Im Winter HEIZEN bei Außenhaltung???

Diskutiere Im Winter HEIZEN bei Außenhaltung??? im Haltung und Verhalten (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Ich habe 5 Meerschweinchen in einem großen Gehege (überdacht). An dem Gegehe angebaut ist ein ca. 160 cm x 90 cm großer Holzstall. Die Meeries...

  1. Becky

    Becky Guest

    Ich habe 5 Meerschweinchen in einem großen Gehege (überdacht). An dem Gegehe angebaut ist ein ca. 160 cm x 90 cm großer Holzstall. Die Meeries können nach belieben zwischen Gehege und Stall wechseln.
    Im letzten Winter war es ja sehr kalt und ich hatte schon einige schlaflose Nächte wegen eben dieser Kälte. Jeder Ratgeber erklärt einem, dass Meerschweinchen nicht winterfest sind. Es war ein wahnsinniger Aufwand täglich mehrfach Heu und feuchtes Einstreu zu wechseln und ewig war das Futter gefroren.

    In diesem Jahr will ich diesem Theater vorbauen und möchte gerne den Holzstall mit einer Heizung ausstatten. Ich habe mich jetzt schon viel erkundigt und schwanke zwischen Heizmatten und Heizkabel die unter der Einstreu (unter einem dünnen Zwischenboden) verlegt werden.

    Wer hat Erfahrungen auf diesem Gebiet und kann mir helfen?????

    Es sagen schon mal DANKE Schiwi, Bäckchen, Flippo, BabyBelle und Knöpfchen:winke:
     
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  3. #2 nagerzwerg, 13.08.2009
    nagerzwerg

    nagerzwerg Guest

    Wärmelampe

    :winke: Hallo erstmal, ich habe mit einer Wärmelampe gute Erfahrungen gemacht, die es in jedem handelsüblichen Lagerhaus, OBI oder ähnlichen Baumärkten, die auch landwirtschaftl. Zubehör führen zukaufen gibt, - welche bei kl. Küken, Tierwelpen auch angewendet werden. Einfach unterm Dach im Freigehege anbringen. Das habe ich bei unseren Hunden im Zwinger auch so gemacht, wenn der Wurf kurz vorm Winter kam. Manchmal habe ich die Lampe den ganzen Tag eingeschalten, obwohl sie so viel Watt hat, war die Strohmrechnung nicht mehrklich höher, also keine Sorge und natürlich dementsprechend im richtigen Abstand anbringen, man will ja die kl. Schweinchen nicht grillen :nuts: In den kl. Hütten kuscheln die Schweinchen eh gern zusammen, mit viel Streu und Stroh ausgepolstert werden sie ganz sicher nicht erfrieren, man muß im Winter leider öfter putzen, da geht kein Weg dran vorbei. Was das Frischfutter angeht, da kann man dann nur kleine Mengen füttern, was sie innerhalt von 1 std. wegfressen, weil es sonst anfriert. Ich gebe dann lieber tägl. MiltivitaminC Nagertropfen zum Trinkwasser dazu, was natürl. auch jeden Tag frisch gegeben wird. So bekommen sie mehr Nagerfutter, etwas Speck auf den Grippen kann im eisigkalten Winter ja nicht schaden.
    Nützl. Tips gibts auch noch auf dieser tollen HP: http://www.diebrain.de/I-index.html
     
  4. Nellie

    Nellie Guest

    Hallo,

    ich hab seit Jahren in der Winterhütte eine Rotlicht-Wärmelampe hängen und draußen über dem FriFu- und Wassernapf auch.
    Da friert draußen nix ein und drinnen ist es frostfrei und die Schweinchen können enscheiden, ob sie direkt drunter liegen wollen oder eher im unbeschienenen Randbereich der Hütte.

    Klappt seit Jahren prima!

    Gruß Nellie
     
  5. #4 aueschweins, 14.08.2009
    aueschweins

    aueschweins bisschen bissig

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    Das ist allerdings wesentlich ungesünder für die Schweine als kalt zu leben.

    Sie sitzen den halben Tag unter der Lampe und gehen dann einmal in die andere Stallecke oder gar raus und schwupps fangen sie sich eine Erkältung oder Lungenentzündung ein.

    Nein. Als Aussenhalter muss man sich schon im klaren sein, was das im Detail bedeutet.
    Es ist nicht gesund den Tieren eine Heizung einzubauen die womöglich nur einen Teil des Stalles abdeckt und sie dann weil es so schön ist noch ins Gehege zu lassen.

    Schweine sind durchaus Winterfest. Habe meine im Winter etwas enger gesetzt und die Mistintervalle um 2-3 Tage verlängert. Es ging ihnen auch bei -20°C noch sehr gut. Es wurde viel wasserhaltiges in mehreren Mahlzeiten gefüttert, damit es nicht einfriert weil zu langsam gegessen.

    Wasser gab es 2 mal am Tag handwarm in Näpfen damit die Flaschen nicht platzen
     
  6. #5 Schweinchen's Omi, 14.08.2009
    Schweinchen's Omi

    Schweinchen's Omi Schweinchen-Guru

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    Ich kann den kleinen Raum, in dem Zubehör und das Schlafhaus ist, mit einem Frostwächter heizen. So kommt es da nicht unter +6 Grad. In knackig kalten Nächten (-15 oder so) mache ich die Klappe zum Freilauf zu, sonst können sie aussuchen, wo sie sein wollen.
    Den Schlafbereich auf komfortable +20 zu heizen, führt sicherlich zu den Problemen, die aueschweins schildert.
     
  7. #6 schweinchenshelly, 14.08.2009
    schweinchenshelly

    schweinchenshelly überzeugter Außenhalter

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    Ich würde auch sagen, Heizen ist eigentlich das falsche (Wort). Meine kommen sehr gut auch ohne Heizung draußen aus. Einen Frostwächter, wenn man so was anbringen kann, finde ich in Ordnung, solange das auch auf moderat kühlen Temperaturen gehalten wird, nicht unter 0, höchstens 5-6 Grad. Ein paar weitere Grad schaffen die Schweinchen noch. In sehr gut isolierten, kleinen Schlafhäuschen hat es diese Temperatur auch. Ich habe darin auch schon meine Finger gewärmt. Wenn man es ihnen zu warm macht, wird der Temperaturunterschied nach draußen einfach zu groß.

    Dass Schweinchen nicht winterfest sind, stimmt so nicht. Die halten das schon aus, auch ohne Gewichtsverluste bei angepasster Fütterung. Natürlich dürfen sie nicht bei -20°C ausgesperrt werden, aber auf diese Idee würde ja hoffentlich keiner kommen. Solange sie wärmere Schlafplätze haben, geht es.

    Ich mache allerdings im Winter nicht seltener, sondern öfter sauber. Je nasser die Einstreu, desto feuchter wird es. Daher miste ich dann eher 2mal die Woche als nur 1mal. Nach der Streuumstellung muss ich da noch sehen, aber mit Spänen musste ich 2mal die Woche sauber machen, weil die Späne an einigen Stellen schnell feucht war. Außerdem halten sie Schweinchen mehr im Stall auf, daher mache ich öfter sauber als im Sommer.
     
  8. #7 kleinerPrinz, 14.08.2009
    kleinerPrinz

    kleinerPrinz Guest

    Hallo,
    habe mir darüber auch schon Gedanken gemacht. Ist heuer ja mein erster Winter mit Meerschweinchen.
    Mein Onkel hat sie immer draußen schon seit Jahren und sie sind wirklich sehr gesund.
    Ich habe mir jetzt zwei einstöckigen Ställe besorgt....denn den den ich draußen habe ist zu schwer um herum getragen zu werden...... und werde sie dann im Winter in unser Gewächshaus stellen. Dort können sie dann den ganzen Winter über bleiben. Das ist ganz leicht beheizt und sehr gut mit Luftpolsterfolie innen abgedichtet (mein Mann hat sehr viele Sukkulenten und Kakteen und braucht das für seine Pflanzen).
    Ich denke das müßte gehen.

    Liebe Grüße​
     
  9. Becky

    Becky Guest

    Heizen im Winter

    Also vielen Dank erst einmal für die netten Antworten und Anregungen!!!

    Ich denke auch es ist besser öfter als weniger zu misten. Eine Wärmelampe ist meinem Mann zu teuer. Die haben ja so zwischen 250 und 500 Watt. Wenn man die einmal anmacht muss sie auch anbleiben, soviel ist schon klar!

    Ich denke immer noch ein Heizkabel (für Terrarien) ist vielleicht doch geeignet. Es wird ja damit nicht, wie bei einer Heizlampe, nur parziell warm. Vielleicht würde es sogar reichen damit das Futter/Wasser nicht einfriert. Und wer hat nicht gerne warme Füße??? Ich glaube auch, bei einem Kabel von ca. 25 Watt wäre der Stall vielleicht gerade frostfrei und wahrscheinlich weniger feucht und nicht wirklich warm.

    Ich habe ja noch ein paar Monate Zeit und hoffe auf weitere gute Ratschläge!!!

    Becky
     
  10. #9 quiek22, 16.08.2009
    quiek22

    quiek22 Guest

    am besten ist, man orientiert sich bei der außenhaltung an den tipps von ruth morgenegg oder diebrain.de.
    wichtig ist, dass die schweine immer genug platz haben, sich warm zu rennen, mindestens zu 4t sind und es sollte einen geschützten bereich geben, in dem die temperatur nie unter 10 grad fällt!
     
  11. #10 Nellie, 16.08.2009
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.08.2009
    Nellie

    Nellie Guest

    Zitat:
    .... es sollte einen geschützten bereich geben, in dem die temperatur nie unter 10 grad fällt!



    Eben, so halte ich es mit der Wärmelampe auch!
    EINE Rotlichtlampe macht keine Sauna aus meinem Gartenhaus, sondern hält es einfach frostfrei. So dass die Schweinis es gut aushalten können auch bei Minustemperaturen und dass sie IMMER Wasser und ungeforenes FriFu zur Verfügung haben.
    Saubermachen tu ich übrigens im Winter öfter und nicht weniger.
    Feuchte Pipi-Ecken frieren schnell zu Eisblöcken und halten nicht warm.



    Zitat:
    Sie sitzen den halben Tag unter der Lampe und gehen dann einmal in die andere Stallecke oder gar raus und schwupps fangen sie sich eine Erkältung oder Lungenentzündung ein.


    Die Wärmelampe muss natürlich so hoch aufgehängt werden, dass sie die Luft des Häuschens erwärmt und nicht so tief, dass Du darunter Eier braten kannst und der Rest der Hütte ist im Gegensatz dazu saukalt.


    Gruß Nellie
     
  12. merlin

    merlin Guest

    Dem kann ich nur zustimmen. Meine Meerschweinchen leben schon seit Jahren in einer ungeheizten Zuchthütte. Nur wenn die Temperaturen unter Null Grad fallen sind alle Fenster zu. Sind die Temperaturen im positiven Bereich ist mindestens ein Fenster immer gekippt.

    Gruß, bernd
     
  13. Nellie

    Nellie Guest

    Hallo,

    die Info-Seite "diebrain" steht in diesem Forum doch immer sehr hoch im Kurs.
    "diebrain" sagt zum Thema Winter und heizen:

    Die Temperatur in der Schutzhütte sollte regelmäßig überprüft werden, auch im Winter darf die Temperatur in der Schutzhütte nicht unter Null Grad fallen, idealerweise beträgt die Temperatur in der Schutzhütte 10 Grad und mehr. In sehr kalten Wintern müssen die Tiere vor allem in der Nacht mit Wärme versorgt werden, es hat sich als sinnvoll erwiesen, dann ein spezielles Wärmekissen in den isolierten Stall zu legen.
    .......
    Die Schutzhütte sollte mindestens 2 x die Woche gereinigt werden. Bei starker Verschmutzung sind vor allem die bevorzugten Pinkelecken täglich zu reinigen. Vor allem im Winter ist es wichtig, dass keine Feuchtigkeit im Stall bleibt.
    (Ende des Auszugs)



    Meine Schweinchen bekommen jedenfalls seit Jahren ihre frostfreie Schutzhütte und Gartenhaus. Es hat sich noch keins darüber beschwert und krank geworden sind sie auch nicht. Und den ganzen Tag Zugang zu ungefrorenem FriFu und Wasser finden sie auch ganz klasse!

    Gruß Nellie
     
  14. merlin

    merlin Guest

    Soviel zum Thema Realität und Aktuallität von diebrain:nut:Hier werden wieder die Meerschweinchen vermenschlicht! Was machen nur die armen wilden Verwandten in den Anden - sollten wir alle anfangen Winterpullover für den wilden Quieker zu stricken???? :verw: Wieder ein Grund mehr, nicht mehr auf diebrain zu verweisen.

    Gruß, Bernd
     
  15. Nellie

    Nellie Guest

    Zitat:
    Was machen nur die armen wilden Verwandten in den Anden - sollten wir alle anfangen Winterpullover für den wilden Quieker zu stricken


    Die wilden Verwandten leben in verlassenen Bauen anderer Tiere. Durch die Erdwärme ist es dort IMMER frostfrei. Die wilden Verwandten brauchen also KEINE Pullover, ... wohl aber die, die hier leben und sich nicht in frostfreie Erdbaue oder andere frostfreie Unterkünfte zurückziehen können.

    Na dann, ...
    Nellie
     
  16. merlin

    merlin Guest

    Da in den Hochlagen der Anden (Heimat der Meerschweinchen) nachts bis MINUS 20 Grad keine Seltenheit sind, sind in den Unterschlüpfen mit Sicherheit auch Minustemperaturen. In den Unterschlüpfen wird vielmehr eng zusammengekuschelt. Zudem besitzen Meerschweinchen die Fähigkeit des Kälteflimmerns. Auch bekommen die Meerschweinchen die in Außenhaltung- bzw. Kaltstallhaltung leben im Herbst ein recht dichtes Winterfell und fressen sich ein "Winterpolster" an.

    Da ich meine Meerschweinchen seit über 10 Jahren in ungeheizter Kaltstallhaltung habe und ich noch nie ein Meerschweinchen wegen Erfrierens verloren habe, bezweifel ich hier zu Recht die Aussagen von diebrain!

    Gruß, Bernd
     
  17. Nellie

    Nellie Guest



    Zitat aus einem anderen Meerschweinratgeber:
    Meerschweinchen haben im Gegensatz zu Kaninchen kein Winterfell, sondern verlieren und ersetzen ihre Haare das ganze Jahr über. Ihre Füße sind ungeschützt und nackt, so dass sie auch nicht allzulange auf kaltem Boden oder im Schnee laufen können.

    Versuche mit verschiedenen Temperaturen haben ergeben, daß Meerschweinchen am liebsten bei 18 Grad oder etwas mehr leben. Dann entwickeln sie sich am besten und sie bleiben am gesündesten.
    ....
    Wenn Sie aus den verschiedensten Gründen (Allergie, Platzproblemen etc.) Ihre Tiere draußen lassen müssen, dann stellen sie durch Isolierung sicher, dass in ihrem Schlafhäuschen eine Mindesttemperatur von 15 Grad herrscht.

    Dies nun nicht aus der verschmähten "diebrain"-Seite.


    Und in Erdhöhlen herrschen KEINE Minusgrade! Mit Erdwärme werden z.B. hierzulande ganze Häuser beheizt!
    Das ist ja der Sinn einer Erdhöhle, wenn sie es frostig mögen würden, dann könnten Schweinchen ja auch in hohlen Baumstümpfen o.ä. leben.

    Und nur weil man Tiere jahrelang so oder so hält, wird die Haltung dadurch nicht besser! Pferde werden auch oft und seit Jahrhunderten in Boxen gehalten, deshalb ist es trotzdem nicht artgerecht und nicht gut.
    Oder Wellensittiche in viel zu kleinen Käfigen. Deshalb gehen die Tiere nicht ein, trotzdem ist die Haltung verbesserungswürdig und eine Änderung wäre dem Wohlbefinden der Tiere zuträglich.

    .... und Kälteflimmern ist nichts anderes als unser (Muskel-) Zittern bei Kälte. Wenn man (ob Schweinchen, ob anderes Tier ob Mensch) erst mal zittert vor Kälte, dann ist es für den Organismus eindeutig zu kalt!
    Kältezittern (oder -flimmern) ist ein sehr energieaufwendiges Verfahren die Körpertemperatur aufrecht zu erhalten. Es ist sozusagen die LETZTE Möglichkeit es Körpers seine Temperatur zu halten.
    Solche Meachanismen sind von der Natur für den Notfall konzipiert worden und nicht dazu da der Regelfall zu sein.
    Wenn Du ausreichend und energiereich fütterst im Winter, dann vertragen die Meerschweine das Kältezittern oder besser, sie stehen es dann durch. Aber das Zittern ist eigentlich für den Notfall und nicht der Regelfall für jeden Tag.

    Gruß Nellie
     
  18. #17 Steffi72, 17.08.2009
    Steffi72

    Steffi72 Tierschutztante

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    1
    Hallo

    Also meine Schweinchen überwintern auch in ihrem Außengehege, was einige ja aus dem Schweinchenfilm kennen. Sie verbringen die Nacht in den "Schlafkisten". In den Schlafkisten habe ich diese Pyramiden, die man eigentl. für Katzen kennt. Die stopf ich dann noch mit Heu aus und auch um die Pyramiden kommt Heu und Stroh. Die Kisten an sich streu ich natürlich auch mehr aus als im Sommer. Außerdem sind die Kisten auch isoliert. Bei mir leben dann aber auch mind. 4 Schweinchen in einer Gruppe.
    Diese Pyramiden sind mit Fell gefüttert und sie werden sehr gerne angenommen, die muss ich jeden Tag frisch machen, da die lieben Schweinchen da nachts reinpieseln :-) . Tagüber laufen meine Schweinchen dann durchs Gehege. Das Gehege ist teilweise überdacht - jedoch kommt auch Schnee rein und einige Schweinchen laufen sogar durch den Schnee...

    Also ich hab noch nie das Gefühl gehabt, dass sie sich im Winter unwohler fühlen...sie kommen morgens fröhlich aus ihren Kisten, sie fressen normal usw. Ihr Heu bekommen sie auch draußen in der Heuraufe. Nur wenn ein ganz eisiger Wind herrscht, dann fütter ich auch in den Kisten...

    Ab ca. Ende Sept./Anf. Okt. beginnt bei mir das "dick-füttern" sprich die Schweinchen dürfen nun auch ein bissel mehr wiegen, damit sie im Winter Speck auf den Rippen haben.

    LG
    Steffi
     
  19. lalune

    lalune Guest

    Ich glaube jeder hat andere Erfahrungswerte und solange es keine Verluste bei den Meerschweinchen gibt, sie offensichtlich gesund sind und sich wohl fühlen, ist es doch kein Problem ob man sie nun bei 15, 10 oder 5 Grad draußen hält.
    Ich finde Außenhaltung aber aufwändiger und kostenspieliger, nämlich wenn schon, dann muss man natürlich auch was investieren um es den kleinen Quieker so angenehm wie möglich zu machen.

    Ich habe mich heuer doch wieder für Drinnenhaltung entschlossen. Teils auch wegen meinen oben genannten Argumenten, aber auch deshalb, weil ich ganz einfach selber ein arges Kälteempfinden habe und es daher meinen Tieren auch nicht zumuten will. Es kann schon sein, dass ich da allzu "menschlich" denke, aber letzendlich muss doch jeder für sich selbst entscheiden, wie er seine Tiere über den Winter bringt.
    Außerdem werde ich mich sicher nicht stundenlang draußen bei einem Außengehege aufhalten wo mir ständig kalt ist, also fällt das schon wieder flach.

    Ich nehme an das bei wildlebenden Meerschweinchen in den Anden über den Winter enorme Verluste entstehen und viele die zu schwach sind ganz einfach eingehen oder von Fressfeinden dezimiert werden. Denn ansonst würden sie ja das ganze Land überschwemmen, bei der Fruchtbarkeit die sie haben. Also kann man wilde Meerschweinchen sowieso in keinster Weise mit unseren "unnatürlichen" Haltungsbedingungen vergleichen.
     
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  21. Nellie

    Nellie Guest

    Schön gesagt, @lalune!!

    Gruß Nellie
     
  22. #20 Steffi72, 18.08.2009
    Steffi72

    Steffi72 Tierschutztante

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    Hallo

    Lalune hat es auf den Punkt gebracht. Im Grunde muss der Halter sich überlegen, ob er wirklich bei "Wind und Wetter" gewillt ist sich um die Nager zu kümmern. Außenhaltung - gerade im Winter ist nämlich wirklich nicht wenig Arbeit. Und ja, es ist nicht angenehm, angezogen wie ein Eskimo, bei Minusgraden die Schlafkisten auszumisten :-) Aber die heiße Tasse Kaffee danach tut soooo gut.

    LG
    Steffi
     
Thema: Im Winter HEIZEN bei Außenhaltung???
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