FK zu bestehender Gruppe

Diskutiere FK zu bestehender Gruppe im Haltung und Verhalten (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Hallo , da in letzter Zeit ja bei mir drei Notböckchen geboren wurden und ich die schlechteste Abgeberin überhaupt bin, möchte ich nun versuchen...

  1. #1 rumkugel, 25.05.2011
    rumkugel

    rumkugel Gemüseschnippler

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    Hallo ,
    da in letzter Zeit ja bei mir drei Notböckchen geboren wurden und ich die schlechteste Abgeberin überhaupt bin, möchte ich nun versuchen sie in bestehende Gruppen zu intergrieren.
    Einer bleibt mit dem Papa in Gruppe.
    Nun soll einer in eine andere Gruppe integriert werden. Er ist nun knapp 5 Wochen alt und vor einer Woche frühkastriert worden.
    Die Gruppe besteht aus Mecki ( 3 Jahre alt und eher gutmütig ) und 6 Weibchen auf 4 qm.
    Es war nun so das Mecki dem kleinen ganze Weile hinterher rannte. Er hat ihn aber nicht gebissen oder so.
    Nun sind alle bissl erschöpft und ruhen eine Runde.
    Der kleine ist natürlich sehr schnell und Mecki eh ein Brocken :nuts:
    Der kleine findet grad alles spannend und schnuppert alles ab.
    Hört sich das für euch eher positiv an oder nicht ?
    So grad wider eine kleine Runde gedreht. Mecki wieder unter Weidenbrücke um sich auszuruhen und der Kleine hockt hinter der Brücke. Er könnt ja auch wegrennen...
    Ach drückt mir doch bitte die Daumen das es klappt , ich will kein Zuause suchen müssen für einen oder zwei , SCHNIEF !!!!!!
     
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  3. #2 *Sonnenstrahl*, 26.05.2011
    *Sonnenstrahl*

    *Sonnenstrahl* Guest

    Daumen sind gedrückt, ich hoffe das alles gut geht.
    Dann berichte nachher mal wie es weitergegangen ist.
    LG
     
  4. #3 Naddel81, 26.05.2011
    Naddel81

    Naddel81 Schweinchen-Kenner

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    Naja, im Moment riecht der Kleine ja eh noch nicht als Bub, deswegen klappts jetzt erstmal sowieso.
    Aber meinen Erfahrungen nach wirds klappen. Ich hab jetzt erst 2 Frühkastraten, die keine Babys mehr sind, in 2 verschiedene Gruppen integriert und bis jetzt klappts super. Es herrschte natürlich erstmal ein großes Hallo und die Chefs haben den Neuen schon gezeigt daß sie hier die Chefs sind, aber die Frühkastraten sind so toll sozialisiert, so daß sie sich nicht provozieren lassen und Streit lieber aus dem Weg gehen.
     
  5. #4 Fränzi, 26.05.2011
    Fränzi

    Fränzi Guest

    Ich bin auch grad an einem solchen "Experiment" dran und hoffe natürlich, dass es klappt.

    Wenn ein FK als so kleiner Knirps in die Gruppe kommt, stehen die Chance wohl gut, dass er sich schön brav integriert. Voraussetzung ist natürlich genügend viel Platz, damit sie bei Konflikten einfach rennen können.

    Wie schwer war der Kleine bei der Frühkastration?
    Ich habe nämlich die Theorie, dass es mit echten Frühkastraten (unter 250 gr kastriert), viel eher klappen kann, weil diese tatsächlich ein "Neutrum" bleiben.

    Die später kastrierten, die dann eigentlich nur als "früh kastriert" gelten, beginnen auch zu brommseln und sich wichtig zu machen, spätestens in der Pubertät. Das kann dann schon zu Konflikten führen, wenn plötzlich ein "fremder Fötzel" in der Gruppe herumbrommselt.:wusel::wusel:

    Aber vorläufig kann ich dazu noch nichts sagen, ausser dass mein extremer Frühkastrat (war 156 gr bei der Kastration, "Gruppen-Kastration" einer Notstation, er war halt der Kleinste) bis heute noch kein einziges Mal gebrommselt hat.
    Er ist jetzt 9 Wochen alt und voll akzeptiert in der Gruppe. Der Alt-Kastrat ignoriert ihn total.

    Ich drücke Dir die Daumen, dass es klappt!!!

    Berichtest Du dann, wie es weitergeht?
     
  6. LeeZa

    LeeZa Guest

    Vorab: Ich habe selbst keine Erfahrungen mit Frühkastraten, kenne mich da nicht so aus und möchte da auch keine große Diskussion aufkommen lassen, aber wenn ich lese, dass Frühkastraten ein "Neutrum" bleiben, dann finde ich das doch bissl schockierend. Ich kann mir denken, dass das die Haltung und die Konstellation der Gruppen sehr vereinfacht (was ja bei so vielen Nottieren auch nicht unwichtig ist), zumal der Kleine dann keine lästige Frist absitzen muss, aber ist das dann noch artgerecht, wenn ein männliches Tier sein natürliches Verhalten nicht ausbildet?
    Also ich finde, dass das ziemlich fies klingt. Besonders wenn das von jemandem unterstützt wird, der sonst immer und überall auf die artgerechte Haltung pocht.

    Wie gesagt, ich kenne mich da nicht wirklich aus, finde es aber doch recht erschreckend, lasse mich aber auch gerne belehren (im angemessenen Ton versteht sich) :-)
     
  7. #6 Martina A., 26.05.2011
    Martina A.

    Martina A. Schweinchen-Guru

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    Ich habe gerade einen 9 Monate alten Frühkastraten, dessen (männliche) Partner verstorben ist, in eine bestehende gemischte Gruppe gesetzt. Bis auf ein wenig Zähnegeklapper und Imponiergehabe der vorhandenen Kastraten ist nichts passiert.
    Aktueller Bestand in der Gruppe:
    1 ehemaliger Deckbock (3 Jahre) als Chefkastrat
    2 Böcke (1 und 2 Jahre), die als Jungtier kastriert wurden
    1 Frühkastrat (9 Monate)
    ca. 15-20 Weibchen aller Altersklassen
     
  8. jackie

    jackie Jedem Meeri mind. 1qm!

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    Ich finds nicht unbedingt schockierend, sondern einfach nicht besonders realistisch. In meinem Rudel laufen (neben 6 Weibern) 2 Frühkastraten im Alter von 2 und 4 Jahren, die beide alles andere als "Neutren" sind.

    Durch meine zwei Kerlchen bin ich geheilt von der Ansicht, dass mit Frühkastraten haltungsmässig "alles" geht. Frühkastraten sind und bleiben männliche Meerschweinchen. Bloss weil sie hormonell nicht so "hoch kochen" wie Spätkastrierte oder gar Böcke, sollte man keinesfalls in Versuchung kommen, ihre natürlichen Bedürfnisse und Ansprüche zu missachten und ihnen etwa weniger Platz oder weniger Weibchen zu geben.

    Die Idee, die Tiere möglichst schon gleich nach der Geburt zu kastrieren, in der Hoffnung, ihnen damit jegliches Temperament zu nehmen, finde ich auch etwas absurd. Dann kann man in der Tat die lebenden Meerschweinchen durch Plüschtiere oder Roboterchen ersetzen - die kann man stapeln, Männchen und Weibchen munter mischen, muss sich nicht mit natürlichen Verhaltensweisen auseinander setzen und hat keinen Aufwand damit.
     
  9. #8 Katrina, 26.05.2011
    Katrina

    Katrina Herr der Schweinchen

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    Wir haben unseren FK zu einer bestehenden gemischten Gruppe (damals noch 1,2) gesetzt, als er bereits 1 Jahr alt war. Waren sehr heikle Wochen danach (inkl. Blut).

    Einen Monat später kamen zwei Notweibchen dazu und seit dem klappt es besser und ich bin sehr froh drüber.

    Wobei ich 4 m² für 8 (habe ich doch so verstanden?) Schweine, darunter zwei Kastraten, nicht unbedingt groß genug finde.

    Unser FK ist sicher auch alles andere als ein "Neutrum" ;)
     
  10. #9 Mira, 26.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 26.05.2011
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    Mira Schweinchen-Guru

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    Hallo

    Das Thema "Zwei (Früh-)Kastraten in einer Gruppe - geht das?" hatten wir schon öfter. ;) Wir reden hier, um es zu verdeutlichen, von kleineren bis mittleren Gruppen unter zehn Tieren.

    Beantworten lässt sich die Frage nicht pauschal. Es kann funktionieren - oder auch nicht. Niemand kann dir sagen, wie sich dein Rudel entwickelt, ob es Krankheits-/Todesfälle gibt, die das empfindliche Gleichgewicht in der Gruppe stören, oder ob der kleine, süsse Pelzmann sich zum Obermacker entwickelt - da nützt es dann nichts, dass dein Mecki ein gutmütiger Kerl ist.

    Platzangebot und gut strukturiertes Gehege sind wichtig, das Funktionieren einer solchen Konstellation steht und fällt aber mit den Charakteren der beteiligten Schweinchen - auch die Mädels spielen dabei eine Rolle -, die "Chemie" muss stimmen, sonst klappts nicht.

    Für den Notfall - wenn sich die beiden Kerle zu sehr im Fell liegen - sollte deshalb immer Plan B vorhanden sein, d.h. die Bereitschaft und Möglichkeit, die Gruppe zu trennen und jedem Pelzmann mindestens zwei Mädels zuzuteilen.

    Ich spreche hier aus Erfahrung: Wir hatten 1 1/4 Jahre eine harmonische 2,5-Gruppe mit einem frühen Kastraten (Chef) und einem Frühkastraten. Zwei Monate nach dem Tod des früheren Rudelchefs (der Frühkastrat hatte mittlerweile den Chefposten übernommen) wagten wir es, ein kleines Frühkasträtchen in die Gruppe zu integrieren. Die Sache ging gründlich schief, der Kleine hielt nichts von Unterordnung, sodass wir uns gezwungen sahen, das Rudel zu trennen (1,3 und 1,2). Ich würde es aber, mit andern Schweinchen und selbstverständlich Plan B in der Tasche, wiederum mit zwei Kastraten in einer Gruppe versuchen, und zwar schon deshalb, um einem zweiten Pelzmann ein Zuhause zu geben.

    Unsere Frühkastraten brommselten/brommseln übrigens alle, es käme mir schon ein wenig seltsam vor, wenn es einer nicht täte. Das Erlebnis, wenn sich so ein kleiner Mann Po-wackelnd durchs Gehege schiebt, möchte ich nicht missen.;)

    Dir wünsche ich, dass es klappt mit Mecki und dem Kleinen, die Chance ist durchaus vorhanden - alles Gute!
     
  11. #10 rumkugel, 26.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 26.05.2011
    rumkugel

    rumkugel Gemüseschnippler

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    @LeeZa,
    was ist daran schlimm wenn sie frühkastriert werden. Dafür nie getrennt sind von ihrer Gruppe und die Kastra viel schneller verdaut haben als ein großer Bock?
    Ich glaube nicht das sie dadurch schaden nehmen. Sie kamen zurück von Kastra , wieder zu Mama und gleich wieder an der " Milchbar " angedockt.
    Ich sehe Frühkastrate auch nicht als Neutrum an oder gestehe ihnen weniger Platz zu als den andren.
    Es ist verdammt schwer gute Plätze für Böcke zu finden und reine Bockgruppen halte ich für die schlechtere Alternative in meinem Fall , da ich gemischte Gruppen habe und " Geruchsmäßig " nicht von Weibern trennen kann.
    Es ist ein Versuch und wenn es nicht klappt muss ich sie leider vermitteln.
    @Fränzi, er wog bei Kastra so 235 gramm
     
  12. #11 rumkugel, 26.05.2011
    rumkugel

    rumkugel Gemüseschnippler

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    :rofl::rofl::rofl::rofl::rofl::rofl:
    Der Bruder der mit dem Papa in Gruppe lebt, sprang grad auf den gepreßten Heuwürfel und versuchte von dort aus seine Mama zu berammeln :rofl:
    Ganz schön clever der Junge :fg:
    Soviel zu neutralen Frühkastraten
     
  13. #12 Fragaria, 26.05.2011
    Fragaria

    Fragaria Guest

    Und wenn ein Kastrat nicht versucht zu decken muss das auch nicht daran liegen, dass er ein "Neutrum" ist (wie auch immer). Cosmo hab ich nie bei irgendwelchen Deckversuchen gesehen, weder bei Roxy noch bei Wanda. Gut er hat mal ein bissel gebrommselt, abe das wars. Bei Daisy ist er wie ausgetauscht: richtig munter, brommselt wie Weltmeister und will auch "zur Sache" kommen. Was total lustig ist, weil sie oft ganz damenhaft quitscht, das aber offensichtlich total gut findet so umworben zu werden. Liegt also oft einfach an den Damen würde ich vermuten :fg:

    *wink*
    Gabi
     
  14. #13 Fränzi, 26.05.2011
    Fränzi

    Fränzi Guest

    Dann ist er gemäss der Nager-Spezialistin ein "echter Frühkastrat."
    Du hast also beste Chancen, dass es klappt. Ich drücke Dir die Daumen!

    Ich stelle immer wieder fest, dass es dauernd etwas dazu zu lernen gibt bei Meerschweinchen (wie überall).
    Vor ein paar Wochen habe ich dazugelernt, dass nur eine Kastration bei unter 250 gr als "echte Frühkastration" gilt (Hoden noch im Bauchraum).

    Das, was bei vielen/einigen Züchtern langsam ins Rollen kommt, ist meistens eine "frühe Kastration" irgendwo zwischen 250 - 300 gr oder mehr, nämlich wenn die Hoden bereits langsam am Absteigen sind. So hat mir das damals auch meine Tierärztin erklärt.

    Somit habe ich jetzt zum ersten Mal einen echten Frühkastraten in meinem Rudel und bin natürlich gespannt, wie er sich entwickelt.
    Dass er dermassen extrem früh kastriert wurde mit 156 gr, wusste ich zuerst gar nicht. Erst als ich nochmals genau nachfragte, erfuhr ich, dass er wirklich ein waschechter "Früh-Frühkastrat" ist.
    Deshalb bin ich gespannt, wie er sich im Gegensatz zu den "früh kastrierten" Jungs entwickeln wird.

    Ich glaube, da müssen wir etwas feinere Unterscheidungen machen, denn mit dem Wort "Frühkastrat" geht jeder unterschiedlich um, bzw. das genaue Wissen um die Details ist noch zu wenig verbreitet.
    Ich bin unterdessen nämlich überzeugt, dass ein Grossteil der sogenannten "Frühkastraten" ganz normale Kastraten mit entsprechendem Kastraten-Verhalten sind.
     
  15. bibbl

    bibbl Guest

    Also meine beiden Frühkastraten sind auch "echte" Frühkastraten, wurden beide mit einem Gewicht von 215 bzw. 220g kastriert.
    Die beiden haben exakt die gleiche Prägung, beide lebten bis zum 3. Lebensmonat zusammen bei Mama, Schwester und einem weiteren weiblichen Schwein.
    Seither lebt Zimtstern mit Schwesterchen und einem weiteren Mädel (habe extra aufgestockt, damit die beiden ein erwachsenes "Vorbild" haben) zusammen, Peanut mit seiner Mama und dem Mädel, das er schon von Geburt an kennt.
    Zimtstern ist auf keinen Fall ein Neutrum - der brommselt nicht nur seine Mädels, sondern auch die Fressnäpfe und den Heuhaufen an.
    Peanut dagegen unterscheidet sich weder in Verhalten noch in Lauten von seinen weiblichen Mitschweinen. Er hat auch noch nie versucht, eine der beiden zu besteigen.
     
  16. #15 rumkugel, 26.05.2011
    rumkugel

    rumkugel Gemüseschnippler

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    So Thema Gewichte:
    Ben und Bo wurden am 23.4. 11 geboren und wurden am 18.5. mit 260 und 235 gramm frühkastriert.

    Der kleine Rosettenbub ( noch ohne Namen ) wurde am 1.5 geboren und am 25. 5 kastriert mit 310gramm.
    ABER : laut Tierärztin wäre er viel weiter zurück gewesen von der Entwicklung.
    Tja.........
     
  17. Mira

    Mira Schweinchen-Guru

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    Hm, ist denn das Gewicht das einzige Kriterium, das über eine Frühkastration bzw. frühe Kastration entscheidet? Oder spielt auch das Alter eine Rolle? Was ist mit einem kräftigen Buben, der ein hohes Geburtsgewicht hatte und schon mit zwei Wochen 200 oder 250 g auf die Waage bringt? Kann der denn gar kein "richtiger" Frühkastrat mehr werden, weil er vom Gewicht her die Grenze zwischen Frühkastrat und Kastrat schon in einem sehr frühen Alter überschritten hat?

    Wie seht ihr das?:gruebel:
     
  18. jackie

    jackie Jedem Meeri mind. 1qm!

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    Tja, nach der neusten hier kursierenden Theorie müsste der dann wohl - kaum abgenabelt - gleich als erstes nach der Geburt kastriert werden... :nut:
     
  19. #18 rumkugel, 26.05.2011
    rumkugel

    rumkugel Gemüseschnippler

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    Nein , kann ja nicht sein. Sonst wäre mein schwerster ja nicht der , der in der Entwicklung weiter zurück lag.
    Ich habe extra gefragt, es waren alles " Frühkastrationen "
     
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  21. #19 Mira, 27.05.2011
    Zuletzt bearbeitet: 27.05.2011
    Mira

    Mira Schweinchen-Guru

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    Das ist ja interessant!

    Vom Kastra-Gewicht her wären ja sowohl Zimtstern wie auch Peanut "echte" Frühkastraten, beide haben während ihres ersten Lebensabschnitts dieselbe Prägung erfahren und trotzdem entwickeln/entwickelten sie sich unterschiedlich.

    Peanut verhält sich wie ein "echter" Frühkastrat, Zimtstern hingegen entwickelt offenbar ein normales Kastraten-Verhalten mit Brommseln und allem, was sonst noch dazugehört.

    Könnte es nicht sein, dass eben nicht nur das Kastra-Gewicht ausschlaggebend ist für die weitere Entwicklung des Tieres? Die Prägephase kann den Unterschied nicht ausmachen, da sie bei Zimtstern und Peanut gleich ist/war.

    Ich behaupte jetzt mal, dass der (angeborene) Charakter der Schweinchen eben auch eine nicht zu unterschätzende Rolle spielt. Die Schweinis überraschen uns doch immer wieder! Eigentlich ist es doch ganz gut, dass nicht alles durch menschliche Berechnung gesteuert werden kann ...;)

    @rumkugel: Das mit der Reifung ist auch bei uns Menschen ganz unterschiedlich und nicht vorhersehbar. Allerdings sind solche Unterschiede in der Entwicklung normal und gleichen sich später oft noch aus. Wie sich das bei Meerschweinchen verhält, weiss ich nicht.
     
  22. #20 Fränzi, 27.05.2011
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 27.05.2011
    Fränzi

    Fränzi Guest

    Das ist ja hochinteressant!
    Gerade auch, weil beide gleich aufgewachsen sind. Da kannst Du schön vergleichen, wie sie sich entwickeln.
    Wie alt sind die beiden denn jetzt?
    Super wäre es natürlich, wenn in diesen Gruppen noch ein Alt-Kastrat dabei wäre, der die Jungs mit erziehen kann.

    Ich vermute, dass sich Zimtstern zu einem "echten" Kerl entwickelt, der seine Mädels im Griff hat, Peanut hingegen ein "Mädel" bleiben wird, daher könnten sich in dieser Gruppe dann auch mal Zickereien entwickeln.

    Es wäre toll, wenn Du ab und zu über diese beiden Gruppen berichten könntest.

    Ich glaube, dass die "Reifung" halt schon dem Gewicht entsprechend voranschreitet, denn schliesslich wechseln die Meeries auch bereits im Mutterleib ihre Zähnchen, sind also bei der Geburt bereits bedeutend viel reifer als neugeborene Mäuse.

    Das gilt sicher auch für die Geschlechtsreifung. Es sind ja viele Fälle bekannt, bei denen kleine Böcklein mit hohem Geburtsgeburt bereits mit knapp 2 Wochen herumbrommseln wie die Weltmeister.

    Früher hatten Tierärzte Bedenken, so kleine, leichte Tiere (egal, welche) zu narkotisieren, weil es noch nicht so fein dosierbare Narkosemittel gab und auch keine Inhalations-Narkose.
    Heute können sogar Ratten oder Mäuse kastriert werden, die ebenfalls nur knapp 200 gr wiegen.

    Im Grunde ist die frühe Kastration oder echte Frühkastration ja eine Gratwanderung von wenigen Tagen, dass man die kleinen Jungs noch rechtzeitig "erwischt", bevor sie decken können.
    Das Hauptziel dabei ist, dass sie nie von der Gruppe getrennt werden müssen und somit optimal sozialisiert werden können (nicht nur als Jung-Böcklein in einer Bock-Gruppe).

    Die "echten" Frühkastraten eignen sich dann sicher besser als Zweit-Kastraten in einer gemischten Gruppe als andere, die eben schon weiter waren bei der Kastration. Die Grenze dazwischen besteht nur aus wenigen Tagen.
     
Thema:

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