Einschläfern ja oder nein

Diskutiere Einschläfern ja oder nein im Meerschweinchenumfragen (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Wer die Geschichte von moonlight04 und Sophi mit bekommen hat, hat wohl sicherlich auch gelesen das einige für und gegen das einschläfern sind....

  1. #1 Gummibaer83, 23.02.2006
    Gummibaer83

    Gummibaer83 Guest

    Wer die Geschichte von moonlight04 und Sophi mit bekommen hat, hat wohl sicherlich auch gelesen das einige für und gegen das einschläfern sind.

    Nur frage ich mich warum manche dagegen sind? Gut ich halte auch nix davon ein Tier gleich einschläfern zu lassen, wenn es krank geworden ist. Ich versuche immer alles mögliche damit es ihnen wieder besser geht, auch wenn es massig Geld kostet. Aber wenn man merkt das es einem Tier doch schlecht geht und es sich nur noch rum quält, sollte man es meiner Meinung nach einschläfern und nicht noch lange vor sich hin vegetieren lassen. Was bringt es einem Tier, wenn es Schmerzen hat und nur auf sein Ende wartet?

    Habe bist jetzt nur meine erste Wutz einschläfern lassen. Er hatte nen Tumor im Mäulchen, der operiert wurde aber so bösartig war, das er nach 2 Wochen wieder da war. Ich ließ ihn so lange am Leben wie es ging, aber als sein Kreislauf dann in den Keller ging und er nicht´s mehr fressen konnte habe ich ihn erlösen lassen. Er hatte ja auch Schmerzen...zwar bekam er Schmerzmittel aber er konnte irgendwann nicht´s mehr fressen und ich merkte als es so weit war. Er war ganz ruhig, machte keinen Mucks mehr als er die Spritze bekam. Wir wußten beide das der Tag gekommen war. Sonst schrieh er immer wie am Spieß wenn er die TÄ nur sah so ein sensibelchen war er aber da wollte er einfach nur noch von uns gehen. Also warum dann noch lange quälen lassen?

    Meine Tine starb an Altersschwäche, Moguai hatte einen Herzfehler und war völlig down und ist dann Zuhause eingeschlafen und Nick in meinem Armen auch Zuhause.

    Warum sind manche dafür und andere dagegen?
     
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  3. #2 cgfelix, 23.02.2006
    cgfelix

    cgfelix Guest

    Hallo,
    wer prinzipiell gegen Einschläfern ist, müßte konsequenter Weise auch prinzipiell gegen Schulmedizin sein, da ein qualvolles Sterben bzw. nicht sterben Können tw. Folgen der Schulmedizin sind.
    Ich habe am Montag Luise einschläfern lassen, sie hatte einen Tumor im Magen-Darm-Bereich, sie sollte operiert werden, aber es zeigte sich, daß der Tumor inoperabel war. Ihr natürlicher Tod wäre Darmverschluß gewesen. Warum soll ich ihr so einen schmerzhaften Tod antun?
     
  4. Elli

    Elli Schweinchen-Guru

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    So sehe ich das auch...

    Also ich musste erst ein eigenes Tier einschläfern lassen. Mein Kaninchen Flocky... Er hatte eine Abszess unter der SChnauze. Wurde auch opieriert, es sah auch aus, als würde sich der Zustand verbessern. Drei Wochen habe ich ihn zwangsernährt, bin alle 2 Tage zum TA gefahren, habe alles getan, was in meiner Macht stand (und in der Macht der TÄ), doch nach drei Wochen hat auch Flocky aufgegeben. Das Loch hat sich so verschlimmert und war immer wieder vereitert. Man konnte dadurch schon den Zahn sehen :runzl: . Ich hatte die Wahl: erlösen oder verhungern lassen... Hätte ich mich für das letztere entschieden, hätte er ewig alleine auf Tüchern leben müssen, bis er eben verhungert wäre. Wie unwürdig ist das denn??? :dage: :runzl: :heul:

    Kaninchen Simba und Puschel sind aus unerklärlichen Gründen eingeschlafen und ich hoffe, all unsere anderen Tiere werden aufgrund von Altersschwäche eines Tages friedlich einschlafen.

    Ach so, der Hund (Dackel) meiner Großeltern musste auch eingeschläfert werden. Er war 18 Jahre alt, glaube ich. Eines morgens, meine älteste Schwester und ich waren über Nacht zufällig bei ihnen, konnte der Kleine seine Hinterbeine überhaupt nicht mehr anheben, nicht mehr fressen, gar nichts. Es war grausam. Ich könnte noch immer weinen :runzl: , obwohl das schon 8-9 Jahre her sein dürfte.
     
  5. #4 Paperhearts, 24.02.2006
    Paperhearts

    Paperhearts Schweinchen-Guru

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    Ich bin jedenfalls dagegen, einem Schweinchen, das offensichtlich im Sterben liegt, dabei ruhig ist und nicht vor Schmerzen quiekt - wie es ja wohl bei Sophie der Fall war -, den Streß anzutun, es zum Tierarzt zu bringen und es einschläfern zu lassen.
    Ich hab die Erfahrung gemacht, das Tiere, die im Sterben liegen, oft in einer Art Trancezustand sind, ganz ruhig sind, und erst panisch werden, wenn man sie hochnimmt und sie irgendwo hinschleppt.
    Ich bin auch (bei den meisten Schweinchen, nicht bei allen! Ist abhängig vom Charakter) dagegen, sie, wenn sie im Sterben liegen, auf den Arm zu nehmen und dort sterben zu lassen. Die meisten Schweinchen sind zu Lebzeiten ungern auf dem Arm, warum also, wenn sie sterben?

    Egal, worum es geht - es gibt immer Leute, die dafür und Leute, die dagegen sind.
     
  6. Nicky

    Nicky Guest

    Meiner Meinung nach hat absolut niemand das Recht, über Leben oder Tod zu entscheiden außer der Tierarzt. Ich würde nie auf die Idee kommen, nicht zum Tierarzt zu gehen. Wenn dieser dann sagen würde - was er nicht tun würde - das Tier soll "von selbst" gehen wäre es eine andere Geschichte.

    Was denkt Ihr denn, wie es dem Tier dabei geht? Womöglich tagelang nichts zu essen? Dahinsiechen? Schlimm genug, dass es in Deutschland für Menschen nicht sowas wie eine Erlösungsspritze gibt. Zum Glück kann den Tieren das erspart bleiben.

    Ich habe in den letzten beiden Jahren 4 Tiere erlösen lassen, 3 davon vom Notdienst, weil ich eben nicht den Tieren beim Sterben zuschauen wollte. Und das war ich ihnen auch schuldig.
     
  7. #6 Gummibaer83, 24.02.2006
    Gummibaer83

    Gummibaer83 Guest

    Wenn sie keine Schmerzen haben und ruhig da liegen und man erkennt das es auf´s Ende zu geht bin ich auch dagegen es noch zum TA zuschleppen. Aber ich würde nie ein Tier vor sich hin vegetieren lassen.
    Unser Kater, der eigentlich unseren Nachbarn gehörte aber immer nur bei uns war, hatte sich irgendwann in seinem Leben mit Katzenaids angesteckt. Wir ermöglichten ihm jede tierärztliche Versorgung aber als er dann noch ne Lungenentzündung bekam, dazu dann auch noch Wasser in die Lunge und die TÄ uns schon nahe legte ihn zu erlösen machten wir das auch. Das AB schlug nicht mehr an und am Tag seiner Erlösung behielt er kein Fressen mehr in sich. Alles was er zu sich nahm kam im hohen Bogen wieder raus. Die TÄ höhrte ihn ab und gab mir das Stetoskop(wird das so geschrieben) ich hörte das er kaum noch Luft bekam. Er wäre qualvoll dahin vegetiert, ich stell es mir nicht schön vor zu ersticken. Also hab ich ihn erlösen lassen. Er bekam erst ne leichte Narkose und dann die entscheidende Spritze. Ich hatte ihn in den Armen, hab Rotz und Wasser geheult und wenn ich daran denke stehen schon wieder die Tränen in den Augen. Nur was wäre es gewesen wenn ich den kleinen Kerl hätte qualvoll sterben lassen?
    Unser erster Hund wurde 16, er hatte dann zum Schluß Wasser in der Lunge, schon mehrere Jahre ein schwaches Herz, was mit Tabletten behandelt wurde, er war blind und hörte nur noch wenn man schrieh udn Krebs hatte er auch. Wir ließen ihn erst einschläfern als seine Lunge sich nicht erhohlte und er dazu noch nen Schlaganfalll bekam. Er war wie gelähmt und nahm nix mehr war. Wir sind abens spät noch zur TÄ und haben ihn erlösen lassen. Wir waren tags über weg, er wartete bis wir kamen, begrüßte uns und legte sich dann hin und stand nicht mehr auf. Dann kam der Schlaganfall, er krampfte stark...da war es so weit.

    In solchen fällen bin ich dafür aber wenn ein Tier nicht leidet und im sterben liegt sollte man es in seiner gewohnten Umgebung und in Ruhe einschlafen lassen.
     
  8. Nayeli

    Nayeli Guest

    Das ist ein schweres Thema und ich denke, so etwas muss von Fall zu Fall unterschieden werden.
    Ich glaube nicht, dass man prinzipiell für oder gegen Euthanasie sein kann.
    Bei einem kranken Tier bin ich der Meinung, dass man es unterstützen sollte, solange es kämpft. Ich glaube nicht, dass ein Mensch das recht hat, für das Tier zu entscheiden. Ein Tier zeigt sehr deutlich, wenn es sich aufgibt. Und wenn es das tut, kann man dann entscheiden, ob man es erlöst, weil es sonst sich noch quält oder ob man es so einschlafen lässt und es auf diesem Weg begleitet.
    Bei einem gesunden Tier, welches nur sehr alt ist, evtl. einige gebrechen hat, mit dem es aber klar kommt, stellt sich mir die frage gar nicht. Leider gibt es immernoch Menschen, die alte Tiere einschläfern lassen, aus welchen Gründen auch immer. Klar sind sie vielleicht nicht mehr so schön, springen nicht mehr so rum, wollen öfter ihre Ruhe haben, brauchen auch öfter mal ne medizinische Behandlung, wie alte Menschen halt auch. Und wenn da wer kommt und meint, es ist eh alt und die behandlungen zu teuer, werde ich immer echt wütend.

    Also lange Rede kurzer Sinn, genau abwegen, und im Sinne des Tieres handeln ist wohl der richtige Weg - zumindest für mich
     
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  10. Nayeli

    Nayeli Guest

    Ach ja, nochmal ich.

    Andersrum find ich es auch nicht toll. Also wenn jemand sein Tier nicht loslassen kann und das arme Geschöpf sich auf Grund dessen unnötig quält. Sowas gibt es ja auch zur genüge.
     
  11. Nova

    Nova Guest

    ich musste auch schon Meeris einschläfern lassen, aber alle von Ihnen waren schwer krank wie z.B. Lämung der Beine.

    Wenn der TA mir rät das es besser wäre es einzuschläfern, dann mache ich das auch, weil unnötig quälen finde ich nicht gut.
     
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