Hallo zusammen und Hilfe, kranke Meeris wegen Urlaub in Tierpension?

Diskutiere Hallo zusammen und Hilfe, kranke Meeris wegen Urlaub in Tierpension? im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo aus Sachsen-Anhalt! In unserer Familie leben seit 3 1/4 Jahren 2 Meeris, Böckchen Oskar und Dame Heidi. Beide sind 3 1/2 Jahre alt. Oskar...

  1. #1 Heidi707, 13.06.2017
    Heidi707

    Heidi707 Meerifan

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    Hallo aus Sachsen-Anhalt!
    In unserer Familie leben seit 3 1/4 Jahren 2 Meeris, Böckchen Oskar und Dame Heidi. Beide sind 3 1/2 Jahre alt.
    Oskar ist ein Zahnschwein und hat derzeit wieder arge Probleme. Wöchentliche Zahnkorrekturen, Zufüttern und Medikamentengabe liegen hinter uns. Außerdem hat er innerhalb des letzten halben Jahres auf 900 g abgenommen (Ausgangsgewicht 1300g). Aber am schlimmsten ist, dass er seit Monaten kein Heu mehr frisst und auch der TA findet keine Ursache. Im Moment ist er ganz gut drauf, frisst etwas Frischfutter und Trockenkräuter.
    Bei unserer Heidi wurde vor 14 Tagen Leukose diagnostiziert, da die geschwollenen Lymphknoten unter Kortison nicht kleiner geworden sind. Außerdem hält Sie seit ca. 3 Monaten immer den Kopf beim Fressen nach oben, aber Untersuchungen beim TA ergaben nichts. Sie frisst auch kaum noch Heu und nur wenig Frischfutter.
    Wir sind seit Monaten ständig beim TA, der ist inzwischen auch schon ganz ratlos, zumindest was Oskar betrifft.
    Nun fahren wir am 25.6. für 14 Tage in den Urlaub und da in diesem Jahr die sonstige Pflegeperson keine Zeit hat, habe ich die beiden in der Tierpension angemeldet.
    Kann man so angeschlagene Schweinis in die Tierpension geben?
    Eine Tierpension bedeutet unendlich Stress für die Tiere, habe Sorge, dass einer der beiden das nicht überlebt.
    Der TA sprach schon von Erlösung, da die vielen TA-Besuche bei Oskar ohne wirklich dauerhafte Besserung und die schlechte Prognose bei Leukose, dies rechtfertigen würden.
    Die Vorstellung ist allerdings gruselig.
    Danke und Grüße
    Heike
     
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  3. #2 schweinchenshelly, 13.06.2017
    schweinchenshelly

    schweinchenshelly überzeugter Außenhalter

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    Das kommt auf die Pension an. Manche nehmen sie, andere nicht, weil sie den Aufwand nicht stemmen können. Oft natürlich mit erheblich höheren Betreuungskosten, was aber ja auch gerechtfertigt ist.

    Achtung, meine persönliche Meinung: ich finde es eher gruselig, einem Schweinchen ständige Tierarztbesuche, Päppeln, dennoch abnehmen usw. auf Dauer zuzumuten. Man muss hier sehr genau abwägen, ob ein Tier noch lebensfroh ist oder die Lebensqualität schon so stark eingeschränkt ist (evtl. auch durch Schmerzen), dass eine Erlösung vielleicht doch im Sinne des Tieres besser wäre. Bei ihnen haben wir diese Chance, ältere Menschen würden sich das teilweise wünschen, diese Möglichkeit zu haben.
     
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  4. #3 B-Tina :-), 13.06.2017
    B-Tina :-)

    B-Tina :-) NotschweinchenHalterin

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    :heart:lich willkommen im Forum, Heike!

    Puuh ... Stress ist Mist und in dieser Situation erst recht.

    Mit Tierpensionen habe ich keine Erfahrung. Kranke Tiere würde ich niemandem anvertrauen, den ich nicht kenne.

    Wurde Oskar in Narkose geröntgt? Ist Dein TA auf :wusel: spezialisiert, also Fachtierarzt für Klein- und Heimtiere? ggf. würde ich eine Zweitmeinung einholen.

    Ich vertrete den Standpunkt, die Lebensqualität der Schweinchen hat Priorität. Bei ungünstiger Prognose und wenn nur noch "schlechte" Tage zu erwarten sind, ist es im Sinne der Tiere besser, aus Liebe loszulassen ...

    Viel Kraft :streicheln:
     
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  5. #4 Angelika, 13.06.2017
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Ich hatte bisher 2 Leukosetiere, beide die akute leukämische Form, die mit Knoten am Hals auffällig wurden. Die längste Überlebenszeit war 6 Wochen ab Diagnose. Die Knoten wuchsen schnell und es bildeten sich Ödeme am.Hals sodass die Tier sich nicht mehr pflegen oder auch nur schmerzfrei hätten ablegen können. Dieses Stadium trat bei beiden sehr kurzfristig binnen 24-48 Stunde ein und machte umgehende Erlösung erforderlich. Ich kenne keine Tierpension die ein Tier mit derart infauster Erkrankung aufnehmen würde. Ein Zahnschweinchen kann recht lange durchhalten - da wäre für mich entscheidend wie es die Behandlungen verkraftet und wie dazwischen seine Lebensqualität ist (ständiges vollständiges Päppeln ohne jede selbständige Nahrungsaufnahme wäre ein Punkt an dem es nicht mehr geht - nur Heuverweigerung für mich zunächst nicht).
     
  6. Hexle

    Hexle Schweinchenversteher seit 1997

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    ....ich möchte jetzt nur mal was zum Thema Kopf nach oben strecken beim Fressen beitragen.
    Ich hatte das 2 x und beide Tiere starben später an "Durchlassproblemen" im Verdauungstrakt. Ob Speiseröhre, Magen oder Darm kann ich nicht sagen. Es scheint, als ob diese Haltung das Schlucken erleichtert.
     
  7. #6 Heidi707, 14.06.2017
    Heidi707

    Heidi707 Meerifan

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    Danke vielmals für Euer Interesse und die schnellen Antworten.
    Ich fühle mich durch den bevorstehenden Urlaub so unter Druck gesetzt, mit einer Entscheidung.
    Wenn in der Tierpension etwas passieren würde, würde ich mir schwere Vorwürfe machen, Sie noch solchem Stress ausgesetzt zu haben.
    Derzeit bekommen die beiden Novalgin, dabei wirken sie recht munter, auch wenn sie den größten Teil des Tages an ihrem Lieblingsplatz dösen und nicht mehr gleich angerannt kommen, wenn es Futter gibt.
    Der Zustand von Oskar nach der letzten Zahnkorrektur vor 6 Tagen hat sich verbessert, aber Heu frisst er einfach nicht.
    So dass in ein paar Tagen erneut die Prozedur nötig ist.
    Ich möchte die beiden nicht quälen und nicht warten bis es ihnen richtig schlecht geht, aber es fällt mir schwer in einer Phase, in der es den beiden scheinbar besser geht, an Erlösung zu denken.
    Am liebsten würde ich unseren Urlaub absagen.
    Außerdem kann ich den Gedanken an den Vorgang des Erlösens nicht ertragen.
    Würdet Ihr in jedem Fall bei Euren Schweinchen dabei sein?
    Ich kann mir nicht vorstellen, dies durchzustehen.
    P.S. : Oskars Kiefer wurde nicht unter Narkose geröntgt, sondern ohne, aber von beiden Seiten.
    Vielleicht ist das ja nicht so aussagekräftig, denn es war ohne Befund.
    Vor 1 Jahr war nämlich ein Schneidezahn ausgefallen, der aber wieder nachwuchs.
    Er hat sich davon gut erholt. aber mein Eindruck ist, dass sich das Fressverhalten seit dieser Zeit verändert hat und die erneuten Zahnprobleme damit zu tun haben. Auch wenn laut TA die Zähne nicht die Ursache sein können. Unseren TA habe ich als meerschweinchenerfahren ausfindig gemacht, also denke ich, dass ich Ihm vertrauen kann. Unser vorhergehender TA hatte den wackelnden Zahn damals nicht erkannt.
    Viele Grüße
    Heike
     
  8. #7 B-Tina :-), 14.06.2017
    B-Tina :-)

    B-Tina :-) NotschweinchenHalterin

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    Ja, ich begleite meine Schweinchen nach Möglichkeit immer, wenn eines erlöst werden muss.

    :troest:
     
  9. #8 flauschi, 14.06.2017
    flauschi

    flauschi Flauschifan

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    Ich bin auch immer dabei,die Tiere haben es verdient bis zum Schluss begleitet zu werden.
    Ich würde mich bei meinen Tieren,in so einer Situation,für das Einschläfern entscheiden.Ich bin auch dafür die Tiere nicht lange leiden zu lassen,das haben Sie nicht verdient.
    Ich wünsche Dir ganz viel Kraft für deine weiteren Entscheidungen.
    Liebe Grüße
    Vieleicht ist der Druck mit dem Urlaub gut für eine baldige Entscheidung.
     
  10. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    Ich habe in einem vergleichbaren Fall in meiner Tierklinik gefragt ob sie jemanden wissen und dann hat eine Tierarzthelferin angeboten sie zu nehmen. Das war sehr gut- ich erhielt dann im Urlaub einen Anruf von meinem Tierarzt, das eine OP nötig ist.
     
  11. #10 Angelika, 14.06.2017
    Angelika

    Angelika Herr der Schweinchen

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    Ich bin immer dabei und habe das Tier auch dabei in den Armen. Ich bin seine vertraute Person in einer unvertrauten Umgebung in einer Situation in dem es ihm schlecht geht. Ich bin ihm das schuldig.
     
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  12. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    ich denke, das man spürt, wann es dem Tier genug ist. wenn der Zeitpunkt da ist, würde ich auch nicht zögern-aber ich würde es auch nicht zu zeitig machen wollen. meinen Tieren damals- den Buben habe ich nicht geglaubt, das ich zurückbekomme und bekam ihn deutlich besser zurück, als ich ihn abgab. Er lebte dann noch gut ein Jahr gut. Mir war nur wichtig, das ihn nicht irgendwer nimmt, sondern das mein Tierarzt, der genau weiß wie ich denke, kontakt zur medizinisch geschulten Betreuung hat.
     
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  14. Nanouk

    Nanouk Schweinchen-Guru

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    Auch ich habe in so einem Fall in der hiesigen Tierklinik nachgefragt, ob es eine Möglichkeit der Betreuung mit Medikamentengabe gibt.
    Auch in meinem Fall hat eine der tierärztlichen Fachangestellten mein krankes Schweinchen mit Partner aufgenommen und während meines Urlaubs betreut.

    Alles Gute Euch!
     
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  15. #13 Krümelchen, 15.06.2017
    Krümelchen

    Krümelchen Schweinchen-Häuptling

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    Hallo Heike,
    welche Untersuchungen hat der Tierarzt denn bei Heidi gemacht wegen dieser Kopfhaltung beim Fressen? Beim Menschen würde man ja Kontrastmittel schlucken lassen und dabei durchleuchten :gruebel:. Beim Meeri könnte man nach der Kontrastmittelgabe eine Röntgenaufnahme machen, eigentlich müsste man dann eine Verengung im Schlundbereich sehen.
    Die Urlaubsbetreuung durch eine tierärztliche Fachangestellte wäre auf jeden Fall eine gute Option für die beiden Schweinchen.
     
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