Epilepsie

Diskutiere Epilepsie im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Mein Schweinchen hatte innerhalb einer Woche zwei von mir registrierte epileptische Anfälle. Es verdrehte die Augen, wurde steif und schrie wie...

  1. #1 Hermanns-Harem, 03.09.2014
    Hermanns-Harem

    Hermanns-Harem Schweinchen-Guru

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    Mein Schweinchen hatte innerhalb einer Woche zwei von mir registrierte epileptische Anfälle. Es verdrehte die Augen, wurde steif und schrie wie ich noch nie ein Schweinchen hab schreien hören. Nach einer gefühlten Ewigkeit hörte es auf und verkroch sich zähneklappernd in eine Röhre. Blut abnehmen geht leider immer noch nicht. Ich habe mein Schätzchen sofort der Tierärztin vorgestellt, Milbenbefall wurde ausgeschlossen. Vergiftung schließe ich auch aus. Futter kommt aus dem Garten und ist ungespritzt. Tier kratzt sich auch äusserst selten, zeigt also keinen Juckreiz.

    Ich soll Schweinchen gut beobachten und aufschreiben, wann und bei welchen Gelegenheiten diese Anfälle auftreten. Geröntgt wurde Wutzi, da hat man jetzt organisch nichts feststellen können. Ein MRT/CT hat meine Tierärztin nicht und rät auch wegen der Narkose von der Untersuchung ab. Sie sagte auch , das Epilepsie selten vorkommt und leider nur schwer bei den kleinen Schnuckis behandelbar sei. Ich habe jetzt eine Kamera schussbereit liegen, um den nächsten Anfall aufnehmen zu können.

    Hat hier jemand Erfahrung mit Schweinchen und Epilepsie? Wie ist die Prognose?
     
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  3. #2 Snow-Snow, 03.09.2014
    Snow-Snow

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    AW: Epilepsie

    Ich würde zuerst röntgen lassen. Ich hatte ein tier mit neurologischen Anfällen. Das hatte eine otitis media und das ohne typische Symptome.
     
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  4. VI0NA

    VI0NA Schweinchen-Kenner

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    AW: Epilepsie

    Hallo,
    ich würde auch als erstes auf eine Mittelohrentzündung hin untersuchen lassen (röntgen). Das war bei unserem Schweinchen die Ursache für ganz plötzliches hohen Schreien , starkes Kopfverdrehen und "steif werden".
    Alles Gute für dein Schweinchen!
    VI0NA
     
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  5. Muggel

    Muggel Chef der Muggelbande

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    AW: Epilepsie

    Lest ihr eigentlich die Beiträge auch mal bis zum Ende? Sie hat doch geschrieben das das Schwein geröntgt wurde und nichts zu sehen war ;)

    @Herman Harem
    Warum geht die Blutabnahme nicht. Das ist kein großer Aufwand wenn der TA das kann.
     
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  6. #5 gummibärchen, 03.09.2014
    gummibärchen

    gummibärchen Herr der Schweinchen
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    AW: Epilepsie

    Mein Earl Grey hatte vermutlich Epilepsie, er hatte gelegentlich ähnliche Anfälle, wie du sie bei deinem Schweinchen beschriebst.

    Die Aussage meiner TÄ war damals, dass Epilepsie bei Heimtieren schwer bis gar nicht sicher zu diagnostizieren ist und auch keine geeigneten 'Medikamente zur Verfügung stehen, da die, die es für Hunde u. Katzen gibt für Meerschweinchen viel zu unganu zu dosieren sind und das Tier so müde machen können, das es nur noch schläft und so die Futteraufnahme nicht mehr gewehrleistet ist.

    Sie sagte zudem, das viele Erkrankungen des zentralen Nervensystems den Symptomen von Epilepsie ähneln.

    Wir haben hochdosiertes Vitamin B gegeben und sonst konnte man nicht viel tun.

    Er hat trotzdem ein normales Alter von 7 Jahren erreicht.
     
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  7. Nanouk

    Nanouk Schweinchen-Guru

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    Ich würde auch eine Mittelohrentzündung noch ausschließen wollen: einmal mit dem Otoskop in die Ohren gucken, geht ganz schnell und unkompliziert.

    Einen Tumor kann man nur mittels MRT ausschließen, aber da dieser sowieso nicht operiert würde, würde auch ich kein MRT machen lassen.

    Um einem evtl. entzündlichen Prozeß des Gehirns entgegen zu treten, würde ich 2 mal in Folge ein Langzeit-Kortison geben lassen und gucken, ob Häufigkeit und Schwere der Anfälle nachlassen.

    Falls es tatsächlich eine primäre Epilepsie ist, dann kann man tatsächlich bei Heimteiren nichts Spezifisches dagegen tun, da die entsprechenden Medikamente fehlen.


    Alles Gute dem armen Schweini! :troest:
     
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  8. #7 Snow-Snow, 03.09.2014
    Snow-Snow

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    Entschuldigt ich hätte schreiben sollen - Schädel röntgen!

    Unter "das Tier wurde geröntgt" verstehe ich erstmal eine Übersichtsaufnahme, darauf kann man eine Mittelohrentzündung aber nicht sehen. Selbst auf einem guten RöBi des Schädels muss man schon wissen wonach man sucht und es darf nicht verwackelt sein.

    @Nanouk: Wenn man mit dem Otoskop bis zum Innenohr schauen kann hat das Tier ganz andere Probleme ;) Das kann man nur im einer dorsoventralen und sehr guten Schädelaufnahme sehen.

    E.C. wäre auch noch auszuschließen. Epilepsie ist beim Heimtier oft eine Diagnose der Hilflosigkeit wenn neurologische Symptome auftreten die man nicht genauer untersuchen kann. Daher bin ich mit solchen Vermutungen sehr vorsichtig.
     
  9. #8 gummibärchen, 03.09.2014
    gummibärchen

    gummibärchen Herr der Schweinchen
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    AW: Epilepsie

    ...die nur unter Narkose wirklich aussagekräftig ist, da es sonst unter Garantie verwackelt sein wird.
     
  10. Muggel

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    Ok, wenn meine TÄ das Schweinchen röntgt ist der Kopf in der Regel immer mit drauf. Deshalb bin ich davon ausgegangen das es auch evtl. hier so der Fall hätte sein können. Zumal bei Epilepsie der Kopf ja noch am wichtigsten wäre.

    Nun haben wir alle Unklarheiten geklärt ;)
     
  11. #10 Snow-Snow, 03.09.2014
    Zuletzt bearbeitet: 03.09.2014
    Snow-Snow

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    Das kommt sowohl aufs Tier als auch auf das Röntgengerät an. Meine sehr entspannte Sau brauchte keine Narkose, die Aufnahme wurde aber auch mit einem 2013 nachgerüsteten Digitalröntgengerät mit sehr kurzer Belichtungszeit gemacht.

    Mich würde aber auch interessieren was die Blutentnahme zur Zeit verhindert?

    Naja, Kopf mit drauf und aussagekräftige Kopfaufnahme sind zwei sehr, sehr unterschiedliche Dinge. Kopf mit drauf ist nicht schwer.
     
  12. Nanouk

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    @Snow: bei einem Tier wird eine Mittelohrentzündung genau so diagnostiziert wie beim Menschen! Kein Mensch wird geröngt, um zu sehen, ob er eine Mittelohrentzündung ist, sondern man guckt ins Ohr mit einem Otoskopp. Bei einer Mittelkohrentzündung sieht man dann sehr schön, ob Eiter oder andere Flüssigekeit hinter dem Trmmenfell steht und man sieht sehr gut, ob entzündlich veränderte Blutgefäße und eine Rötung am Trommelfell zu sehen ist.
    Kein Mensch diagnostizert eine Mittelohrentzündung anhand Röntgenbild!
     
  13. Nanouk

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    Und bei so einem Kleintier überlagern sich die knöchernen Strukturen am Schädel so stark, da alle auf sehr engem Raum liegen, daß eine solche Spezialaufnahme selbst in Narkose schwerlich möglich ist.
     
  14. #13 Snow-Snow, 03.09.2014
    Snow-Snow

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    AW: Epilepsie

    Gut Nanouk, du hast recht und ich meine Ruhe.

    Ich werde das den Spezialisten an der TiHo mitteilen das sie einfach keine Ahnung haben und auf ihren Fortbildungsveranstaltungen nur Mist erzählen. Außerdem werde ich meine Heimtierspezialistin ganz lieb grüßen und ihr sagen was wir da für Blödsinn gemacht haben. Und bei meinem Tier werde ich mich für die erfolgreiche Diagnosestellung und Behandlung entschuldigen. Wie konnte ich nur?!
    Nicht zu vergessen werde ich Frau Ewringmann informieren sie solle ihre schädlich falschen Bücher vom Markt nehmen.

    Entschuldige meinen sarkastischen Ausbruch aber die Meinung des "Foren-Mediziniers" stelle ich nicht über meine Ausbildung und das Studium der Tiermedizin. Glaub mir oder lasses, ich habe deutschlandweit in diversen Praxen und Kliniken gearbeitet und eine otitis media (sofern du das von einer otitis externa - die man natrülich mit dem Otoskop sehen kann - unterscheiden kannst) diagnostiziert man anhand des klinischen Bildes. Kopfschiefhaltung, Manegebewegung usw.
    Sind die Symptome unspezifisch dann kann nur ein RöBi Klarheit bringen.

    Ich bin nun hier raus...
     
  15. Nanouk

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    Du bist unsachlich! ;)

    Wenn man einfach mal in den Gehörgang bis zum Trommelfell guckt, dann hat man seine Diagnose und muß sich nicht auf unspezifische Symptome wie Kopfschiefhaltung und Manegebewegung zurückziehen.

    Guckst Du hier, unter Diagnostik, da gibts sogar schöne Bilder dazu und ist allgemeinverständlich geschrieben:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Akute_Mittelohrentzündung
     
  16. #15 Snow-Snow, 03.09.2014
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    Gut, dann doch nochmal. Wunderschöner Verweis nur leider nicht auf Meerschweinchen übertragbar. Wieviele Trommelfelle hast Du bei Meerschweinchen schon beurteilen müssen? Wieviele Mittelohrentzündungen hast Du schon anhand des Blickes durchs Otoskop sicher diagnostiziert?
    Wenn es doch nichtmal die Spezialisten sicher schaffen...

    Man kann bis zum Trommelfell schauen aber wenn es nicht perforiert ist dann steht auch im Gehörgang kein Eiter und es ist beim Meerschweinchen derart klein das man nicht beurteilen kann was dahinter ist. Zumindest nicht um eine sichere Diagnose zu stellen. Ergo...sichere Diagnose nur über eine deutliche Verdichtung des Innenohrs zu erkennen die man mit bildgebender Diagnostik darstellen kann.

    Ich denke der TE wird sich Infos für sich und sein Tier herausnehmen, es geht um einen Epilepsie-Verdacht und um diesen zu bekräftigen sollten einige Dinge ausgeschlossen werden. Wie das gemacht wird sollte jeder für sich entscheiden.
    Ich muss nun in die Praxis.
     
  17. #16 Hermanns-Harem, 03.09.2014
    Hermanns-Harem

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    AW: Epilepsie

    Hallo

    Vorab eine Bitte - ich möchte keine Misstöne in diesem Thread. Ich mache mir große Sorgen um mein Tinchen, da bin ich wirklich über jeden Post glücklich, der mir weiterhelfen könnte. Vielen, vielen Dank, dass Ihr Euch auch Sorgen und Gedanken um mein Schweinchen macht.

    Vielleicht zur besseren Übersicht:

    Tinchen soll 2 Jahre alt sein, hatte Ende Mai 3 Babys bekommen, die sie gut und ohne Unterstützung aufziehen konnte. Bei ihrer Ankunft hier Anfang Juli machte sie einen sehr gestressten und angeschlagenen Eindruck, was ich auf die Fahrt geschoben hatte. Ich habe sie in Quarantäne gesetzt, ganz in Ruhe gelassen und am nächsten Tag fiel mir auf, dass sie nicht laufen konnte. Die Tierärztin stellte bei der Untersuchung fest, dass das Schweinchen über keinerlei Muskulatur mehr an den Hinterbeinen verfügte, deshalb auch nicht laufen konnte und sich hinten insgesamt sehr instabil zeigte. Sie robbte und zog die Beinchen, die sie nicht belasten konnte, hinterher, wie so ein Wackeltierchen. Sie wurde darauf hin auf Vitaminmangel behandelt, zumal die Tierärztin sie als stark ausgemergelt, sehr dünn und in einem besorgniserregenden Zustand befand. Sie ging bezüglich des angegebenen Alters des Tieres auch nicht konform, sondern schätzte mein Wutzi wesentlich älter ein, auch glaubt sie nicht, dass sie nur einen einzigen Wurf hatte. Insgesamt ist Tinchen immer noch sehr dünn, sehr spannungslos und dauerhaft zunehmen tut sie auch nicht. Zur Unterstützung hat sie PT12, Vit C, Vit B-Komplex bekommen. Was bei ihr etwas auffällig ist, ist der doch ziemlich grosse, wenn auch sehr weiche Bauch - aber der kann auch durch die Trächtigkeit(en?) kommen, oder ?

    Sie hatte bisschen mehr als 700 gr. als sie kam, aktuell hat sie 760 gr. Es waren aber auch schon mal 820 gr. Kot wurde eingeschickt, sie hat weder Hefen noch Parasiten. Sie wurde geröngt, um Tumore und eine Herzproblematik auszuschliessen. Ein Hirntumor konnte nicht ausgeschlossen werden, da sah man leider nix ausser eben den Schädel. MRT/CT wurde angesprochen, aber für weniger sinnvoll erachtet. Es wurde versucht, Blut abzunehmen, aber wir haben keine Probe zusammen bekommen. Untersuchungen stressen Tine extrem, irgendwie ziehen sich bei ihr die Adern zu.

    Urin (per Stick) wurde auch untersucht, auch ein Zuckertest war negativ. Grabmilben schliesst meine Tierärztin ohne Probeentnahme erst einmal aus. Das Tier juckt sich nicht und hat auch keinen Haarausfall. Daneben hat sie in der Tesa-Probe keine Ektoparasiten gefunden. Zähne wurden mittels Fixierung Spreizer kontrolliert, Tinchen frisst gut, auch hier dürfte eine Problematik nicht vorliegen. Inzwischen kann sie auch wieder ganz gut laufen, auch wenn es eher etwas steifbeinig aussieht. Zysten hat sie auch keine.

    AUf eine Mittelohrenentzündung hab ich jetzt nicht untersuchen lassen, habs auch erst eben hier gelesen, aber da ich eh mit Heidi am Freitag zum Doc gehen muss, nehme ich Tine mit, dann soll die Tierärztin auch mal in die Ohren schauen. Dann lass ich auch gleich mal Urin einschicken. Und wir versuchen es nochmal mit einer Blutprobe.
     
  18. Nanouk

    Nanouk Schweinchen-Guru

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    Wie sind denn die Hinterbeine jetzt nach der Vitamin-Behandlung?

    Beinlähmung mit nachfolgernder Muskelverschmächtigung und jetzt Krampfanfälle lassen einen doch sehr an einen Hirntumor denken.

    Und nein, ein MRT würde ich auch nicht machen lassen, da es keine Konsequenz hätte.


    Ich würde bei dieser Symptomatik tatsächlich mal ansprechen, ob man es mal mit einem Langzeit-Kortison versucht. Falls es etzwas Entzündliches im Hirn ist, kann das eine deutliche Besserung aller neurologischen Symptome bringen.
    Falls es ein Hirntumor ist, wird damit die entzündliche Schwellung um den Tumor zurückgedrängt und kann ebenfalls eine Besserung bringen, zumindest für eine gewisse Zeit.

    Viel Glück!
     
  19. Noel

    Noel Guest

    AW: Epilepsie

    Lass mal auf eine Ohrentzündung untersuchen, vielleicht liegt eine vor.

    Ich hatte ein Schweinchen vor ein paar Jahren. Die Tierärzte waren erst ganz ratlos, da sie einen verlangsamten Herzschlag und abgenommen hatte. Sonst nix erstmal. Sie wurde auf den kopf gestellt auch ein Röntgenbild zeigte keine Auffälligkeiten.

    Nach einigen Zeit ca. zwei Wochen später kam ein leicht schiefer Kopf und tada es kam auch Schmodder aus dem Gehörgang.

    Also total unspezifischer Verlauf.
     
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  21. #19 gummibärchen, 03.09.2014
    gummibärchen

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    Hab's fast befürchtet, dass es um Tinchen geht. :runzl: Ach menno, die kleine hat aber auch wirklich zu oft "hier" geschrien, als es um Krankheiten ging...

    Würde, wie Nanouk schon schrieb auch mal das Langzeitkortison bei der TÄ ansprechen.

    Wegen dem Stress bei der Untersuchung und den sich zu ziehenden Adern - manchmal kann es helfen, wenn man das Tier morgens in der Praxis abgibt und abends zurück holt. Wenn der TA die Möglichkeit hat, kann er das Schweinchen so lange auf die Station setzen, oder auch mit der Box in einen Raum, der gerade nicht genutzt wird und ihm erstmal etwas Ruhe gönnen. Nach der Sprechstunde z.B. Also in der. Mittagszeit, oder wie auch immer dein TA sich das einteilen mag, kann er es dann mit der Blutabnahme versuchen, so könnte das Schweinchen erstmal etwas zur Ruhe kommen, der TA hat auch nicht so den Zeitdruck im Nacken und die ganze Situation ist so vielleicht etwas entspannter.
    Ich hatte auch schon Panikschweinchen, bei denen ich dachte, für sie ist es noch mehr Stress, wenn sie den Tag in der Praxis bleiben, aber ich hab einen Kuschelsack, oder eine Weidenbrücke und ein Partnerschweinchen mit gegeben und es hat so immer sehr gut geklappt.

    Vielleicht wäre das noch einen Versuch wert.
     
  22. #20 Hermanns-Harem, 05.10.2014
    Hermanns-Harem

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    Morgen Abend haben wir einen Termin bei einem Meerschweinchen spezialisierten Tierarzt.

    Aktuell wird Tinchen beim Fressen separiert, um die Menge überblicken zu können, die sie tatsächlich zu sich nimmt. Wichtig war auch, dass sie sich selbst nicht einseitig ernährt und andere Futtermittel erst gar nicht annimmt. Sie futtert alles auf, diese Bedenken haben sich gsd nicht bestätigt.

    Leider waren wir vor 14 Tagen auf 640 gr trotz grosser Futtermengen runter. Weiterhin sehr auffällig ist der schwankende Gang, die schnelle Bauchatmung, die schlechte Fellqualität und das Missverhältniss zu Futteraufnahme und Gewicht. Zusätzlich verfärbt sich die Bauchhaut jetzt auch noch mit schwarzen Flecken. Insgesamt macht Tinchen einen sehr schlechten Gesamteindruck trotz engmaschiger tierärztlicher Versorgung. Sie schockt immer wieder mit ihrem fast komatösen Tiefschlaf, aus dem sie durch Berührung oftmals erst erwacht. Einen erneuten Anfall habe ich nicht registriert, was leider nicht bedeutet, dass sie auch keinen gehabt hat.

    Ich erhoffe mir morgen endlich eine Blutabnahme und demzufolge die Bestätigung einer Schilddrüsenerkrankung und daraus einen Behandlungsansatz. Oder man bestätigt ein sehr hohes Alter und den dadurch natürlichen körperlichen Abbau. Wobei diese Diagnose für mich eine traurige wäre, da die Pflegeintensität weiter bestünden bliebe - nur eben ohne Aussicht auf Erfolg sondern nur zur Lebenserhaltung mit eingeschränkter Lebensqualität.


    Im Namen meines Sorgenkindes würde ich mich daher über Daumendrücker freuen.
     
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