Lymphdrüsenkrebs - wann erlösen?

Diskutiere Lymphdrüsenkrebs - wann erlösen? im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo ihr Lieben, ich stehe momentan vor einer sehr schwierigen Entscheidung und weiß einfach nicht weiter. Es geht um mein langjähriges...

  1. #1 Lillygypsy, 11.07.2019
    Lillygypsy

    Lillygypsy Schweinchen-Häuptling

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    Hallo ihr Lieben, ich stehe momentan vor einer sehr schwierigen Entscheidung und weiß einfach nicht weiter.

    Es geht um mein langjähriges Sorgenkind und Zahnschwein Minou. Nachdem in den letzten 3 Jahren aufgrund ihrer massiven Zahnprobleme bereits 3x zur Überlegung stand sie aufgrund ihres schlechten Zustandes einzuschläfern und sie sich jedes Mal wieder gefangen hat (das letzten halbe Jahr sogar so gut, dass wir fast schon bei nur noch monatlichen Zahnkorrekturen waren), wurde jetzt bei ihr Lymphdrüsenkrebs diagnostiziert.

    Aufgefallen ist es durch einen "Knoten" am Hals. Auch die anderen Lymphknoten waren vergrößert. Die Biopsie hat dann Lymphdrüsenkrebs ergeben.
    Wir haben uns dazu entschieden ihr noch eine schöne Zeit zu schenken, bis "der Moment" gekommen ist. Vorsorglich bekommt sie momentan Metacam.
    In der letzten Woche sind die Lymphknoten enorm stark größer geworden und ich habe das Gefühl sie nehmen von Tag zu Tag weiter zu. Seit zwei Tagen kann sie auch kaum mehr laufen, weil die Dinger so groß sind und sie behindern (und sicher auch schwer, sie bringt jetzt fast 400g mehr auf die Waage als vor einigen Wochen). Sie besteht quasi nur noch aus Knoten... Ihr Laufen ist jetzt eher so eine Mischung aus krabbeln, robben und ein klein wenig hoppeln. Gleichzeitig verlangt sie aber lautstark nach Futter, kommt zum Betteln an die Scheibe und frisst.
    Das Fell ist an den stellen wie die Knoten auf dem Boden aufliegen bereits ab und die Pfoten sind stark gerötet. Offen ist (bisher) noch nichts. Zudem kann sie sich nicht mehr putzen, fast nicht mehr kratzen und ihre Nase ist oft verklebt. Und sie hat extrem weichen Kot, den ich ihr täglich untenrum "abwaschen" muss.

    Mein Herz blutet wenn ich sie so sehe. Vor wenigen Monaten ist sie immer laut quieckend durch den Stall gerannt und hat Männchen gemacht wie blöd, damit sie ja als erste Futter bekommt. Und jetzt liegt sie wegen dem Krebs meist nur noch rum oder schleppt sich zum Futter.
    Und das ist der Punkt, an dem ich nicht weiß ob "der Moment" jetzt schon gekommen ist. Sie frisst noch und sie freut sich auch sichtlich über das Futter und insbesondere über ihre geliebten Erbsenflocken, von denen sie momentan so viele haben darf wie sie will.
    Aber auf der anderen Seite ist sie inzwischen so stark eingeschränkt das ich am überlegen bin, ob es nicht doch eher in ihrem Sinne ist sie zu erlösen.
    Ehrlich, ich weiß es absolut nicht. Ich will sie nicht leiden lassen, aber ich will sie auch nicht zum sterben zwingen, wenn sie dazu "noch nicht bereit" ist. Sie scheint ja den Willen zum Kämpfen nach wie vor zu haben...

    Was denkt ihr bzw. wie würdet ihr in so einer Situation handeln?
    Probleme mit der Atmung scheint sie bisher noch nicht zu haben, aber auch hier habe ich Sorge das es plötzlich kommt und sie sich dann quält, während ich arbeiten bin.
    Es ist einfach alles so verdammt schwer :(
     
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  3. #2 Angelika, 11.07.2019
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Bei diesem Krankheitsbild würde ich persönlich nicht zögern. Wenn ein Tier so weit eingeschränkt ist, dass es nicht mehr wirklich laufen kann, und die Krebserkrankung so weit fortgeschritten ist, wäre für mich die Zeit gekommen. Das Tier gibt vielleicht noch nicht auf, es weiß nicht, dass keine besseren Tage mehr kommen - aber ich weiß es, und würde nicht so lange warten, bis es mit blauen Schleimhäuten und pumpender Atmung im Gehege sitzt. Dieses quälende Gefühl könnte dem Tier erspart bleiben.
    Ich habe mal einen Kastraten einschläfern lassen, als er zum ersten Mal eine "wer hebt den Kopf höher" - Diskussion gegen einen seiner Kumpels verlor. Er hatte einen inoperablen Milztumor, der zu diesem Zeitpunkt so stark gewachsen war, dass der ganze Bauch ein einziger Tumor war, das restliche Tier nur noch Haut und Knochen. Er konnte da noch ca. 60 cm am Stück gut laufen und hatte seine Jungs noch im Griff gehabt. Der wollte auch noch nicht gehen, aber da habe ich entschieden, dass es soweit ist - denn nach diesem Moment wäre die Rangordnung diskutiert worden, und das wollte ich ihm nicht mehr zumuten. Beim Einschläfern benötigte er eine sehr hohe Dosis, da so wenig Muskelmasse vorhanden war, und die finale Spritze musste in die Niere gesetzt werden, weil das Herz gar nicht mehr erreichbar war. Die TÄin hat ihn nach seinem Tod noch einmal gründlich untersucht und war sehr erstaunt, was dieses Tier so scheinbar weg gesteckt hatte.
     
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  4. #3 Esmeralda, 11.07.2019
    Esmeralda

    Esmeralda Schweinchen-Guru

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    ich denke auch "der Moment" ist gekommen :wein:

    Alles Gute Minou :heart:
     
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  5. Wassn

    Wassn Schweinchen-Guru

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    Ich hatte auch so ein Tier...
    Starker Lebenswillen und diese Diagnose.
    Wir sagen oft "es will noch nicht gehen"... aber mal anders herum gefragt: Was bedeutet eigentlich: will noch nicht gehen? Kann ein Tier dies selbst entscheiden, wenn wir es mit Schmerzmittel betäuben? Es weiss überhaupt nicht, was mit ihm los ist. Es weiss nur, dass sein Körper nicht mehr voll funktioniert. In der Natur muss es mit der Gruppe mitlaufen, sonst hat es verloren. Dh. oft bleiben sie zurück, wenn die Schmerzen zu groß werden. Aber Schmerzen fühlen unsere Tiere, aufgrund der Medikamente nicht mehr.
    Mein Tier hatte am Ende einen Pilz und das Immunsysthem war so schwach, dass es den Pilz, trotz Medikamente nicht beseitigen konnte. Der Krebs hat nicht das letzte Wort gehabt sondern der Pilz. Das Tier war blutig verschorft, fast nackt an vielen Körperstellen und wollte immer noch "leben".
    Bewegt hat es sich nicht mehr großartig. Und am Gruppengeschehen hat es teilgenommen, weil die anderen immer an seiner Seite waren.
    Ich habe sie gehen lassen, ehe sie das Fressen eingestellt hat und obwohl sie "nicht gehen wollte".
    Manchmal müssen wir Menschen auch uns selbst reflektieren, was wir da meinen zu sehen.
    Und zwar aus der Sicht des Tieres und nicht aus unserer Sicht.
    Ein Meerschweinchen ist ein Fluchttier. Kann es nicht mehr laufen, bzw vor einem Feind fliehen, dann ist es nicht mehr in der Lage, wie ein Meerschweinchen zu leben. Und bei so einem kranken Tier, geht es hier um Tage, nicht um Wochen oder Monate.
    Ich denke daher auch, dass der Moment gekommen ist. Es tut mir sehr sehr leid. Ich finde es immer furchtbar, ein Tier so leiden zu sehen. Aber ich finde es auch immer eine Ehre, das Tier begleiten zu dürfen. Dies gehört zu einer der wichtigsten Aufgaben in dem Zusammenleben mit den kleinen Fellfusseln.
    Sie bringen uns viel Freude, aber auch Verpflichtungen. Und nicht alle diese Verpflichtungen sind für uns leicht.
    Ich wünsche dir viel Kraft und denke an euch.
    LIebe Grüße!
     
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  6. #5 B-Tina :-), 11.07.2019
    B-Tina :-)

    B-Tina :-) NotschweinchenHalterin

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    :wein: Ich würde die Kleine erlösen lassen.
     
  7. Helga

    Helga Meerschweinchensüchtig

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    :wein: Ich schließe mich an, erweise dem Tier einen letzten Liebesdienst und lass es gehen. :troest:
     
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  8. #7 HanniNanni, 11.07.2019
    HanniNanni

    HanniNanni Schweinchen-Kenner

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    Ich würde die kleine Maus auch gehen lassen da sie als Fluchttier nicht mehr weglaufen kann .Wenn sie sich erschreckt kann die Maus nicht mehr flüchten. Viel Kraft für euch:troest:.
     
  9. #8 rosinante, 11.07.2019
    rosinante

    rosinante Schweinchen-Guru

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    Alles, was jetzt noch kommen würde, wäre eine Verschlechterung für sie.

    Wir wissen, dass die Meerschweinchen sicht erst zurückziehen, wenn es ihnen wirklich schlecht geht. Die Schmerzen kannst du ihr nehmen, aber irgendwann wird das "schlecht gehen" eintreten, auf eine Art, die du dann nicht mehr beeinflussen kannst.

    Ich würde ihr diese Situation ersparen wollen und sie jetzt auf die Regenbogenbrücke begleiten, auch wenn das immer ein schwerer Weg ist.:troest:
    Ein Tier zu erlösen, wenn es sich quält und die Lage aussichtslos ist, ist "einfach". Vorausschauend zu handeln und die quälende Situation gar nicht erst entstehen lassen, ist ungleich schwieriger.

    Alles Gute für euch!
     
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  10. #9 Manu911, 11.07.2019
    Manu911

    Manu911 Herr der Schweinchen

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    Höre auf dein Herz. Nur du kennst das Schweinchen, du kannst ihren Charakter einschätzen und du wirst in ihren Augen sehen wann es Zeit ist.

    Diese Aussagen von wegen einschläfern wenn es nicht mehr laufen kann. Ja bei vielen Schweinchen wird das zutreffen, dass es dann eine Qual ist aber eben auch nicht auf alle. Nicht jedes Schweinchen ist schreckhaft, nicht jedes Schweinchen ist wirklich ein Fluchttier wie es im Buche steht. Es kommt auf das Individuum an.

    Ja man ist dem Tier gegenüber verpflichtet es nicht leiden zu lassen und das ist auch das Letzte was jemand möchte aber dennoch finde ich für mich persönlich es immer erschreckend, wie jemand Außenstehendes beurteilen möchte wann der richtige Zeitpunkt gekommen ist.

    Meine Lotta kann auch nicht mehr Laufen, erst ging es schlechter, dann gar nicht mehr. Ja sie liegt nur noch, robbt maximal ein paar Zentimeter wenn sie sich anders legen möchte und das war es. Einschläfern? Auf keinen Fall, nicht jetzt. Wenn es soweit ist mit Sicherheit aber im Augenblick. Nö. Sie ist 0 schreckhaft, war sie noch nie, man kann 2 cm vor ihrer Nase eine Fliege erschlagen und sie interessiert es nicht mal und nein nicht erst jetzt sondern schon immer. Krach jeglicher Art geht ihr auch sonstwo vorbei, sie ist eine ganz entspannte Zuckermaus die eben nicht mehr gehen kann.
    Sie frisst, sie kommuniziert mit den Anderen, die Anderen nehmen sie noch als vollwertiges Schwein wahr. Keiner zweifelt an der Rangordnung, keiner übergeht sie, nein sie wird weiterhin angebrommselt, sie wird abgeschleckt, es ist immer jemand bei ihr, man liegt Rücken an Rücken mit ihr, man frisst mit ihr gemeinsam. Wenn ihr etwas nicht passt lässt sie sich das auch weiterhin nicht bieten, sie teilt dann aus wie eh und je und mosert die Anderen an oder zwickt. Sie kommuniziert auch wie eh und je mit uns Zweibeinern. Wenn ihr was nicht passt wird geklappert und dann muss geschaut werden was los ist. Hat sie Pipi gemacht und muss trocken gelegt werden, liegt sie nicht gut, hat sie Hunger und wenn ja was will sie haben. Wenn man sie anfasst um sie umzubetten und sie möchte das nicht dann macht sie das lautstark bemerkbar, war das die Ursache des Meckerns wird kurz gebrommselt. Wenn sie Hunger hat kann man der Reihe nach anschleppen was man da hat und erst wenn es das ist worauf sie Lust hat wird kurz gebrommselt, ansonsten weiter geklappert. Da kann es dann schon vorkommen, dass man Gurke, Apfel, Wassermelone, Böller, Science Selective, Heu und Salat angeschleppt hat und es aber erst die Paprika ist.

    Solange sie abgesehen vom Laufen noch wirklich vollständig am Leben teilnimmt darf sie leben. Sobald sich das Verhalten der Anderen ihr gegenüber ändert, sie Schmerzen hat (wurde ausgeschlossen) oder auch nur das kleinste Anzeichen zeigt, dass es für sie nicht mehr lebenswert ist, dann werden wir nicht zögern.

    Für Viele hier ist das jetzt schon viel zu viel, ist mir klar. Viele hätten jetzt schon längst eingeschläfert, ist auch in Ordnung. Es ist ihre Meinung, das können sie mit ihren Tieren dann auch machen, nur eben nicht mit meinen. Jeder kennt seine Tiere am Besten und nach etwa 25 Jahren Schweinehaltung kann ich für mich durchaus einschätzen wann der Zeitpunkt fürs einzelne Tier gekommen ist. Daher - danke aber bei mir sind keine Ratschläge jedweder Art erwünscht.
    Damals hat man bei Hägi hier auch immer gesagt "lass den armen Kerl einschläfern", "den hätte ich schon längst eingeschläfert", .... und was war? Er hat noch über 1 Jahr quietschvergnügt gelebt. Ja er hatte Leukose, ja er hatte riesige Beulen, ja er hatte eine offene Wunde am Rücken aber der Kerl war am Popcornen, der war am Kommunizieren mit jedem, der flitzte rum, der hatte alles im Griff und erfreute sich seines Lebens. Er hatte keine Schmerzen und das zählte. Auch Jenny hätte man damals einschläfern sollen, hab ich nicht gemacht ... Ende vom Lied, auch sie hatte noch einige schöne Jahre und jeder der Hägi und Jenny persönlich gekannt hat weiß von was ich spreche. Außenstehende haben oft geschimpft und eben von Einschläfern gesprochen. All diese Schweinchen waren Persönlichkeiten und zwar Persönlichkeiten die genau wussten was sie wollten und das kommuniziert haben, manchmal auch sehr zum Leidwesen von Urlaubspflegen, die sich dann anpflaumen lassen musssten wenn sie gelüftet haben ohne vorher zu fragen ... kann sich ein Außenstehender auch nicht vorstellen. Konnte der Mann von Silvi sich in der Form auch nicht als sie es ihm gesagt hatte. Also ging er am nächsten Tag einfach so morgens ins Wohnzimmer, hat die Tür aufgemacht zum Lüften, drehte sich um und Hägi klapperte wie verrückt. Da hatte jemand einfach gelüftet, da kommt kalt rein, das ohne Ankündigung. Silvia kam kurz darauf, sagte guten Morgen, hat ihm gesagt, dass sie jetzt kurz lüftet und dann war gut. Klingt irre, ist aber so ... er hat auch so reagiert wenn Licht anging wenn es ihm nicht gepasst hat, wenn man zu lang weg war ohne es Anzukündigen etc. und das haben Einige miterlebt.


    Lange Rede kurzer Sinn. Wie gesagt, du kennst dein Schwein am Besten. Wenn du für dich sagst, kann zwar nicht mehr Laufen, nimmt aber sonst noch voll am Leben teil dann lass es am Leben und beobachte weiter sehr genau. Beobachte jedes kleine Anzeichen, finde den richtigen Zeitpunkt der nicht zu spät ist. Vertraue da auf dich selbst und deine Kenntniss über deine Tiere.
     
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  12. Pauli

    Pauli Schweinchen-Kenner

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    So ähnlich ging es uns ja gerade mit :angel:Pauline. Sie konnte die letzten 3 Wochen ihres Lebens auch nicht mehr laufen, bettelte aber lautstark und zeigte Lebenswillen. Trotz allem war ich mir manchmal unsicher, was ich machen soll. Schließlich zeigte sie uns dann aber sehr deutlich, dass es jetzt reicht. Sie stellte das Fressen ein und bekam den typischen müden Blick. Durch die Dauergabe von Metacam war sie wenigstens schmerzfrei bis zum Schluss.
     
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  13. #11 Lillygypsy, 11.07.2019
    Lillygypsy

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    Hallo,
    vielen Dank für eure Meinungen <3
    Ich habe jetzt daraufhin mal beim Tierarzt angerufen. Meine Tierärztin (die Minou auch die letzten Jahre behandelt hat und mein volles Vertrauen genießt) hat heute und morgen eigentlich keine Sprechstunde, schiebt mich heute nachmittag aber dennoch zwischen zwei OPs.

    Natürlich ist es für ein Fluchttier fatal nicht mehr richtig laufen zu können. Auch wenn Minou nie wirklich schreckhaft war. Und auch mit ihrer Gruppe hat sie mega Glück. Seit einem Jahr sind die drei zusammen und es gab nie eine einzige Zickerei. Nicht mal Streit ums Futter. Die drei sind Harmonie pur und liegen oft auch so nahe nebeneinander, dass sie sich schon berühren. Obwohl sie viel Platz und genug Unterstände haben. So eine harmonische Gruppe hatte ich noch nie. Hier droht ihr also keine "Problem".

    Ich bin normalerweise auch niemand, der seine Tiere direkt einschläfern lässt, wenn reelle Chancen bestehen. Aber so rasant wie ihr Zustand sich in der letzten Woche verschlechtert hat und es weiterhin täglich tut... Und die Chance auf Besserung gibt es ja auch nicht, es geht nur noch abwärts...
    Heute hat sie es nicht einmal mehr geschafft aus dem Napf zu fressen, obwohl der sehr flach ist. Aber die Knoten am Hals sind bereits so groß, dass sie die Pfote nicht auf den Rand drauf und den Kopf nicht weit genug runter bekommt. Habe es ihr dann neben den Napf gelegt, das geht noch irgendwie. Das ist ja auch kein schönes Leben mehr für sie? Selbst wenn sie noch nach Futter ruft, begeistert frisst und meckert, wenn man sie unerlaubt anfasst.

    Ich werde mir nachher mal anhören was meine Tierärztin sagt und dann noch einmal in mich gehen. Natürlich möchte ich eine Entscheidung treffen, die im Sinne meiner Maus ist. Egal wie diese schlussendlich ausfallen wird:wein:

    Danke euch noch einmal <3
    LG Lilly
     
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