"freikaufen" von schlachttieren?!

Diskutiere "freikaufen" von schlachttieren?! im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; guten morgen meine lieben, bin vor einigen minuten erst aufgestanden und hatte einen merkwürdigen traum, der mich jetzt immer noch beschäftigt....

  1. #1 chicitaja, 05.12.2006
    chicitaja

    chicitaja Guest

    guten morgen meine lieben,
    bin vor einigen minuten erst aufgestanden und hatte einen merkwürdigen traum, der mich jetzt immer noch beschäftigt. ich traum bin ich zu einem schlachthof gefahren und habe habe ein pferd freigekauft. als ich aufgewacht bin, musste ich immerzu an den traum denken und daran, ob so etwas gut wäre? jaja ich weiß, damit hilft man im prinzip den weiterfolgenden tieren auch nicht, weil ja immer welche nachkommen, aber mein ansatz ist halt dem einzeltier zu helfen, quasi der breiten masse, dem ein elendes schicksal bevor steht doch noch ein fünkchen hoffnung beizusteuern indem man hin und wieder eins rettet.
    aber was macht man dann mit so einem pferd, schaf, kuh etc.? sind das nicht sowieso alles von der gesellschaft ausrangierte tiere? also wohin damit?und was zahlt man für ein schlachttier? wisst ihr das zufällig?
    oh ich kann dieses elend auf dieser welt nur noch schwer ertragen, immer muss ich an diese tötungsstationen denken und an die legehennen und so...ich komm davon nicht los und hab das gefühl was tun zu müssen....was aktiv tun zu müssen!

    liebe grüße nadine
     
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  3. #2 Arme-Schweine, 05.12.2006
    Arme-Schweine

    Arme-Schweine Guest

    Hallo Nadine,

    hört sich jetzt vieleicht blöd an, aber versuche dir erst mal ein paar gedanken dazu zu machen, wie du helfen kannst.
    es geht immer nur im rahmen des möglichen.
    hast du z. b. die möglichkeit ein pferd unterzubringen, egal, ob du es behältst oder nur erstmal unterbringst.

    du sprichst tötungsstationen und legehennenbatterien in einem atemzug an, ich denke (aus erfahrung), es geht nicht alles.

    ich finde es toll, wenn du etwas machen möchtest :top:
    jeder ansatz zählt.

    liebe grüße
    andrea
     
  4. Inchen

    Inchen Black Tan-Liebhaber

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    also..meine Tante hat einen großen Bauernhof und holt in regelmäßigen abständen Pferde vom Schlachthof...
    Diese Pferde sind meist ältere aber zum reiten für Kinder noch zu gebrauchen..Im schnitt zahlt sie 100€ für die Tiere und das ist ne gerine Menge..und sie tut noch was gutes..die pferde bleiben bis zum tod bei ihr aufm hof und werden noch als reittiere für kinder eingesetzt..dadurch finanziert sie die pferde..ne gute sache finde ich
     
  5. Sonali

    Sonali Herr der Schweinchen

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  6. Gromit

    Gromit Guest

    Hi,
    ich finds sehr gut, dass du dir Gedanken über diese Probleme machst, aber durch freikaufen von Schlachttieren hilfst du vielleicht einem einzelnen Tier, aber die Gesamtsituation ändert sich dadurch nicht. Da gibts sinnvollere Gebiete auf denen du dich einbringen kannst. Zum Beispiel in Tierschutzorganisationen.
    Ausserdem ist das freikaufen von Schlachtpferden höchst fragwürdig, denn meistens hat es einen guten Grund warum diese Tiere zum Schlachter kommen.
    Chronische Krankheiten unter denen die Tiere leiden (z.B. Hufrolle) machen das Schlachten oft sinnvoll und sind ein wenig qualvoller Weg für das Tier, als ein Leben unter solchen Bedingungen.
    Viele Menschen, die durch solche Freikäufe etwas gutes tun wollen geraten durch Unwissenheit selber in Situationen, in denen sie den Tieren nicht mehr die notwendigen, teuren Medikamente und Behandlungen zukommen lassen können.
    Es gibt auch Schlachtpferdefreikäufer, die damit alles andere als einen wohltätigen Zweck erfüllen. Da werden Schlachttransporte aus Osteuropa abgefangen und alles "brauchbare" rausgekauft. Die Tiere werden absolut nicht pferdegerecht in kurzer Zeit "reitbar" gemacht und laufen dann in Schulbetrieben oder auf Ferienhöfen. Die psychischen Schäden, die ein Tier davon trägt sind unbeschreiblich. Meist leidet auch der Bewegungsapparat darunter und die Pferde werden nach ein paar Jahren zum nächsten Schlachter geschickt. Dem Pferd war damit keinesfalls geholfen, aber einer hat nochmals Profit aus dem armen Tier geholt!
    Der bayerische Haflingerverband unterstützt die Züchtung von Fohlen allein zur Schlachtung! In der Schweiz werden die sogenannten Freiberger-Pferde auch hauptsächlich zur Schlachtung gezüchtet.
    Man muss es einfach mal nüchtern sehen: Als das Pferd in Europa von Maschinen zur Feldarbeit verdrängt wurde gab es kaum noch Verwendung. Eine Freizeit- oder Sportszene gab es nicht. Die meisten Tiere wurden zur Schlachtung gezüchtet, bzw. gab es bei den großen Gestüten immer viele Tiere, die zur Weiterzucht nicht geeignet waren und geschlachtet wurden.
    Natürlich erscheint das einem von der heutigen Freizeitpartner-Pferd geprägten Gesellschaft morbide, aber das sind leider die Tatsachen.
    Ein Pferd in Deutschland wird durchschnittlich nur 2,5 Jahre alt!
    Wenn sogar Zuchtverbände das Schlachten von Fohlen unterstützen, wie will man da als Privatperson dagegen ankommen?
    Die Aufzucht eines Fohlens ist zudem noch unheimlich teuer, das Tier muss auf eine Fohlenweide mit gleichaltrigen, das gibts nicht überall um die Ecke, ich kenne Leute die fahren ihre Jährlinge deswegen durch ganz Deutschland. Die spätere Ausbildung allein kostet schon mal 5000-10000 Euro.
    Auch ein älteres Schlachtpferd ist sehr kostenintensiv. Ich selbst habe ein altes Pferd, da bezahle ich mich schon allein an Ergänzungsfuttermitteln dumm und dämlich, und das Pferd ist noch kerngesund! So ein Aufenthalt in der Tierklinik ist sehr teuer, das bezahlt man nicht mal eben vom Ersparten. Und je älter und kränker das Tier, desto wahrscheinlicher wird das auf dich zukommen, darüber musst du dir im klaren sein, es ist wahrscheinlich sehr viel kostenintensiver als ein "normales" Pferd zu unterhalten.
     
  7. Meike

    Meike Guest

    es sind ja nicht nur late tiere beim schlachter!auch welche die vielleihct im umgang nicht ganz einfach sind und der besitzer nicht man kalr kam!
     
  8. #7 Alexandra T., 05.12.2006
    Alexandra T.

    Alexandra T. Schweinchen-Guru

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    Ich weiss nicht ob das Freikaufen wirklich sinnvoll ist. Gromit hat es sehr gut erklärt. Sinnvoll wäre die Energie in Aktionen zu stecken die gegen lange Tiertransporte sind. Damit dies mal endlich abgeschafft wird. Ausser, dass es um Geld geht hat dies keinen Sinn... eine Kuh aus Bayern schmeckt in Niedersachsen nicht besser. Auch die Haltbedinungen in den Ställen lassen zu wünschen übrig und oft auch der Umgang bei der Schlachtung. Ich denke da zb. an Hühner die oft nicht leben etc. Steck da Deine Energie rein und schliess Dich einer Gruppe an... je mehr Menschen laut werden umso eher kann man bei den Verantwortlichen was erreichen. Es wird lange brauchen und vielleicht erleben wir es nicht mehr... aber wir können es für die Tiere und unsere Kinder tun.


    Aber mal ehrlich... ich würde zb. gerne alle Katzen und Hunde auf asiatischen Märkten frei kaufen und denen verbieten je wieder ein Tier so zu quälen. Du siehst... ich verstehe Deine Träume nur zu gut. :-)

    Lieben Gruss
    Alexandra
     
  9. #8 chicitaja, 05.12.2006
    chicitaja

    chicitaja Guest

    generell denke ich doch, dass es sinn macht einem einzelnen tier das leben zu retten. denkt doch mal an hitlers zeiten, wäre da nicht jedes einzelne menschenleben, welches man aus dem kz befreit es wert gewesen es zu retten? ich finde schon! natürlich muss sich meiner meinung nach an der gesamtsituation was ändern und wenns nach mir ginge würde ich das züchten von schlachttieren völlig abschaffen und die fläche auf der nutztiere gehalten werden zum gemüseanbau verwenden. aber es fragt ja niemand danach was ich, oder wenige andere gerne hätten, von daher und aus dem grund, dass ich denke, man kann an der situation eh nichts ändern macht es für mich schon sinn einem einzelnen leben zu helfen. allein die vorstellung, dass tiere schon bei der geburt dem unnatürlichem tode gweiht sind, könnten einzelne menschen, mit der auch nur geringen chance auf rettung vorm "töter", dem tier hoffnung verleihen, es vielleicht doch aus dem undurchdringbarem schicksal zu befreien zu können.

    natürlich würde ich mir vorher gründliche gedanken machen, ich finde aber die idee im allgemeinen sehr gut und ich denke, wenns sich irgendwie mit meinem geld vereinbaren lässt werde ich so etwas in geraumer zukunft sicherlich machen!!


    grüßchen nadine
     
  10. #9 Alexandra T., 05.12.2006
    Alexandra T.

    Alexandra T. Schweinchen-Guru

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    Klar hättest Du einem Tier das Leben gerettet... nur ist es bei Schlachttieren doch oft der Fall, dass an Stelle des einen Tieres ein anderes sein Leben geben muss. Dass Deine Aktion für das gerettete Tier ein Segen ist will ich auch nicht abstreiten... nur... es muss sich für alle Tiere was ändern.

    Gruss
    Alexandra
     
  11. hm..

    hm.. Guest

    Ich arbeite auf einem pferdehof halbtags und dort stehen auch gnadenbrotpferde, allerdings von den besitzern selber so entschieden und wenn es notwendig ist wird auch erlöst im stall
    derzeit steht ein athrosepferd mit 29 im stall zum beispiel heute auf der koppel hat se sich hingelegt und sich gewälzt, also zeigt se das se leben will

    ich finde es ist wichtig solche reitbetriebe zum beispiel gar nicht zu nutzen wenn ein pferd nicht alt werden darf oder pferde nicht pferd sein dürfen wie zum beispiel scheren im winter usw
    und das wichtigste ist artgerechte haltung und wenn töten dann nicht industriell
     
  12. alexia

    alexia Guest

    Ja aber als alleine kann man nicht alle Tiere retten sondern eben nur einzelne.
    Wir haben jetzt vor kurzem gleich mehrere Tierrettungen mit unterstüzung von Tierrettungsorgas. durgeführt. 1. ca.20 Zwergkaninchen die geschlachtet werden sollten wegen aufgabe der Zucht. 2. Einen Hund der seit 8Jahren an der Kette gelebt hat im Garten ohne großen kontakt zum Menschen. Die Hündin ist Zuckerkrank die Besitzer hatten keine lust mit ihr zum TA zugehen. 3. Dann noch 2 Haflingerhengste die wegen Platzmangel zum Schlachter sollten. Das sind zwar nicht alle Tiere aber eben das was wir leisten konnte. Wenn jeder sagt ich alleine kann nicht helfen dann passiert garnichts.
     
  13. Gromit

    Gromit Guest

    Hallo,
    da ich ziemlich viel von unserem Vet.-Amt mitbekomme, sehe ich das sehr zwiespältig, denn viele vermeindliche Tierschützer, die im Alleingang solche Rettungsaktionen durchführen, wissen leider oft nicht worauf sie sich da einlassen und verkalkulieren sich. Folge ist, dass die Tiere, die einmal gerettet wurden unter katastrophalen Zuständen gehalten werden und eine medizinische Versorgung nicht mehr stattfindet. Und das alles aus ursprünglich gut gemeinter Tierliebe.
    Deswegen kann ich nur warnen vorsichtig dabei zu sein, gerade bei so großen Tieren. Man sollte schon etwas Erfahrung mitbringen. Meistens folgt dann auf das erste gerettete Tier ein zweites und ein drittes und schon ist der Platz zu gering, dann werden plötzlich alle auf einmal krank....
    Ich hab schön öfters das Elend auf solchen Gnadenhöfen gesehen.
    Übernehmt lieber eine Patenschaft bei einem seriösen Verein, der die Erfahrung mitbringt und das nötige Rücklagengeld zur Verfügung hat.
     
  14. #13 chicitaja, 06.12.2006
    chicitaja

    chicitaja Guest

    naja, das kann man ja aber auch nicht verallgemeinern, ich meine, sicherlich gibt es einige leute die ein tier irgendwo wegretten und dann gar nicht wissen, wohin, wie finanzieren usw. zu der sorte gehöre ich aber eigentlich nicht. gut ich habe auch schon manchmal geldnot, wenn meine fünf meerschweinchen plötzlich alles hintereinander weg erkranken und ich stammkunde beim ta bin, aber dafür hab ich mich nunmal entschieden und ich habe meinen tieren noch nie eine behandlung nicht geben lassen, ich habs bisher immer hinbekommen.
    natürlich ist ein großes tier kostenintensiver, aber ich hab ja auch nur mal mit dem gedanken gespielt und weiß auch, wenn ichs mir nicht erlauben kann mach ich sowas auch nicht...
    ist schon schwierig mit dem ganzen elend der tiere...
    und meine meinung bleibt nach wie vor, dass sich an der gesamtsituation was ändern muss!!

    und die energie in tiertransporte zu stecken um was zu ändern ist eine tolle idee, aber ich denke immer, wer bin ich? ich bin hier ne kleine schülerin in oldenburg und hab doch gar nichts zu melden, es bringt doch irgendwie nichts.
    und wieso immer versuchen an der gesamtsituation was zu verändern, wenn weiterhin tiere zu grunde gehen? kann man das nicht verzweigen? ich finde es gut, was im sinne des tierschutz zu machen, leute aufzuklären etc, aber nur theorie bringt den tieren die jetzt leben auch nichts...
     
  15. #14 Kickie1985, 06.12.2006
    Kickie1985

    Kickie1985 Guest

    Hallo,
    meiner meinung ist es eine gute Sache wenigstens einem Tier zuhelfen. Wenn man den Platz und das Geld hat warum nicht. Ein Leben ist besser als keins. und hier wurde geschrieben das es doch hauptsächlich kranke und alte tiere sind das glaube ich nicht. Man hat doch auch schon oft gehört das manche ihre Meeris einschläfernlassen wollen nur weil sie keine lust mehr drauf haben. Und ich kann mir gut vorstellen das manche ihr pferd auch einfach zum schlachter geben weil sie vieleicht keinen bock mehr haben und das die schnellste methode ist. oder weil einfach kein geld mehr da ist und es manchen zulange dauert bis man jemanden neues gefunden hat. Dann ist das die einfachste lösung. Klar sollte man was an der gesammt situatio ändern aber besser man rettet ein leben als gar keins. Bedingung ist halt immer das zeit, Platz und Geld da ist um es vernünftig zu machen nicht dass das tier vom Regen in die Traufe kommt das ist ja klar.
     
  16. #15 Romina1984, 06.12.2006
    Romina1984

    Romina1984 Guest

    Hallo !

    Ich sehe das etwas anders als Kickie und Chicitaja.

    Es ist doch nicht fair, den anderen Tieren gegenüber, eins zu retten und die anderen ihrem Schicksal zu überlassen, damit würde ich nicht klarkommen.

    Ich finde das Schlachten / erschießen von Pferden furchtbar, wenn sie krank und alt sind, ich finde das entwürdigend, die Tiere haben jahrelang treu gedient und werden dann zum töten abgeschoben. Einschläfern ist da, für meine Begriffe "schöner", wenn es richtig gemacht wird, sprich erst Narkose und dann das Tötungsmittel.

    Auch für Kühe und Schweine tut es mir leid, wenn sie geschlachtet werden, aber sie sind dazu gezüchtet, genauso wie die Haflingerfohlen.

    LG
    Romina
     
  17. Gromit

    Gromit Guest

    "Ich finde das Schlachten / erschießen von Pferden furchtbar, wenn sie krank und alt sind, ich finde das entwürdigend, die Tiere haben jahrelang treu gedient und werden dann zum töten abgeschoben. Einschläfern ist da, für meine Begriffe "schöner", wenn es richtig gemacht wird, sprich erst Narkose und dann das Tötungsmittel."

    Die meisten Tiere werden ja auch nicht einfach abgeschoben, sondern geschlachtet, weil es medizinisch notwendig ist. Für den Besitzer ist das auch ein harter Entschluss und ein sehr schwerer Gang.
    Einschläfern ist meiner Meinung nach nicht "schöner". Viele Tierärzte können die Dosis nicht richtig einschätzen. Zuerst wird unzureichend narkotisiert und dann das Tötungsmittel injiziert, dass sehr schmerzhaft ist. Ich hab schon öfters von grausigen Szenarien gehört, die sich da dann abgespielt haben. Unter anderem kann sich das Pferd in der Betäubungsphase noch sehr schlimm verletzten. Und das kann selbst einem guten Tierarzt passieren.
    Da ist mir ein elektrisches Betäubungsgerät zuverlässiger. Das Pferd fällt sofort um und merkt davon nicht das geringste. Es wird dann sofort getötet.
    Das geht schnell und schmerzlos.
     
  18. #17 Romina1984, 06.12.2006
    Romina1984

    Romina1984 Guest

    Hallo !

    Ich kenne diese Szenarien zu genüge, mein Chef war so ein Mensch, der leider z.T. ganz ohne Betäubung euthanasiert hat.

    Trotzdem finde ich den Gedanken, ein geliebtes Tier / Pferd zum Schlachter zu fahren schlimmer, als es im gewohnten Stall euthanasieren zu lassen. Die Tiere spüren doch bestimmt die Angst der anderen, sowas finde ich immer so furchtbar. Schon bei den Hunden, bei uns in der Praxis, die wussten was passieren und ich denke, bei Pferden, die ja nunmal sehr empfindlich auf "äußere" Einflüsse reagieren, haben bestimmt angst.

    Dass sie sich in der Einschlafphase verletzen können, ist mir klar, die kippen halt um und schlagen dann u.U. irgendwo an.

    LG
    Romina
     
  19. Gromit

    Gromit Guest

    Ja, da hast du auch recht, ich wüßte jetzt auch spontan nicht so wirklich was ich machen würde. Ich hoffe das bleibt mir mit meinem Pferd noch lange erspart.
    Ich würde mir den Schlachter auch auf jeden Fall vorher mal ansehen. Viele machen das ja in aller Ruhe in ihrem Hof, wo es nicht nach Schlachtung riecht, weil höchstens alle 2 Wochen mal ein Pferd zum schlachten gebracht wird. Da denke ich fällt es dem Pferd nicht unbedingt auf, zumal ich mit meinem sowieso oft auf Turnieren und Kursen bin, er ist die Fahrerei und fremde Höfe also gewöhnt.
    Beim einschläfern bekommen sie das umfallen ja leider noch mit und wehren sich oft heftig gegen die Narkose. Ich denke da ist unter Umständen halt doch mehr Angst mit dabei.
     
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  21. #19 Romina1984, 06.12.2006
    Romina1984

    Romina1984 Guest

    Hallo !

    Das mag sein, dass sie in der Narkose noch mehr Angst haben, weil sie es nicht "kontrollieren" und sich nicht wehren können, gegen die Narkose.

    Solange sie "die Angst" der anderen Tiere nicht riechen können, weil da nur so selten ein Pferd geschlachtet wird, ist es eventuell auch ok. Ich finde, wie gesagt, nur den Gedanken furchbar, einen so lange, treu gedienten "Freund" einfach in der Stunde seines Todes allein zu lassen *schauder*

    LG
    Romina
     
  22. Gromit

    Gromit Guest

    Nein, allein lassen würde ich ihn nicht. Du kannst dann neben ihm stehen bleiben wenn die Betäubung gesetzt wird. Das käme für mich nicht in Frage ihn dann alleine zu lassen, zumal er dann erst recht Angst bekommen würde.
     
Thema: "freikaufen" von schlachttieren?!
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