Hilfe-bekomme Aufgasung nicht in den Griff-was übersehe ich?

Diskutiere Hilfe-bekomme Aufgasung nicht in den Griff-was übersehe ich? im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Kurz zur Vorgeschichte: Vor zwei Wochen ist ein Schweinchen verstorben. Er war stark aufgegast, wir haben ihn behandelt (siehe auch unten aktuelle...

  1. #1 Klösschen, 14.04.2013
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    Kurz zur Vorgeschichte:
    Vor zwei Wochen ist ein Schweinchen verstorben.
    Er war stark aufgegast, wir haben ihn behandelt (siehe auch unten aktuelle Behandlung), es wurde aber nicht besser uns dann innerhalb von kurzer Zeit so schlimm und direkt krampfend, dass ich ihn erlösen ließ. Sein Kreislauf war dann auch so im Keller, dass alles andere zu viel Quälerei gewesen wäre.

    Diverse Kotproben hatten zwar mal eine Hefe (die auch behandelt wurde), aber nie irgendetwas anderes angezeigt.

    Das Partnertier (also das "alte Schwein", was ich vorher schon hatte) hatte auch ganz leicht verformte Köttel, daher hab ich ihn nochmal komplett durchchecken lassen und diesmal hat man einen leichten Kokzidienbefall gefunden. Der nun auch behandelt wird. Sein nun neues Partnerschwein (etwa gleich alt), dass ich ihm geholt hatte damit er nicht so lange allein sitzt natürlich direkt mit. Das ist aber ansonsten vom Eindruck her topfit gewesen.

    Mittel der Wahl ist Amprolium, Baycox wollte mir der TA nicht geben, weil Amprolium die selbe Wirkung hat, aber vom Tier besser vertragen wird und für Meerschweinchen zu gelassen ist. außerdem natürlich Dimecticon, Bene Bac (angeblich erst nach der Amproliumtherapie, aber ich hab es ab dem zweiten Tag gegeben). Er war ganz leicht aufgegast zu diesem Zeitpunkt als wir mit der Therapie anfingen. (Montag)

    die ersten Tage war alles gut, dann wurden beide inappetend und der Kot vom neuen Schwein breiig (beim alten wie gehabt leicht spitz). Ich hab also die Therapie beim neuen Schwein abgesetzt (in Absprache mit TA) und fleißig BBB gegeben und zugefüttert.

    Sie essen beide aber die ganze Zeit selbstständig Heu (wenn auch verringert) und sehr kleine Minimengen von Frischfutter (vorrangig Basilikum und Gurke oder Salat), wenig Fenchel und Paprika. Aber immerhin ein bisschen selbstständig.

    Bei dem neuen Schweinchen ist jetzt auch alles wieder gut. Köttel wieder super. Appetit kommt zurück.

    Mein "altes" Schwein macht mir Sorgen:

    Gestern war ich erneut mit ihm beim TA, weil er sehr stark aufgegast ist (ca. seit Freitagabend). Der hat ihm Novalgin (also Metamizol) gespritzt und MCP. Novalgin gebe ich jetzt auch weiterhin. Ansonsten päppel ich mit kleinen Mengen, gebe Dimeticon 6x am Tag und bin seit heute Nacht auf Sab umgestiegen, weil ich das Gefühl hatte das Dimeticon nicht hilft (auch wenn es ja dasselbe ist, aber ich weiß einfach nicht mehr was ich machen soll). Seine Kotabsetzung ist jetzt Seit Fr/Sa anders. Längere dünne, eher härtere Würmer (keine Bohnen, eher wie Striche und deutlich zu wenig). Ab und an auch schon was das entfernt an Böhnchen erinnert. Hatte heute Nacht (ca. 4 Uhr) das Gefühl er hat starke Probleme beim Absetzen und hab ihm ein bisschen Öl (0,1ml) und Wasser dazu gegeben und normal gepäppelt.

    Das Schweinchen ist eigentlich aufgeweckt. Läuft gern große Runden (immer nach dem Päppeln, erst kurze Bauchmassage, dann ne Runde in den Auslauf und da läuft es dann selbstständig und erkundet). Und frisst auch selbstständig Heu/Basilikum. Nur ab und an macht es so nen Buckel und man merkt das es ihm nicht gut geht.

    Gewicht ist Konstant. Mit dem TA hab ich gestern Abend (23 Uhr) auch gesprochen, aber er sagt wir sollen abwarten. Ansonsten kann er nur "aufpieksen" um Luft rauszulassen.

    Wobei ich auch schon von Magensonden gehört habe. Da ich das aber beides für die äußerste Notlösung halte, bin ich da noch skeptisch.

    Ich weiß nur langsam nicht mehr was ich machen soll. Müsste die Aufgasung nicht mal weggehen oder zumindest erkennbar besser werden? Wie lange dauert sowas denn? Was ist normal udn ab wann muss ich den Weg über Sonde/operation gehen und schafft das Schwein die Narkose überhaupt noch? ucn jetzt hab ich gerade das Gefühl er ist nicht so fit, obwohl das Schmerzmittel um 14.30 gegeben wurde, also gerade wieder neu wirken müsste. Rein vom verhalten in Summe her, glaube ich das es ihm ok geht, aber die Umfangsvermehrung durch den Blähbauch in Kombination mit eher spärlichen, härteren (ist schon etwas besser geworden), sehr dünnen Kötteln, bringt mich zur Verzweiflung.

    Seit heut morgen lasse ich das Amprolium weg. Da ich irgendwie das Gefühl habe das hat es ausgelöst (habe das jetzt 11 anstatt 14 mal gegeben). Aber jetzt hab ich Angst das die Kokzidien doch die Ursache der Aufgasung sind und das genau falsch ist. Der TA meinte wir sollten am Montag wegen der Aufgasung nochmal gucken.

    Soll ich doch nochmal zum TA und Novalgin spritzen lassen, damit es besser wirkt?
    MCP als Tropfen soll laut TA nicht helfen. Die Aufgasung sitzt auch eher in den Flanken (also unten). Ich hab keine Angst vor Kosten oder Zeit, ich mach mir nur Gedanken ob der zusätzliche Stress gut ist. Denn gestern hat er sich sogar nach dem TA im Transportkorb hingelegt und die Äuglein immer wieder heschlossen- das hat er noch NIE gemacht und er war wirklich k.o.

    Was kann ich noch tun?


    aktuelle Behandlung zusammengefasst:

    3 x tägl. Novalgin
    6x Dimeticon/Sab
    BBB
    Wasser zugefüttert
    Päppelbrei (Herbi Care Plus)
    Heu
    kleine Mengen Grünfutter
    kleine Mengen Trockenfutter/getrockneter Löwenzahn
    Bewegung
    Bauchmassagen nach Dimeticon/sab Gabe

    Bzgl der Hygiene: Ach so, ich halte z.Z. auf Fleece und koche das jeden Tag ab. Ebenso die improvisierten Unterstände aus Plastik. Köttel werden regelmäßig eingesammelt und Heu gibts nur aus Raufen.

    Leider etwas länger geworden. Tut mir leid.
    Aber ich bin für jede Hilfe dankbar.
     
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  3. #2 Angelika, 14.04.2013
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    Aufpieksen - im Sinne von Kolik stechen - kannst du bei einem Meerschwein nicht!
    Lt. der hiesigen wirklich sehr kompetenten Tierärztin wäre das, als ob man in einen Luftballon stechen würde.
    Was man versuchen kann, wenn der Magen aufgegast sein sollte, über eine Magensonde zu entlasten., beim Darm wäre das kaum möglich (es sei denn, der TA wäre in der Lage, bei einem Meerschwein ein Darmrohr zu legen, was ich angesichts der Tatsache, dass die Perinealtasche dazwischen liegt, bezweifele.
    Wurde das Tier mal geröngt, um zu sehen, was da innerlich abgeht, wo die Gase sitzen, wie sie auf die Behandlung reagieren, und ob ggf. noch etwas anderes mitspielt, was die Magen-Darmpassage behindert?
    Ich würde erst mal gar kein Frischfutter geben, Gurke und Paprika z. B. sind stark blähend. Wenn das Trockenfutter Kohlehydrate oder irgendwelche Zucker enthält, kann es auch schaden.
    Gibst du z. B. Fencheltee? Wenn der Kot trocken und hart ist, kann Flüsssigkeit fehlen.
     
  4. #3 Klösschen, 14.04.2013
    Klösschen

    Klösschen Schweinchen-Kenner

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    nein wurde es nicht. es ist ja erst seit Freitagabend swtärker aufgegast. bisherdachten wir, dass es so wieder weggeht wenn die Kokies behandelt werden. kann man dass dann im Röntgenbild dann genau erkennen wo die Gase sitzen? Ich hab auch schon an einen Haarball gedacht oder so, aber ist wegen dem verstorbenen Tier und den gefundenen Kokies ja eher unwahrscheinlich. Muss es zum röntgen dann noch irgendeine Substanz einnehmen? Wenn es wirklich Sinn macht, dann fahr ich auch nochmal zum TA. Aber nur "so" würde ich es eben vermeiden, weil er gestern deswegen schon so schlapp war.

    das mit dem "aufpieksen" kam mir auch seltsam vor. Das mit der Sonde habe ich halt im Internet häufig gelesen. Auch auf den Seiten die wir hier im Forum immer empfehlen. Bin da aber eben auch skeptisch. habe ansonsten haber einen durchaus kompetenten Eindruck vom TA.

    Mit dem FriFu weglassen überlge ich auch, Andererseite hilft das ja auch wieder bei der Darmtätigkeit, wenn selbst gefressen wird. und härtere Göttel sprechen doch auch für zu wenig Flüssigkeit.

    Wie siehts denn aus mit der Dauer der Aufgasung? Ist das ein normaler Krankheitsverlauf, dass die ein bisschen ansteigen kann und dann nicht direkt wieder zurückgeht? denn mehr tun kann ich doch sonst nicht, oder doch?
     
  5. #4 Angelika, 14.04.2013
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    Sondieren nimmt nur Luft aus dem Magen, aus dem Darm nicht. Ich habe es einmal machen lassen, das Tier hatte aber vermutlich einen Verschluß, die Aufgasung nahm trotz Entgasung über Sonde und Therapie binnen 24 Stunden leider so stark zu, dass keine Hilfe mehr möglich war.
    Geröngt würde ohne Kontrastmittel.
    Flüssigkeit würde ich momentan über Fencheltee zuführen, nicht über Frischfutter.
    Du kannst SAB etc. ruhig häufiger geben, im akuten Fall zunächst sogar alle 15 Minuten lt. einer TÄ hier,
     
  6. #5 gummibärchen, 14.04.2013
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    Aufgasungen können manchmal lange dauern, ich hatte auch mein ein Schweinchen, wo wir gute 3-4 Wochen gekämpft haben und erst dann wurde es allmälig besser. Es war allerdings auch ein Zahnschweinchen und durch das unzureichende Kauen muss es wohl zu Fehlgärungen gekommen sein.

    Ich habe sehr gute Erfahrungen mit Imogas Weichkapseln gemacht, diese kann man mit einer Kanüle anstechen und den Inhalt in eine Spritze ziehen und (ohne Nadel) oral eingeben, oder man kann sie aufschneiden und in den Päppelbrei, oder anderes Futter geben. Der Wirkstoff ist höher dosiert, als bei Dimeticon, oder Sab (am schwächsten dosiert) und es enthält kaum Zusatzstoffe.

    Wichtig ist, dass du die Temperatur im Auge behältst, stark aufgegaste Tiere können schnell in die Untertemperatur rutschen und dann macht der Kreislauf schlapp. Da man aber keine Wärmekissen, o.ä.nehmen sollte, kann man sie am besten mit Körperwärme wärmen.

    Aufpieksen macht meine TÄ nur im akuten Notfall, wenn das Tier in Lebensgefahr schwebt und sie keine andere Chance mehr sieht.
     
  7. #6 Klösschen, 14.04.2013
    Zuletzt bearbeitet: 14.04.2013
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    hallo,

    bin zurück vom TA. Konnte sonst nichts mehr feststellen. Gebe jetzt 2 Tage MCP Tropfen. Schwein weiterhin fiedel und futtert gerade ienen Stängel Basilikum und Heu. Erste Dosis ist schon drin, aber noch ist nichts passiert.

    Meine neueste Erkenntnis von TA (heute war es ein anderer weil Nottierarzt), der sagte mit Dimeticon hilft nur schwer wenn die Vergasung im Dam sitz, denn es wird im Magen schon teilweise verarbeitet. Ist das so?

    Hat sonst noch jemand Erfahrungen?
    Vielleicht auch Eindrücke zum Medikament Amprolium? Wenn das das neue Kokzidienmittel ist, sollte doch der ein oder andere schon mal Erfahrungen gemacht haben.

    @Gummibärchen:
    Danke für den Tipp mit den Kaspeln. Wie oft hast du die Imogaskapseln dann gegeben?
    Beruhigt mich ja, dass die Aufgasung auch mal 3 Wochen dauern kann. HAst du dann durchgehend das getan, was ich so tue? Also BBB, Dimetiocon bzw. Imogast und Schmerzmittel und zusätzliches Päppeln?

    Raubt einem schon den letzten Nerv diese Viecher :verlegen:, aber egal:heart:

    Wie mach ich das jetzt mit den Kokies?
    Paralell behandeln oder nicht? Hab vergessen den TA zu fragen, kann aber sonst nochmal anrufen.

    Den Darm entlüften könnte man dann übrigens über eine Punktion, die Wahrscheinlichkeit das das Tier diese überlebt, ist aber ... ihr könnt es euch denken. ISt nur die Alternative wenn sonst nichts mehr geht und man es andernfalls einschläfern würde. Und ich weiß nicht ob mir das dann nicht zu schmerzvoll wäre für das Tier.
     
  8. #7 gummibärchen, 14.04.2013
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    Mit Amprolium habe ich bislang keine eigenen Erfahrungen gemacht, ich habe nur mit Baycox, oder Retardon behandelt.

    Die Kokzidien würde ich paralel zu dem bestehenden Problem behandeln, aber dazu solltest auch nochmal mit dem TA Rücksprache halten.

    Ja, ich habe den Päppelbrei recht dünn angerührt und sehr oft gegeben, meine TÄ hatte empfohlen, dies so zu tun, damit immer etwas Luft mit raus geschoben wird. Dadurch das man den Brei dünn, also suppig anrührt, verhindert man, dass das Tier eine Magenüberladung bekommt. Zudem gab es Spascupreel Ampullen und leichte Bauchmassagen.
     
  9. #8 Klösschen, 14.04.2013
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    spascrupeel ist dann hoäopatisch, gell?
    War das eine Empfehlung vom Tierarzt?
    Und alternativ zum Schmerzmittel oder beides?

    Von Retardorn hab ich schon gelesen, weiß aber nicht wo da der Unterschied ist im Verhältnis zu Baycox und Amprolium. Stutzig macht mich nur, das Amprolium ja angelich DAS neue Medikament ist, man aber wenig darünber zu lesen findet.

    Bin übrigens noch an weiteren Eindrücken/Meinungen interessiert!!!

    Danke euch aber schonmal!
     
  10. #9 Glubschi, 14.04.2013
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    ich hatte vor 3 wochen einen ähnlichen Fall. eines meiner Mädels fing an komisch zu atmen... sie bekam überhaupt keine luft und atmete sehr schwer fällig. Sie wurde dann beim Ta geröngt und geschallt... zu sehen war ein riesiger Magen und eine winzige kleine zusammengedrückte Lunge!
    TÄ machte mir nicht viel Hoffnung, ich hatte zwei Möglichkeiten, entweder via magensonde gas ablassen... nicht so gut, da das viele schweine nciht überstehen. Oder B) Sab SImplex und zwar alle paar Stunden rein ins schwein. Also alle 2 Stunden eine menge Sab ins Schwein rein und zwischen durch päppeln. Und die Dame war nach 4 Tagen soweit, dass sie wieder atmen konnte ohne Probleme. !
     
  11. #10 gummibärchen, 15.04.2013
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    Ja, ist homöopathisch und war eine Empehlung des TA.

    Es wurde bei uns in den ersten 5 Tagen zusammen mit dem Schmerzmittel gegeben, danach haben wir das Schmerzmittel weg lassen können.

    Retardon ist ein Antibiotikum und wirkt bei mäßigem Befall sehr gut gegen Kokzidien, es wird oft besser vertragen, als Baycox.

    Baycox ist bei stärkerem Befall das zuverlässigste Medikament.

    Habe meinen TA heute morgen mal zu Amprolium gefragt, weil mich das selbst auch interessierte und er sagte, dass er es kennt, aber dennoch lieber bei dem altbewährten bleibt.
     
  12. #11 Klösschen, 15.04.2013
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    cool. danke fürs Fragen. Macht mich aber wieder mal stutzig, dass dein TA eher skeptisch ist.
    Mein TA sagte heute auch, ich soll das Amprolium weglassen und schauen, dass er sich stabilisiert. Dann Kotprobe und wenn negativ, dann weiterbehandeln aber diesmal dann mit Baycox.

    Zur sonstigen Lage:
    Schweinchen bekam gestern Abend nochmal MCP, aber oral. ich hatte nicht das Gefühl das es viel gebracht hat. Köttelausscheidung weiterhin mäßig. Bewegen tut es sich viel, isst Heu und auch Grünfutter.

    Gebe ihm jetzt regelmäßig Fencheltee, immer so 3 ml und päpple. Allerdings mach ich mir langsam Sorgen, weil viel ins Schwein rein und nur wenig rausgeht.
    Habe den Brei jetzt mit mehr Flüssigkeit angerührt und gebe auch etwas weniger als die volle Tagesration (er isst ja auch was). Aufgasung ist unverändert.

    Morgen Nachmittag ist wieder ein TA Termin, wenn es nicht irgendwie besser wird.

    Dimeticon bekommt es häufig, aber nicht regelmäßig alle zwei Stunden, da ich nun leider wieder arbeiten muss. GsD schaffe ich es in der Mittagspause nach Hause, aber ich weiß nicht, wie ihr das macht, wenn ihr unterwegs seid? Höhere Dosis am Morgen?
     
  13. #12 gummibärchen, 15.04.2013
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    MCP bitte nicht länger als 3 Tage geben.

    Wenn hinten nicht viel raus kommt, kann das ein Anzeichen sein, dass du nicht genug päppelst, es kann nur dann etwas raus kommen, wenn vorn genug nachgeschoben wird. ;)
    Die Böhnchen die kommen -wie sehen die aus, normal, oder eher bissl zu trocken?

    Was soll denn beim TA morgen gemacht werden?

    Würde die TA Besucht auf's nötigste beschrenken, denn unter Stress wird anders geatmet und so noch mehr Luft mit abgeschluckt. Wenn es nur wegen der Blähungen ist, würde ich ihm den Stress nicht antun, denn das braucht Zeit, bis es sich bessert und wird somit bis morgen nicht unbedingt schon besser sein.
     
  14. #13 Settergirl, 15.04.2013
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    Hallo

    mit Aufgasung habe ich leider auch schon Erfahrung machen müssen. Bei meinen Meeris war es meistens in Kombination mit Antibiotika oder anderen Medikamenten.

    Ich hab immer Fenchel-Kümmel-Anis Tee gegeben, dieser hilft auch Verstopfung vorzubeugen. Diesen kleinen wenigen Kot hatte ich bei meinen Tieren auch bei akuter Blähung. Hier gab es den Päppelbrei nur ganz dünn angerührt (mit Tee, nicht mit Wasser) und immer zusätzlich 3 ml Fencheltee. Besser ist öfters zu päppeln, bei geringerer Päppelmenge. Im Päppelbrei hatte ich auch noch Dimeticon oder Sab Tropfen. Die hab ich aber zusätzlich auch noch gegeben.

    Kein Frischfutter füttern, auch wenns schwer ist. Novalgin hab ich auch immer gegeben. Bitte lass auf keinen Fall ein Spasmolytikum (Buscupan) spritzen!

    :winke:
     
  15. #14 gummibärchen, 15.04.2013
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    Stimmt, das Frischfutter würde ich in so einem Fall auch weg lassen.
     
  16. #15 Klösschen, 15.04.2013
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    Keine Angst, MCP gab es nur einmalig nochmal.
    Hat ja nix geholfen.

    Er ist relativ viel Heu und lässt sich eigentlich gut päppeln, daher höre ich auf, wenn es anfängt sich zu wehren.

    Köttel sind zeitweise sehr trocken, trotz dünn angerührtem Päppelbrei und zusätzlichem Tee.

    Frifru gibt's für ihn nur Basilikum und Fenchel in kleinen Mengen. Da mein Kenntnisstand war, das alles was die Schweine selber essen immer gut ist. Soll ich es echt komplett weglassen?

    Ich hab an we sehr viel gepäppelt, genau nach Packungsanleitung, trotzdem kam wenig. Heute daher etwas weniger, weil ich Angst hatte, das dies den Darm unnötig füllt und irgendwann die Membran platzt. Ist das eher kontraproduktiv?

    TA wollte ich nur wegen der Aufgasung. Aber ich überlege es mir nochmal.
    Hab halt Angst zu lange zu warten, andererseits kann man ja eh nicht mehr tun als das jetzt, oder?
     
  17. #16 gummibärchen, 16.04.2013
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    Richtig, mehr tun, als jetzt kannst du nicht, du fährst schon das volle Programm und ich würde dem Schweinchen den Stress eigentlich ersparen.

    Gib mal, wenn du hast etwas Leinöl, oder Distelöl mit rein, Fenchelöl geht auch.

    Würde es weg lassen, denn alles, was frisch ist, kann, wenn es nicht optimal verdaut wird und z.B. zu lange verweilt anfangen zu gähren und so neue Aufgasungen hervor rufen.

    Wenn du den Brei nur dünn anrührst, kann nichts platzen, es sei denn, es besteht ein Darmverschluss, wonach es hier aber nicht aussieht.

    Edit:

    Habe gerade mal in meiner Datei von Kimberly damals nachgeschaut, wo ich mir alles aufgeschrieben habe, was sie bekommen hat -du könntest dir vom TA, oder aus dem Internet noch Rodicare akut (Tropfen) besorgen, diese unterstützen die normalen Verdauungsabläufe und haben Kimberly damals sehr gut getan.
     
  18. #17 Settergirl, 16.04.2013
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    Bei Aufgasung würde ich kein Frischfutter füttern, so schwer es auch fällt.

    Ja die Rodicare akut Tropfen würde ich auch besorgen, die helfen in so einem Fall super. Oder du gibst bissi Öl in den Päppelbrei.

    Solange hinten was rauskommt, würde ich mir nicht so die Sorgen machen. Die Verdauung funktioniert nicht einwandfrei und dann hast du schnell so einen Kot.

    Päppelbrei wirklich dünn anrühren und besser ist öfters päppel und da eine geringere Menge. Damit der Darm regelmäßig was zu tun hat und die Gase rausgedrückt werden. Schau auch, dass du keine zusätzliche Luft mit der Spritze gibst, sprich immer kontrollieren ob eh keine Luftblasen in der Spritze drinnen sind. Bei dünnen Päppelbrei ist es eh leichter, der geht eben besser in die Spritze.
     
  19. #18 Klösschen, 16.04.2013
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    Kurzes Update: bin echt k.o. vom Päppeln und zwischen den Terminen hin und her jagen. Und dann immer nach Hause dazwischen.
    Aber ich bin froh das mein Arbeitsplatz das so hergibt!

    Beim TA war ich heut dann nicht, denn Schweinchen hat mich mit perfekten Kötteln überzeugt. Ab und an sind noch kleinere und zipfelnde dazwischen, sauber viele sind sich auch schon gut. Aufgasung geht allerdings weiter nicht zurück. Aber das ist schon mal ein gutes Zeichen, oder?

    Ab wann soll ich das Dimeticon ein bisschen reduzieren? Sollte man ja vmlt auch langsam absetzen? Kann man das eigentlich so einfach über ne lange Zeit geben?

    Tropfen werde ich besorgen. Gebt ihr dann auch bei kleinen Anzeichen schon?

    Wegen der Luft in den Spritzen, danke, mache ich aber auch schon. Bin mittlerweile durch das Vorgängerschwein leider sehr geübt im päppeln.
     
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  21. #19 RookyLuna, 17.04.2013
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    Hallo,

    ja ich habe Rodicare akut auch immer schon vorbeugend gegeben.
    Haben meine immer gerne und freiwillig genommen.
     
  22. #20 gummibärchen, 17.04.2013
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    Das die Köttelchen sich bessern, ist in jedem Fall ein gutes Zeichen.

    Das Dimaticon kannst du unbesorgt auch über längere Zeit geben, ist das selbe, wie Sab Simplex und völlig unproblematisch.

    Absetzen würde ich es jetzt auf keinen Fall, sonst verschlimmert sich alles wieder.

    -Und immer daran denken -Blähungen können dauern, bis sie wieder weg gehen. ;)
     
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