Punkt erreicht an dem ich einfach nicht mehr will - Erkenntnis nach größerer OP

Diskutiere Punkt erreicht an dem ich einfach nicht mehr will - Erkenntnis nach größerer OP im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Heute hatte ich einen OP Tag. Vor ca. einer Woch entdeckt ich an einem meiner Tiere blutrote Feuchtigkeit am After. Am nächsten Tag wurde sie also...

  1. #1 himbeerchen, 11.12.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 11.12.2012
    himbeerchen

    himbeerchen Guest

    Heute hatte ich einen OP Tag. Vor ca. einer Woch entdeckt ich an einem meiner Tiere blutrote Feuchtigkeit am After. Am nächsten Tag wurde sie also geröngt und es stellte sich heraus das etwas an den Eierstöcken hat (hab leider vergesssen wie es sich genau nennt). Fazit: Einzige Möglichkeit: Komplette Kastration.

    Heute früh war dann ihr Termin und nun hockt sie dösend in einem Berg Handtücher gewickelt im Wohzimmer. Es geht ihr nicht gut - aufgrund der erhöhten Östrogenproduktion musste sie ein zweites Mal in Narkose versetzt werden um die Blutung zu stoppen.

    Immerhin zittert sie nicht mehr und hat auch aufgehört röchelnde Geräusche von sich zu geben (hatte in der Zwischenzeit auch noch mal die Notrufnummer vom TA gewählt...).

    Vielleicht kann es niemand von Euch nachvollziehen aber ich habe heute gemerkt das ich genug habe. Meine Tierliebe hat einfach eine Grenze und die beginnt da wo ich ein Tier wie ein kleines Kind von vorne bis hinten betütteln muss und wo die Kosten einfach um ein vierfaches die Kosten eines neuen Tiers übersteigen. Um ehrlich zu sein hätte ich das selbst nie gedacht.

    Natürlich wäre es nie für mich in frage gekommen das Tier einzuschläfern weil mir die Genesungskosten zu hoch erscheinen. Meiner Verantwortung, die ich mir ja selbst übertragen habe, bin ich ja schon bewusst. Und ich hoffe trotz der vielen bösen Gedanken der ganzen Situation wegen, das die kleine Meersau auch wieder gesund wird.

    Leider mag sie auch nicht viel fressen... (naja, ihr wurde der halbe Bauch aufgeschnitten, wen wunderts also. Ich werde gleich nochmal versuchen ihr etwas Peppelfutter zu geben und dann muss sie ihre Medizin bekommen.

    Irgendwie macht es mir trotz meiner Erkenntis traurig, dass die Tiere bald nicht mehr bei mir sein werden. Aber wenn man nicht mehr mit vollem Herzen dabei ist dann ist es sicher auch für die Kleinen besser wenn sie zu anderen Menschen kommen die zu 100% mit Leib und Seele dabei sind.

    Drückt der kleinen Maus bitte die Daumen! Sie ist noch jung und sollte noch eine lange Zeit herumschweineln dürfen! In den nächsten Tagen lege ich Profile für meine zwei Mädels an und wenn Eli ganz gesund ist wird sie mit Smilla zur Vermittlung freistehen.
     
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  3. emy

    emy Schweinchen-Junior

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    Ohje... :mist: Viele wissen hier, wie anstrengend sowas ist.

    Aber vllt kann ich dir ein wenig Mut machen: Meine kleine, sie wird jetzt 2, hatte nach Grabmilben einen fiesen Pilzbefall, dazu kurz drauf eine Schleimhautverletzung im Mund die erst 2 Wochen später entdeckt wurde und die falschen Pilzmedikamente haben sie abmagern lassen und fast umgebracht.

    Ich will nicht wissen wieviel Geld ich da rein gesteckt hatte, ich vermute zw 300 und 500€ - es steht in keinem Verhältnis zum Kaufpreis und leisten kann ich mir das auch nicht. 4 Tierärzte hat es gebraucht. 3 davon hätten sie lieber wohl eingeschläfert.

    2 Wochen lang alle 3-5 Stunden gepäppelt. Nachts aufgestanden und immer jemanden für die Mittagsversorgung organisiert ohne zu wissen ob sie es schafft - ihr Zustand hat in den Wochen stark hin und her geschwankt.

    Heute wird wieder gebockt wie nichts! :nuts: Sie schreit nach Futter, ist munter und hat wieder zugenommen und überhaupt könnte man denken, es wär nie etwas gewesen :rolleyes: Auch die Zahnprognose ist gut: Ich war 3 mal zur Nachkontrolle, es ist wieder alles in Ordnung und sie beisst sich die Zähne ab, wie es sein soll.

    Eine echte Erfolgsgeschichte mit vielen Tränen und vielen vielen Nerven - und zu viel Geld. Aber aufgrund ihres Alters fand ich es ok.


    Wenn man zb seine Kinder für soetwas stark zurück stellen muss bspw geht sowas sicherlich nicht und das Einschläfern kann eine Option sein (meine Dame wog noch etwas über 600gr, da hätte wohl jeder Tierarzt mitgemacht)

    Aber ich bin heute froh, dass sie immernoch durch den Käfig laufen :rolleyes:
     
  4. emy

    emy Schweinchen-Junior

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    Achso und deiner Kleinen alles Gute! Und auch dir :)
     
  5. June

    June Guest

    Ohje die arme Maus :mist:

    Wir drücken auch alle Daumen :daumen:
     
  6. #5 Schweinchen's Omi, 12.12.2012
    Schweinchen's Omi

    Schweinchen's Omi Schweinchen-Guru

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    @himbeerchen
    Viele hier können deine Verfassung sehr gut verstehen. Man hat eben nur eine gewisse Menge an Kraft und Mumm und wenn es an die Sustanz geht, muss eine Lösung her.
    Mach dir nicht zu allem Überfluss auch noch ein schlechtes Gewissen! Du machst ja nichts falsch - im Gegenteil. Das Schweinchen hat bei dir eine Chance bekommen, die es nicht überall hätte. Alles bestens.
    Vielleicht überlegst du es dir noch wieder, vielleicht nicht. Aber gräme dich deswegen nicht. Wer irgendwann aufhört, warum auch immer, ist ja kein schlechter Mensch. Alles im Leben hat seine Phasen, so auch die Schweinchen-Zeit.
     
  7. #6 nickidaniel, 12.12.2012
    nickidaniel

    nickidaniel Guest

    huhu, ich kenne das. man denkt man hat alles getan bzw tut alles, doch irgendwann geht es nicht mehr. finanziell und nervlich is man irgendwann auch am ende. doch ich kann dir mut machen. es wird meist besser und man sollte daher nicht zu schnell aufgeben. denke nun einfach nur an die genesung der maus, das wird schon ( wie geht es ihr eigentlich heute? ). sie spürt deine kraft und das wird ihr bestimmt helfen schneller gesund zu werden.
    klar, ein meeri beim ta kann auch mal in den dreistelligen bereich gehen, doch wenn das meeri es überlebt, dann ist es umso schöner wenn man weiss, man hat alles getan und es geschafft, auch wenn es ein harter weg zur genesung war. und ganz besonders an solchen meeris/tieren hängt man dann besonders.
    gib nicht auf und kämpfe mit ihr! und wenn sie es nicht schafft, dann weiss sie ganz sicher, das du alles für sie getan hast und wird dir auf ewig danken.
     
  8. #7 Jula1010, 12.12.2012
    Jula1010

    Jula1010 Schweinchen-Senior

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    Ich drück feste die Daumen, dass es der Maus bald wieder gut geht!

    Dich kann ich gut verstehen, ich hatte auch mal ein sehr krankes Schweinchen, mit dem ich dauernd in der Klinik war, es hatte EC und sich im Anschluss jede Infektion, die im Umkreis von 20 km zu finden war eingefangen. Mach dir kein schlechtes Gewissen, auch als Tierhalter muss man mal an sich denken.

    Bei dieser Gelegenheit muss ich aber mal den Usern sagen: Ihr seid (fast) alle toll! In anderen Foren wäre jemand, der so etwas wie Himbeerchen äußert schon 5x gelyncht, 4x gevierteilt, 3x erschossen und 2x geköpft worden. So was gibt es hier nicht. Das finde ich echt super und es ist der Grund, warum dies das Einzige Forum ist, das ich noch besuche.

    Vielen Dank!

    LG Jula
     
  9. #8 mariajonas, 12.12.2012
    mariajonas

    mariajonas Schweinchen-Guru

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    ..ich kenne dieses Gefühl der auch emotionalen Überforderung auch- ich hatte es nachdem 2010 4 meiner Rentnermädels innerhalb von 6 Monaten wegstarben. Nur eine einzige von ihnen starb friedlich an Altersschwäche, die drei anderen haben sich durch furchtbare Krankheitsgeschichten quälen müssen mit schweren Op's, wochenlangem Päppeln & Co. Ich war emotional und auch körperlich fix und fertig und war entschlossen, die Schweinchenhaltung auslaufen zu lassen..

    Tja, und dann zog erst ein Leihschweinchen ein, ich habe ich mich erholt, aufgerappelt und es zogen weitere Schweinchen ein.. und nun ja.. heute sind es ein paar mehr..

    Egal, wie Du Dich entscheidest, es kann hier sich jeder solche Gefühle nachvollziehen.
     
  10. Daggi

    Daggi Schweinchen-Guru

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    Die Gedanken kenne ich auch vor allem wenn gleich mehrere Sachen hintereinander waren. Aber es verging auch wieder. Manchmal habe ich dafür dann Jahre lang Ruhe. Lass mal sacken. Das gibt sich meist wieder und gute Besserung an die Kleine:daumen:
     
  11. #10 Meerie-Mama, 13.12.2012
    Meerie-Mama

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    hm, na ja, ich kann deine gefühle schon verstehen, aber nur wegen einer op? wenn jetz tjemand einen krankenmarathon hinter sihc hat mit seinem schwein..oder mehreren schweinchen... dann ist man ausgelaugt und feddich mitte nerven.
    aber es war eine op, bei einem schwein. ja sie war teuer und sicher auch anstrengend für die nerven, aber es war ja nur ein fall :gruebel:

    deswegen gleich die schweine komplett anbgeben zu wollen find ich schon etwas unterkühlt. ich denke die bindung ist dann nicht so stark zu deinen tieren oder?

    gut, ich als NS bin vielleicht schon routinierter, aber ich kümmer mich seit 6 jahren um kranke schweinchen...

    wenn ich nur 2 hätte und eins hat mal was, ich würd deswegen nicht gleich alles hinschmeissen...
     
  12. Karima

    Karima Schweinchen-Guru

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    Naja, das hier erklärt doch alles!
    Schwer nachzuvollziehen, aber wieviel Leuten mit so Kleingetier geht es wohl so... Wobei ich es sehr verantwortungsbewußt finde trotzdem alles zu tun und dann eben zu entscheiden, ich kann und will nicht mehr. Besser als nicht hinsehen, VIEL besser...

    Grundsätzlich empfinde ich zur Zeit ebenso, ich hatte vor 2 Jahren eine harte Zeit mit 2 schwerkranken Schweinen gleichzeitig, wo ich hinterher schon nicht mehr gern nach Hause ging ... und seit April ist hier wieder der Wurm drin, erst die Krankheit von Jantje und ihr unerwartetes Sterben und jetzt Toffel mit, wie sag ich immer so schön, Pflegestufe 2. Das kostet Zeit, Kraft, Geld und Nerven die ich mit meiner Selbstständigkeit, meinem Konto, dem Pferd und meinem Singledasein (wo eben keiner ist, der mal was abnimmt) einfach auf Dauer nicht vereinbaren kann. #


    P.S. Himbeerchen schreibt gar nicht mehr...

    Wenn der kleine Cash irgendwann nicht mehr ist, ist hier auch Schluß!
     
  13. #12 Fragaria, 13.12.2012
    Fragaria

    Fragaria Guest

    Ich bin grade etwas zwiegespalten. Einerseits kann ich verstehen, dass man sich überfordert fühlen kann, dass einem alles zu viel wird. Allerdings.... kann ich das vor allem bei Menschen verstehen, die viele Tiere haben, womöglich viele Notfälle oder auch als Züchter eben auch die Schattenseiten und die manchmal "am Stück".

    Was ich nicht verstehen kann sind solche Sätze: "Meine Tierliebe hat einfach eine Grenze und die beginnt da wo ich ein Tier wie ein kleines Kind von vorne bis hinten betütteln muss und wo die Kosten einfach um ein vierfaches die Kosten eines neuen Tiers übersteigen." Kann man diese Gedanken wirklich "Tierliebe" nenneh? Oder ist das nicht eher "Spaß am Hobby" der hier endet? Was ist schlimm daran, ein Tier eine zeitlang rudum-zu-versorgen? Das würde man doch bei genanntem Kind ohne ein einziges Zögern sofort tun..... Das ist doch nur schlimm, wenn man durch andere Umstände diese Pflege nicht leisten kann. Das würde mich zur Verzweiflung treiben (oder dazu, mich selber auf der Arbeit mal krank zu melden für einen Tag oder zwei, wäre nicht das erst mal.....). Oder wenn es zu lange dauert, man keine Hoffnung mehr hat und sich fragt, ob es nicht ein Fehler war..... Und manchmal war es das im Nachhinein auch, nur konnte man das ja nicht wissen.....Kosten, ja klar, das kann einen ganz schön beuteln. Aber das mit den Anschaffungskosten vergleichen???? Sorry. War und ist für mich nie auch nur einen Gedanken wert gewesen. Was Gedanken wert war waren Überlegungen wie: Sind die Kosten in einer Relation zu reellen Chancen, die das Tier davon hat? Also keine OP, nur um mein Gewissen zu beruhigen "dass man alles getan hat" sondern in bestem Wissen und Gewissen mit einem Arzt meines Vertrauens abgesprochen. Für Kleintiere ist das doch alles noch in Grenzen. Und wenn ich richtig im Profil lese, sind es doch nur DREI! Schweinchen, oder?????

    Ich verstehe es grad echt nicht. In einer solchen Situation würde ich so beschäftigt mit dem Tier und mit meiner Angst sein, da könnte ich garnicht drüber nachdenken, dieses Tier (und die anderen gleich mit) loszuwerden. Sie mir nicht böse.... Vielleicht hast du das nur aus einer akuten Überlastung heraus geschrieben. Aber wenn du die Tiere wirklich abgibst, dann würde ich dir raten, diese Akutsituation jetzt erstmal abzuwarten. Ansonsten könntest du es später bitter bereuen....

    *wink*
    Gabi
     
  14. #13 Schweinchen's Omi, 13.12.2012
    Schweinchen's Omi

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    Ich bin ganz sicher, dass bei der threaderstellerin ein ganz anderer Grund dahinter steckt, und dies nur der letzte Tropfen ist. Wenn man gut drauf ist, kann einen das größte Pensum nicht schrecken. Schleppt man sich emotional auf dem Zahnfleisch dahin, ist ein krankes Schwein einfach zuviel.
    Es ist gut, dass sie es zur Diskussion gestellt hat und ich hoffe, dass allein es in Worte zu fassen schon eine Erleichterung für sie war.
    Dass hier viele nicht ihrer Meinung sind, ist ja klar. Aber man stelle sich die Frage: was würden wir tun, wenn dies unsere beste Freundin wäre - deren katastrophalen familiären Hintergrund wir kennen? Dann hätten wir Verständnis. Das sollten wir hier auch versuchen.
     
  15. Daggi

    Daggi Schweinchen-Guru

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    Ich möchte das Meerschweinhobby auch auslaufen lassen. Die jetzigen geb ich nicht weg und die werden auch bestens versorgt , aber es sollen keine neuen mehr hinzu, da ich mit 2 Bandscheibenvorfällen mir die letzten Monate schon schwer genug getan habe. Dann immer noch die Einstreusäcke zur Deponie karren. Wir werden ja auch nicht jünger. 10 Jahre Meerschweinhobby reichen mir dann auch mal. Die Katzen zB. Sind da wesentlich einfacher zu versorgen. Ich versteh ' wenn einer irgendwann nimmer mag:gruebel:
     
  16. #15 Meelimama, 13.12.2012
    Zuletzt bearbeitet: 13.12.2012
    Meelimama

    Meelimama Schweinchen-Guru

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    habe gerade auch das problem. langer kampf um mein zahnschweinchen,dass ich gehen lassen musste und nun eins das nicht mit seinem problem rausrücken will. deja vu gefühl, alles von vorn. viel geld investiert, von dem man schwer weiß, wo es her kommen soll. und vorher nicht gedacht hätte, dass es einen mehrmals trifft. kenne das gefühl ich will nicht und kann nicht mehr.
    dann gib es in eine ns. auch hart, käme für mich auch nie in frage, denn eigentlich hat man zu seinem tier ja eine emotionale bindung, wozu pfelege wie bei einem kind auch dazu gehört, aber lieber in liebe hände geben als ganz aufgeben. es hat auch recht auf leben. denn eine chance hat es sicher. was sagt denn der ta.
     
  17. #16 meerlifrauchen, 14.12.2012
    meerlifrauchen

    meerlifrauchen Meeritisinfizierte

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    Ich würde erstmal abwarten und dann wenn sich das Weibchen erholt hat eine Entscheidung treffen. Hatte jetzt auch zwei Schweinchen die ich Einschläfern lassen musste. Hab aber zwei Notschweinchen (Kastrat und Mädel) von Meerie-Mama wieder aufgenommen. Ich wusste das der Kastrat Bindehauttumoren in beiden Augen hat was uns hier nicht stört. Ein paar Tage Später merkte ich das etwas mit ihn nicht stimmt und hab Meerie-Mama Informiert. Wir haben uns dann beim TA getroffen wo der Kastrat gleich zur OP da blieb. Am 03.12 war dann auch noch eine Darm-OP bei meinem 13-Jährigen Hund fällig. Die letzten Tage haben uns viel Kraft gekostet aber jetzt bin ich Glücklich das es Bergauf wieder geht.


    OT: Danke an Dich Meerie-Mama für deine Hilfe. :blumen:
     
  18. #17 Meerie-Mama, 14.12.2012
    Meerie-Mama

    Meerie-Mama Engel auf Erden

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    öhm, ehrlich gesagt finde ich, gehört so ein Tier nicht in eine NS. Wir sind ja nicht dazu da Tiere zu nehmen die anderen ärger machen :gruebel:

    also ich würd es nicht nehmen, denn die Plätze sind ja für Schweinchen in Not gedacht und nicht für Schweinchen die Krank sind und daher nicht mehr tragbar.
    wenn ich das machen würde, hätt ich hier ne krankenstation und nix anderes mehr zu tun. nee nee, erst gesund pflegen und dann gern vermitteln, aber nicht über eine NS. meine Meinung. wollte ich nur mal schreiben :angel:

    Meerlifrauchen, ist doch selbstverständlich gewesen. und zum Glück war die Op von dem Kastraten nicht so wild und nicht so teuer. schön, dass es Deinen Hund wieder gut geht..
     
  19. kaba

    kaba Guest

    Ich habe eine solche OP mit meinem Kaninchen durch und wirklich mit gelitten, konnte nichts mehr essen und habe viel geheult. Die Sorgen waren groß, zumal sie auch nicht gepäppelt werden wollte. Irgendwann hat sie dann den Päppelbrei von meinem Finger geleckt.

    Ich muss sagen, dass die ganze Sache mein Tier und auch mich noch viel mehr miteinader verbunden hat-an Abgeben habe ich keinen einzigen Gedanken verschwendet.

    Jetzt in der Zwischenzeit habe ich allerdings einen Zahnpatienten und einen Blasenpatienten. Das geht auch furchtbar an die Substanz und an den Geldbeutel. Ich behalte meine Kaninchen ganz sicher bis zum Schluss, aber ich weiß auch jetzt schon, dass ich danach keinen Nins mehr halten werde.

    Von daher kann ich dich schon irgendwie verstehen, außerdem sollte man jeden Menschen in seiner Entscheidung respektieren finde ich.

    Vielleicht aber magst du dir, wenn das Meerie genesen ist noch ein kleines Weilchen Zeit zum Nachdenken geben, ob du sie wirklich abgeben möchtest.

    Alles Gute.
     
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  21. #19 Katie, 14.12.2012
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.12.2012
    Katie

    Katie Guest

    Schön ausgedrückt! Finde ich auch. Der eine hat seine Grenzen hier, der andere woanders. Besser, man gibt es zu, dass man ansteht und sucht einen schönen Platz für die Kleinen als man kümmert sich nicht mehr ausreichend um sie, weil man einfach nicht mehr kann.

    Prinzipiell finde ich, dass so ein Thema hier schwer zu diskutieren ist, da einfach die Leute den Hintergrund der Threaderstellerin nicht kennen und daher sehr leicht auch zu Fehlannahmen verleitet sind. Wie Schweinchen's Omi schon geschrieben hat, wir kennen alle den emotionalen Hintergrund nicht und tun uns daher etwas schwerer.

    @ Himbeerchen: Tatsache ist, dass man das für sich selbst entscheiden und auch verantworten muss, bei solchen Entscheidungen ist man halt immer alleine, die kann einem keiner abnehmen. Aber meines Erachtens: wenn es dem Tier dann wieder besser geht, der erste Schock von der OP vorbei ist und du dann noch immer der Meinung bist, du kannst einfach nicht mehr, dann such wirklich einen guten Platz für sie. Behältst du die Tiere, aber bist nicht überzeugt davon, ist das fast so eine Art "tickende Zeitbombe". Bei der nächsten größeren Krankheit, die einfach kommen kann, bist du wieder in der gleichen emotionalen Situation und kannst dann zum Schluss zu wenig für das betroffene Tier geben, weil du das Problem zu lange mitgeschleppt hast sozusagen.

    Alles Gute für Euch!
     
  22. #20 himbeerchen, 14.12.2012
    himbeerchen

    himbeerchen Guest

    Hallo Ihr Lieben,

    ich sehe erst jetzt das viele Antworten sich hier eingereiht haben - das hätte ich gar nicht vermutet. Ehrlich gesagt habe ich jetzt nich alles gelesen (bin im Büro und werde später in Ruhe schaun und ggf. auch auf versch. Nachrichten eingehen) - trotzdem finde ich es schön das ich hier ein feedback erhalte und hoffe erst mal das ich aufgrund meiner Gedanken nicht zerrissen werde/wurde.

    Zur Sache: Meiner Meersau geht es besser. Als ich am Mi panisch zum TA rannte, weil sie wieder blutete konnte ich zum Glück mit einem erleichteten lächeln heim. Es hatte sich nur eine Naht an der Oberhaut gelöst, die kritischen Nähe darunter halten bis jetzt! Der TA schien ebenfalls überglücklich das die Kleine so munter ist - er hat ihr für die Nacht kaum Chancen ausgerechnet und ich bin fast schon stolz auf die Kleine...

    Heute Morgen dann der nächste Schock - hab aber hierfür ein neues Thema eröffnet weil es ja nicht um die Op geht... zwei ihrer hinteren Fußnägel fehlen plötzlich. Es sieht aus als wären sie mit Gewalt herausgerissen worden, Thema hier: http://www.meerschweinforum.de/showthread.php?t=290403

    Bis nachher,

    himbeerchen
     
Thema:

Punkt erreicht an dem ich einfach nicht mehr will - Erkenntnis nach größerer OP

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