Erfahrungen mit Tierärzten

Diskutiere Erfahrungen mit Tierärzten im Allgemeine Fragen und Talk Forum im Bereich Meerschweinchen; Was habt ihr für Erfahrungen mit Tierärzten gemacht? An dieser Stelle könnt ihr sie mit uns teilen, sowohl positive als auch negative. :lach:...

  1. #1 Lemmy_Maerswin, 03.05.2016
    Lemmy_Maerswin

    Lemmy_Maerswin Schweinchen-Neuling

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    Was habt ihr für Erfahrungen mit Tierärzten gemacht? An dieser Stelle könnt ihr sie mit uns teilen, sowohl positive als auch negative. :lach:

    Ich mache mal den Anfang. :lach: Ich z.b. habe, wie auch mehrere meiner Freunde auch, fast durchweg negative Erfahrungen mit verschiedenen Kleintierärzten gemacht, dafür aber jedes Mal einen Batzen Geld dort gelassen. Es verschärft sich der Eindruck dass es sich um reine Geschäftemacherei handelt. Hier ein paar Beispiele:

    1. Beispiel
    **********


    Ich war als Kind beim TA mit einem Meerschweinchen, das "ganz dick" geworden war. Der TA vermutete sofort eine große Zyste im Bauchraum und wollte operativ tätig werden. Als ich dann zu meinen Eltern zu Hause wegen der Kosten gegangen war, vergingen noch zwei Tage, in denen das Meerschweinchen ein gesundes Baby zur Welt brachte... von wegen "große Zyste im Bauchraum"

    2. Beispiel
    ***********


    Bei einem weiteren TA-Besuch wurde auf Anraten eine verstopfte Talkdrüse am Bauch bei dem Meeri operativ entfernt. Wer gut informiert ist weiß, dass verstopfte Talkdrüsen keine Seltenheit bei Meeris sind. Sie sind nicht schlimm, indsofern keine Entzündung vorliegt. Sie müssen nicht extra operativ entfernt werden, da Meeris bei einer OP leicht versterben können, da man das Narkosemittel bei so kleinen Tieren schlecht abschätzen kann. Bei dieser Talkdrüse gab es keinerlei Entzündungen o.Ä. Das Meerschweinchen war bis vor der OP lebhaft und hat alles gefressen. Naja, der TA hatte dem Meerscheinchen zu viel Narkosemittel gegeben, wovon es während der OP einen Herzstillstand bekommen hatte und auch keine Wiederbelebung mehr geholfen hatte.

    3. Beispiel
    ***********


    Bei dem Meerschweinchen von einem Kumpel stielte ein Auge etwas hervor. Der TA meinte sofort, dass sich dahinter ein Tumor befände und dass das Auge operativ entfernt werden müsse. Das Meerschweinchen wollte er gleich in der Praxis behalten. Es wurde kein Röntgenbild angefertigt, auf dem man ja hätte mal nachschauen können. Die OP wollte mein Kumpel natürlich nicht dem Kleinen antun, da bei einer Operation schon einmal ein Meeri von ihm gestorben war und er jetzt Angst hatte, dass es wieder passiert. Der TA gab ihm ein Medikament zur Heilung mit und innerhalb von drei Wochen wurde das Auge wieder komplett gesund.


    4. Beispiel
    ***********

    Eines morgens lag mein Meeri apathisch im Käfig mit halbgeschlossenen Augen auf der Hängematte. Erst dachte ich, dass es einfach nur schläfrig sei aber es grummelte auch vor Schmerzen. Daraufhin bin sofort zum TA mit dem Kleinen. Der nahm sich auch ganze (!) 10 min. für mich Zeit, um sich das Tierchen anzusehen, nachdem ich 1 Stunde im Wartezimmer gewartet hatte. Sein Fazit: "Och warum sind sie denn überhaupt zu mir gekommen? Der sieht doch ganz vital aus." Daraufhin entgegenete ich, dass ich nicht grundlos einfach zum TA gehe und dass sich das Meeri im Moment aus Angst in der neuen Umgebung seine Schmerzen versteckt. Er wollte mir nicht einmal etwas mitgeben. Ich drängte unbedingt auf irgendein Päppelzeug oder Vitaminpräparat, das Geld war mir um das Leben von meinem Meeri, voll unwichtig. Naja, jedenfalls bin ich mit 35€ weniger in der Tasche wieder aus der Praxis raus. Im Tagesverlauf verschlechterte sich der Zustand von dem Meeri so dramatisch, dass ich am Nachmittag noch einmal zum TA gegangen war. Diesesmal wunderte er sich, warum das Meeri "plötzlich" so schlecht aussehe. Jetzt könne man nur noch einschläfern. Jedenfalls war ich in dem Moment so extrem geschockt. Da ich alles tun wollte, um das Leben meines Meeris zu retten, bat ich den TA darum, alles in die Wege zu leiten. Er gab ihm eine Spritze und plötzlich begann der Kleine so ungeheuerlich vor Schmerzen zu quieken, dass es mir heute noch im Herzen leid tut, dass ich mich dafür entschieden hatte. Das Meeri quälte sich einige Minuten bis zu seinem Tod auf dem Edelstahltisch herum, wie ich ihn noch nie gesehen hatte und obwohl ich eigentlich völlig gefasst bin, kamen mir in dem Moment die Tränen. Der TA schlug mir routiniert eine Tierbestattung bei Meerschweinchen für 80 € (!) vor. Geschäftemacherei? Ich war total erschüttert und nahm den toten Kleinen ein seinem Korb wieder zurück mit nach Hause und gab ihm einen schönen Platz direkt unter dem Kirschbaum im Garten. Nach dem TA-Besuch war ich um weitere 56 € leichter. Für nix habe ich also fast 100 € ausgegeben.


    Meine Erfahrungen mit TA sind wirklich nicht die Besten. Deswegen bin ich auch nicht begeistert, wenn man gewissenlos wegen jeder Kleinigkeit sofort einen TA aufsuchen muss, wie manche ja im Forum hier ja immer wieder empfehlen. Also ich bin von der Kompetenz einiger Kleintierärtzte echt nicht sicher. Daher befürworte ich es nicht, dass man wegen Kleinigkeit einen TA aufsucht.

    So an dieser Stelle würde ich gerne der fairnishalber positive Dinge von TA berichten, aber leider habe ich keine gemacht.

    Nun bin ich auf eure Berichte gespannt! :yeah:
     

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  3. Nico

    Nico Schweinchen-Junior

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Hallo ,
    leider kann ich mich da nur anschließen .

    Ich bekam letztes 2 Meeris von privat die eine mit Eierstockzysten und ich sollte weiter das Mittel Ovarium compositum geben (hömopathisch ) .
    das tat ich .Dann bei einer routineuntersuchung als ich beide dabei hatte meinte die Tierärztin die andere (ohne Zystenbefund ) hätte einen Riesenknubbel im Bauchraum und das könnte auch Krebs sein .
    Ich ließ mir eine Kostenvoranschlag (um die 140 euro ) und Bedenkzeit geben .
    Nach drei Wochen wieder hin ,Es wäre gewachsen und müsste dringend entfernt werden .
    Was soll ich sagen ,Freitag morgen die OP ,Sonntag mittags war sie tot .

    Ach noch was auf meine Nachfrage ob es Krebs war das könnte sie mir nicht sagen aber besser wenn es draußen ist .
    Heut weiß ich das man Eierstockzysten punktieren kann ,hömopathisch behandeln kann ,OP ist die letzte Option ich würde es nie wieder machen .
     
  4. #3 gummibärchen, 03.05.2016
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2016
    gummibärchen

    gummibärchen Herr der Schweinchen
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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Ich kann diese Erfahrungen nur zum Teil bestätigen.

    Früher hatte ich auch immer Pech mit Tierärzten und habe 16 Praxen "ausprobiert" bevor ich meinen TA gefunden habe, bei dem ich jetzt auch schon seit Jahren bin.

    Man muss sich vorab eins vor Augen halten:

    Als Kleintiere werden Hunde und Katzen bezeichnet. Eine Kleintierpraxis ist also in erster Linie eine, die Schwerpunktmäßig diese beiden Tierarten behandelt.

    Meerschweinchen, Kaninchen etc. werden als Heimtiere bezeichnet.

    Ein Fachtierarzt für diese Tierarten sollte also bestenfalls eine Keintierpraxis mit Zusatzbezeichnung für Heimtiere haben.

    Das Thema Heimtiere wird im Studium nur kurz gestreift. Alles, was ein guter Facharzt für Heimtiere weiß, muss er nach dem Studium auf Weiterbildungen etc. lernen und da Hunde und Katzen mehr Geld bringen, machen das leider nicht alle Tierärzte.

    Mein TA hat mir Tiere operiert und gerettet, die andere längst aufgegeben hatten und sie haben es geschafft. Auch Kastrationen bei Weibchen mit Geburtsproblemen, Zysten, Gebärmutterentzündung etc. waren da kein Problem. Alle Tiere sind durch gekommen und er operiert wirklich nur, wenn es keine andere Möglichkeit gibt.
     
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  5. #4 Timubbi, 03.05.2016
    Timubbi

    Timubbi Guest

    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    ich mach es jetzt mal nicht so ausführlich ;)

    mit Tierärzten haben wir genug Erfahrungen gemacht, die von einem Extrem ins andere reichen. Wir hatten schon Ärzte die haben versucht uns über den Tisch zu ziehen, welche die unsere Schweinchen verstümmelt haben (zumindest die Zähne), die sich für was besseres hielten und doch nur Mist machten, Ärzte die nichtmal ein Schwein richtig halten konnten, welche die uns dreist ins Gesicht logen, Ahnungslose die sich aber zumindest Mühe gabe, welche die sich ein bischen auskannten aber leider nicht genug, welche die sich recht gut auskannten und auch unsere Schweinchen wirklich mochten und unser momentaner Ta hat unseren totgeweihten (so hart es auch klingt) Zahnpatienten gerettet und dem gehts jetzt spitze.

    Also da war bisher so alles mögliche dabei. Leider muss man sagen, dass bei Schweinchen die schlechten/nicht so guten Tierärzte die guten bei weitem überwiegen.
     
  6. Andi

    Andi Andi

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Wir haben im Nachbarort eine Tierärztin. Die ist aus Profession und Überzeugung TIERLIEB und macht was immer geht. Ist einfühlsam und stets auf das Wohl der Kleinen bedacht. Keine Experimente, kein lala. Wenn Sie nicht weiter kommt, dann sagt sie es uns und wir fahren dann in die Tierklinik weiter wo noch mehr Möglichkeiten in der technischen Ausstattung zur Verfügung stehen. Sowas kann sich keine "kleine" Praxis am Lande ja leisten, ist klar.
     
  7. #6 Amy Rose, 03.05.2016
    Amy Rose

    Amy Rose Schweinchen-Guru

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Ich sehe das etwas anders. Aus einer Kleinigkeit kann auch ganz schnell was schwerwiegendes werden. Jemand zu raten nicht zum Tierarzt zu gehen ist grob fahrlässig.

    Ich habe nur einmal eine schlechte Erfahrung gemacht und das war bei einem Ökö- Tierarzt. Krankes und geblähtes Meerschweinchen auf den Tisch und die dumme Trulla pendelte erst Mal. Ja, sie ließ ein Pendel über mein Schweinchen pendeln und verschrieb dann was Homopathisches. Meerschweinchen tot und Geldbeutel 60 Euro ärmer.

    Leider war sie damals die einzige mit Notdienst. Bin mit einem Kaninchen mit einem weißen Fleck auf dem Auge und nen schwächelnden Meerschweinchen hin. Tabletten fürs Meerschweinchen, Tropfen fürs Kaninchen. Mussten 2mal pro Woche hin, jede "Sitzung" 30 Euro, 3 Wochenlang und keine Besserung. Wollte nicht den Tierarzt wechseln weil... ´Viele Köche verderben den Brei´ hab es letztendlich doch gemacht. Ergebnis?
    Die Tabletten sind Nierenschädigend für Meerschweinchen und die Augentropfen ohne was Entzündungshemmendes. Hab neue Augentropfen und ein neues Mittel bekommen.
    Ergebnis?
    Das Auge vom Kaninchen was 3 Wochen lang null Verbesserung zeigte war innerhalb 1 Woche wieder Ok und das Meerschweichen wieder Topfit.

    Ein letztes Mal die selbe Quacksalberin, diesese Mal mit Degus die definitiv im Sterben lagen. Wir wollten sie Erlösen lassen, ihr Todeskampf war zu lange schon. Joa, kamen bei ihr an und saßen 40 minuten mit sterbenden Degus im Wartezimmer zwischen Hunden und Katzen und Co. Als wir dran kamen weil wir auf den Tisch gehauen hatten, war eins bereits tot, dass andere wurde erlöst. 60 Euro hat das gekostet.

    Die hat uns dann nie wieder gesehen und wor sind seitdem lieber 30min. weit zur Notfallklinik.

    Ansonsten hier am neuen Wohnort mussten wir auch erst Mal austetsten.
    Fuhr mit einem Meerschweinchen mit Matschauge zum Tierarzt. Die musste erst Mal in nem Buch nachschauen was das sein könnte und verschrieb dann 4 verschiedenen Tropfen die ich drei Mal täglich geben musste. Das Auge sei noch zu retten.
    Joa, nachdem mir das dann komisch vorkam bin ich zu nem anderen Tierarzt; Ergebnis; da ist kein Auge mehr. Ist bereits ausgelaufen. Auge wurde operativ entfernt. Im Endeffekt habe ich jetzt den Tierarzt meines Vertrauens hier gefunden, auch wenn ich meinem alten immer noch nachtrauere.
     
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  8. Andi

    Andi Andi

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Oh je oh je, das was ihr das so schreibt hört sich an wie im Gruselkabinett. Da wäre ich mir nicht zu fein, in der Praxis DEN TERROR schlechthin anzuzetteln ! Mein Wort drauf !!!!!!!!!!
     
  9. #8 Nanouk, 03.05.2016
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2016
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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten


    Es als "gewissenlos" zu bezeichnen, wenn jemand mit seinem Schweinchen zum Tierarzt geht, wenn er meint, es sei notwendig, finde ich schon seltsam (nett ausgedrückt! ;) )

    Hier wird grundsätzlich in eine 40km entfernte Tierklinik gefahren, wo sich 4 Fachtierärzte für Heim-/Kleintiere befinden und somit auch immer einer da ist.
    Ich habe dort seit über 10 Jahren durchweg gute Erfahrungen gemacht. Und da ich ausschließlich Not-Tiere habe, war ich schon sehr oft dort aufgrund der vielen Erkrankungen aufgrund Kinderzimmervermehrung und chronisch schlechter Haltung in der Vorgeschichte.


    Und zu Deinem 2. Beispiel:
    auch ich bin der Ansicht, daß JEDE vergrößerte Talgdrüse entfernt gehört! Warum? Weil es einen natürlichen Zugang zu der mit zuviel Talg gefüllten Drüse gibt und unsere Schweinchen in verkeimter Umgebung (eingepieseltes und eingekötteltes Streu) leben und somit IMMER in einer potentiell infektionsfördernder Umgebung. Und ein infizierter Grützbeutel bedeutet immer ein erhöhtes Risiko für Komplikationen. Deshalb wird hier jeder Grützbeutel operativ entfernt.
     
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  10. #9 birgit schneider, 03.05.2016
    birgit schneider

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Ich kann bis heute eigentlich bei meiner früheren Stamm TAin nichts negatives berichten.
    Ich war dort über 20 Jahre mit all meinen Tieren in Behandlung gewesen und kann durchweg nur positives berichten:

    Ratte: Sowohl eine Kastra, als auch einen chronischen Schnupfen und nachher einen Schlaganfall sehr gut erkannt und behandelt.

    Meerschweinchen: Von der Frühkastra, über Abzess OPs und Augenentzündungen immer top gewesen.

    Kaninchen: " Kleinigkeiten" gut in den Griff bekommen und bei einer Hasendame vor einigen Jahren auch keine Massnahmen zu scheuen, einen Abzess, der aber leider im Kiefergelenk war zu behandeln.

    Katzen: Mein Epilepsie und herzkranker Kater war bei ihr über 20 Jahre lang in den Besten Händen gewesen, ihr Mann und sie kamen sogar einmal in einer Samstag Nacht zu mir, da es dem Kater sehr schlecht ging.
    Als ich die Schwester von ihm damals habe gehen lassen müssen, nahm sie sich sehr viel Zeit und es wurde ein langer Hausbesuch.

    Hund: Sie kannte meinen Hund von klein auf, behandelte ihn 14 Jahre lang, obs die routine mässigen Untersuchungen waren, Ohrentzündungen,oder Bisswunden an einem Sonntag Morgen nach einem Hundeangriff, obs eine " spontane" Ohr OP nach einer Stacheldrahtauseinandersetzung war oder die damals sehr sehr langwierige Behandlung seiner Rute, nachdem ein Pferd ihm die Rutenspitze mit dem Huf praktisch " abrasiert hatte "
    Auch die Krebserkrankung von ihm versuchte sie nach Bestem Wissen und Gewissen zu behandeln und im Sinne des Hundes dann halt auch im letzten Jahr August einszuschläfern.

    Von ihr kann ich also nur positives berichten, auch wenn ich viele Tiere bei ihr habe gehen lassen müssen, so hat sie sie immer ganz toll begleitet.

    Seit meinem Umzug nun ist sie leider einfach zu weit weg und im Notfall nicht mehr sofort greifbar. Nun habe ich aber auch nicht mehr den halben Zoo wie früher, sondern lediglich nur noch meine 5 Quietscher. Wenn bei denen etwas gravierendes ist, nehme ich aber dennoch die Fahrtzeit auf uns.
    Kurz nach meinem Einzug hier, hatte ich einen hiesigen TA ausprobiert, da eine meiner Quietscherinnen einen Abzess am Hals hatte - grauenvolle Behandlung dort - und letztendlich bin ich mit ihr dann doch wieder nach Rondorf raus gefahren und sie hat das Ganze super in den Griff bekommen.
     
  11. jackie

    jackie Jedem Meeri mind. 1qm!

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Wie jeder langjährige Tierhalter habe ich mit den Schweinchen (und auch mit dem Kater) in Bezug auf Tierärzte, insbesondere Notdienste, über die Jahre einiges an Irrungen und Wirrungen erlebt - auch mit Todesfällen, bei denen ich heute den Eindruck habe, sie hätten sich bei kompetenter Behandlung vermeiden lassen.

    In den letzten drei Jahren meiner Schweinchen-Karriere hatte ich dann aber eine der ganz wenigen in der Schweiz auf exotische Heimtiere spezialisierten Tierärztinnen gefunden und nahm dafür jeweils auch die ca. 1,5 Stunden Autofahrt pro Weg in Kauf, weil es einfach soooo ein gutes Gefühl war, sich auf die TÄ (die obendrein auch selber Meeris hält) verlassen zu können und nicht immer das Gefühl zu haben, sie übersieht etwas, trifft falsche Entscheidungen, hat das benötigte Equipment nicht oder kriegt die anstehende OP nicht hin.



    P.S.

    Ach, und bezüglich Beispiel 1 des Threaderstellers: da viele von uns als Kind Einzelschweinchen gehalten haben, kann ich mir gut vorstellen, dass dem TA damals das Schweinchen als Einzeltier vorgestellt und hoch und heilig versichert wurde, es habe nie Kontakt zu anderen (männlichen) Meeris gehabt. Dann ist nach Tastbefund die Diagnose einer grossen Zyste natürlich um einiges wahrscheinlicher als eine fortgeschrittene Trächtigkeit... ;) Dass das Kind das Tierchen zum Schulfreund mitgeschleppt und dort mit dem Bock zusammen gelassen hatte, konnte der TA ja nicht wissen.

    Bezüglich Beispiel 2 schliesse ich mich Nanouk an. Talgdrüsen (mit Talk hat das Zeug nichts zu tun ;) ) gehören entfernt. Klar, es sind keine Notfälle, die OP verträgt durchaus einen kleinen Aufschub, aber irgendwann sollte es gemacht werden.
     
  12. #11 Amy Rose, 03.05.2016
    Amy Rose

    Amy Rose Schweinchen-Guru

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten



    Da fällt mir gerade noch was ein; wir haben aus Privat ein Schweinchen übernommen. Die vorherige Besitzerin sagte das das Weibchen bei einem Bock saß und möglicherweise trächtig ist. Wir also zum Tierarzt der uns die ernüchternde Diagnose gab; die ist nicht trächtig, die ist einfach nur fett.
    Ja, dass "nur fette" Schweinchen gebar 1 Woche später ein einzelnes propperes Baby. XD
    War übrigens 2005, also vor 10 Jahren, scheint gar nicht so selten zu sein.
     
  13. Traudl

    Traudl Gurkentaxi seit 89

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Mit TÄ gab es sowohl super Erfahrungen(nicht auf Meeris spezialisierter TA bittet um1Tag Zeit um dann das Tier super zu behandeln, hat stundenlang zuhause Literatur und Internet durchsucht. Ist leider jetzt in Rente) Wie auch ganz schreckliche(eine Würzburger Tierklinik behandelte eine Bindehaut Entzündung mit Penicillininjektionen Erfahrung einer Bekannten). Jetzt bin Ich bei einem TA, der früher selbst Meeris hatte und sich auf Heimtiere spezialisiert hat. Das ist natürlich ein Traum.
     
  14. #13 Hanni, 03.05.2016
    Zuletzt bearbeitet: 03.05.2016
    Hanni

    Hanni Schweinchen-Guru

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    Na das ist wie in fast allen med. Bereichen so,passt auch auf die Humanmedizin.
    Fakt ist,wer etwas Ahnung hat ist klar im Vorteil und zum Glück hat sich für die Meeris auf dem Gebiet so einiges geändert.
    Darf nich an die ersten Kastrationen denken,haben leider einige nicht überlebt und einer Kundin von mir ging es ganz übel,da wurden bei der Kastra die Harnleiter statt der Samenleiter durchtrennt,war besonders schlimm,weil ich sie dazu überredet hatte und es ihr Lieblingsbock war.Positive und negative Erlebnisse habe ich hinter mir,habe mich aber immer gewehrt und auch jetzt einen guten TA.Schlimm ist es für Liebhaber die einfach dem TA blind vertrauen,da hilft nur kritisch fragen und nicht planlos operieren lassen.Aber gegen einen TA der es schafft bei einer Zahnuntersuchung den Kiefer aus zu renken,da ist man leider machtlos.
    LG Hanni
     
  15. #14 Mrs. Meeri, 03.05.2016
    Mrs. Meeri

    Mrs. Meeri Meerschweinchen sind Gruppentiere!!!

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    :top:, da stimme ich dir voll und ganz zu.




    :top:
    Das sollte in der Verantwortung jedes Tierhalters liegen, auch bei einer Kleinigkeit zum TA zu gehen. Meerschweinchen sind wahre Verbergungskünstler im Bezug auf Krankheiten und Schmerzen.



    Frau Zulauf ist super :top:, ich nehme an du gehst zu ihr?



    Ich habe auch eine super TÄ gefunden, auf exotische Heimtiere spezialisiert, und sehr froh dass ich sie habe. Einem TA oder einer TÄ sollte man vertrauen können (damit meine ich nicht blind), sonst bringt das ganze nichts. Wichtig ist auch, dass man überzeugt von ihrem/seinem Wissen ist.
    Meine TÄ handelt sehr gewissenhaft, sie operiert nicht einfach grundlos, legt ein Schweinchen nicht grundlos in einen Narkose um eine Röntgenaufnahme zu machen, verschreibt nicht eifach so irgendein Antibiotika obwohl es gar nicht nötig ist.
    Sie handelt mit grossem Wissen und Gewissen, geht auf die Tiere ein, denn das ist ihr oberstes Gebot. Das Tierwohl ist ihr das wichtigste.
    Und sie hat auch sehr viel Wissen über Haltung, Sozialverhalten und Fütterung. Bei ihr sind wir sehr gut aufgehoben, auch wenn sie ihre Preise hat, doch das bezahle ich sehr gerne.
     
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  16. Anschi

    Anschi Guest

    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Meine Tierärztin ist gleichzeitig eine Reiterkollegin von mir. Wir kennen uns seit Kindertagen. Als sie Tierärztin wurde, erzählte sie mir geschockt, dass Kleintiere zur damaligen Zeit überhaupt nicht gelehrt wurden. Sie hat sich privat und auf eigene Kosten fortgebildet und wurde von Kollegen belacht.

    Ich habe absolutes Vertrauen in sie und bisher lag sie mit ihren Diagnosen immer richtig. Meinen Lucky hat sie gegen mein Bauchgefühl behandelt, obwohl es sehr schlecht um ihn stand, hat er es durchgerissen und lebt nun fröhlich weiter. Sie tut für ein Tier das Machbare, findet aber auch deutliche Worte, wenn ein Weg beendet werden sollte.

    Da ich bei ihr nur beste Erfahrungen gemacht habe, werde ich auch weiterhin lieber ein Mal mehr als zu wenig hingehen, wenn ich das Gefühl habe, dass ein Schweinchen nicht fit ist.
     
  17. lausi

    lausi Schweinchen-Guru

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Wir haben auch schon versucht einen TA zu finden, der etwas näher ist als unsere Tierklinik in Obertshausen.
    Obwohl beide TÄ, die wir versucht haben uns mehrfach, beide auch im Forum, empfohlen wurden, waren wir bitter enttäuscht.

    TA 1 hat Grabmilben nicht erkannt und auf Wunde behandelt. Selbst als weitere "Wunden" dazu kamen, hieß es, weiter Wundsalbe schmieren. 1 Stunde später waren wir wieder in Obertshausen, da wir Grabmilben vermuteten (war es dann auch).

    TA2 (war allerdings eine angestellte TÄ, nicht er selber) meinte bzgl. eines Bub, der offensichtlich Schmerzen und in 1 Woche 100g abgenommen hatte: dunkel verfärbte Backenzähne deuten auf Calciummangel hin, wir sollten für calciumreiche Nahrung sorgen und Metacam geben. Wir haben uns darauf sofort einen Termin beim Chef für den nächsten Tag geben lassen. Diagnose: Blasenstein und Aufgasung. Der Stein wäre nicht ursächlich für die Schmerzen - man könnte ihn irgendwann demnächst mal entfernen - die Aufgasung käme im Frühjahr vermutlich vom Frischfutter (wir sagten ihm aber, dass wir keine Wiese füttern). Ergebnis: nachts Notdienst Obertshausen wegen zunehmender Schmerzen und komplettem Einstellen des Fressens, am nächsten Morgen Stein raus.

    Mit dieser Klinik sind wir hochzufrieden. Allerdings ist sie sehr teuer. Der Stein hat mich 1/2 Monatsgehalt gekostet. Aber das ist billiger, als TA-Fehlversuche, die im besten Fall noch dazu kommen und im schlimmsten Fall zum Schaden für das Tier sind.
     
  18. #17 Meerianne, 06.05.2016
    Meerianne

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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Meine Erfahrungen sind geteilt, wie bei vielen.
    Ich hatte einen TA, der einen guten und kompetenten Eindruck machte und auch schwierige OP's durchführte. Der ein Schweinchen beatmete und gegen Trockenfutter war. Er war sehr bemüht.
    Leider hat er mein damaliges Zahnschwein nicht gut behandelt.
    Hat ihn mir halb wach mitgegeben. Schwein stand in seiner Box auf dem kalten Klinikfußboden.
    Hatte, als ich den kleinen abgeholt hatte, den TA aus dem Mittagsschlaf geklingelt.
    Der Kleine ist mir dann zu Hause verstorben.

    Dann war ich viele Jahre in einer Tierklinik. Dort wurde sich gekümmert. Wussten die da mal nicht weiter, haben sie eine Fallbesprechung mit anderen TÄ gemacht.

    Jetzt, an meinem neuen Wohnort habe ich eine TÄ die selber jahrelang Meerschweinchen hatte. In einem Eigenbau. Bislang fühle ich mich gut aufgehoben.
    Die ist jedesmal ganz verzückt von den Meerschweinchen.
     
  19. #18 Daisy-Hu, 06.05.2016
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    Seit der letzten Erfahrung mit dem Spunki bin ich nun auch wieder auf der suche nach einem neuen Tierarzt. Er war so schon abgemagert und das mit
    den langen Zähnen hat sie erst drei Tage nach der Blasenop gesehen und wollte das auch noch machen.Er hatte sich kaum von der Blasenop Erholt
    und auch kein Futter angerührt. Ich probiere es jetzt einen Ort weiter,bei ner anderen Ärztin. Wo ich schon mal mit zwei war.
    Manches mal möchte ich am liebsten wieder dahin gehen,wo ich mit den ersten war. Sie Behandelt allerdings nur Hoömopatisch.
    Die eine ist inzwischen sehr teuer geworden.Seit sie da Renoviert und sich modernisiert hat.
    Manche Tierärzte,können einem aber auch die Haltung Vermiessen.

    Bei uns im Ort war auch auch mal bei einem,er hat hier nicht so einen guten Ruf. Da gehen fast nur unerfahrene hin.
    Wo ich mal am anfang mit einem dort war,nach dem Hund. Hat er mich doch gefragt,ob ich das Meerschweinchen nicht gegen eine Katze umtauschen
    möchte,er hätte zufällig Junge Katzen da.
     
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  21. #19 Angelika, 06.05.2016
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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    Ich bin seit fast 20 Jahren in derselben Tierklinik mit meinen Tieren. Die Ärzte haben in der Zeit enorme Fortschritte gemacht. Inzwischen habe ich mir da Spezialisten ausgeguckt. Für Zähne z. B. unbedingt Frau V. und Frau Dr. M.. Darauf geht das Personal auch ein, und selbst als ich mal mit einem Schwein mit bekannt schrecklichem Zahnproblem versehentlich bei einer anderen Kollegin landen sollte, wurde binnen Minuten getauscht.
    Hervorragende Erfolge in Sachen Haut/Parasiten hatte bei meinen Tieren übrigens der Spezialist für Wesen, die statt Haare Schuppen haben :rofl:
    Und auch wenn es immer wieder neues Personal gibt: Sie sind inzwischen theoretisch gut und andererseits lernfähig. Neulich wollte ich einem Tier, das merkwürdige Maulbewegungen machte, kurz vor Feierabend mal ins Maul schauen lassen, und kam zu einem relativ neuen Arzt. Er hat mich erst einmal einem eingehenden Verhör bezüglich Haltung und Fütterung unterzogen (obwohl der Computer ihm gezeigt hatte, dass ich massenhaft Schweine hatte und 9 habe), und seine Ansichten sind auf der Höhe dessen, was man als artgerecht bezeichnen konnte. Das Schwein wurde auch kompetent gehandhabt (es hatte nix). Mir wurden noch weitere Möglichkeiten der Untersuchung (wie Röntgen etc.) erläutert, aber auch, dass dies momentan aus Sicht des Arztes nicht nötig sei
    Einen Minuspunkt gab es für's Wiegen :rofl: Die (mir bis dahin unbekannte) Helferin schleppte eine Waage an, auf der man wohl Katzen, Kaninchen und kleine Hunde wiegt. Gewicht darauf: 900 g. Das konnte gar nicht sein, denn 30 Minuten zuvor auf der heimischen Küchenwaage waren es 1228 g gewesen. Also habe ich gebeten, nochmal auf der Küchenwaage nachzuwiegen, die die anderen Kollegen für Schweinchen benutzen. Ergebnis: 1200 g (die Differenz zum heimischen Wert befand sich in Form eines feuchten Flecks in der Einlage der Transportbox). 25 % Unterschied zwischen den Waagen (die "große" ist für die geringen Gewichte einfach nicht fein genug) ist zuviel, um damit sauber arbeiten zu können - ich denke, das habe ich deutlich gemacht.
    Kein Arzt ist gefeiht gegen Fehldiagnosen... einfach mal an irgendwas nicht gedacht, das Falsche voraus gesetzt ... gerade bei so kleinen Tieren ist das schwierig. Um so wichtiger ist es, dass der Halter sein Tier gut kennt und einschätzen kann, und z. B. Verhaltensauffälligkeiten bemerkt und schildert.

    @ lausi: Die Kleintierklinik Egelsbach ist näher an Pfungstadt als Oberhausen
     
  22. #20 Meerschweinchenfibsy, 06.05.2016
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    AW: Erfahrungen mit Tierärzten

    In der gleichen Klinik die Angelika erwähnte, hat damals unser James eine Zahnspange bekommen.
     
Thema: Erfahrungen mit Tierärzten
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