Neigen männliche oder weibliche MS mehr zu Krankheiten?

Diskutiere Neigen männliche oder weibliche MS mehr zu Krankheiten? im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo liebes Forum, Ich habe mal allgemein die Frage, ob männliche oder weibliche MS eher zu Erkrankungen/ Tumoren neigen? Habt ihr Erfahrungen?...

  1. #1 Butterfly1103, 30.05.2019
    Butterfly1103

    Butterfly1103 Schweinchen-Neuling

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    Hallo liebes Forum,
    Ich habe mal allgemein die Frage, ob männliche oder weibliche MS eher zu Erkrankungen/ Tumoren neigen? Habt ihr Erfahrungen?
    Meine TA meinte, Jungs wären unproblematischer, empfahl mir keine Mädels anzuschaffen.Wenn mein "altes Tier" sterben sollte, wäre ein neue Gruppe mit Mädels denkbar.

    Vielen Dank für Eure Meinungen schon mal im Voraus.
     
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  3. Wassn

    Wassn Schweinchen-Guru

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    Ich habe davon noch nie etwas gehört. Evtl meint sie, dass Weibchen Probleme mit ihren inneren Geschlechtsorganen (Gebärmutter, Eierstöcke usw) haben können. Da den Jungs diese Organe fehlen, fallen diese Krebserkrankungen bei ihnen aus. Dafür gibt es dann anderes.
    Ich würde sagen: das hält sich die Waage.
     
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  4. #3 trauermantelsalmler, 30.05.2019
    trauermantelsalmler

    trauermantelsalmler Schweinchen-Kenner

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    Ehrlich gesagt habe ich das noch nie gehört.
    Ich denke die meisten haben öfter kranke Weibchen als Männchen, einfach aus dem Grund dass die meisten Haremsgruppen halten. Wenn man immer mindestens doppelt so viele Mädels wie Jungs hat, dann ist die Wahrscheinlichkeit für kranke Mädels natürlich auch mindestens doppelt so hoch. Hat aber nix mit den Anfälligkeit zu tun, sondern einfach mit der Anzahl der Tiere.
     
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  5. Mira

    Mira Schweinchen-Guru

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    So ist es, und mit ein Grund ist sicher auch, dass (wie @trauermantelsalmler erwähnte) die meisten Haremsgruppen halten, also einen Kastraten plus mehrere Mädels, die häufigeren Krankheiten sind dementsprechend auf die grössere Anzahl der gehaltenen Weibchen zurückzuführen.

    Blasensteine, Atemwegsinfekte, Zahnprobleme - Krankheiten also, die letztlich zum Tod der Tiere führen können -, all das habe ich schon bei Meerimännern erlebt und ich denke nicht, dass die Pelzmänner hier weniger krankheitsanfällig sind als die Mädels.
     
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  6. Pauli

    Pauli Schweinchen-Guru

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    Ich habe bisher mehr kränkelnde Männer als Weibchen gehabt und vermute den Grund dafür darin, dass meine Männer aus eher schlechter Haltung stammten und die Weiber von Züchtern.
     
  7. #6 Angelika, 30.05.2019
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Die Frage finde ich etwas unpräzise, denn schließlich sterben auch alle Schweinchen an irgendwelchen Erkrankungen wie andere Lebewesen auch.
    Die Frage, wie lange es eine Krankheit überlebt, hängt häufig davon ab, ob, wie lange und wie intensiv es therapiert wird. Das ist dann weniger eine Frage des Geschlechts als der Einstellung des Halters.
    Die meisten männlichen Schweinchen, von denen wir hier sprechen, habe eine Kastration hinter sich, und damit einen schwerwiegenden Eingriff in den Hormonhaushalt. Dabei wäre noch die Frage, ob dies unterschiedliche Auswirkungen hat, wenn der Kerl früh oder spät kastriert wurde ...
    Ich habe nur Kerle und daher auch nur kranke Kerle. Aber alle hatten irgendwann einen gut- oder bösartigen (sehr kurzfristig tödlichen) Tumor oder Zahnprobleme (im Laufe der Zeit tödlich), einmal einen Infekt, einmal Schilddrüsenprobleme (bei über 20 Schweinchen in 23 Jahren). Nicht-zahnbedingte Abszesse, Lipome oder Atherome gab es ab und an.
    Typische "Männerkrankheiten" hatte ich auch bei den unkastrierten Böcken seinerzeit keine. Insofern haben Weibchen vielleicht ein paar Organe mehr, an denen Krankheiten auftauchen können (wobei Gesäugetumoren wie beim Menschen bei beiden Geschlechtern auftreten können, da beide Milchleisten haben).
     
  8. Hetja

    Hetja Meerschweinchen-Trainer

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    In 12 Jahren Meerschweinchenhaltung wären mir diesbezüglich keine Unterschiede aufgefallen.
    Weder das Geschlecht, noch der Zeitpunkt der Kastration (wenig Erfahrung mit Spätkastraten) scheinen einen Einfluss auf die Gesundheit zu haben.
    Auffällig finde ich aber der Unterschied zwischen Schweinchen aus seriöser Zucht und solchen von Vermehrern. Meerschweinchen aus seriöser Zucht erreichen bei mir ein höheres Durchschnittsalter und sind in dieser Zeit weniger krank.
    Auch die Gruppenkonstellation (solange sie funktioniert) ist nicht entscheidend. Erst wenn es Stress gibt, werden die Meerschweinchen eher krank. Dennoch rate ich von reinen Mädelsgruppen ab, da so viele Kastraten einen guten Lebensplatz suchen.
     
  9. #8 rexinchen, 11.06.2019
    rexinchen

    rexinchen Schweinchen-Häuptling

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    Kann ich mir eher nicht vorstellen. Eher Rasse oder zuchtbedingt.

    Meine Ärztin ist der Meinung. Teddys sind anfälliger.
    Das kann aber nie so sagen denke ich.
    Bin aber der Meinung zahn Geschichten sind eher Zucht bedingt.
     
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  11. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    Meine extrem alten Tiere waren immer Weibchen. Es ist allerdings bei Haremshaltung nicht aussagekräftig, da ich ca 6x so viele Weibchen hatte, wie Männchen.
     
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  12. #10 Butterfly1103, 28.06.2019
    Butterfly1103

    Butterfly1103 Schweinchen-Neuling

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    Also meine Frage bezieht sich darauf, weil ich mir Gedanken machte, welche Konstellation ich nach dem Ableben von meinem älteren Ms mache. Mit einem Kastraten habe ich ja mehrere Möglichkeiten ;-)
     
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