp hat nach ihm geschnappt. ich konnte an beiden nichts feststellen, aber 1 woche später lag woody tot im stall. ich vermute er hatte innere verletzungen oder eine rippe gebrochen. ich kann nicht beweisen, das die beiden vorfälle zusammen hängen, aber wenn war es keine böse absicht und auf keinen fall die schuld des hundes sondern MEINE !!

    nimm es deiner hündin nicht übel und schau zu, das die katzen und der hund nicht mehr zusammen sind wenn keiner aufpasst oder sich zumindestens ausweichen können.

    @ romina

    ich weiß es geht um den speziellen fall, aber ich würde nicht so laut von euthanasieren sprechen. wäre nicht der erste "aggresive" hund, der von seinen panischen besitzern beim TA gelassen worden wäre und solche geschichten machen panik.

    sollte die situation wirklich nicht mehr zu retten sein, dann wäre die erste wahl ein katzenfreies, neues zuhause.
     
  7. Gromit

    Gromit Guest

    Hallo,
    wir haben auch einen Parson Russel und würden ihn aber nie mit einer Katze allein lassen. Selbst wenn sie sich von klein auf tolerieren- sie haben keine gemeinsame Sprache und es kommt oft zu Missverständnissen! Dein Hund wollte die Katze sicher nicht töten, aber es ist ein Jagdhund! Wenn er beim Spiel ein bisschen gröber wird und sich das ganze dann hochschaukelt kann es zu solchen schlimmen Missverständnissen kommen, denn die Katze kann kein beschwichtigendes Verhalten zeigen, dass der Hund versteht. Der Hund wird also nicht nachgeben, weil er keinen Anlass dazu sieht!
    An der Situation bist du selbst schuld, dein Hund kann nichts dafür!
    Die Jagd haben wir unserer Hündin nie beigebracht oder so etwas toleriert. Einmal angefangen zu jagen kannst du es dem Hund nicht mehr abgewöhnen.
    Wenn du ihn also nicht zur Jagd einsetzen willst, unterbinde es!
    Wenn du jetzt kein Vertrauen zu dem Hund hast und überlegst ihn einschläfern zu lassen (hab ich in einem Rominas Beitrag gelesen, hast du das wirklich irgendwo erwähnt?) fände ich das ganz schön krass- der Hund kann nämlich nichts dafür!
    Dann gib ihn lieber in Jack Russel erfahrene Hände! Es gibt die Möglichkeit über den Zuchtverband das Tier zu vermitteln.

    Tut mir leid, aber wenn ich sowas lese, könnte ich gerade heulen...
    Momentan bin ich sauwütend.
    Tu bitte nichts unüberlegtes! Solltest du den Hund wirklich weg geben wollen, helfe ich dir gerne bei der Vermittlung!
    Lass ihn nicht einschläfern, weil du einen Fehler gemacht hast!
     
  8. JaSi

    JaSi Schweinchen-Guru

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    .. zum letzten Absatz.. wo steht das in Biancas Ausführungen?? Bevor man so etwas sagt sollte man schon genauer lesen :rolleyes:

    Bianca, dir ist sicher klar daß der Hund nichts für kann, aber auch du kannst für deine Gedanken nichts. Solche Gedanken kommen mir schonmal wenn ein Meerie andere drangsaliert.. ich bin ihm böse. Aber es kann nichts dafür daß wir die Tiere zusammenwürfeln, genauso wenig wie deine Hündin und die Katzen das tun.
    Hoffentlich hast du gut geschlafen und kannst nun mit Überlegung an alles Weitere gehen! Ich wünsch dir was!
     
  9. #8 Arme-Schweine, 23.12.2006
    Arme-Schweine

    Arme-Schweine Guest

    Hi,

    erstmal...es tut mir sehr leid für die kleine Katze.

    Schuldzuweisungen halte ich für nicht angebracht....

    Wenn man einen Hund drei Jahre hat, kann man schon beurteilen, ob er mit den Katzen alleine bleiben kann.

    Keiner kennt den Auslöser für die entstandene Situation.

    Ich denke, hier hilft nur dauerhaft trennen, wenn keiner dabei ist.

    Melody,
    ich kann mir sehr gut vorstellen, das es Dir jetzt sehr schwer fällt, Deiner Hündin zu vertrauen....das wird auch längere Zeit so bleiben.

    Training hilft meiner Meinung nach hier nicht, weil sie generell kein Problem hat mit den Katzen.

    Liebe Grüße
    Andrea
     
  10. Lea

    Lea Böckchenfan

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    Ganz ehrlich? Ein Jack ist ein Jagdhund - und diese Tiere haben es nun einmal im blut. Es ist für mich nicht verwunderlich, das sie so reagiert. Sie meint es nicht böse, aber ihr Jagd und Beute instinkt ist nun einmal da.

    Zumal ihr sie erst seit 3 Jahren habt - ich könnte mir gut vorstellen, das sie zuvor auch schon zum Jagen erzogen wurde. Es hilft nix auf den Hund böse zu sein, aber ihr solltet ihr den Kontakt zu kleinen Tieren unbedingt "verbieten". Sie sollte keinen Zugang zu Meeries, Ratten und Katzenkindern haben.

    Im übrigen ist hier nur der Fehler, das sie den Gang zu den Kleinen Tieren machen konnte. Umerziehen kann man diesen Hund nicht mehr. Das einzige was hilft, sie von den andern fern zu halten - und zwar Lebenslang.

    Sie ist und bleibt ein Jagdhund, dessen Instinkt immer wieder kommen wird!
     
  11. #10 Blacky1, 23.12.2006
    Blacky1

    Blacky1 Guest

    Hallo Bianca,

    das tut mir leid was passiert ist. Meine Jacky-Dame Pauline und deine haben ja dieselbe Geschichte. Meine ältere geht ja auch auf bestimmte Hunde ohne Vorwarnung los. Aber das hat sich mittlerweile durch training gebessert. Sie macht es nur an der Leine.

    Bei den Kleintieren bin ich bei beiden meiner Jackys vorsichtig. Ich lasse sie niemals allein bei den anderen Tieren. Bis jetzt wurden die Meeries etc. immer freundlich begrüßt, aber es handelt sich hier um einen Hund und der stammt vom Wolf ab.

    Meine Pauline wurde auch nur im Zwinger als Gebärmaschiene gehalten. Sie hat vom ersten Lebensjahr an bis zum ca.8 jedes Jahr 2. Würfe groß gezogen. Sie hatte am Anfang auch Probleme mit Artgenossen etc. Aber das ist Übungssache. Der Hund muß auch ersteinmal lernen, einem Menschen zuvertrauen.

    Ein Hund braucht viel bewegung und Abwechslung. Und gerade die Jackys. Spielen, spielen, spielen....

    Meine Luna spielt mit meinem vater am Tag ca. 3. Std. Ball, geht spazieren, tobt mit Artgenossen und ist Abends noch nicht müde. Das erste mal wo ich sie richtig müde gesehen habe, das war nach einem 2,5 Std. Spaziergang ohne Leine mit Artgenossen.

    @Bianca Hast du eigentlich noch einen 2. Hund? Oft brauchen gerade die Jackys wirklich standhafte Partner zum toben und raufen.

    LG
    Anke
     
  12. Melody

    Melody Guest

    @ Gromit:
    Den Absatz hast du überlesen??

    Was mir nicht aus dem Kopf geht: Sie hat ein RUDEL-Mitglied getötet. Bei den Verletzungen sieht es nach dem Totschütteln einer Beite aus. Die Katze ist in unserem Ruden das jüngste Mitglied gewesen.
    Nach Scheinträchtigkeit siehr nichts aus, sie ist "normal" wie immer.


    Die Hündin hat übrigends keine Verletzungen(war das erste wo nach ich geschaut habe)!
     
  13. Melody

    Melody Guest

    @ Blacky : wir haben noch unseren Spike, ein 90% Jack-Russel. Es kommt gut mit ihr klar, sie toben auch sehr viel.

    Müde wird die Hünin recht schnell, erholt sich aber genau so schnell wieder.
     
  14. Heidi*

    Heidi* LIEBHABER

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    Zum ersten tut es mir sehr leid um das schlimme Ereignis und die kl. Katze.

    Ich muß dem allerdings zustimmen, ein Jack Russel Terrier ist ein Jagdhund.
    Das in Kombi mit einem Terrier, die extra dafür mit bei sind, weil ausdauernd, weil nicht aufgebend, etc.

    Meine Rede immer: schaut vorher für was die Rasse gezüchtet wurde.
    Es gibt sicher Ausnahmen, aber sich darauf zu verlassen ist nun eben ein Risiko.... die sogenannte tierische Restgefahr.

    Evtl kann deine Hündin ja in erfahrene Hände ohne andere Tiere im Haushalt?
     
  15. Melody

    Melody Guest

    Ich möchte se nicht so gerne abgeben,sie stammt aus Zwingerhaltung, ist nicht stubenrein , ist für Viele ein gestörter Hund. Ich will nicht, das sie unverstanden rumgereicht wird.
    Und unser Rüde liebt sie abgöttisch, er ist immer an ihrer Seite, außer gestern, da lag er flachgedrückt mit angelegten Ohren auf der Kücheneckbank. Er scheint im Moment ziemlich durcheinander.
    Erstmal werde ich sie , sobald ich das Haus verlasse wegsperren müssen. Vertrauen kann ich ihr wohl nie mehr. Ich habe mir solch Mühe mit ihr gegeben.
    Vorher war übrigends nie etwas , das sie gegen Katzen gemacht hat. Sie war immer beschwichtigend ihnen gegenüber!
    Aber das das Katzenbaby sie geärgeert hat, glaube ich auch nicht, die Kleine hat immer mit ihr gekuschelt und hat ihre Nähe gesucht, hat sie fast als Ersatzmama gesehen.
     
  16. Heidi*

    Heidi* LIEBHABER

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    Sie spürt natürlich, daß du ihr im Moment nicht gewogen bist.

    Hast du Zeit für eine spez. Hundeschule? Ist allerdings ne lange und aufwendige Sache dann.
     
  17. #16 piper_1981, 23.12.2006
    piper_1981

    piper_1981 Schweinchen-Kenner

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    Hallo,
    auch wenn sich das in dieser situation jetzt blöd anhört,aber ist die hündin gesund??

    viele hunde "tillen" aus,wenn es ihnen schlecht geht.
    auch die letzte läufigkeit könnte ein auslöser sein.vll stimmt seither im hormonhaushalt was nicht.
    oder sie hat schmerzen,vll eine gebärmutterentzündung oä?
    eine scheinschwangerschaft muss man nicht unbedingt sehen,bzw eine verhaltensänderung kann auch ein zeichen dafür sein.


    auch wenn viele das anders schreiben: ich würds nicht auf die rasse schieben.
    deine hündin lebt ja jetzt seit drei jahren mit den katzen und es ist bisher doch nichts vorgefallen,oder???sonst hättest du sie ja nicht alleingelassen.
     
  18. #17 odinpaul, 23.12.2006
    odinpaul

    odinpaul Guest

    Du wirst es nicht erfahren...vielleicht hat die Katze beim Spiel gequitscht und der Jagdinstinkt ist durchgekommen?? Es wird sich nicht klären...

    Fakt ist,Jackys sind Jagdhunde,für die Ratten damals in England gezüchtet worden und werden heute vielfach in der Jagd eingesetzt! Das ist drin und das kriegt man nicht raus...Bei einem mehr,beim anderen weniger...

    Ich achte sehr drauf,das unsere Terrier nicht mal in die Nähe der Meeris kommen! Sie würden die sofort packen und *totschütteln* keine Frage,dafür sind die da...

    Wenn Ihr weggeht,pack sie weg mit einem schönen Knochen und ansonsten kannst Du sie nur beobachten,beobachten und nochmal beobachten.

    Lg Claudia
     
  19. Melody

    Melody Guest

    Ja, die Hündin lebte bis jetzt Problemlos mit den Katzen zusammen. Bei den kleinen Katzenbabies habe ich immer aufgepasst, da sie ja noch Quitschen und damit für den Hund auch nach Beute aussehen. Die älteren Babys laufen natürlich frei rum und es gab noch nie(insges. 6 Würfe) Probleme mit der Hündin.
    Unser Rüde ist auch nur lieb mit ihnen.
    Die Katzen wissen auch, was knurren bedeutet(z.B. am Hundefutter).
    Gesundheitlich konnte ich , jedenfalls äußerlich, keine Veränderungen entdecken.
    Sie hat von Anfang an die Macke, sich selber zu beknabbern(Pfoten), ist nicht stubenrein und duldet keine fremden Hunde(außer die meiner Freundin).

    Wenn sie vorher schon "auffällig" gewesen wäre, hätte ist sie nicht alleine mit Katzenkontakt gelassen, richtig.
     
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  21. #19 piper_1981, 23.12.2006
    piper_1981

    piper_1981 Schweinchen-Kenner

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    hast du das mal abchecken lassen?
    hunde/tiere können das in der regel gut verstecken.

    vll hat sie irgendwo tumore?mit 10 jahren durchaus möglich.


    das klingt nach verhaltensstörungen,vll bedingt durch die vorherige zwingerhaltung,könnten aber ebenfalls ein anzeichen für krankheit/schmerzen sein

    ich bin kein arzt und auch kein hundetrainer,aber ich kann mir nicht vorstellen,dass sie plötzlich nach drei jahren rudelmitglieder tötet,weil plötzlich der jagdinstinkt erwacht.da hätte schon die ganze zeit was sein müssen.
    meine hunde können das zb auch unterscheiden ob etwas zur familie gehört oder nicht .
    alle meine hunde kann ich zb mit zu den schweinchen und kaninchen nehmen,da werden höchstens möhren geklaut,aber wehe draussen auf dem feld hoppelt was davon..
    auch die katze drinnen ist kein problem,die spielen und schlafen nebeneinander .die kleine darf sogar in die wedelnden schwänze beissen und weiß aber dass sie besser aufhört,wenn einer knurrt.
    aber fremde katzen im garten werden gnadenlos übern zaun gejagt.
     
  22. #20 whatever, 23.12.2006
    whatever

    whatever Guest

    Armes Kätzchen :(

    Ich würd zunächst aufpassen, dass deine Hundin nicht mit Katzen, Meerschweinchen etc zusammen kommt, um ein weiteres Unglück zu vermeiden.

    Von weggeben oder einschläfern halte ich schonmal gar nichts. Wenn du denkst, dass du mit diesem Problem nicht alleine fertig wirst, dann hol dir Hilfe. Sprich zunächst mit deinem Tierarzt über das Problem oder such dir einen erfahrenen Hundetrainer bzw. eine gute Hundeschule.
    Zeig deinem Hund nicht die Unsicherheit, die du vllt gegenüber ihr verspürst. Tiere merken sowas sofort und nutzten es gegebenenfalls aus.
    Man kann natülich nicht wissen, was in einem Hundekopf so vor sich geht, aber vielleicht kannst du mit Hilfe eines Hundetrainers das Problem weiter analysieren und evtl auch beheben..
    Aber ich persönlich würde in Zukunft deine Hündin nicht mehr alleine mit "unterlegenen" Tieren zusammen lassen.

    Viel Glück dabei
     
Thema: Unsere Hündin ist ausgerastet und hat ein Katzenbaby getötet!!
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