Keine Tiere mehr weil der Verlust zu groß ist?

Diskutiere Keine Tiere mehr weil der Verlust zu groß ist? im Allgemeine Fragen und Talk (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Hallo, Nachdem ich gestern Nacht meinen Nepomuk verloren habe und bemerkt hab wie hilflos ich war, bin ich mal wieder ins Grübeln gekommen....

  1. #1 Menzana, 30.12.2006
    Menzana

    Menzana Guest

    Hallo,

    Nachdem ich gestern Nacht meinen Nepomuk verloren habe und bemerkt hab wie hilflos ich war, bin ich mal wieder ins Grübeln gekommen.
    Ich liebe meine Tiere sehr und leide immer unheimlich wenn eines von mir geht, dieses Jahr habe ich zwar "nur" 2 Todesfälle zu beklagen, aber die Jahre davor war es dafür sehr, sehr schlimm.
    Ich weiss, dass die Gefahr, wenn man Nottiere (aus schlechter Haltung, Wildgehegen etc.) nimmt größer ist , dass sie krank werden etc. aber ich hab mich den Nottieren (privat) verschrieben und da ich untauglich als Pflegestelle wäre (ein Schweinchen dass mal bei mir war kann nie wieder gehen, da würd mein Herz brechen) sinds mitlerweile auch 13 Stück. Mehr dürfens nicht werden, da mein Lebensgefährte sonst nicht mehr mitspielen würde. Natürlich ist auch die Wahrscheinlichkeit höher je mehr Schweinchen man hat, dass eines krank wird oder stirbt.
    Und da ich dann wirklich schrecklich leide ist das eigentlich nicht wirklich schön. Also verkleinern? Ich weiss nicht, ich liebe meine Tiere und sie machen mich sehr glücklich, aber in solchen Momenten wie gestern, wünschte ich, ich hätte überhaupt keine Tiere, damit kein Tod und kein Leid. Andererseits weiss ich ja dass ich schon soviele Tiere in mitlerweile 11 Jahre Meerihaltung vor einem schrecklichen Tod gerettet habe und das macht mich glücklich.
    Passend dazu habe ich dann gestern noch dies hier gelesen was mich augenblicklich dazu gebracht hat, meine schlechten Gedanken zu verwischen und einem neuen Meeri eine Chance zu geben.

    Das Testament eines Meerschweinchens

    Während die Menschen sich die Köpfe über ihr Testament zerbrechen, haben wir Meerschweinchen die Lösung längst gefunden:
    Wenn Menschen sterben, machen sie ein Testament, um ihr Heim und alles, was sie haben, denen zu hinterlassen, die sie lieben. Ich würd auch ein Testament machen, wenn ich schreiben könnte.

    Einem armen, sehnsuchtsvollen, einsamen Meerschweinchen würde ich mein glückliches Zuhause hinterlassen,
    meinen Napf, mein kuscheliges Häuschen,
    mein weiches leckeres Heu, meine Leckerlis
    und den so geliebten Schoß,
    die sanft streichelnde Hand,
    die liebevolle Stimme,
    den Platz, den ich in Jemandems Herzen hatte,
    die Liebe, die mir zu guter Letzt
    zu einem friedlichen und schmerzfreien Ende helfen wird,
    gehalten im liebenden Arm.

    Wenn ich einmal sterbe, dann sag bitte nicht:
    "Nie wieder werde ich ein Tier haben, der Verlust tut viel zu sehr weh!"

    Such Dir ein einsames, ungeliebtes, verstoßenes Meerschweinchen aus
    und gib ihm meinen Platz.

    Das ist mein Erbe.
    Die Liebe, die ich zurücklasse, ist alles,
    was ich geben kann.

    (Autor unbekannt)

    Wie seht ihr das und wie sind eure Erfahrungen?
    Kann man das auf die Dauer aushalten immer mal wieder Tiere zu verlieren und gehen lassen zu müssen oder frisst einen das auf (wenn man so feinfühlig ist wie ich) Ich helfe und rette gerne Meeris und fühle mich gut dabei und es macht mich glücklich, aber in so momenten wie gestern hab ich das Gefühl es nicht mehr aushalten zu können und der Gedanke vielleicht einfach aufzuhören ist halt da... :schreien:

    lg
    Menzana
     
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  3. #2 MS-Fan016, 30.12.2006
    MS-Fan016

    MS-Fan016 Guest

    Also das mit dem testament finde ich so schön und soetwas halte ich mir auch immer vor augen wenn ich ein neues schweinchen hole nachdem eines gestorben ist.

    Als ich damals eine "sterbe-phase" hatte (Innerhalb von 3 tagen starben 3 Meerschweinchen, ein hamster und meine ratte) und meine mutter dann mit meiner Molly ankam (die lebt heute immer noch glücklich bei mir :D ) habe ich gedacht "Die fässt du nicht an! Die kuschelst du nicht! Die lässt du nicht in dein herz!" In der angst es würde wieder so unendlich weh tun wenn es sterben müsste.

    ABER nach der Zeit habe ich angefangen mich sehr damit auseinander zu setzen. ich selbst habe angst vor dem tot aber es gehört dazu. bei einem leben von einem menschen so wie bei einem Tier.
    Wenn du alles erdenklich gute für dieses Tier gemacht hast dann musst du dich nicht schlecht fühlen sondern sogar gut "Dieses Schweinchen hatte dank mir ein tolles leben und es ist in frieden gestorben!"

    ich hoffe es hilft dir! Deine schweinchen sind auf dich angeiwesen und es warten noch soooo viele auf helfende Hände - gib ihnen weiterhin die möglichkeit glücklich zu werden!
     
  4. Nicky

    Nicky Guest

    Das Testament ist wirklich schön, werde es mir gleich abspeichern, dass ich es nachlesen kann, wenn es wieder soweit ist, dass ich zweifle. Und ich habe oft gezweifelt, ganz ehrlich.

    Dieses Jahr war ein einziger Traum, sogar die Kastration von Billy ging gut, der anscheinend unvermeidliche Kastrationsabszess kam erst nach 7 Monaten.

    Aber wenn ich an 2004 und 2005 denke mit meinen beiden Zahnschweinen... :ohnmacht: Das ganze Leben drehte sich darum. Morgens stand ich eine halbe Stunde vorher auf, weil ich päppeln musste (um 4:15 Uhr...). Um 17 Uhr kam ich nach Hause, da wurde wieder gepäppelt. Danach musste ich sehr sehr oft noch zum Tierarzt, wo ich dann mindestens bis zm halb acht saß. Danach wieder mindestens 2 x päppeln und nie vor 22 Uhr ins Bett. Ich konnte irgendwann nicht mehr, habe davon auch einen Tinnitus zurückbehalten.

    Ob ich es wieder so machen würde... naja, wahrscheinlich schon. Ich würde nicht mehr auf Teufel komm raus operieren lassen, auf keinen Fall mehr einen Zahn ziehen lassen, das nicht. Aber dass wir gekämpft haben bereue ich nicht, sie haben es mir ja gedankt mit ihrem Lebenswillen. :heart: Ich habe es ja nicht aus Forschungszwecken getan, sondern weil sie leben wollten. Und dann kann ich nicht aufgeben, nur weil es anstrengend ist.

    Aber diesen Gedanken, mit der Meerschweinchenhaltung aufzuhören - wer kennt den nicht... Komischerweise überwog bei mir immer der Gedanke, dass beim nächsten Schwein alles anders wird. ;) Und als ich Billy im Zooladen mitgenommen habe war das einfach Liebe auf den ersten Blick, da dachte ich nur spontan, dass es einfach richtig ist, dass er jetzt da ist. Komisch... Aber es fühlte sich einfach richtig an und sonst gar nichts.

    Und genau das wird bei Dir auch wieder passieren, ganz sicher! :troest:
     
  5. #4 Leah, 30.12.2006
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 30.12.2006
    Leah

    Leah Guest

    Ich kann nicht für Meerschweinchen sprechen, da meine beiden Fellnasen meine ersten Schweinchen sind. Aber ich habe schon viele andere Tiere über die Regenbogenbrücke ziehen lassen müssen...mein Zwergkaninchen, eine ganze Mäusefamilie und vor kurzem meinen über alles geliebten Goldhamster. Und jedes Mal, wenn ein Tier stirbt oder krank ist und bald sterben wird, schwöre ich mir, dass ich mir nie wieder ein Tier anschaffe, weil jedes Mal ein Teil von mir mitstirbt.

    Aber dann raffe ich mich wieder auf, weil ich weiß, dass ich ohne ein Tier um mich herum sowieso nicht leben kann. Und weil ich weiß, dass meine Tiere es gut bei mir hatten, muss ich kein schlechtes Gewissen haben, sondern kann sie beruhigt ziehen lassen, auch wenn es traurig ist und da immer eine große Leere zurückbleibt. Doch dann sehe ich, dass neben diesem Platz in meinem Herz, der nun scheinbar leer ist, noch viel mehr Platz ist und ein anderes Tier sich an diesem warmen, geborgenen Ort sehr wohl fühlen könnte... Das soll ganz bestimmt nicht anmaßend oder eingebildet klingen, aber ich sage mir immer: Jedes Tier, das ich bei mir aufnehme, rette ich vor der Gefahr, in schlechte Hände zu kommen. :-)

    So kam es diesmal, dass nun ein kleines Meerschweinböckchen und ein Notfallbock ein - wie ich hoffe - wunderschönes Meerschweinzuhause bei mir gefunden haben.

    Und das Testament eines Meerschweinchens ist wunderschön...habe Gänsehaut bekommen...

    Lass bitte den Kopf nicht hängen! :troest:
     
  6. Niki

    Niki Guest

    Hallo Menzana,
    das Testament hat mir Tränen in die Augen getrieben.
    Ich habe auch schon einige Meerschweine gehen lassen müssen. Ich weiß wie furchtbar weh das tut. Ich hab so manche Nacht mich in den Schlaf geweint. Und ich habe mir auch oft gesagt ich will keine Tiere mehr weil der Abschied immer so schwer fällt.
    Jeder hat seine Zeit. Ich liebe meine Schweine wie sie jetzt zusammen sind und genieße jeden Tag. Es wird die Zeit des Abschieds kommen. Es werden wieder viele Tränen fließen aber es wird wieder ein neues Tier einziehen. Ein neues Meeri daß es bisher nicht so gut getroffen hatte. Und dieses neue Meeri wird mir wieder über den Verlust hinweghelfen -ohne zu ersetzen- .
     
  7. #6 Mareike1981, 31.12.2006
    Mareike1981

    Mareike1981 Guest

    Als Nico dieses Jahr gestorben ist, wollte ich auch kein Schweinchen mehr, zumindestens vorerst nicht mehr.
    Tja, dann hab ich Mona im Notmeerie-Bereich entdeckt.... das Ebenbild von Nico. Tja, Mona ist vom Verhalten auch so ähnlich, nur dass sie zusätzlich zum verschmusten joch sehr stur und zickig sein kann.
    Zu Mona kamen nun auch noch 9 andere Schweinchen.
    Sie sind kein Ersatz für Nico, aber jedes einzelne Schweinchen, hat seine eigene Art mir ein Lächeln aufs Gesicht zu zaubern. Jeden Tag sitze ich mehrere Stunden vor dem EB und freue mich wie ein Schneekönig wenn ich sie so rumspringen sehe.
    Ich weiss, irgendwann wird wieder eines der Süßen sterben und ich werde fix und alle sein. Aber die Zeit zusammen kann uns dann keiner mehr nehmen.
     
  8. Nicky

    Nicky Guest

    Das hast Du schön und einfühlsam beschrieben! Genauso fühle ich auch!
     
  9. #8 Meeritis, 31.12.2006
    Meeritis

    Meeritis Guest

    Wie mein erster Hase nach 10 Jahren gestorben ist, wollte ich auch nie wieder ein Tier. Ich habe immer noch vor Augen, wie der Tierarzt ihm die Spritze gegeben hat und er mich mit großen Augen angesehen hat *immer noch heulen könnte*

    Mittlerweile haben wir vier Hasen und sechs Meerschweinchen ;)
     
  10. #9 Tasha_01, 31.12.2006
    Tasha_01

    Tasha_01 Chaos-Tante

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    Ich habe in den letzten 11 Jahren viel zu viele Tiere verloren wenn man es genau nimmt.

    Aber jedes dieser Tierchen hat seinen Fleck in meinem Herzen, nach dem Verlust meiner Spunky habe ich fast 9 Monate gebraucht bis ich mich wieder von Herzen einem neuen Schweinchen zuwenden konnte.

    Lisenka ist kein Ersatz für meine Spunky, aber manchmal sehe ich in meinem Schreifussel Spunky wieder. Und es sind echt nur Kleinigkeiten die mich an meine dicke Kampfsau erinnern ;)

    Und ich mache weiter mit der Tierhaltung weil mir meine gesamte Bande fehlen würde, die Meeris wie die Reptilien.
     
  11. Emi

    Emi Guest

    @Menzana
    ich kann Deine Ängste, Deine Gefühle nachvollziehen.
    1994 starb meine über alles geliebte Hündin Cora, ich habe sie Zuhause einschläfern lassen, habe gedacht das ich am liebsten mitsterben möchte und auch heute noch kann ich mir keine Bilder von ihr ansehen weil ich anfangen muß zu Weinen.
    Genau dasselbe passiert bei meiner Katze Pauline, die ich am 16.04.04 habe einschläfern lassen müßen.

    Als Cora starb habe ich gesagt NIE WIEDER das hälst Du nicht aus, das war am 21.07.1994 am 01.09.94 hatte ich eine kleine neue Hündin. Sie brauchte mich, hat solange auf ein neues Zuhause gewartet und ich habe meinen Herz einen "schubs" gegeben.
    Inzwischen ist sie auch schon verstorben und wir haben schon seit 10 jahren wieder eine neue Hündin, was soll ich sagen 2neue Hündinen :nuts:
    Ronja wird das Jahr 2007 NICHT überleben, das wissen wir und für uns steht fest ES WIRD WIEDER EIN NEUER HUND EINZIEHEN wenn Ronja geht.

    Nehmen wir Leben auf müßen wir auch mit dem Tod umgehen lernen auch wenn es sehr weh tut aber gib doch bitte den Schweinchen die da draußen ein Sch.... leben führen, ein schönes neuen liebevolles Zuhause.
    DU bist diejenige die es ihnen ermöglichen kann, vergiss das nicht.

    Ganz liebe Grüße und viel Kraft wünscht Dir Gabi
     
  12. #11 Menzana, 31.12.2006
    Menzana

    Menzana Guest

    Ich bin ja jetzt beruhigt, dass es nicht nur mir so geht.
    Ich werde auch auf keinen Fall aufhören, denn immerhin kann ich sagen, dass jedes meiner Schweinchen wielange oder kurz es auch dauerte ein schönes Schweineleben bei mir hatte.
    Es ist und wird trotzdem jedes Mal so unglaublich schwer sein eins der geliebten Tiere gehen zu lassen und die Angst davor bleibt leider.
     
  13. Elli

    Elli Schweinchen-Guru

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    Ich kenne das auch... :runzl:

    Am 24.04.2003 musste ich mein Kaninchen Flocky erlösen lassen. Er war gerade 1,5 Jahre alt. Für mich war allerdings trotz der Trauer (die noch heute nicht gering ist) klar, dass Simba wieder einen Artgenossen braucht. Somit ist Akira eingezogen. 2 Jahre später verstarb Simba, Akira war 4 Monate alleine. Auch hier war klar, dass sie nicht alleine bleiben wird. Die auserwählte Häsin hab ich vermittelt, da wir zu der Zeit noch so blöd waren und Käfighaltung betrieben haben :sick: , die Vergesellschaftung und alles andere klappte einfach gar nicht. Ich bin nur noch im Besitz eines Kaninchens, doch Akira lebt nun mit den beiden Kastraten meiner Schwester zusammen.

    Trotz erheblicher Schmerzen über den Verlust kam immer wieder in Erwägung, wieder ein Tier anzuschaffen (z.B. ist von den beiden Kastraten meiner Schwester einer verstorben, als Akira schon dabei war, doch es war ganz klar, dass ein neuer einzieht). Na gut, Akira ist nun mein vorerst letzter Langohr, da ich von der Kaninchenhaltung weg will (Platzmangel, wenn ich eine Wohnung habe).

    Auch bei den Schweinchen werde ich nach dem Testament eines Meeris handeln. Es kostet verdammt viel Kraft und NErven, in dem Fall ein neues Tier dazu zu holen... Besonders wenn man dann noch von anderen Leuten zu hören bekommt, man tröste sich ja schnell und man soll doch erstmal mind. ein Jahr warten, bis ein neues Tier folgt...

    Ich hab große Angst, dass 2007 wieder Tiere sterben, da bei uns bisher nur in den ungeraden Jahren Tiere verstorben sind (und 2007 wohl oder übel wieder ein ungerades Jahr ist :schreien: ). Ich weiß auch nicht, was in und mit mir passiert, wenn meine allerliebste Sau, Gisa, einschläft :runzl:

    Auch ein schlimmer Gedanke ist der, dass unsere geliebte Hündin sterben könnte. Ich weiß jetzt schon, dass sich dann ein verdammt tiefes und schwarzes Loch vor mir auftun wird. Ich weiß auch, dass meine Eltern sich nie wieder einen Hund anschaffen werden (unsere Süße lebt auch leider inzwischen bei meiner ältesten Schwester). Aber ich weiß für mich, dass ich irgendwann, wenn es finanziell und zeitlich möglich ist, auch einen Hund halten werde.

    Alles Liebe und Gute,
    Helena
     
  14. manu

    manu Schweinchen-Kenner

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    ich sag immer: sei nicht traurig weil es von dir ging sondern sei froh das du ihm ein schönes heim gegeben hast und es gut bei dir hatte.
    mein erstes schweinchen ging nach über 5 jahren am letzten mittwoch. ich hab geheult wie ein kleines kind und das obwohl ich wußte das sie bald gehen wird. ich war mir auch mit meinem mann einig das wir sie erlösen lassen wenn es mal soweit kommt. und trotzdem war der letzte weg der schwerste. da heißt es dann nach vorne zu schauen und nicht lange zu grübeln. die tiere sind sicher froh wenn sie bei dir sind und wenn sie am schluß ihrer tage keine angst haben müssen.
     
  15. Sonali

    Sonali Herr der Schweinchen

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    Ich bin auch jedes Mal sehr traurig und weine lang um das geliebte Tier. Trotzdem sag ich mir immer "Wenigstens hatte es eine schöne Zeit bei mir"...

    Die Angst ist immer da, wieder ein Tier gehen lassen zu müssen, aber die Freude mit den Kleinen siegt über die Angst. Ein Leben ohne Tiere könnte ich mir nicht vorstellen.

    Klar ist ein "neues" Tier kein Ersatz für das verstorbene... man hat einfach alle gleich lieb und denkt oft an die anderen auf der Regenbogenwiese :engel:

    Gruss, Sabine
     
  16. Laryma

    Laryma Guest

    Hallöchen also ich habe schon irgendwie immer Tiere und es tut jedesmal höllisc weh wenn eines verstirbt und ich habe auch schon oft überlegt ob ich wieder ein neues hohle.
    Aber ich habe mein Herz an Nottiere verloren und kann nicht das Leiden an mir vorbei gehen lassen und nehme immer wieder welche auf.
    Ob sie bleiben weil keienr sie mag, oder ein Neues Heim finden.
    Schrecklich finde ich aber auch das gerade meine Bockgruppe einen Stunkmacher hat und diese leider gehen muß da ich noch mehr Notbabys bekommen werde und irgendwie muß man ja was machen.
    Ich hoffe das er ein gutes Heim findet mit seinem Kumpel oder alleine.
    Selbst da zerbricht mir schon das Herz, aber ich werde nie aufgeben und auch nie aufhören.
    Liebe Grüße Larissa
     
  17. #16 Susanne, 31.12.2006
    Susanne

    Susanne Guest

    mein freund kommt damit überhaupt nicht zurecht und hat aus diesem grund auch keine mäuse mehr bzw. wollte kein neues meerschweinchen (einer der böcke gehörte ihm, aber ist recht schnell gestorben).

    ich selber habe dazu ein etwas anderes verhältniss. mich nimmt es ehr mit wenn ich ein meerschweinchen päppeln und sehen muss wie es leidet. der tod ist dann ehr eine erlösung ...
     
  18. hertha

    hertha Guest

    Hallo,
    ich leide auch jedes Mal extrem mit. Egal ob ich päppeln muss, wenn ein Tier dabei aber trotzdem zusehenst verfällt, ist das noch besonders schlimm oder wenn ein Tier stirbt. Sage mir dann auch immer: Nie wieder. Aber letztlich will man das hinterbliebene Schwein ja nicht alleine sitzen lassen und ich sage mir, das gestorbene Meeri wäre sicher glücklich, wenn es wüßte, dass es dafür jetzt einem anderen Meeri gut geht. So in etwa verstehe ich auch das Meeritestament. Und irgendwie helfen ja die Tiere einem dann auch über die Trauer hinweg.
    Wünsche allen Zwei- und Vierbeinern hier einen guten Rutsch ins neue Jahr. :bier:

    Gruß Hertha
     
  19. #18 SusanneC, 31.12.2006
    SusanneC

    SusanneC Guest

    Hallo!

    ich gehe damit recht unterschiedlich um. Bei einer Katze oer einem Hund ist es was anderes, Meeris fallen mir auch schwer, aber bei Mäusen, Hamstern und ratten habe ich einfach eine größere innere Dstanz. Ich weiß einfach, dass sie bald wieder gehen werden, und hänge nciht so sehr an ihnen. Es kommen danach immer weider neue Tiere, zwar wahrscheinlich keien ratten mehr (Ich bin etwas allergisch) aber neue Hamster, Mäuse, Meerschweine immer wieder.

    ch habe auch schon Menschen verloren und freunde mich wieder mit anderen an - da kann man ja auch nicht sagen, man freundet sich nie wieder an. Teils verliert man auch freunde, die noch jung sind - auch damit muss man leben lernen.

    Susi
     
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  21. #19 Sandy-Sasu, 31.12.2006
    Sandy-Sasu

    Sandy-Sasu Guest

    ich hab bis jetzt drei schweinchen verloren und es war jedesmal eine qual....ich hab immer danach ein phase in der ich am liebsten alles aufgeben würde,alle schweinchen am besten weggeben,weil ich immer das gefühl habe daran zu zerbrechen...aber ich denke es is eher normal,oder?das man in der ersten phase der trauer einfach nich mehr kann...aber dann schau ich in die süßen gesichter,die bei jedem einzelnen tod eines artgenossen ums 100000-fache verstärkt leiden und trauern und ich denke mir wieder:du musst für sie da sein und nich im selbstmitleid versinken,weil eben die armen schweinchen einen viel schlimmeren verlust durchmachen und auch weil sie vielleicht die einzigen sind,die mit dir zusammen trauern(ich weiß,des hört sich komisch an,aber meine familie kann null verstehen,warum ich um ein meerschweinchen trauer,für die is des völlig absurd :sick: und meine schweinchen sind in solchen momenten echt die einzigen die mich verstehen :nuts: irgendwie seltsam...)
    und dann nach einiger zeit vergeht die trauer und es wird wieder erträglich und meine unglaubliche freude an tieren kommt zurück und ich merk wieder,dass ich niemlas ohne sie leben könnte :heart: die zeit die wir zusammen verbringen wiegt alles wieder auf,dagegen kommt nichts an...
     
  22. #20 Meerli75, 31.12.2006
    Meerli75

    Meerli75 Guest

    Ich habe bis jetzt erst ein Schweinchen (Shiva) verloren-toi,toi,toi,aber die Trauer über ihren Verlust war so gross das ich in Panik verfiel wenn ich mal 5 Minuten von den anderen nix gehört habe,morgens musste mein Freund in den EB schauen und durchzählen,ich hatte schreckliche Angst das mit meinen Babys was passiert....
    Dann kam die Frage nach dem WARUM????-hab ich was falsch gemacht,wieso grade sie (auch wenns nicht fair ist und ich hätte nicht gewollt das es ein anderes ist,aber der Gedanke war halt da)...Dann habe ich gemerkt das die Kleinen ganz schlimm trauern,sie haben sie gesucht!!!-Also bin ich über meinen Schatten gesprungen und habe mich noch mehr um die Süssen gekümmert.Zu dem Zeitpunkt als Shiva starb,hatte ich ein Notschweinchen reserviert,ich habe mit dem Gedanken gespielt die Reservierung platzen zu lassen,weil ich Shiva´s Platz nicht einfach so besetzen wollte,aber dann dachte ich daran das Shiva das nicht gewollt hätte,denn im Prinzip hat sie für das arme Schweinchen einen warmen,liebevollen Platz freigemacht (das hört sich so grausam an) und deshalb ist die kleine Zoe auch trotz alllem bei uns eingezogen und wir sind mehr als glücklich darüber...

    Ich glaube die Gedankengänge eines liebenden Herzens muss niemand verstehen,aber wenn man sich so fühlt dann muss man auf sein Innerstes hören und danach handeln...

    Ausserdem schäme ich mich KEINER Träne die ich um Shiva geweint habe,auch wenn es für viele lächeerlich ist....
     
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