Hund hat gebissen... Kastration?

Diskutiere Hund hat gebissen... Kastration? im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Hallo, wir haben einen 6-jährigen Terrier-Mix Rüden. Er ist wirklich klein (wiegt etwa 5 kg), aber super dominant! Vor etwa einem Jahr hat er...

  1. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Hallo,
    wir haben einen 6-jährigen Terrier-Mix Rüden. Er ist wirklich klein (wiegt etwa 5 kg), aber super dominant!
    Vor etwa einem Jahr hat er angefangen auszubüchsen, um läufige Hündinnen zu besuchen. Als wir ihn dann einfangen wollten, hat er schon das erste mal geknurrt.
    Mitlerweile darf er nicht mehr ohne Leine spazieren gehen oder aufm Hof sein.
    Nun hat er vor einiger Zeit angefangen, sich das Sofa oder das Körbchen des großen Hundes zu eigen zu machen.
    Naja... was sabbel ich lange?
    Mein Vater wollte ihn vom sofa schubsen, weil er da eigentlich nicht rauf darf und zack, hatte er ihn in die Hand gezwickt. Aus Reflex hat mein Vater ihn vom sofa geschmissen und der Kleine kam zurück und hat ihn in den Fuß gebissen!
    Klar, ist alles nicht so wild, weil er ja ein kleiner Hund ist, aber gut finde ich das nicht!
    Wir dürfen ihm auch keine Spielsachen wegnehmen, dann knurrt er, fletscht die Zähne oder schnappt!
    Er wurde nie rumgetragen oder als Schoßhündchen behandelt... warum ist er so???

    Unser Tierarzt meinte, dass eine Kastration vielleicht helfen könnte, aber wir haben Angst vor der Narkose, weil wir bei unserer Großen damit mal richtig viel Ärger hatten. Wolle ihn eigentlich ungern kastrieren lassen, aber was können wir denn tun, damit er sich hier unterordnet... er verhält sich echt wie der Chef und spielt sich so auf!

    Bin für jeden Tip dankbar,
    Jana
     
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  3. Laryma

    Laryma Guest

    Ja also ich finde das ist ein Dominanz Problem Kastration kann helfen, aber auch richtige Erziehung vielleicht mal Tipps einer Psychologin oder Hundeschule in Anspruch nehmen.
    Denn sowas wird nur schlimmer und nicht besser.
    Viel Glück Larissa
     
  4. Nancy

    Nancy Schweinchen-Senior

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    Hallo,

    die Kastration könnte evtl. helfen, damit er nicht mehr stiften geht, wenn er ne läufige Hündin riecht - wie gesagt, könnte...
    Aber unterordnen wird er sich deswegen nicht. Kastration ist kein Allheilmittel. Euch bleibt nix anderes übrig als konsequent mit ihm zu arbeiten. Wenn er hinlangt, weil er vom Sofa geschmissen wird, würd ich ihm zur Not die Leine dran lassen - dann muß man ihn nicht direkt fassen.
    Er soll sich sein Futter erarbeiten, also immer erst ein Kommando ausführen lassen o.ä. Außerdem würd ich ihn ne zeitlang nur aus der Hand füttern und er bekommt nur was, wenn er sich ruhig verhält.

    Ist er schon immer so? Wer ist der Boss unter den Hunden, der große oder der kleine? Hat sich da was geändert?

    Ich finds übrigens bei einem kleinen Hund nicht weniger schlimm wenn er beißt. Ok, die Bisswunden sind nicht so heftig, aber lustig ist das auch nicht.

    Grüße
    Marion
     
  5. Anne

    Anne Guest

    Hallo Jana,

    eine Kastration kann helfen, muß aber nicht. Ich persönlich würde es machen lassen.

    Terrier an sich sind ja schon nicht ohne. Vor Jahren habe ich selbst einen Foxterrier gehabt. Er hörte super, war aber teilweise ein richtiger Lümmel.

    Damit er euch nicht beißen kann, würde ich ihm erstmal eine ganz kurze Leine an`s Halsband binden. Ohne Schlaufe. Wenn er knurrt muß er sofort in sein Körbchen. Falls er nicht freiwillig geht würde ich ihn an die kurze Leine nehmen und hinbringen. Das müßt ihr immer dann machen, wenn er frech wird - auch wenn`s nervt. Aber Konsequenz ist sehr wichtig. Steht er wieder auf, geht er wieder ins Körbchen. Solange bis ihr ihm genehmigt hinaus zu gehen.

    Es gibt noch zig Sachen, die man bei so`m Frechdachs beachten muß. Vielleicht besucht ihr mit ihm mal nen Hundekurs oder informiert euch dort mal vorab.

    Liebe Grüße

    Anne
     
  6. Jobara

    Jobara Guest

    Hi Jana,
    kastrieren lassen wird eher nichts helfen, wird zwar immer wieder gesagt, ist aber m.E. nicht so.
    Ein Hund, wie du ihn schilderst, und wenn er auch nur 5 kg wiegt, gehört nicht aufs Sofa (und schon gar nicht ins Bett). Und zwar nie mehr...
    Es ist so gut wie unmöglich jetzt einen Fernerziehungskurs zu halten, aber der Kleine ist rotzfrech und braucht Grenzen. Dies aber nicht mit Gewalt sondern mit Diplomatie. Also z.B. Leckerli im Tausch anbieten, damit er lernt Sachen herzugeben, ihn mit dem eigenen Körper (ohne Hände!) vom Sofa "schieben", und das so lange, bis es ihm zu blöde wird und er aufgibt (dabei kein Blickkontakt zu ihm!), notfalls stundenlang. Vor allem, egal was du anfängst: Konsequenz ist das a und o.
    Du musst ihm etwas immer verbieten, nicht nur, wenn du gerade daran denkst. Abgesehen davon sind Terrier Hunde, die sehr zu einem solchen Verhalten neigen, da sie vom Wesen selbstständig und selbstbewusst sind. Aber auch lernfähig: Beschäftige ihn, versuche z.B. ihm Tricks beizubringen, das fördert erstens eure Bindung und zweitens bestimmt das seine Position: Denn er wird belohnt, wenn er tut was du willst, und das Ganze macht sogar noch Spass...

    Wie gesagt, das sind nur ein paar Kleinigkeiten, aber es wäre vielleicht ein Anfang...

    Grüße
    Jobara
     
  7. Anne

    Anne Guest

    Ups, mein Beitrag sollte eigentlich an zweiter Stelle stehen. :-). Nancy, hab gesehen, das ich das gleiche schrieb wie du :-)
     
  8. Anne

    Anne Guest

    Jobara, mit "immer etwas verbieten" bringst den Kerl aber mächtig durcheinander. Man darf nur verbieten, wenn er Mist macht. Lob bei Sachen die er toll gemacht hat, gehört mit dazu und muß sein.

    Lieben Gruß

    Anne
     
  9. #8 Nicky774, 18.01.2008
    Nicky774

    Nicky774 Guest

    Anne, ich denke sie meinte wenn etwas verboten wird, muß es immer verboten bleiben, also keine Aunahmen oder huch habe ich jetzt vergessen.

    Durcheinander bringt man den Hund, wenn man etwas verbietet und das selbe ein andermal erlaubt, dann wieder verbietet............
     
  10. Anne

    Anne Guest

    Nicky, habs mir gerade nochmals durchgelesen :-). Mein Hirn hat die Wörter "etwas" und "immer" verwechselt bzw. in der falschen Reihenfolge gelesen :D
     
  11. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Unsere Große ist super erzogen (ok, sie ist 12 und hört nicht mehr gut, von daher hört sie Kommandos auch nicht)... wir waren mit ihm auf dem Hundeplatz, bis er 3 war. Da hat er ganz super gehört und sogar Sachen gebracht. Er gibt uns sein Spielzeug auch, aber nur wenn er dafür einen Leckerlie bekommt. Bei den Hunden ist er der Cehf, seit unsere alte Hündin richtig anfängt alt zu werden (etwa auch seit einem Jahr). Und da haben ja auch unsere Probleme mit ihm angefangen... und genau da haben wir wohl auch den Absprung verpasst :-(
    Er gehorcht, aber halt nur wenn er es grade will.
    Übrigens dürfen unsere Hunde eigentlich weder ins Bett, noch aufs Sofa (bzw. nur, wenn jmd den Kleinen hoch nimmt- aber das ist wohl das Problem).
    Seit neuestem benimmt er sich hier wie "Graf Koks" und meint, er wäre der Boss im Haus.
    Das Problem ist ja auch, dass man ihn nie zu fassen bekommt. Wenn er z.B. mal wieder eine Socke gemopst hat und ich die wiederhaben will, ist er schwups unterm Sofa verschwunden... und da kommt er erst wieder raus, wenn ich weg bin.

    Sein Knurren haben wir noch mit " der Zwerg muss sich ja auch irgendwie bemerktbar machen" abgetan, aber dass er jetzt zubeißt ist wirklich nicht mehr witzig...
    Werde mir eure tips aber mal durch den Kopf gehen lassen und mich hier mal nach einer Hundeschule extra für so kleine Hunde umhören.

    Als wir noch keinen kleinen Hund hatten, haben wir uns immer über die Besitzer solcher "unerzogenen" Zwerge aufgeregt... jetzt wissen wir, wie schwierig das eigentlich ist!

    Vielen Dank, Jana
     
  12. Lea

    Lea Böckchenfan

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    Ich würde dem kerl erst mal ne leichte Leine anbringen. Wirklich so eine, die er dann nicht wirklich merkt.
    Wenn er dann was mopst und meint verschwinden zu können, könnt ihr ihn wesentlich unterm Sofa heraus holen und auf seinen Platz bringen.

    Das Knurren solltet ihr UNBEDINGT abstellen. Denn es ist meist ein sehr, sehr kurzer Weg, bis dies dann in Beißen umschlägt. Er knurrt - und dann wird er sofort auf seinen Platz gebracht.

    Im übrigen hilft es tatsächlich, wenn EINE Person (!) die ihm Futter gibt, dies in Zukunft erstmal per Hand macht. Denn wenn er so dominant ist, wird er euch wohl auch kaum an den Futterpott lassen...

    Belohnen gehört natürlich auch dazu! Aber wirklich nur dann, wenn er wirklich lieb war und sich vernünftig verhält.

    Kastrieren würde ich ihn so oder so lassen. Es wird an seinem Verhalten sicherlich nicht viel ändern, denn hier liegt ein Dominanzproblem vor, das ihr nur durch Erziehung unterbinden könnt! Und zwar Konsequente!

    Meldet euch wieder in der Hundeschule an und schildert euer Problem! Ihr werdet sonst wirklich bald mächtige Probleme haben und zwar mehr, als Socken klauen und "schnappen"!!!
     
  13. #12 whatever, 19.01.2008
    whatever

    whatever Guest

    Ich denke ihr habt grundsätzlich etwas falsch gemacht. Und auch wenn der Hund nur 5 kg wiegt, er muss genauso gut erzogen sein wie der 50 kg Hund von nebenan.
    Einem Hund muss man von Anfang an klarmachen, wo er in der Familie hingehört, und anscheind sieht sich euer Kleiner an oberster Stelle. Da kann natürlich eine Kastration helfen, ich denke aber nicht dass das euer Hauptproblem ist. Ich würde lieber zunächst an der Erziehung arbeiten, dann kann man immernoch über eine Kastration nachdenken (die sich im übrigen auch in Gegenteil auswirken kann, nicht jeder Hund ist danach ein Lamm).
    Wenn ihrs nicht allein hinbekommt, oder nicht wisst wie ihrs angehen sollt dann holt euch Hilfe.

    Übrigens meine beiden Rüden konnte ich jederzeit vom Sofa holen und ihnen auch jederzeit das Fressen oder Spielzeug wegnehmen, sowas muss trainiert werden von klein auf. Und das eben nicht nur beim großen bösen Kampfhund sondern auch beim Zwerg
     
  14. Carla

    Carla Guest

    Abstellen würde ich das Knurren auf keinen Fall, denn dann warnt der Hund irgendwann nicht mehr und beißt gleich zu. Umlenken würde ich es und dann auch so, wie Lea geschrieben hat. Knurren - okay, aber er muss dann auch eine Chance haben, aus dieser Situation zu kommen - also muss er auf seinen Platz.

    Kastration wird m.E. nichts nützen... Festgefahrene Verhaltensweisen lassen sich nicht "wegoperieren"...
     
  15. Lea

    Lea Böckchenfan

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    Stimmt Kerstin - so meinte ich das auch *lol*
     
  16. #15 4aufeinenStreich, 22.01.2008
    4aufeinenStreich

    4aufeinenStreich Guest

    Dein Hund

    Hallo! :wavey:

    Wir haben auch so ein Früchtchen bei uns in der Familie!
    Das kommt nicht immer nur von der Erziehung, wir haben ihn
    auch von Welpe an und mit dem Alter wirds immer schlimmer bei ihm.
    Wichtig ist, die eignene Familie hat er zu respektieren, da hilft nur
    Dominanz (nicht mit Gewalt verwechseln). Eine Kastration mit 6 Jahren
    ist fast schon zu spät aber würde evtl. das Weglaufen unterbinden.
    Bei unserem Hund ist das Angst, er hat vor so vielem Angst und dann
    kommt seine Große Klappe raus, was echt nervig werden kann.
    Ihr dürft den Hund auch nicht so verwöhnen, Leckerli nur, wenn er was gut gemacht hat, machen meine Eltern leider falsch.
    Wenn er abdreht auch einfach mal stehen lassen und sein Verhalten ignorieren.
    Wirkt bei unserem zumindest (bin ja leider nicht oft da).
    Da hilft leider nur eine Hundeschule weiter!

    LG
    Janine
     
  17. tinker

    tinker Schweinchen-Senior

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    Nur um mal zu berichten:
    Ich habe mit einer ganz netten Hundetrainerin telefoniert und die meinte, wir müssten erstmal versuchen, das Problem zu Hause in den Griff zu bekommen, da er sich auf dem Hundeplatz ja immer vorbildlich verhält.
    Sie meinte auch, ich sollte versuchen, mit ihm zu handeln, dh ich will sein Spielzeug, gibt ers mir, bekommt er einen Leckerlie... ich will, dass er vom Sofa runterkommt, kommt er runter, gibts n Leckerlie.
    Leider will meine Familie sich die Kuschelstunden aufm sofa nicht nehmen lassen (da kann ich leider nicht viel machen)... aber bei mir darf er nicht mehr mit rauf und bisher hats auch schon was gebracht. Er hat mich seit ca 2-3 Tagen nicht mehr angeknurrt und wenn ich wollte, dass er vom Sofa kommt, hat ers auch getan und sofort seine Belohnung bekommen.

    Also, so langsam wirds, aber halt mehr oder weniger nur bei mir... mein Bruder wird weiterhin angeknurrt und meine Mutter hatte ja noch nie Probleme mit ihm, da sie ihm eh meistens alles durchgehen lässt.

    Jetzt arbeiten wir daran, dass er aufhört zu bellen und zu jaulen, sobald wir in Richtung Tür kommen... ist eher ein kleines Problem, wird aber auch noch!

    Vielen Dank für alle Tips... liebe Grüße Jana
     
  18. Kitten

    Kitten Dickschweinhalterin

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    Euer Hund hat euch super erzogen. Er ist bei euch der Chef und das solltet ihr schnellstens ändern.
    Couch, bett und sowas sollten Tabu sein, wenn ihr mit Hund das Haus verlasst geht ihr als erstes durch die Tür. Ihr müsst ihm klar zeigen dass ihr das sagen habt und nicht er.
    Das mit dem jaulen bezieht sich auf was???Wenn ihr geht oder wodrauf??
     
  19. Bianca

    Bianca Schweinchen-Senior

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    Stimmt! Und noch vieles vieles mehr müsst Ihr beachten. Das alles aufzuschreiben wäre eine ewig lange Liste. Nur so viel: alles was der Hund mag muss ein verdientes Privileg für ihn sein und nicht geschenkt. D.h. für erwünschtes Verhalten gibts was, ansonsten nicht.
    Aber ich denke bei Euch ist die Familie das Hauptproblem. So lange sich der Rest deiner Familie die Kuschelstunden nicht nehmen lassen will, hat sie noch nicht wirklich begriffen um was es geht. Vielleicht solltest du dir mal ne Zweite Meinung von einem Verhaltenstrainer einholen. Und am besten die ganze Familie mitnehmen und DIE erstmal lernen lassen. Das Problem ist fast immer, dass die Menschen sich falsch verhalten und Kleinigkeiten schon dazu führen, dass der Hund merkt: oh, also ich bin wohl doch nicht der Cheffe.
    Wir haben sehr viel übers Futter gearbeitet. Damals haben wir noch TroFu gefüttert, das war dann ganz leicht. Morgens die Tagesportion abwiegen und aus der Hand füttern. Für erwünschtes Verhalten gabs Futter, ansonsten halt nichts. Und der Hund verhungert wirklich nicht, die merken schon recht schnell was Sache ist. Aber da ist auch meist der Mensch das Problem: "der arme Kerl sitzt da und muss uns zuschauen wie wir essen."
    Mein Rat: nicht Hundeplatz, sondern Trainer/in bei Euch zu hause tut Not!!!

    LG
    Bianca
     
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  21. Nancy

    Nancy Schweinchen-Senior

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    Hallo,

    die Trainerin hat schon recht, daß Ihr das Problem zuhause anpacken müsst. Es wär aber bestimmt nicht verkehrt, wenn sie sich das bei Euch zuhause mal anschaut. Anderen Leuten fallen oft noch Fehler auf, die man selbst gar nicht bemerkt.
    Ich finds gut, daß Du es nun durchziehst. Ist auch ein schneller Erfolg, wenn er nach wenigen Tagen bei Dir schon ruhiger ist. Wenn z. B. Dein Bruder absolut nicht mitmachen will, darf er sich aber auch nicht beschweren, wenn der Hund weiterhin Boss bei ihm spielt - und wenn er ihn wirklich mal beißt, dann kann man echt nur "selbst schuld" sagen.
    Abgesehen davon, braucht der Hund klare Regeln und wenn sich dann nicht alle dran halten, verwirrt ihn das nur. Ok, er weiß, daß er bestimmte Sachen bei DIR nicht mehr darf, aber bei Deinem Bruder, Deiner Mutter schon. Wie gesagt, dann dürfen sie sich auch nicht beschweren...

    Grüße und Dir viel Erfolg
    Marion
     
  22. #20 4aufeinenStreich, 23.01.2008
    4aufeinenStreich

    4aufeinenStreich Guest

    Dein Hund

    Handeln bringt da rein gar nichts, Dein Hund hat gemerkt das er damit
    bei Euch durchkommt. Es bringt nur Konsequenz etwas und bloß nicht zu sehr
    verwöhnen. Die bekommen Veränderungen sofort!
    Will er Rudelchef sein, meint er, es stimmt an seiner Führung etwas nicht.
    Nur Belohnung geben, wenn er etwas gut gemacht hat, Bequemlichkeiten wie
    Couch usw. sind absofort tabu und er braucht bestimmt jetzt auch mehr Beschäftigung.Ich sehe es bei unserem Racker und das kann auf Dauer recht nervig werden, meine Ellis sind leider sehr inkonsequent mit ihm (ich bin aber noch Familienmitglied, obwohl ich nicht oft zu Besuch da bin).


    LG
    Janine
     
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Hund hat gebissen... Kastration?

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