Schilddrüsenforum für Meeribesitzer

Diskutiere Schilddrüsenforum für Meeribesitzer im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hm vielleicht ein Hoffnungsschimmmer. Allerdings ist trotz der Medis der Wert immer mehr gestiegen. Kann das möglich sein!

  1. #101 DunkleGrotte, 05.08.2012
    DunkleGrotte

    DunkleGrotte Schweinchen-Junior

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    Hm vielleicht ein Hoffnungsschimmmer.
    Allerdings ist trotz der Medis der Wert immer mehr gestiegen. Kann das möglich sein!
     
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  3. #102 DunkleGrotte, 05.08.2012
    DunkleGrotte

    DunkleGrotte Schweinchen-Junior

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    Hat hier jemand vielleicht noch Carbimazol 5mg übrig?
     
  4. Néné

    Néné Schweinchen-Finderin

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    Bei meinem Kleinen ist der Wert trotz Thiamazol angestiegen, bis wir die jetzige Dosierung und zweimalige Gabe pro Tag gewählt haben. Bis dahin war ich auch echt am Verzweifeln...

    Wenn der Wert so rasant ansteigt, liegt wohl ganz oft ein Tumor als Ursache vor. Schilddrüsentumore können offenbar selber auch Thyroxin produzieren...
     
  5. #104 DunkleGrotte, 05.08.2012
    DunkleGrotte

    DunkleGrotte Schweinchen-Junior

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    Hm das hat meine Ärztin auch vermutet.
    Wurde deinem Schweine den Tumor entfernt oder hat er einfach die 2x 1/4 Tablette bekommen?
     
  6. #105 DunkleGrotte, 07.08.2012
    DunkleGrotte

    DunkleGrotte Schweinchen-Junior

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    ihr liebenm

    heute morgen war ich mit Siggi in der Tierklinik um abzuklären ob er ein Tumor hätte. Aber zum GLÜCK hat er keinen.
    Er bekommt 1x täglich 1 tablette carbimazol und alle 2 Tage 1 Tropfen Cartaegus Tropfen fürs Herzchen.
    Ich hoffe das es was bringt :(
     
  7. #106 Angie-Tom, 10.08.2012
    Angie-Tom

    Angie-Tom Guest

    Filou hatte damls einen Wert von 14,9 µg/dl.
    Herzkrank war er auch.

    Wir sind mit 2 x 1/8 Thiamazol 5mg runter auf 1,4µg/dl gekommen.

    Er hatte einen kleineren Knoten unterm Hals. Gestorbenist er 1 Jahr späterv an der schweren Herzkrankheit DCM. Mit 5 Jahren und 8 MOnaten. Die SDÜ war unter Kontrolle.
    Manmuss rechtzeitih anfangen, um Herzkrankheiten zu vermeiden.

    Lenny hatte im Februar DF mit Acidose und kleine Nierensteine dadurch. 200 g abrupter Gewichtsverlust vor dem DF.
    E. Coli und Hefen hatte er ebenfalls. Alles behandelt, aber der DF war nicht weg - der Durchsatz anPäppelbrei enorm. Habe T4v bestimmen lassen: 2,9. Habe dann später nochmal messen lassen: 3,9.
    Seitdem wird er behandelt 2 mal tägl. wie Filou. Schon 1 Tag nach der Behandlung war der DF weg.
    Inzwischen - Wochen /Monate später frißt er wieder richtig selber und hält Gewicht bzw. nimmt langsam wieder zu.

    Jumper unser Blasensteischwein hatte Sonntag nacht eionen Schlaganfall: Kopfdschiefhaltung und starke Arithmien des Herzchens. Gewichtsverlust, Torkelgang und Blähungen durch das Nichtfressen.
    Habe ihn mit Vit B und vielem Teeeinflössen helfen können. Kopfschiefhaltung war nach 1 Tag weg. Jetzt geht es ihm wieder gut. Herz schlägt wieder normal, aber er ist ein Dauerbläher. SD-Wert bei ihm 1,9.
    Er hat seit Montag den Päppelbrei durchgehauen wie nichts - so wie es bei SDÜen der Fall ist.
    Seit 3 Tagen behandel ich auch ihn - aber 1-mal täglich.
    Seit gestern geht es ihm wieder besser. Heute ist er wieder wie immer. Blähungen werden weniger.
    Er hat schin ewig einen schwabbeligen riesigen Knubbel untermHals, der ihn nicht stört. TÄ hält esnicht für eine Schilddrüsenvergrößerung.
    OP käme auchnicht in Frage. Hat schin 3 Blasenstein-OP's hinter sich und ist über 6 Jahre. Er sollaucheinen Lebertunmor haben laut TÄ, aber da binich noch stark im Zweifel, ob das eine sichere Diagnose ist.

    Also SDÜ ist häufig und man muss ab 2 µg/dl schon aufpassen.
    Die hohen "neuen" Ref. Werte für den T4 sind m.E. mit Vorsicht zu geniessen.

    Hoher Stoffdurchsatz (beim Päppeln gut zu merken) und Probleme das Gewicht zu halten, höhere Herzfrequenz, schnelles Aufregen sowie DF und Blähungen und natürlich extermer Gewichtsverlust sibd neben dem Wert die wesentlichen Anzeichen für SDÜ.

    Das Herz wird dann schnell in Mitleidenschaft gezogen, wenn zu spät gehandelt wird.

    Ich bin inzwischen so weit, daß ich bei allen älteren Tieren, die irgendwie in dieser Hinsicht auffällig werden, den T4-Wert bestimmen lasse. Und wenn es nur die Tendenz zu Blähungen ist.
     
  8. #107 Angie-Tom, 10.08.2012
    Angie-Tom

    Angie-Tom Guest

    Ach ja: Thiamazol wirkt schneller, als Carbimazol. Gerade bei hohen Werten in der Anfangsphase besser. Habe hier die von Hexal.


    Die Rechtschreibfehler von vorhin, bitte ich zu entschuldigen.
     
  9. #108 Familie Sauerrich, 29.08.2012
    Familie Sauerrich

    Familie Sauerrich Wutzchenliebhaber

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    Hier kommt gleich nen Link für eine Studienarbeit!
     
  10. #109 Familie Sauerrich, 29.08.2012
    Familie Sauerrich

    Familie Sauerrich Wutzchenliebhaber

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    Hallo alle SDÜ-Meeri-Besitzer!

    Bei mir im Schilddrüsenforum gibt es eine Studentin, die nun im letzten Jahr Tiermedizin studiert und nun sich mit ihrer Abschlussarbeit "Schilddrüsenüberfunktion beim Meerschweinchen" beschäftig.
    Wäre schön, wenn viele daran teilnehmen würden.

    Hier mal der Link direkt zu meinem Forum und dem Thread
    Thread Forum

    und der Link direkt zu der Umfrage.
    Studienforschung
     
  11. #110 Sternfloeckchen, 29.08.2012
    Sternfloeckchen

    Sternfloeckchen Guest

    Habe mich heute mit 1 Fall an der Forschungsumfrage beteiligt.

    LG von
     
  12. hovie84

    hovie84 Schweinchen-Guru

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    Hallo,

    wie sind die alten und wie die neuen T4-Referenzwerte?

    Leonie hat einen T4 von 1,0. Laut Labor liegt die Norm bei 0,7 - 2,2.
    Leonie hat aber etwas was sehr auf ein Myxödem hindeutet.
    Könnte bei 1,0 vielleicht doch schon eine UF bestehen?

    Welche L-Thyroxin-Präparate verwendet ihr? Ist LT von Henning geeignet?

    lG
     
  13. Molli

    Molli Guest

    @ Chrissi: Danke fürs Reinstellen, da warst du schneller als ich :) Es ist wirklich toll, wie alle mithelfen!

    Erst einmal danke an alle die bereits teilgenommen haben! Wir haben jetzt 25 Antworten, aber für ein gutes Ergebnis brauchen wir noch mehr!
    Bitte nehmt euch die Zeit und füllt einen Fragebogen aus. Es ist auch nicht schlimm, wenn ihr nicht jede Frage beantworten könnt, vieles kann man beim Tierarzt nachfragen.Und ihr könnt natürlich auch anonym bleiben. Jede beantwortete Frage hilft weiter!

    Danke schonmal,
    Nadja
    :wusel:
     
  14. Jack

    Jack Guest

    Also, ich habe nun auch ein SDÜ-Schweinchen. Mein Feechen. Der Tierarzt hat Thiamazol verschrieben. Im Moment bin ich also noch ein Neuling und über jeden Tipp froh.
     
  15. Beverly

    Beverly Bodenpersonal

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    Ich habe ein Schweinchen mit einer Schilddrüsenunterfunktion mit einem T4 wert von 0,5. Festgestellt wurde es bereits im Juni und bekam seit dem Tabletten.
    Es bessert sich allerdings gar nichts, im Gegenteil, die arme Maus wird immer kahler.

    Obwohl sie dadurch Untergewichtig ist, nimmt sie zum Glück seit geraumer zeit nicht mehr weiter ab und hält ihr Gewicht.
    Fussel ist jetzt mittlerweile 9Jahre alt, aber quietschfiedel wie eh und je, sie ist morgens immer die erste die nach Futter schreit und freut sich über jeden Pellet den sie extra bekommt :verlegen:.
    Es wurden sonst auch keine weiteren Krankheiten bei ihr fest gestellt, sie hat weder durchfall noch sonstiges.

    Da ich weder im extra Forum noch hier eine andere Behandlungsmethode gefunden habe und der Arzt meinte, dass nur eine erhöhte Dosierung helfen wird (was ich vor kurzem auch umgesetzt habe), hoffe ich jeden Tag dass sich ihr Zustand nicht verschlechtert und sie so gut gelaunt bleibt wie bislang.
    :heart:
    LG
     
  16. #115 Chrissi89, 29.11.2012
    Chrissi89

    Chrissi89 Guest

    Laut Blutwert hat sie eine SDU, aber nach den Symptomen her ist es eine SDÜ.
    Wenn es ihr schlehter geht, sollte eine SDÜ behandelt werden.

    Da muss man genau schauen, was man behandeln sollte.
    Es kann vorkommen, dass der T4 genau das Gegenteil ist, von den Symptomen her.


    Hat sie Zysten?
     
  17. #116 Angie-Tom, 06.12.2012
    Angie-Tom

    Angie-Tom Guest

    Ich habe hier unseren Lenny mit SDÜ und ohne Knubbel unterm Hals mit Werten bei 2,9 angefangen mit Thiamazol zu behandeln. Er hatte im Februar 5 Tage Durchfall, Acidose, Nierensteinchenund Blasensteinchen - extremen Gewichtsverlust von 250 g sowie Herzrasen. Es wurden auch Hefen und E.-Coli festgestellt, die auskuriert wurden. Der Durchfall/Matschkot blieb. Also T4 gemessen und dann bei 2,9 behandelt.
    Sofort 2 Tage später Besserung. Normalkot, Gewicht gehalten.

    Trotz Behandlung mit Thiamazol ging der T4 hoch auf 4,5 µg/dl. Da stehen wir jetzt aktuell.
    Obwohl ich die Dosis stetig (morgens und abends jeweils eine Dosis) erhöht habe, sobald der Matschkot wiederkam.
    Inzwischen bekommt er 1 Tab am Tag (verteilt auf morgens und abends) von der kleinsten, verfügbaren Tablette (Hexal) und es geht ihm super damit.
    Ich fürchte nur, daß die benötigte Dosis dennoch weiter steigen wird.
    Wir sind nun schon weiter oben, als von E&G empfohlen unbd knapsen wahrscheinlich nur an der unteren Erhaltungsdosis herum.

    Offensichtlich sind sowohl Normwerte für jedes Tier individuell so stark schwankend, wie auch die erforderliche Dosis.
    Der eine kommt mit der achtel Tab aus der nächste braucht eine ganze.

    Der eine hat mit 1,0µg/dl eine SDÜ, der andere eine SDU.
    Das scheint eine echt schwierige Diagnose bei Meeris zu sein und ich bin zu dem Schluss gekommen, daß die Referenzwerte des T4 alleine nicht ausreichen, um eine konkrete Diagnose für SDÜ und SDU zu stellen.

    Wenn hier ein Meeri nen Wert von 2µg/dl hat (also normal), aber einen Herzschlag, wie ein Presslufthammer sowie einen Stoffdurchsatz, wie ein Durchlauferhitzer hat und noch dazu unnatürlich aufgeregt ist, dann behandel ich auch auf SDÜ - egal, ob die Werte laut Labor normal sind.
    Bei Lenny war das offensichtlich lebensrettend - da ich schneller behandelt habe, als die TÄ es getan hätte.

    Mich würden nun auch mal die Ergebnisse der Studie interessieren.

    Mich interessieren auch die T4-Werte und die entsprechende Behandlungsdosisanderer Fälle hier. Bitte per PN!
    So wie es aussieht, braucht ein Meeri bei SDÜ ja erheblich mehr Thiamazoldosis pro kg Körpergewicht als ein Mensch.
    Höherer Stoffdurchsatz, schlechtere Bioverfügbarkeit des Wirkstoffes im Meeriorganismus?????
    Ich glaube, daß SD-Probleme auch wesentlich häufiger bei Meeris im Alter auftreten, als gedacht, nur die wenigsten TA untersuchen darauf.
     
  18. #117 Chrissi89, 10.12.2012
    Chrissi89

    Chrissi89 Guest

    Nicht jeder behandelt mit Thiamazol.
    Oder wolltest du nur von den Usern die Berichte wissen, die damit behandeln?

    Ich finde den Wert 2 µg/dl nicht normal, je nach dem wie die Symptome sind.
    Ich bleibe bei den alten Referenzwerten, da die öfter geholfen haben, als die neuen.
    Das muss jeder selber wissen.
     
  19. #118 Chrissi89, 05.01.2013
    Chrissi89

    Chrissi89 Guest

    Wir haben die Behandlung mit der Homöopathie abgebrochen.
    Luna hat bereits an der Schilddrüse Wassereinlagerungen und auch einen Knubbel innen am linken Vorderarm. Ihr T4 beträgt 3,8 und sie wird seit gestern mit Felimazole behandelt.

    Sie hat zwar auch Zysten die schon verändert sind, aber Kastrieren kommt mit 6 Jahren nicht so in Frage.
     
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  21. #119 Angie-Tom, 18.01.2013
    Angie-Tom

    Angie-Tom Guest

    Sdü

    Unser Lenny bekommt ja seit letztem Jahr Februar Thiamazol-5mg-Hexal.
    Angefangen mit geringer Dosierung bei einem T4 von 2,9 /dl. Trotz Thiamazolgabe war zunächst ein Anstieg auf 3,9 und dann auf 4,5µg/dl zu verzeichnen. Dosissteigerung wurde nach Gewicht und Köttelkonsistenz sowie den weiteren SDÜ-Symptomen vorgenommen. Lenny hat übrigens keinen Knoten, keine SD-Vergrößerung.
    Inzwischen sind wir bei einer sehr hohen Dosierung angekommen. Ich spreche hier nicht mehr von Tablettenteilchen sondern von ganzen.
    Sobald Matschköddel da sind und das Gewicht absackt, wird die Dosis angepaßt. Der letzte T4 lag trotzallem bei 1,7 µg/dl.

    Die schlimmsten Symptome sind der Matsch- und DF-Kot, der so stinkt, daß man Kotproben mit BU machen läßt. Negativ - ohne Befund.
    Da Lenny letztes Jahr E. Colis hatte und da mit Cotrim erfolgreich behandelt wurde, habe ich auch diesmal, bevor der BU-Befund da war, erfolgreich mit Cotrim behandelt.
    6 h nach der ersten Gabe Besserung der Kotkonsistenz.
    Warum? Keiner weiß es. TÄ ebenfalls ratlos. 6 Tage AB-Gabe bei gleichbleibend hoher Thiamazol-Dosierung: Alles gut .
    Cotrim abgesetzt und 3 Tage später ist der Kot wieder matschig, Gewicht sackt. Hefen liegen übrigens auch nicht vor.
    Meine TÄ hat den Verdacht, daß der rasche Durchsatz durch den Darm wegen der SDÜ irgendwie die gesunde Darmflora ungünstig verschiebt, ohne daß das pathogene Keime beteiligt sind. Es ist rätselhaft.
    Jedenfalls habe ich die Thiamazoldosis daraufhin wieder erhöht. Gewicht wieder stabiler, Herzfrequenz: naja besser, aber immer noch Presslufthammer. Kot nicht wirklich besser, halt weniger matschig. Noch 3 Tage später ist der Kot wieder wie DF.
    Also wieder mit Cotrim begonnenbund schlagartig (6 h später) fester Kot und besseres Allgemeinbefinden, sprich fast normal.
    Tja, die Ratlosigkeit ist hier groß.
    Mit der TÄ habe ich mich nun geeinigt, daß ich so weiter behandel. Cotrim erstmal so weiter, wie es von Dauer und Dosis minimum üblich ist und das Thiamazol wird so angeglichen, daß Gewicht, Allgemeinbefinden sowie der Kotabsatz wieder normal werden.
    Allerdings bewege ich mich hier wirklich in Dosierungen weit jenseits dessen, was Laut E&G empfohlen wird. Bisher war das erfolgreich - ich finde es dennoch heftig.

    Gestern habe ich mich dann mal mit den Synthesewegen des T4 und dem ganzen Stoffwechselgeschehen bezgl. SD beschäftigt. TSH, T4, T3. Über das L-Lysin als Ausgangsbasis u.a. auch dessen Jodierung bis hin zur Bildung des T4 und T3 bin ich irgendwie gestolpert.
    Irgendwie bin ich dann bei einer Liste von Nahrungsmitteln gelandet, die Gehaltsangaben zu L-Lysin und L-Phenylalanin (das wird ebenfalls zu L-Lysin umgebaut) machen.
    Beide Aminiosäuren sind in hohen Mengen in Sojaprodukten enthalten. Wenn Reis 200 mg/kg hat, hat Soja 2000 mg(/kg - nur mal zum Vergleich. Das ist immens. Irgendwie hat es da bei mir geklingelt, da ja in den ganzen Päppelbreien und in vielen TF's ebenfalls hohe Mengen Soja enthalten sind.
    Ich habe dann mal eine Suchabfrage bzgl. eines Zusammenhangs zwischen dem erhöhten Verzehr von Sojaprodukten und SDÜ-Problemen gegoogelt und bin fündig geworden.
    Einmal bei www.prokatze.de und einmal in einem Human-SD-Forum, wo einer Dame nach längerem übermäßigem Sojaprodukteverzehr (irgend so eine Diät) die T4-Werte und auch der Cholesterinwert hochgeschnellt sind, obwohl sie vorher Jahre lang stabil war.
    Meiner TÄ war das ganze Thema auch nicht unbekannt. Da scheint es Zusammenhänge zu geben.
    Ich werde nun versuchen, die Päppelbreis und TF's durch Produkte zu ersetzen ohne Sojaprotein und schauen, ob das was bringt.
    Also falls jemand schonmal irgendwas mitbekommen hat bzgl. des Zusammenhang Soja und SDÜ, bitte Info.

    Das nächste, was mich interessiert, sind Infos zu Lykopus-Extrakten bei Meeris. Thyreogutt soll ja eines der pflanzlichen Präparate sein, daß den T4 UND den T3-Wert senken kann (Thiamazol senkt nur den T4). Es wird bei leichter SDÜ angewendet. Gibt es hier schon Erfahrungen beim Meeri?

    Merine TÄ vermutet bei Lenny, daß da Regionen im Hypothalamus/Hypophyse ggf. das Problem sind, nicht die SD selber.
    Macht es Sinn auch die TSH-Werte mal bestimmen zu lassen?
    Hat das schon jemand bestimmen lassen beim Meeri?

    Bei meinen Recherchen bin ich auch auf die unterschiedlichen Ursachen der SDÜ gestoßen: Autoimmunerkrankungen Morbus Basedow, etc.. IgG blockiert die TSH-Rezeptoren der SD. In dem Fall würde die SD vollkommen unreguliert T4 und T3 ausschütten.

    Noch einen Punkt möchte ich loswerden: Es wir ja oft auch Carbimazol verschrieben; dieses wird erst im Körper zu Thiamazol umgewandelt. Also ein Umwandlungsschritt mehr; es muss daher höher dosiert werden als Thiamazol und spricht zudem langsamer an.

    Zu guter Letzt interessiert mich, ob es hier ähnliche Verläufe der SDÜ bei Meeris gibt: Dauer der Behandlung, Dosierungen und Dossisteigerungen, etc. - bitte per PN.

    Ich muss dazu sagen, daß ich letztes Jahr die SD-Behandlung bei Lenny begonnen habe, lange bevor die TÄ das getan hätte. Sie hat sich damals an den neuen Ref.-Werten orientiert. Ich denke, wenn ich da nicht rechtzeitig reagiert hätte - und es war richtig so bei den Symptomen - wäre Lenny nicht mehr.
     
  22. #120 Angie-Tom, 26.01.2013
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 26.01.2013
    Angie-Tom

    Angie-Tom Guest

    Cotrim und Wirkung auf T4 und T3; Thyreogutt oder Thyreo-loges?

    So, ich hatte mich gewundert, warum das Cotrim hier einen positiven Effekt auf die Kotkonsistenz bei Lenny gebracht hat. Und das hat sich hier jetzt binnen Wochen des Gebens von Cotrims und zwischenzeitlichem Absetzen auch bestätigt.

    Ich habe die Fachinfo inkl. Toxizitätstest von unserer Apotheke ausgedruckt bekommen.
    Bei Hunden wurde eine Senkung von T3 und T4 bei Cotrim-Gabe nachgewiesen.

    Desweiteren ist in CotrimE-Saft das Dimeticon als Hilfsstoff enthalten, was ja nachweislich, wie Sab Simplex für Menschen (mit Simeticon) der Wirkstoff im gleichnamigen Anti-Blähmittel für Tiere enthalten ist.

    2 Punkte, die hier offensichtlich positiv bei Lenny wirken.

    Da hier die SD nicht vergrößert ist, kann man davon ausgehen, daß hier das Problem im Kopf (Hypophyse, Hypothalamus, TSH-Ausschüttung) zu suchen ist.

    Ich werde bei der nächsten Blutabnahme auch den TSH-Wert messen lassen.

    So, wie es aussieht, begegnen wir der Problematik hier mit massiver Thiamazol-Gabe.

    Thiamazol senkt den T4, nicht den T3.
    Wenn TSH völlig unreguliert ausgeschüttet wird (ggf. ein Tumor vorkliegt), wird das mit der Thiamazol-Gabe auf Dauer ein Faß ohne Boden hier - ins uferlose.

    Ich werde mich nun bzgl. Lykopus-Extrakt (Thyregutt oder Thyreo-loges) schlau mache, da diese Pflanzenextrakte des Wolfstrappkrautes bei SDÜ durch Senkung des T3 und des T4 begegnen.
    Montag erhalte ich mehr Infos von unserer Apotheke, die Dossistärken unterscheiden sich bei den unterschiedlichen Präparaten nämlich massiv.
    Sollte hier jemand Erfahrungen haben, bitte mailen!!!

    Sojaprotein meide ich hier nun weitesgehend sowohl als Futter, als auch als Päppelbrei, um zu sehen, ob dies relevant sein könnte (L-Lysin und L-Phenylalanin ist in Sojaprotein ja extrem viel enthalten und L-Lysin ist relevante Ausgangs-Aminosäure für diverse Stoffwechselvorgänge - auch die Jodaufnahme beim SD-Stoffwechsel).


    Aktuell ist Lennys Herzfrequenz langsamer geworden, er hält das Gewicht wieder, Köttel sind fester bis normal. Gewicht von 1090 g (morgens) auf 1150 g (morgens) wieder gestiegen und weniger Päppeln erforderlich. Zum abend hin sogar Gewichtszunahme auf 1180 bis 1200 g.
    Haarausfall weniger, Freßverhalten und Allgemeinbefinden verbessert, munterer.

    Aber es ist davon auszugehem, daß die T4-senkenden Maßnahmen immer weiter erhöht werden müssen.
     
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