Robuste Meerschweinchen

Diskutiere Robuste Meerschweinchen im Meerschweinchenumfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, nachdem mir mein jüngstes Meerschweinchen mi einen Jahr weg gestorben ist, frage ich auf was man für Meerschweinchen setzen sollte, die...

  1. #1 rexinchen, 14.09.2017
    rexinchen

    rexinchen Schweinchen-Junior

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    Hallo,
    nachdem mir mein jüngstes Meerschweinchen mi einen Jahr weg gestorben ist, frage ich auf was man für Meerschweinchen setzen sollte, die älter werden.

    Früher war es keine Seltenheit das Meerschweinchen zwischen 7 und 8 wurden. Den ersten Bock den ich hatte der wurde 8 , den hatte ich aus schlechter Haltung übernommen. Stammt aus den Futterhaus.
    Das nächste Meerschweinchen wurde nur 3 vom Züchter.
    Meine beiden ältesten mit 4 haben seit dem sie 3 wurde Zahnprobleme. Ein anderes Schweinchen würde auch nur 3 vom Züchter. Sie werden artgerecht gehalten und bekommen verschiedene Sorten Gemüse , kein Getreide und kommen sofort zum Tierarzt wenn ich eine Auffälligkeit bemerke
    Im Moment gebe ich mehr für die Meerschweine aus als ich verdiene.
    Was habt ihr so für Erfahrungen, liegt an die Zucht. Es soll natürlich wieder ein viertes in die Gruppe. Möchte ein Schweinchen vielleicht doch mal länger als 1 Jahr haben oder auch 3 Jahre und ohne Sorgen. Jeden Morgen schaue ich jetzt ob alle 3 noch leben. Am Anfang wollte ich das Schweinchen das ich aus schlechter Haltung aufnahm nur ein nettes Zuhause geben. Inzwischen habe ich meine Liebe zu Meerschweinchen entdeckt.

    Es war so traurig das ein so junges Schweinchen von mir gegangen ist.

    Rexinchen
     
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  3. #2 Angelika, 14.09.2017
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Das kann man pauschal gar nicht beantworten. Es gibt zwar Anhaltspunkte, dass z. B. CH-Teddys allegemein nicht so langlebig sein könnten wie andere Rassen, und dass alle, in denen ein Cuy steckt (z. B. Callis), eine kürzere Lebenserwartung haben könnte. Aber das sagt nichts über das Individuum aus. Kann sein, dass Zücherschweinchen tw. weniger robust sind, wenn dort schwächliche Jungtiere mit der Flasche aufgezogen werden, während es bei Vermehrern/Zoohandlungsverkäufen nur die grundsätzlich robusten in den Verkauf schaffen.
    Was ist die Definition von "früher"? Meine Schweine von "früher" wurden vor 49 Jahren geboren, lebten im Sommer frei im Garten, im Winter sehr beengt im dunklen Keller. Sie wurden mit Hühnerfutter, Kaninchenpellets und Salat- und Gemüseresten sowie Heu ernährt. Meine wurden 6 und 8 Jahre alt (eins aus dem Zooladen, das andere aus einem Kinderzimmer), die der Kinder ringsum starben alle mit zwei, drei Jahren.
    Meerschweinchen sind von Natur aus nicht auf Langlebigkeit ausgelegt, sondern auf hohe Reproduktionsraten zur Erhaltung der Art. Wenn dann noch auf Schönheit gezüchtet wird (und dabei auch Zuchtformen auftreten, die im Extremfall zu Zahnfehlstellungen führen müssen, wie ein extrem kurzer Kopf), kann niemand lange Lebensdauern erwarten.
    Abgesehen davon:
    Innenhaltung ohne ausreichend Sonnenlicht (bzw. Tageslichtlampen) ohne Zufuhr von Vit. D (z. B. über geeignetes Trockenfutter) bedingt einen Mangel, der sich z. B. in Problemen mit Zahn- und Knochenstruktur äußert.
    Das Fehlen von tierischem Eiweiß in der Ernährung (mitfressen von Insekten bei Freilandhaltung) kann sich auf die Haut- und Fellstruktur negativ auswirken.
    Die Haltung auf PVC oder Teichfolie dürfte durch die ausgasenden Weichmacher zu Tumoren führen.
    Und ich würde z. B. zu gerne wissen, ob mit bestimmten Fellfarben oder -strukturen ggf. auch andere Dinge vererbt werden können, wie z. B. die Neigung zu bestimmten Tumoren oder Diabetes, Nierenerkrankungen etc..
     
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  4. #3 rexinchen, 14.09.2017
    rexinchen

    rexinchen Schweinchen-Junior

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    Das was Du schreibst ist sehr interessant, auch mit dem Vit D. Da sollte man sich doch mal Gedanken machen. Aber es geht doch hervor das die Schweinchen vom nicht Züchter auch bei Dir älter geworden sind. Bei meiner Nichte wurde eines fast 9.

    Auf der andere Seite soll man in Zoohandlungen nicht kaufen und ich habe auch bei youtube einen Film gesehen, wo es ganz grauslig war was diese Tiere so hinter sich haben. Also bleibt doch nur ein Züchter.

    Das die Callis Cuy mit drin haben wusste ich gar nicht und wie alt sie werden kann man sicherlich auch heute noch nicht sagen. Da es allerdings ja nur die Farbe ist und man in so kurzer Zeit alle Rassen in Calli Farben bekommt, finde ich das es da icht mit rechte Dingen zugehen kann. Man kann mit diesen Tieren ja auch viel verdienen. Ichwar damals ja ach bereit 80 Euro zu zahlen.

    Auch was so gemacht wird mit Tierversand fnde ich auch zweifelhaft für die Tiere. Mir sind Züchter sympathischer die keinen Versand anbieten. Meine Callidame wurde mir durch eine andere Züchterin gebracht . was ich nicht wusste sie war vorher noch auf einer Ausstellung und ist nach über ein Jahr sehr ängstlich
     
  5. #4 Mira, 14.09.2017
    Zuletzt bearbeitet: 14.09.2017
    Mira

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    Meinst du mit "früher" vor 5, 10, 20 oder noch mehr Jahren?

    Ich kann mich erinnern, dass die Schweinchen, die wir als Kinder hielten, alle nicht sehr alt wurden. Hingegen erreichten die Tiere, die vor knapp 20 Jahren bei uns einzogen, ein gutes Alter - zwar nicht gleich 8, aber doch deutlich über 4 oder 5 Jahre. Die Schweinchen mussten auch nicht dauernd zum TA. Heute frage ich mich allerdings, ob ich, noch relativ unwissend, wie ich damals war, manches einfach nicht gesehen habe. Oder waren sie wirklich robuster? Ich weiss es nicht ...

    Meines Wissens gibt es keine Statistiken, die besagen, dass Meerschweinchen "früher" älter wurden. Es ist halt bei vielen so ein Gefühl. Nicht zu vergessen: Der Mensch neigt dazu, die Vergangenheit zu verklären, d.h. in diesem Fall: Manche Tiere starben auch früher in jungem Alter, nur hat man das vergessen/verdrängt und denkt nur an die, die alt geworden sind.

    Ich finds auch immer besonders traurig, wenn ein junges Tier gehen muss - aber wenn sie älter sind, tuts mir irgendwie genauso weh, weil die Kleinen einem halt ans Herz gewachsen sind ...




    In der freien Natur beträgt die Lebenserwartung etwa 1 bis 2 Jahre und in dieser Zeit muss das Beutetier Meerschweinchen so viel Nachwuchs wie möglich "produzieren", wie Angelika schon schrieb. Bei den Indigenas in Südamerika, wo die Hausmeerschweinchen als Nutztiere gehalten werden, wird vermutlich auch nicht auf Langlebigkeit gezüchtet.

    Im Übrigen ist mir als Nicht-Züchterin auch nicht klar, warum Meerschweinchen einen runden Kopf und grosse Schlappohren haben müssen bzw. dies als Schönheitsideal gilt.

    Was das Sonnenlicht anbelangt: Es ist wichtig, dass die Schweinchen einen hellen Standort haben. Unsere Tiere stehen direkt am Fenster, von Herbst bis Frühjahr erhalten sie am Nachmittag stets direktes Sonnenlicht, den Sommer über aber durch die Rollläden gefiltert - es wird sonst einfach zu heiss. Aussenhaltung kann ich leider nicht anbieten ...
     
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  6. Quano

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    Zum Alter:

    Mein 1. Meerschweinchen hatte ich mit 5 Jahren von einer Kindergartenfreundin bekommen. Es kam bei ihr auf die Welt, im Kinderzimmer.

    Ich hatte NUR dieses eine, in einer kleinen Plastikwanne. 1 Häuschen drin, Heu, morgens gabs eine Karotte, mittags Salatrüstabfälle, abends Brot. Manchmal testeten wir, ob es evt. auch Kirschen, Brombeeren, Bohnen und anderes, was der Garten her gab, mag. Es durfte im Garten, wenn wir Zeit und Lust hatten, auf dem Rasen rum laufen und es wurde oft herum getragen.

    1 mal hatte es Haarlinge oder Milben (ich weiss es nicht mehr so genau), wurde deswegen einschamponiert und gewaschen, sonst hatte es nichts. Und trotz dieser fürchterluchen Haltung wurde es knapp 10 jährig. Mein Struppi :heart:, ein Weibchen :D Das war 1972!

    Danach wurde ein Weibchen noch 71/2 jährig (im 2009) und ein Kastrat starb mit 61/2 Jahren (2014) Alle anderen starben früher. Und diese nach meinem Kinderzimmerschweinchen, lebten zuerst noch in Käfigen. Erst seit gut 15 Jahren habe ich grosszügige Aussenhaltung.

    Soooo schlecht kann die etwas spärlichere Nahrung nicht gewesen sein. Seit der Aussenhaltung, meiner "Weiterbildung" in Sachen Meerschweinchenhaltung, denke ich eigentlich, es dürfte so den Schweinchen an nichts fehlen u d trotzdem sind sie immer mal krank und sterben eher früh:gruebel:

    Hab mich auch schon oft gefragt, wieso das so ist.:verw:
     
  7. #6 Angelika, 14.09.2017
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    Angelika Herr der Schweinchen

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    @ Quano: Es gibt sogar eine ernsthafte Theorie, dass die Haltung in (größeren) Gruppen für die Tiere Stress bedeutet, der sich negativ auf die Lebenserwartung auswirken kann (für Menschen ist immerhin erwiesen: Verheiratete Männer leben länger - verheiratete Frauen eher kürzer als ihre unverheirateten Geschlechtsgenossinnen).
     
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  8. #7 rexinchen, 14.09.2017
    rexinchen

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    Hallo,
    genau das ist auch meine Überlegung, woran das liegt. Meine Gruppe st sehr harmonisch. Bekommt anwechslungsreiches Gemüse. War vorhin im Freßnapf. Die Haltung sieht wirklich sehr schön aus. Betreut werden sie von Dr. Jan Schneider. der bei uns auch alt Meerschweinspezialist gilt. Die Tiere kommen angeblich von seriösen Züchtern. Was mir auffiel das alle Schweinchen im Haus waren. Verängstigt. Das war beim Züchter nicht. Alle meine Schweinchen liefen herum und man konnte sie beobachten.

    Wo also bekommt man noch robuste Schweinchen. Bei Haltungen von mehreren Schweinen spielt naürlich eine Rolle das sie sich gegenseitig anstecken können.
     
  9. ulrike

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    Bei mir waren die ältesten Tiere:
    Eine Tochter zweier Zooladentiere in den1980er Jahren; Rosettenmix (gut 7 J)
    (ihr Bruder wurde unkastriert woanders gute 6 J)
    Zooladen-Langhaarmix in den 1990er Jahren (gut 6 J)
    Zooladen-Angora Anfang der 2000er Jahre (gut 6 J)
    Sohn der o.g., frühkastriert (gut 7 J) 2002-2009
    Merino-Rassemädel vom Züchter (7 J) 2004-2011
    Zooladen-Angoramädel ( 6,5 J) 2005-2012
    Zooladen-Rosettenmix (6 J) 2005-2011
    Zooladenrosette (6 J) 2008-2014
    ehem. Zucht-Peruanerin (6 J) 2007-2013
    ehem. Zucht-Peruanerin (7 J) 2008-2015
    aktuell noch lebende Peruanerin vom Züchter gut 6,5 J *2011

    Die Schweine meiner Kindheit Anfang der 1970er Jahre wurden ca. 4 J
    Ende der 1970er starben sie wegen tierärztlicher Fehlbehandlung mit 2-3 J
    Danach ging es dann bergauf und pendelte sich auf einen Durchschnitt von ca. 5,5 J ein

    Im Moment verfolge ich, dass der Durchschnitt durch ein paar sehr frühe Todesfälle wieder sinkt

    Die Gruppengröße könnte vielleicht schon ein Faktor sein, jedoch glaube ich, dass das Leben in einem (kleineren?) Rudel trotzdem schöner ist für sie als nur zu zweit oder gar allein. Einzelhaltung hatte ich übrigens nie.
    Außer dem Stresspotenzial fällt mir an Großgruppenproblematik noch die erhöhte Gefahr durch Infektionen durch Neuzugänge ein. Nicht immer äußern sich diese schon in der Quarantänezeit. Und Milben und Co. breiten sich auch schneller aus, wenn sie mehr Wirte finden.
    Über die Ernährung denke ich viel mehr nach als zu früheren Zeiten. Sie bekommen bei mir heute weitaus mehr Frischfutter als früher, als es neben Abfällen nur Salat, Gurke und Karotte gab.
    Die Zusammensetzung des Trockenfutters änderte sich auch. Zu Anfang gab es das von Angelika beschriebene Hühnerfutter, später "verfeinerten" die Zooläden dann die "Rezeptur". Dann folgte Vit*kraft und ähnliches, später Mischungen von JR, etc. Ab den Forumszeiten stellte ich dann mehr und mehr selbst zusammen, der Getreideanteil sank, die Portionen wurden kleiner. Ich kann bisher leider aber keine positive Auswirkung dieser "Futterverbesserung" feststellen.

    Es ist wahrscheinlich schwer, die Bedingungen verschiedener Haltungen mehrerer Halter vergleichend gegenüberzustellen und dann noch auf die Herkunft der Tiere einzugehen.
     
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  10. #9 rexinchen, 14.09.2017
    rexinchen

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    Hallo,

    ja da hast Du Recht. Wenn man das so liest , das das Durchschnittleben zwischen 4 und sehs ist wird mir ganz mulmig.Mein Lieblingsbock ist jetzt 4,5. Das wird ein Jammer. Er ist so sozial und total zahm. Jedenfalls hatte er ein schönes Leben mit seinen Mädels. Er wird sich auch über ein neues drittes Mädel freuen. Er ist einfach toll. Die Ruhe selbst. Ausser das er Zahnprobleme hat war er auch noch nicht krank. Eine Tierärztin meinte mal die Rexe wären sehr robust. Nein stimmt ja nicht er hat einen Ab. szeß und hat schon eine Op hinter sich. .
     
  11. Wassn

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    Ein sehr spannendes Thema, um das ich mir auch schon 1000 Gedanken gemacht habe. Mein erstes Schwein bekam ich, als ich in die Schule kam. "Egon" noch recht klein, wurde in einem Garten von Freunden gefunden. Das war 1979. Er hat mich 8 Jahre lang begleitet. Wohnte bei unseren Stallhasen als einziges Meerschweinchen. Sein Quiken soll Ratten verteiben, meinte ein Bekannter meiner Großeltern damals. Egon hat immer auf den Rücken der Hasen geschlafen. Er war Sommer wie Winter draußen in einem unbeheizten Stall. Ich habe ihn oft herumgeschleppt. Er war stubenrein, hat gequiekt, wenn er Urin absetzen musste und ich habe ihn im Puppenwagen durch die Gegend gefahren. Zum Fressen gab es "Kaninchenmastpellets und Gemüseabfälle, Wiese und Heu". Alles andere als vorbildliche Haltung. Man wusste es einfach nicht anders.
    Keines meiner nachfolgenden Schweinchen hat dieses Alter erreicht. Ich werde jetzt 45 Jahre alt und hatte fast durchgängig diese kleinen Nager als Lebensbegleiter an meiner Seite.
    Die meisten Tiere hatten tumoröse Erkrankungen, einige um das 2./3. Lebensjahr herum. Seit ca 9 Jahren habe ich nur noch Tiere aus dem Tierschutz, vorzugsweise auch gerne welche, die älter als 2 Jahre sind. Eddy war seit dem der jüngste, der bei uns eingezogen ist. Er war ca ein Jahr alt. (Schätzung vom Tierheim).
    Ich denke auch, dass ein Hauptproblem der Kurzlebigkeit, in der Sache der Natur liegt: Meerschweinchen sind eher " Ende der Nahrungskette" und müssen sich schnell vermehren. Und da man ja auch mit jungen Tieren züchtet, wie soll man im Nachhinein langlebige Tiere bevorzugen oder herausfinden? Welcher Züchter weiss, wie alt seine Schweinchen tatsächlich werden? In der Regel gibt man sie ja ab? Dann ist es für die Zucht zu spät. Gar nicht so einfach.
    I
     
  12. #11 rexinchen, 14.09.2017
    rexinchen

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    Glaube das Problem ist aber auch das sich die Tierärzte nicht so gut mit Meerschweinchen auskennen. Ich gehe nur zu Ärzten denen man nachsagt die auf Meerschweinchen spezialisiert sind, selbst da passieren Fehldiagnosen. Meerschweine sind wohl auch nicht so einfach. ;mein Mädel ist in dieser Praxis gerettet worden. Bei meinen Teddy haben sie versagt. . Als Besitzer ist man selbst aufgeregt und macht sich Sorgen. Im Nach hinein sind doch Dinge die mich stutzig machen. Der kot der in Ordnung war trotz des schmutzigen Popo. Sie war weiss, daher dachte ich mir auch nicht dabei. Durchfall war es auch nicht. Ihr ging es wieder gut. Das Anibiotika das nicht anschlug, das vielleicht den Darm lahm legte und sie bekam es am nächsten Tag wieder plus Cortison. Das wurde hier auch gesagt, bei Luftnot Sauerstoffbox. Dafür ist aber ein Tierarzt da. Gerade wenn es Wochenende ist.Fakt ist aber das wir uns alle Mühe geben mit der Haltung, den Futter. Sie haben auch nicht soviel Stress. Bei Kindern werden sie ständig herausgenommen. Vielleicht doch die Zucht???
     
  13. #12 Mira, 15.09.2017
    Zuletzt bearbeitet: 15.09.2017
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    Nein, Meerschweinchen stehen eher am Anfang der Nahrungskette (nach dem Gras, das sie fressen), am Ende stehen Beutegreifer und auch wir Menschen. ;)

    Es gibt Züchter/-innen, die durchaus wissen, wie alt ihre Tiere bzw. deren Nachkommen werden, weil sie noch Kontakt mit den späteren Schweinchenbesitzern halten. Das ist aber wohl eher die Ausnahme als die Regel. Und wenn die Nachkommen sich als nicht langlebig erweisen, ist zumindest die Mutter aus Altersgründen wohl ohnehin schon aus der Zucht genommen worden. Ich bin froh, dass ich nicht züchte, das ist auch eine ziemliche Verantwortung, wenn man es seriös machen will.

    Ich rechne mittlerweile damit, dass unsere Schweinchen trotz gewissenhafter Pflege und möglichst artgerechter Haltung nicht steinalt werden. Geschieht das kleine Wunder doch einmal, dann freut mich das natürlich riesig. Da die Tiere so im Schnitt etwa 4 bis 5 Jahre alt werden (mit Ausreissern nach unten und oben), habe ich sie einfach lieb und verwöhne sie, solange sie bei mir sind.

    Das mit den TÄ ist so eine Sache. Hat man einen oder eine gute zur Hand - prima! Haben wir hier z.B.. nicht. Trotzdem glaube ich nicht, dass die guten TÄ die Lebenserwartung der Schweinchen allgemein sehr stark nach oben verschieben könnten. Die Kleinen sind halt leider doch etwas anfällig für Tumoren, Verdauungs- und Zahnprobleme sowie Atemwegsinfekte, um nur die häufigsten Krankheiten zu nennen.

    Bei den Degus sieht es ähnlich aus mit der Lebenserwartung, nur die Chinchillas werden deutlich älter.
     
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  14. Wassn

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    Danke für die Korrektur. Ich meinte natürlich auch den Anfang der Nahrungskette.
    Was mich halt auch wundert, dass viele Tiere Tumorerkrankungen bekommen. Es war bei meinen Schweinen die Todesursache Nummer eins. Da kann auch ein Tierarzt nicht viel machen. Könnte dies vielleicht daran liegen, dass Meerschweinchen auch als Versuchstiere hergehalten haben und daher eine "Krebsanfälligkeit" letzten Endes "angezüchtet worden ist? Ich meine jetzt nicht die Zucht von "Privatschweinen", sondern die Zucht für diese Zwecke. Ist bei Ratten ja so.
     
  15. Quano

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    Das habe ich mir auch so zum Kredo gemacht. Pflege und hege die Schweinchen zu Lebzeiten gewissenhaft!

    Und geniesse sie jeden Tag. Oft geht es so schnell und sie sind "weg":angel:
     
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  16. #15 rexinchen, 15.09.2017
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    Trotzdem muss es ja einen Grund geben das früher die Meerschweine nicht an Tumorerkrankunen gestorben sind. Also ich habe 2 eigentlich kompetente Tierärzte. Bei Beiden gab es Fälle wo ich doch das Gefühl hatte mehr tun zu können.

    Mir ist halt aufgefallen das Tierärzte nicht informieren und das drum herum. Das es sab simple gib und bene Bac habe ich hier im Forum erfahren. Ich muss direkt darauf ansprechen.

    Natürlich wenn ein Tier Todkrank ist kann der Tierarzt nicht viel machen. Bei mir waren es einfach Fälle wo es anders war. Habe im Internet eine Züchterin getroffen. die sich sehr vernünftig anhört. Sie schreibt ein Alter von 5 bis 8 Jahren. Das höre ich von den unsrigen Züchtern nie. Sie züchtet aber auch schon 30 Jahre. Vielleicht sollte darauf auch achten, wie lange schon jemand züchtet. Oft sind die Züchter sehr jung. Auch wenn man alle Rassen züchtet, ist das auch vermerkmürdig,

    Die Züchterin wo mein Teddy her war habe ich informiert das sie einjährig gestorben ist. Sie hat nicht gleich gesagt wie üblich. Bei der Abgabe war sie gesund. Sie hat gleich nach der Scchwester recherchiert wie es ihr geht . Hat sich die Eltern noch man angeschaut. Hat sich wirklich Gedanken gemacht. Ich denke aber die Kleine ist falsch behandelt worden.

    Das kleine Callimädchen hat letztes Jahr nachdem sie hatte geniesst. Da hatte die Züchterin auch gesprochen, diese reagierte ganz anders, Sie speerte gleich die Nachrichten bei Facebook und der Kontakt brach ab. abei hatten wir uns über das Netz angefreundet und wir telefonieren auch oft miteinander. Das fand ich einfach schade. Wollte ja nur herausbekommen was es sein könnte. Es verlor sich dann auch und man tippte auf eine kleine Allergie. Obwohl komischerweise die Teddymaus auch anfing zu niessen. Man fand aber nichts. Be der Teddymaus wat es dann auch kein Infekt. Natürlich durch den plötzlichenTod dacte ich ob die andere Maus mir doch was eingeschleppt hat. Mittlerweise bezweifle ich überhaupt das sie an einen Infekt gestorben ist. Fühle mich auch etwas schuldig das ich den Tierarzt nicht besser auf die Finger geschaut habe. Da ich mit ihm auch gute Erfahrungen gemacht habe..... Meinen anderen drei geht es jedenfalls gut.
     
  17. #16 Paperhearts, 15.09.2017
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  18. #17 Meerschweinchenfibsy, 15.09.2017
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    Es kommt nicht darauf an, wie lang ein Meerschweinchen lebt, sondern ob es ein schönes Leben hat.
     
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  19. Quano

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    Na ja, ich hab schon immer wie mehr Mühe damit, wenn bei mir ein Schweinchen stirbt, das noch nicht so alt ist. Schön haben es ja alle bei mir (darf ich beruhigt sagen, auch wenn s Eigenlob ist :nuts:)

    Man baut sich ja eine Beziehung mit ihnen auf, freut sich, wenn sie endlich andaggeln wenn man ruft etc. Aber da man nicht alles beeinflussen kann, nimmt man es gezwungenermassen so, wie es kommt. C'est la vie! ;)
     
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  21. #19 schweinchenshelly, 15.09.2017
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    Sehe ich auch so. Ich glaube gerne, dass ein Leben in Außenhaltung mit den Temperaturschwankungen usw, in einer größere Gruppe, viel Bewegung etc. nicht das ist, was ein langes Leben bei Meerschweinchen fördert. Trotzdem würde ich mich immer wieder dafür entscheiden, auch wenn sie damit vielleicht im Schnitt nicht so lang leben. Meerschweinchen leben im Hier und Jetzt und denken nicht an morgen. Heute muss schön sein.

    Ich glaube aber nicht, dass Meerschweinchen früher viel gesünder wären, länger gelebt haben, weniger Krankheiten hatten etc. Man war einfach nicht beim Tierarzt, deshalb wusste man nicht, dass das Schweinchen einen Tumor hat. Heute ist die Diagnostik einfach besser, viele gehen eher mal zum Tierarzt usw. Ich habe aber auch heute nicht den Eindruck, dass Tumorerkrankungen bei Meerschweinchen sehr häufig wären. Ich hatte hier in fast 20 Jahren mit gut 40 Schweinchen im Laufe der Zeit noch nie ein Schweinchen mit Tumor, Zahnproblemen etc. Früher gab es halt auch keine Foren, wo man sich hätte austauschen können und wo solche Fälle zusammengetragen und diskutiert werden könnten.

    Ansonsten muss man sich einfach der Tatsache bewusst sein, dass ein Meerschweinchen kein Organismus ist, der von Natur aus auf langes Leben eingestellt ist.
     
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  22. #20 rexinchen, 15.09.2017
    rexinchen

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    Naja es fäll schon auf das die Meerschweine früher älter wurden. Früher hat man in Zoohandlungen gekauft. Heute kauft man beim Züchter.

    Wo Bruder und Schwester, Papa und Tochter verpaart werden. Das ist für nuxg Inzucht. Was dann vornehm Libienzucht genannt wird. Mein Freund ist Biologe und meint das ist ein grausamen züchten.

    Die Ausreden die man dann erklärt bekommt man macht es um halt Erbkrankheiten heraus zu bekommen. Ist auch richtig so. Man kann aber tiere gar nicht aus der Zucht nehmen, weil man die Elterntiere vorher schon als Liebhabertiere verkauft werden..

    Habe 2 Schweine mit Zahnprobleme, ich habe diese Schweine von klein auf an.. Sowas ist meistens genetisch bedingt. Richtig verantwortungsbewusste Züchter findet man selten. Züchter die Fremdzüchten sind sehr rar. Man will ja auch ein bestimmtes Ziel erreichen. Also paart man nach Farben Körperbau usw-
     
Thema: Robuste Meerschweinchen
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