Hündin oder Rüde - Oder welcher Welpe sollte es sein? Und noch in paar Fragen.

Diskutiere Hündin oder Rüde - Oder welcher Welpe sollte es sein? Und noch in paar Fragen. im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Hallo! Da wir ja bald Familienzuwachs bekommen, habe ich noch ein paar Fragen an die Hundeerfahrenen hier im Forum. Natürlich habe ich schon...

  1. capsy

    capsy Guest

    Hallo!

    Da wir ja bald Familienzuwachs bekommen, habe ich noch ein paar Fragen an die Hundeerfahrenen hier im Forum.
    Natürlich habe ich schon tausend Bücher gelesen etc., aber mich würden auch die persönlichen Erfahrungen von euch interessieren!

    Hündin oder Rüde?

    Worauf achten bei der Welpenauswahl (Wie sollte er reagieren etc.)?

    Wie habt ihr das mit dem Stubenrein hinbekommen?

    An Leine gehen und Halsband?

    Ab wann in die Welpenschule? (Angemeldet sind wir nun ab 12.01.08 - da Winterpause.)

    Wie lernt er alleine bleiben?

    Und evtl. Themen, an welche ich nicht gedacht habe... ;)

    Ich danke euch! :-)

    Liebe Grüße, Claudia
     
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  3. #2 Schreiraupe, 13.11.2007
    Schreiraupe

    Schreiraupe Guest

    also ich hab ein mädel hat sich aber einfach so ergeben ich denke das muss jeder selbst entscheiden da gibts nicht besser oder schlechter......

    an der leine gehen hab ich immer zu hause geübt damit sie sich in ruhe dran gewöhnen kann und se immer belohnt wenn se nit wie ein doller gezogen hat.
    Meiner Hündin ist es allerdings lieber am geschirr zu gehen als nur ein halsband aber das musst du ausprobieren. Ich finde da laufen sie schöner

    Das mit dem alleine bleiben kann man üben kommt aber auch auf den charakter vom hund an es gibt welche die bleiben gerne alleine andere wiederrum gar nicht gerne. Ich hab das auch langsam angefangen immer mal ne kurze zeit vor die tür gehen und erst wieder rein kommen wenn er ruhig ist also nicht mehr nach dir ruft. Den Zeitabstand steigerst du dann langsam immer so fünf minuten.
     
  4. #3 Rosalie, 13.11.2007
    Rosalie

    Rosalie Guest

    Ich wollte damals unbedingt eine Hündin.
    Wieso genau weiß ich nim, ich wollt es eben da wir immer nur Rüden hatten. Letztendlich würde ich aber sagen ist es egal, nimms wie es kommt ;)

    Welpenauswahl... natürlich gesundes Aussehen, klare Augen, sauberer Popo, sauberes Fell ect. naja der Welpe sollte einem einfach gesund vorkommen, genau kann ich das jetzt nicht so gut erklären (kann aber sicher jemand anders).

    Stubenrein: am Anfang sind wir einfch ständig mit ihr raus, immer schön in den Garten gesetzt, dann mit so Worten wie "jetzt Pipi machen" oder so und wenn sie was gemacht hat gelobt wie blöd *g*
    Wenn sie drin gemacht hat haben wir es einfach ignoriert und weggemacht, ich denke nicht dass da schimpfen was bringt, es sieht zwar auch so aus als würde sich der Hund schämen, ich denke aber er weiß nicht wofür, Nase reintunken und so sind ja eh absolut mittelalterliche Methoden.
    Einige lernen es schneller, andere langsamer, wenns nicht gleich klappt nicht verzweifeln ;)

    Leine und Halsband haben wir zu Hause geübt. Bis sie das konnte sind wir nicht an der Straße gelaufen weil mir das zu gefährlich war.
    Im Wald oder auf der Wiese ist sie uns eh kinen cm von den Füßen gewichen.

    Welpenschule kann man wohl gleich nach déin bisschen Eingewöhnungszeit beginnen.

    Alleine bleiben ist so ne Sache. Ich selbst würd meinen Hund nicht stundenlang allein zu Hause lassen einfach weil sie dann alleine ist, kürzere Spannen find ich aber noch ok.
    Du kannst damit anfangen aus dem Raum zu gehn und die Tür hinter dir zuzumachen, dass dann steigern, dann auch mal aus der Haustür gehn und den Hund zurücklassene ect.
    Am besten gleich von Anfang an üben damit der Hund merkt es ist nichts besonderes wenn ihr mal weggeht.

    Ja glaub das wars erstmal.
     
  5. Myself

    Myself Guest

    Und das würde ich üben, wenn der Welpe satt, zufrieden und müde ist, so daß er eh keinen großen "Aufriss" starten würde, sondern einfach mal liegen bleibt.
    Und das dann auch noch nebensächlich gestalten, also raus aus dem Raum und Tür anlehnen und irgendwann wieder reinkommen - aber nicht den Hund übermäßig belohnen, sonst wird er ungeduldig warten, bis Du nachstes Mal wiederkommst.;)
    Auch bei Welpen funktioniert das, wenn Du es als "selbstverständlich" hinstellst, daß Du halt auch mal rausgehst.
     
  6. #5 Schweinchenfreundin, 13.11.2007
    Schweinchenfreundin

    Schweinchenfreundin Guest

    Hi

    Also ich rate immer zu einer Hündin. Ich finde sie anschmiegsamer und mag das ewige Dominanz-Verhalten der Rüden nicht.
    Mit Halsband und Leine zu laufen klappt ganz gut, wenn der Hund eine Bindung zu dir hat, will er von ganz alleine dahin, wo du bist.
    Würde vielleicht nicht an einer belebten Straße üben, da dort die Ablwnkung sehr groß ist.
    Rausgehen würde ich so alle 2 Stunden und immer direkt nach dem Fressen.
    Dann ist der Druck auf Darm/ Blase am größten.
    Zum Thema Welpenschule: Das halte ich für völligen Quatsch. Habe da auch mal einen Artikel im Hundeanzeiger gelesen, als Fazit stand: Keine Wölfin geht mit ihren Welpen zu ner Welpenschule, damit die Welpen miteinander spielen können.
    Es würde jetzt zu lang werden, alles zu zitieren, aber da liegt viel Wahres drin.
    Sorge dafür, dass der Welpe eine gute Bindung zu dir aufbaut, dann brauchst du dir nicht von anderen Leuten in die Erziehung reinreden zu lassen.
    Ich habe meine beiden Hunde über die Bindung erzogen und ohne ständige Bestechung durch Leckerlies. Kann nur sagen, dass es super klappt. Naja, mit dem Rüden nicht so gut, aber er ist ja auch behindert. Der darf das.
    Meine Hunde sind gerne in meiner Nähe, sind meistens ohne Leine und hören sehr gut. Allerdings sind es nicht die ersten Hunde, meinen ersten Hund habe ich furchtbar verzogen. :schäm: Wichtig ist nur, dass du konsequent bist.
    Was für eine Rasse soll es denn werden?

    LG Susa
     
  7. #6 Rosalie, 13.11.2007
    Rosalie

    Rosalie Guest

    Wir waren auch in keiner Welpenschule, allerdings immer auf der "Hundewiese", dort gabs zu der Zeit auch gerade zwei gleichaltrige Welpen und natürlich viele große Hunde die auch alle sehr lieb waren.
    Ich finde es sehr wichtig dass man den Hund immer auch mit fremden Hunden konfrontiert, damit er lernt damit umzugehen anderen Hunden zu begegnen und schließlich braucht auch ein Hund Kontakt zu Artgenossen, gerade wenn er sonst alleine mit seinen Menschen ist.
     
  8. capsy

    capsy Guest

    Danke schon mal für die vielen Antworten!

    @Myself: Guter Tipp mit dem müde sein und allein lassen. Danke.

    @Schweinchenfreundin/Susa: Es wird ein Australien Shepherd werden.
    Und keine Angst, wir wissen genau, was das heißt ;)
    Meine Eltern haben eine Hündin, meine Schwiegereltern einen Jagdterrier (Vater ist Hobbyjäger mit Pacht) und Freunde Australien Shepherds etc..
    Also Hudneerfahrung ist schon da, wir hatte halt nur noch keinen Eigenen.
    Hier mal der Link zu den Kleinen: http://www.meerschweinforum.de/showthread.php4?t=150655
    Alter Thread: http://www.meerschweinforum.de/showthread.php4?t=145747

    Kann noch jemand sagen, wie man den Welpen dann letztendlich auswählt?
    In welcher Woche? Nun sind sie 4 Wochen alt und meine Freundin muss ja schließlich wissen, welche sie vergeben kann/darf.
    Haben ja schon 2 Favoriten, sind uns aber total unschlüssig.
    Danke euch!

    Edit: Ach ja, er/sie wird immer Kontakt zu seinen Eltern haben - wohnen grad ein paar Minuten weit weg und wir werden fast immer zusammen spazierengehen ;)
    Und die Hündin meiner Eltern ebenso.
     
  9. devil

    devil Guest

    Nimmt euch ein wenig Zeit, konzentriert euch nur auf die Beiden und entscheidet euch dann, bei welchem das Herz ja sagt. ;)

    Ob Rüde oder Hündin, kann man schlecht pauschal sagen. Ich hatte wunderbare Rüden und wunderbare Hündinnen. Jedes Geschlecht hat seine Vor- und Nachteile.

    Rüden sind unter Umständen dominant, kann ja aber auch ein ganz netter, untriebiger Kerl werden, wer weiß es. Und ich hatte schon sehr sanfte, verschmuste Rüden.

    Meine Hündinnen waren und sind allesamt einen Zacken gewitzter und auch dominanter als meine Rüden bisher waren.

    Ich würde sagen, lasst den Bauch entscheiden.... :verlegen:
     
  10. #9 ponchini, 13.11.2007
    ponchini

    ponchini Guest

    Hallo,
    der kleine Welpe muss mindestens 8 Wochen alt sein, bevor er von Mutter und Geschwistern getrennt wird.
    Die Auswahl des Welpen haben wir nach "Bauchgefühl" gemacht und richtig gewählt. Der Welpe hat bereits den Charakter, den er auch als erwachsener Hund hat: Kommt er sofort auf dich zu, ist es ein eher dominanter Hund. Ein schüchterner Welpe wird auch ein eher schüchterner Hund sein.

    Für die Erziehung empfehle ich die Welpenschule von Gudrun Feltmann.
     
  11. capsy

    capsy Guest

    Nach Bauchgefühl würde ich alle beide nehmen :lach:
    Es kann/darf aber nur einer sein - leider.

    Tja, unsere Favoriten...

    Jade/Hündin: ist laut Freundin wachsamer, zierlicher, red-tri/bernsteinfarbene Augen, läuft sehr interessiert rum, kommt nicht direkt auf einen zu, sondern wartet erst mal, kommt aber auch, wenn auch später. Schläft meist als Letzte ein, da sie die anderen noch beobachten muss.

    Miro/Rüde: ist laut Freundin ruhiger und gemütlicher, größer - aber eher kleiner Rüde, red-merle/wahrscheinlich blaue Augen, kommt gern auf einen zu, läßt sich gerne schmusen und am Bauch kraulen. Im Kampf um die Zitzen nicht der erste, aber er bekommt seinen Teil.

    Meine Freundin sagt, daß Jade wohl aktiver wird.

    Ach ja, die Mutti ist auch "zickiger/dominanter" als Merlin, der eher verschmust udn sensibel ist.

    Der/die Kleine wird am 22.12.2007 mit 9 1/2 Wochen bei uns einziehen. *freu*

    Claudia
     
  12. #11 ponchini, 13.11.2007
    ponchini

    ponchini Guest

    Wer die Wahl hat, hat die Qual!

    Bei unserem Hund haben unsere Kinder entschieden!
    Ein Welpe, der nicht sofort kommt, ist oft weniger dominant, also vielleicht leichter erziehbar. Hüteeigenschaften hat unsere Hündin auch bereits im Welpenalter demonstriert: Sie sammelte alle Hausschuhe ein, wenn wir mal abwesend waren. Damit baute sie einen Kreis und legte sich in die Mitte. Alleinbleiben haben wir nach der Eingewöhnung schon antrainiert, erst mit kleinen Gängen zum Briefkasten, dann mit 5 Minuten Abwesenheit, etc.

    Bei der Wahl Rüde oder Hündin würde ich auch die Nachbarshunde in Erwägung ziehen: Ein einzelner Rüde zwischen Nachbarshündinnen wird unruhig sein, denn eine Hündin ist fast immer läufig. Sind viele Rüden in der Nachbarschaft, kannst du mit einer läufigen Hündin "Spießrutenlaufen".
    Ist beides vertreten: Freie Auswahl!
    Schau einfach, welchen Welpen ihr lieber mögt und wer besser zu euch passt.
     
  13. capsy

    capsy Guest

    Oh Mann, die Entscheidung wird ja noch ein schweres Stück Arbeit...

    Nachbarshunde kennen wir leider noch nicht, da wir im Mai ´08 ins neue Haus einziehen und es ein Neubaugebiet ist.
    Nun haben wir in der näheren Nachbarschaft (ein paar Häuser weiter) 2 Rüden (Schäferhundmix + Mix? kleineres, weißes Modell), 1 Hündin (Labradormix).
     
  14. #13 Julia R., 13.11.2007
    Julia R.

    Julia R. Guest


    Da muss ich dir jetzt mal ganz kess wiedersprechen.
    Ne Welpenschule find ich halt deswegen wichtig, weil in den meisten Familien nur EIN Welpe einzieht. Eine Wölfin hat ja mehrere welpen, die sich gegenseitig bespaßen können. Ein einzelner Welpe kann ja schlecht an sich selber ausprobieren: Wie doll darf ich beißen, wie sag ich jemandem ich hab genug vom spielen, wie stark bin ich wirklich usw.
    Das soll er ja alles noch weiter lernen, so eine Welpenschule ist ja praktisch ein erweitertes Leben mit den "Wurfgeschwistern". Hmm, weißt du was ich mein?
    Bei den guten Welpenschulen ist ja auch immer ein älterer Hund dabei, der die Kleinen dann maßregelt, wenn sie zu aufmüpfig werden oder Schutz bietet, wenn einer Angst bekommt.
    Ich find halt, dass die Welpenschule mit ein großer Schritt dazu ist, einen gut Sozialisierten hund zu bekommen, dazu kommen halt noch die Treffen mit den "großen" Hunden auf dem Spaziergang und die Erziehung durch den Besitzer.
    Die großen Hunde haben halt öfter mal keinen Bock mehr mit sonem Zweg zu spielen oder es ist auch garkein anderer Hund in der Umgebung, der mitspielt....
    Die Erziehung ist ja in der richtigen Welpenschule eher kein so ein großes Thema, vor allem weil die richtig kleinen Welpen sich noch garnicht so gut konzentrieren können oder eh erstmal mit der neuen Umgebung klar kommen müssen. Man macht da eher so vertrauens- und Bindungssachen
    Richtige Erziehung kann man dann ja meistens noch in einem anderen Kurs lernen.
    Mein Fazit: Die Welpenschule ist eine Art Krabbelgruppe/Kindergarten für Welpen, in der sie spielerisch ihre bisher erlernten Fähigkeiten in Sachen Kommunikation und Verhalten in der Gruppe ausbauen können und mit anderen Welpen richtig schön spielen und toben können; eine Chance, die ich meinem Hund nicht nehmen möchte zumal die Welpenzeit eh nur soo kurz ist.

    So, mein Wort zum Dienstag,

    Julia
     
  15. #14 Meerifan, 13.11.2007
    Meerifan

    Meerifan Schweinchen-Kenner

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    Mir stellt sich da einfach die Frage - was wollt ihr mit solch einem Hund? Soll er eher nur Haushund sein oder wollt ihr Agility, Dogdancing etc. mit ihm machen? Fall Letzteres der Fall ist, solltet ihr dann schon eher zu der Hündin tendieren. Natürlich wird auch der Rüde viel laufen wollen, aber vermutlich wird er in punkto Bewegung immer etwas leichter zufrieden zu stellen sein als die Hündin. Es kommt also einfach darauf an, was ihr mit eurem neuen Mitbewohner "vorhabt".

    Ich persönlich würde mich klar für den Rüden entscheiden, da ich keinen Hund gebrauchen kann, der mit seiner Energie nicht weiß wohin und schwer auszulasten ist.
    Hundesport ist auch nicht mein Fall, also würde meine Wahl auf Miro fallen.
     
  16. #15 Rosalie, 13.11.2007
    Rosalie

    Rosalie Guest

    Unsere Hündin hat uns die Entscheidung abgenommen, hat sich sozusagen uns ausgesucht.
    Sie kam, hat sich hingelegt und uns abgeleckt da war die Entscheidung schon gefallen *g*
     
  17. capsy

    capsy Guest

    @Meerifan: Hab das bei der Rasse immer andersrum erlebt - das die Rüden aktiver waren. Würden später evtl. gerne eine Rettungshundausbildung anstreben, muss aber nicht sein.

    @Rosalie: Das hoffen wir ja auch noch :-) Miro hat sich ja schon zu mir hingeschmust...

    Grad komme ich nämlich von meiner Freundin!
    War echt lange dort und wir saßen im Welpenauslauf und haben beobachtet.
    Jade kam auch zu mir, aber sie ist eindeutig quirliger, aufmerksamer als der Rest.
    Welcher Welpe mich auch verwundert hat war Filou. Ist ein red-tri und die Ruhe in Person, stiefelt aber auch eifrig herum. Er hat einen weißen Kopf aber braune Ohren + Augenumgebung, Füßchen sind weiß, lange Rute mit weißer Spitze. Sieht aus wie ein kleiner Koalabär :rolleyes: .
    Meine Freundin sagt, er habe das ausgeglichenste Wesen, denkt sie.
    Miro ist so dazwischen mit dem Wesen - zwischen Jade und Filou.
    Werden am Donnerstag mal zu 2. hingehen und beobachten, vielleicht fällt meinem Mann die Entscheidung leichter...
     
  18. Silas

    Silas Guest

    So wie du die Charaktere beschreibst würde ich den Filou nehmen. Wenn er sehr selbstbewust ist, habt ihr betimmt viel Spaß an ihm :rofl: .

    Außerdem gefällt mir der Name :hüpf:
     
  19. #18 devil, 14.11.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.11.2007
    devil

    devil Guest

    Wer hat sich eigentlich ausgedacht, dass ein Welpe, der forsch auf alles und jeden zu geht, dominanter ist?

    Ist eine These, die ich nicht unterschreiben würde. Dominante Hunde, "Alphatiere" wären ja schön plem-plem, wenn sie für alles und jeden ihre Energie verschwenden würden. Ein abwartendes, zögerndes Verhalten, dennoch offen, spricht doch viel mehr für Chefqualitäten.

    Und Welpenspielstunden haben Wölfe sehr wohl, oder wie sollten die jungen Wölfe lernen?

    Es gibt eine Menge zu lernen, beim Welpenspielen, allerdings ist weniger manchmal mehr. ;)

    Zum Thema, nach deinen Beschreibungen würde ich zu der Hündin tendieren, denn die wird bei Arbeit und Ausbildung wahrscheinlich spritziger sein. ;)

    Der Rüde ist bestimmt mindestens genauso klasse...
     
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  21. #19 Myself, 14.11.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 14.11.2007
    Myself

    Myself Guest

    Ich würde wahrscheinlich die Hündin nehmen, denn ich mag lebendige Tiere mit wacher Neugier und wachem Verstand.
    Außerdem finde ich blaue Augen nicht so schön. Aber Bernsteinaugen...hach!

    Setzt sie nebeneinander, schaut sie an und fasst spontan einen Entschluß. Mit gegrübel wird das ja wenig, oder? ;)

    Wenn ich keine Welpen/junge Hunde in der näheren Umgebung und damit verfügbar hätte, würde ich auf alle Fällen zu Welpenspielgelegenheiten gehen. Nichts ist schlimmer als von klein auf falsch sozialisierte Hunde, die keine Gelegenheit hatten/haben, ihr Sozialverhalten zu trainieren und auch Unterwerfungsgesten etc. kennenzulernen und vor allem anzuwenden. Damit kann man kaum früh genug anfangen, damit der Hund gar nicht erst auf die eigenartige und für ihn und seine Umwelt extrem schlechte Idee verfällt, vielleicht der Herr/die Herrin der Welt zu sein.
    Was nützt es, wenn mein Hund vor mir kuscht und nur noch mit eingezogenem Schwanz rumläuft, vor allen anderen aber den Dicken markiert?

    Stimmt, Devil, vor allem hat m.E. nicht nur eine einzige Wolsmutter Junge, sondern mehrere zusammen. Da entsteht die Welpenspielstunde von ganz alleine.
    Dies muss man eben simulieren, wenn man nur einen jungen Hund zu Hause hat und nicht passenderweise ein ganzes Rudel.;)
     
  22. winny

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    Ich rate genau das Gegenteil. Wir haben hier durchweg in der Nachbarschaft dominant-penetrantige Hündinnen.
    Ich hab bisher Erfahrung mit 2 Rüden gemacht, wobei Sam noch ein Welpe ist.
    Bobby war immer ruhig, ausgeglichen udn sehr familienbezogen. Er hat sehr gerne gepspielt, ist weite strecken gegangen udn hat danach fein geschlafen. Hat aber viel gebellt und andere Rüden mochte er nicht, wobei er immer nur gedroht hat - nie gebissen. Er war absolut nicht dominant.
    Sam kuschelt viel mehr - am besten immer und ständig, ist extrem neugierig - aber bisher nicht dominant,sonder unterwirft sich sofort :rofl:
    Wenn mna Bobb von der Leine gemacht hat, blieb er stets von Anfang an in der Nähe - Sam haut gerne mal und und erkundet auf eigene Faust :eek3:
    Beides sind/ Waren absolute Carackterhunde.

    Wir wollten von Anfang an nur einen Rüden - die sind mE einfach lieber, nicht so zickig - und man hat nicht 2 (?) mal im Jahr Scherereien.

    Wir haben jedesmal mit dem Herz entschieden. Und jedesmal hat es den richitgen getroffen, denke ich.

    Ich mag dominante Hunde eher nicht... die Nachbarshündin ist extrem dominant - und ich bin froh, dass meine Hundchen nicht so waren/sind.
     
Thema:

Hündin oder Rüde - Oder welcher Welpe sollte es sein? Und noch in paar Fragen.

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