Starke Verhaltensänderung mit drittem Schwein

Diskutiere Starke Verhaltensänderung mit drittem Schwein im Gästeforum Forum im Bereich Meerschweinchen; Hi :) Habe seit fast zehn Jahren Meerschweinchen, aber mit der letzten Vergesellschaftlichung stehe ich vor einem Rätsel, bzw. frage mich, ob sie...

  1. #1 Masormy, 12.01.2018
    Masormy

    Masormy Guest

    Hi :)

    Habe seit fast zehn Jahren Meerschweinchen, aber mit der letzten Vergesellschaftlichung stehe ich vor einem Rätsel, bzw. frage mich, ob sie das Problem ist.
    Ich hatte bis November drei Tiere, die super zusammen passten. Meine Moni ist dann mit acht Jahren hoffentlich so schön es ging gegangen :/ Hatte sie lange gepäppelt, mind. ein halbes Jahr regelmäßig, manchmal täglich noch dazu.

    Jetzt habe ich:
    Amy - Albino, weiblich, 6 Jahre, seit einem Jahr bei mir
    Merlin - Kastrat, 6 Jahre, seit 1 1/2 Jahre bei mir? Gut möglich auch länger
    Luna - Langhaarmeerschweinchen (habe es gekürzt), 1 Jahr alt, sehr ängstlich.

    Mitte Dezember holte ich Luna dazu, da mir die zwei Schweine ggü. dreien so leer schienen und ich den Verlust erst verarbeiten wollte. Sie kommen alle aus derselben Notstation (Eigenbau mit 2qm, eine Fläche, 2x1m, ständig Heu, verschiedene Fressstellen, Häuser mit zwei Öffnungen etc.)
    Nun ist Luna sehr ängstlich, die Vergesellschaftlichung habe ich auch besten Gewissens wie sonst auch gemacht - neutraler Boden, Zeit lassen, etc.
    Luna hat dann Merlin schon am Auge geleckt und das wirkte gut.
    Amy und Luna brauchten ziemlich lange... bzw. vorgestern hat Amy Luna ständig hinterhergejagt und ist auf sie gestiegen, Luna lässt sich dominieren, aber dann geht es wieder los und wieder. Durch das Quiecken war die Nacht ziemlich schlaflos für uns.
    Amy nahm 80 g zu.
    Merlin nahm 260 g mindestens ab.
    Das fiel zu Weihnachten auf, also kurz nach der Vermittlung. Von zuerst nur in Streifen geschnittes langsam essen kann er nun wieder ungeschnittenes langsam essen, hört dann auf, und isst mehr und länger alleine. Sehe da keine Verbesserung, als ich ihn mit Amy wieder ,,den vorherigen Stand der Dinge" ausprobieren ließ. Er verlor die Nacht wieder an Gewicht und dann habe ich sie jetzt wieder zu dritt, weil ich nicht weiß, ob Experimente mit je einem Tier herausnehmen es bringen (und wie sie dann gut gemacht sind und überprüfbar). Ich frage mich eben, ob es psychisch wegen der neuen Konstellation ist, Luna zu jung, Merlin überfordert, ich weiß es nicht.
    Es gab natürlich mehrere Tierarztbesuche vor diesen Gedanken, sediertes Röntgen vom Kopf, Zähne mehrfach kontrolliert, ausgeschlossen, die Tierärztin gab dann keine Hoffnung.
    Und ich frage mich, ob es etwas mit der Vergesellschaftlichung zu tun hat? Sie beißen sich nicht und es ist nicht offensichtlich schlimm, bis auf diese Besteigungsphasen und den Wesensveränderungen der beiden Alten.
    Aber ich möchte die Hoffnung nicht aufgeben. Und ich kann es ehrlich gesagt nicht.
    Amy ist einfach nun mit einem Kugelbauch unterwegs, scheucht mal von ihrer Essensstelle weg und gibt selten mal angedrohte Bisse ggü. Luna. Dann sitzen alle wieder in einem Haus zusammen, trotz mehrerer zur Auswahl. Merlin isst weiterhin eher alleine dann 30 min durch und natürlich muss ich ihn mehrfach am Tag päppeln und dennoch reicht es nie.
    Ich bin mit meinem Latein am Ende und irgendwo auch mit meiner Kraft. Habt ihr einen Rat?

    Liebe Grüße und vielen Dank fürs Lesen und Helfen ! <3

    Alex
     
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  3. Wassn

    Wassn Schweinchen-Häuptling

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    Ich würde sagen: die sortieren sich noch. Mitte Dezember ist noch nicht so lange her.

    Ich hatte eine ähnliche Situation: ich habe ein schwächelndes Schweinchen aufgenommen. Die anderen haben es nicht ans Futter gelassen, es gejagt, verfolgt, es nicht in Ruhe gelassen; und es selbst hat nur mäkelig gefressen. Die Kontrolle beim Tierarzt hat ein Gebiss ergeben, was korrigiert werden musste, ebenso eine Erkältung mit leichtem Lungengeräusch. Der Tip meiner Tierärztin: die Wutz erst wieder zu den anderen lassen, wenn sie annähernd 600g auf die Waage bringt. Ich habe sie dann tatsächlich alleine sitzen gelassen, ohne den Kontakt zu den anderen und sie hat zugelegt, hat sich eingewöhnt und ist aufgetaut. Ich habe sie mit immunsysthemstärkenden Globuli und Päppelbrei wieder auf die Beine gebracht. Ich habe sie im 2 Std.- Takt gepäppelt. Sie hatte zwischendurch nichts mehr selbst gefressen. Sie hing einfach regelrecht in der Kurve. Und es hat was gebracht. Sie hat zugelegt und wieder angefangen selbstständig zu gefressen, ist gerannt und gepopcornt wie wild. Da habe ich sie dann wieder zu den anderen gelassen. Sie war ca. 1- 1,5 Wochen alleine. Sie ist mit Abstand die Jüngste und die Kleinste, aber auch die Frechste. Sie wird gejagt und sie hopst einfach über die anderen hinweg, um dann in ihrem Rücken, wieder die besten Happen zu klauen. Als sie zu mir kam, hätte sie dies niemals gemacht. Hätte ich sie bei den anderen gelassen, hätte sie sich so schnell nicht erholt.
    Die 4 kommen nun klasse miteinander aus. Die Kleine ist in der 2. Dezemberwoche eingezogen. Aber noch heute ist nicht alles rund. Manchmal zwitschert Benedita nachts noch. Sehr selten zwar, aber sie tut es.
    Hättest du die Möglichkeit, ihn einige Zeit am Tag zu separieren, so dass er in Ruhe fressen kann, oder ihn so von den anderen abzusperren, dass er sie sehen kann? Dann könntest du sein Verhalten beobachten, wie es ist, wenn er nicht gejagt wird, z.B.
    Die Gewichtsabnahme klingt für mich schon recht knackig und dass er so schlecht frisst, könnte vielleicht auch noch etwas anderes dahinter stecken. Aber da kenne ich mich zu wenig aus. Ich hatte bis jetzt auch noch nicht wirklich eine dramatische Vergesellschaftung. Wurde der Kot untersucht? Evtl hat das neue Tier etwas mit eingeschleppt.
    Vielleicht tut ihm etwas anderes weh, Hals zB., so dass es mit den Zähnen gar nicht zu tun hat?
    Als Päppelbrei kann ich auch empfehlen, Haferflocken und Baby-Frühkarrotenbreigläschen unterzumischen.
    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass bald alles wieder ins Lot kommt, bei deiner Truppe und dass es dem kleinen Kerl bald wieder besser geht.
     
  4. #3 Masormy, 12.01.2018
    Masormy

    Masormy Guest

    Liebe/r Wassn,

    Vielen Dank für Deine Antwort! Sie gibt mir wieder etwas Mut - die Vergesellschaftlichung fühlt sich für mich wie schon einen Monat lang an und ich las, dass es sich meist nach einer Woche schon hätte.

    Merlin müsste es dann also besser gehen, wenn sich die Mädchen verstehen gelernt haben?
    Manchmal denke ich auch, der Kastrat müsste doch mehr wiegen als die Weibchen - mit seiner Abnahme und Amys Zunahme hatte sich das ja verkehrt. Merlin war früher immer etwas zu gefräßig und etwas übergewichtig, die 1,3 kg waren dann mit etwas Vorsicht 1,2 kg, die ich ihm eben durchließ. Heute waren es dann 930 g, Amy 980 g, also mehr. Und gleichzeitig dominant, Merlin eben nicht zwischen den Weibchen regelnd (dabei soll ein Kastrat sich zoffende Weibchen ja schlichten, meine ich - könnte ihm aber auch in seinem Alter zu viel sein). Selbst gejagt wird er nicht. Nur Luna rennt manchmal panisch ihre Runden, z.B., als ich zu Beginn nach Hause kam, oder manchmal nur den Arm hob auf dem Sofa vorm Eigenbau, da musste ich echt Gewöhnungsarbeit leisten. Das geht nun schon, das Füttern verschreckt manchmal noch und jedes Rausholen zum Wiegen, Fellschneiden oder nach-Wunden-Sehen sind zig Runden im Eigenbau, na ja.

    Gerade isst Merlin auch einzeln. Ich habe einen Standardmeerschweinchenkäfig nun voller Essen mit ihm drin, der direkt an den Eigenbau steht. Er ist etwas erhöht, aber Amy schaut manchmal durch das Gitter (und knabbert Merlins Heu dort weg).

    Die Tierklinik hatte den Bauch geröngt, Gas darin gesehen, mir Critical Care, ein Schmerzmittel und eines gegen die Gase im Bauch gegeben. Die zweite TÄ befand das Gas nicht so schlimm auf der Aufnahme, verschrieb MetaCam, ein Antibotikum, Vitampräparat, Critical Care. Und gab Hungerspritzen.

    Mittlerweile habe ich das nach einer Woche, wie verordnet, abgesetzt. Es bleibt nur das Critical Care. In der Vergangenheit hatte Merlin mal eine Kopfschrägstellung, ging mit Antibotika zum Glück auch schnell weg. Davor war alles bis auf sein leichtes Übergewicht alles in Ordnung.

    Der Kot wurde untersucht und sie befand nichts Außergewöhnliches.

    Den Brei werde ich mal ausprobieren und morgen dafür einkaufen, danke!

    Da hoffen wir zu zweit :) Ich werde berichten.
    Alex
     
  5. #4 Angelika, 13.01.2018
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Einen Gewichtsverlust von einem Viertel des Körpergewichts kann man kaum mit Vergesellschaftung erklären, wenn die Zähne und Parasiten ausgeschlossen sind bleiben Stoffwechselstörung oder ein tumoröses Geschehen irgendwo.
    Wurde mal ein Bluttest (Meerschweinchenprofil) gemacht?
     
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  6. Hexle

    Hexle Schweinchenversteher seit 1997

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    Mein Tipp ebenso: unbedingt Blutuntersuchung, da steckt vermutlich was Inneres dahinter. Schilddrüse überprüfen lassen! Wie sieht sein Fell aus? schön, glänzend oder eher licht und struppig
     
  7. #6 Masormy, 16.01.2018
    Masormy

    Masormy Guest

    Liebe Angelika und liebe/r Hexle,

    Vielen Dank für eure Antworten. Gerade geht es mit dem Päppeln weiter, wenn ich da nicht mehrmals täglich dran bleibe, wie die letzten Tage, rutschte er heute eben auf 910 g. Er quietscht weiter, wenn ich ihn am Bauch berühre, ich vermute, wieder oder immer noch zu viel Gas darin. An sich hatte er schon fast die ganze Zeit bei mir diese Bauchempfindlichkeit, fiel auch mal bei einem anderen Tierarztbesuch mal auf, aber da wurde nicht nachgeforscht. Die jetzigen Diskussionen ob zu viel oder im Rahmen, sind ja oben je nach Tierarzt geschildert. Nur hatte ich dafür ja auch Medikamente. Die kann ich ihm wieder geben. Nur sah ich keine eindeutige Besserung (dasselbe für die Schmerzmittel).

    Wenn es ein Tumor ist - und Amy hat auch einen darauf gedeuteten Knubbel am Bauch von einer TÄ - dann wäre ich wegen des Alters nicht in der Lage, zu sagen, die Narkose wage ich jetzt mal. Es tut mir leid. (Amy lebt überraschend für alle auch noch gut damit)

    Einzig die Stoffwechselstörung könnte man ja nichtoperativ noch behandeln (neben meiner gefühlten momentanen Palliativbehandlung). Das hatte ich noch nicht, was kann denn da vorkommen?
    Ebenso, wie kann sich die Schilddrüse nun geändert haben? Passt da irgendetwas mit seinem Bauch oder dem Speicheln zusammen?

    Die Tierärztin meinte nichts in die Richtung, dabei vertraue ich ihr an sich schon, sie meinte, egal, was es sei, bei den Symptomen sähe es nicht gut aus und es könne gut sein, dass sich auch einfach die Kiefergelenke z.B. abgenutzt hatten, denn er speichelte ja manchmal.

    Das Fell ist schön und glänzend, die Augen sind manchmal verklebt, aber sonst sieht er echt gut aus. Sein Verhalten schwankt, mal wirkt er ganz normal, liegt mit den anderen zusammen, isst langsam, mal steht er einfach nur (gefühlt klein) mitten im Gehege. Früher lag er eben gefühlt mehr total bequem ausgestreckt irgendwo.

    Die Mädels verstehen sich aber mittlerweile.

    Es tut mir leid, wenn ich plötzlich resistent wirke. Mir geht irgendwie die Hoffnung und die Freude verloren. Am besten wäre ja ein anderer Tierarzt, irgendwie ein genauer Ansatzpunkt, denn ich befürchte, sie werden mir alle das Alter vorhalten und ich glaube, ich resigniere langsam mit diesem Gedanken. Obwohl er frisst und die Gruppe nun normal ist, wird es mit ihm einfach nicht besser. Ab und an klingt er noch erkältet und ich bin einfach nur überfordert, dass irgendwie nichts hilft.

    Liebe Grüße
    Alex
     
  8. #7 Betula123, 16.01.2018
    Betula123

    Betula123 Schweinchen-Neuling

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    hm... mit sechs Jahren sei ja ein Meeri schon alt. Aber auf der anderen Seite kann das Tier auch noch zwei Jahre leben. Im Verhältnis eine lange Zeit...

    mit sechs Jahren habe ich bei einem Weibchen noch ne Kastration aufgrund von nem Gebärmuttertumor gemacht. Es kommt sehr auf die Art der Narkose an. Es da mindestens drei verschiedene, die je nach Art des Eingriffs passend ist. Da würde ich mal den Arzt fragen, was er macht, wie viel Erfahrung und ob es vielleicht eine ärztliche Alternative gibt.

    Bei deinen Beschreibungen habe ich das Gefühl, dass du eigentlich keine genaue Diagnose hast. Es wird lapidar mit empfindlicher Bauch abgetan, wenn ich das recht verstanden habe? ich denke, da sollte man doch mal röntgen oder einen Ultraschall machen. Ich finde, mit einer Diagnose kann man besser entscheiden, was man dann machen kann oder zumindest Leiden mindern.

    Dein Tier hat auf jeden Fall Schmerzen. Neben dem Bauch, wo ich mir jetzt doch was größeres vorstelle, hat dein Meeri auch Probleme mit den Gelenken oder so. Etwa Arthrose. Das erklärt, warum Merlin nicht mehr bequem liegen kann, sondern eine stehende Schonhaltung hat.

    Aber wenn ich dich richtig verstanden habe, hast du einfach keinen Arzt, der dich ernst nimmt? das ist bitter...
     
  9. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    ich würde mir eine 2. Meinung holen- denn so ist es ja Stress für ihn und für dich. frag doch hier nach guten tierärzten in deiner Nähe. welche Postleitzahl hast du denn?
     
  10. #9 Masormy, 18.01.2018
    Masormy

    Masormy Guest

    Hi ihr alle,

    Gerade eben ist mir beim Päppeln bei Merlin am Hals ein ,,Klumpen" unter der Haut aufgefallen. Er fühlt sich merkwürdig verbunden an zu seinem Hals, also ich kann nicht so gut herumfassen und es sozusagen unter der Haut viel bewegen, wie bei Amy.
    Da es ziemlich in Zahnnähe ist, kann ich es mir gut als Mitverschulder vorstellen.
    Warum es mir nicht auffiel oder ob es wirklich jetzt erst so groß entstand, bleibt jetzt die Frage.

    Jetzt ist er genau sechs Jahre diesen Monat geworden. Betula123, ich bin froh, dass du mir einen alterstechnisch ähnlichen Fall für eine OP erzählt hast, denn ich werde morgen direkt einen Termin ausmachen und es wird wohl eine OP (außer, sie sagen, da ginge nichts mehr), da ja der Zustand jetzt eigentlich nicht tragbar ist und wenn es noch mehr wächst oder schlimmer wird, ... :/

    Bis auf eine Kastration hatte ich noch keine Merli-OPs, ich komme spontan nicht drauf, welche Narkose die schonendste war (bzw. überhaupt auf die drei Arten), ich las auf der TA-Seite jetzt nur Inhalationsnarkose mit Isofluran.

    Ich wohne in 47799 Krefeld, die letzte und am häufigsten benutzte Praxis war die von Dr. med. vet. Tanja A. Domurath, fand ich ganz nett und bis auf die Ernüchterung letztes Mal mit den anderen je ganz gut umgegangen.
    Wegen längerer Öffnungszeiten war ich auch schon an der Praxis für Kleintiere an der Mevissenstraße, danach ging es Merlin auch wieder gut, obwohl ich da wohl nicht die meerschweinchensicherste Ärztin hatte (sie verwies mich einfach bei Nichtbesserung beim nächsten Termin auf eine Kollegin).
    Und die Tierklinik in Duisburg war ja wegen des Feiertages.
    (Die anderen Tierärzte kommen nur dadurch zustande, dass ich mal in Bochum wohnte)

    Ich schreibe so viel - die Frage ist einfach nur: Wahrscheinlich OP, oder?
    Ich hoffe einfach, es heißt nicht das absolute Todesurteil, das ist gerade so meine Horrorvorstellung. Ihn abzugeben und nicht mehr wieder zu bekommen :(

    Liebe Grüße
    Alex
     
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  12. #10 Masormy, 24.01.2018
    Masormy

    Masormy Guest

    Update

    Ich war mit Merlin wegen der UV beim Tierarzt, über das Wochenende sollte ich zweimal am Tag MetaCam (Schmerzmittel) und ein Antibiotikum geben, da etwas erhöhte bakterielle Infektionswerte in der spärlichen Probe aus der UV gefunden wurde - ansonsten kam da keine Flüssigkeit, kein Blut, nichts heraus und sie ist sehr fest, die TÄ nahm sie als tischtennisballgroß wahr.
    Sonntagabend ist dann plötzlich Amy gestorben. Sie hatte dafür viele mögliche Ursachen, das ist mir klar. Dennoch hat es mich sehr, sehr mitgerissen. Gleichzeitig muss ich mich ja mit Merlin entscheiden, ob ich versuche, ihn operieren zu lassen.
    Die TÄ meinte, ich solle es mit den anderen absprechen. Nur habe ich niemand anderen. Amy und Merlin waren sich doch nahe und mit meiner Moni das Trio infernale. Jetzt zerbricht es nach und nach. Ich hatte Sorge, dass Merlin ohne Amy noch weniger die OP überstünde.
    Vielleicht auch völlig falsch - denn seit Amys Tod kann ich beliebig viel Frischfutter neben dem Heu im Gehege lassen und er hält konsequent sein Gewicht und ist durchgehend langsam am Mümmeln. Wäre da nicht die UV und dass er dafür immer auf MetaCam sein muss, wäre das ja jetzt doch gut.

    OP ja oder nein, was meint ihr? Die TÄ meinte, es sei nicht am Kiefer fest, aber es ist eben nicht ganz lose und frei in der Haut beweglich. Ich weiß nicht, wie groß die Gefahr der Narkose ist und ob ein Nichthandeln jetzt tatsächlich tödlich oder wie bei Amy doch noch ein gutes Jahr gutgeht bei eh schon stolzem Alter.
    Die UV wächst nicht mehr zumindest.

    Liebe Grüße & vielen Dank fürs Helfen, gerade auch, wenn es nicht einfach ist, ich bin euch wirklich dankbar <3
    Alex
     
  13. Traudl

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    mir wäre wichtig, das bei einer op eine Inhalationsnarkose gemacht würde, das ist insgesammt eine schwierige Situation. Hast du denn vor wieder weitere Schweinchen zu holen. das würde ihm ja auch Lebensfreude geben vor einer eventuellen op
     
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