Ein Pony für´s Kind...

Diskutiere Ein Pony für´s Kind... im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Mein Sohn ist elf Jahre alt und reitet seit er laufen kann. Eine Zeitlang sehr intensiv auf unserem Pony, bis es vor eineinhalb Jahren plötzlich...

  1. Carla

    Carla Guest

    Mein Sohn ist elf Jahre alt und reitet seit er laufen kann. Eine Zeitlang sehr intensiv auf unserem Pony, bis es vor eineinhalb Jahren plötzlich verstarb. Nun möchte er wieder mit dem Reiten beginnen, wir haben einen schönen Stellplatz mit Pony-Gesellschaft und Vollverpflegung gefunden. Er hat jetzt also die Zeit nicht geritten, daher sind meine Erfahrungswerte nicht durchgehend...

    Meine Frage ist nun, hat jemand von Euch ein Pony für die Kinder? Wie sind die Erfahrungen? Welche Rasse ist besonders geeignet? Sollte man eher "auf Zuwachs" suchen, also eher ein etwas grösseres, als ein "gerade so passendes" von der Grösse her? Ich bin mir echt unsicher.... Normalerweise weiss ich genau, wie ich was haben möchte, aber es gibt sooooooooooooo viele Unterschiede...
     
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  3. #2 Rosalie, 09.11.2007
    Rosalie

    Rosalie Guest

    Ich bin auch seit jeher geritten und immer auf größeren Ponys, sprich Haflinger und zeitweise auch Quarter Horses.
    Wenn das Interesse von deinem Sohn auch wirklich für die Dauer ist und/oder es sonst jemanden in deiner Familie gibt der mitzieht, dann würd ich euch eher zu etwas größerem raten, Haflinger, Isländer, all sowas, größere Ponys eben, eins wo er jetzt grad so draufpasst wäre ja blöd denn er wird ja noch ganz schön wachsen.
    Aber wenn er in 3 Jahren eh kein Interesse mehr hat (passiert ja leider ab und an in der Pubertät) dann würd ich eh ganz davon absehen nur für ihn ein Pferd anzuschaffen.
     
  4. #3 Quickie, 09.11.2007
    Quickie

    Quickie Guest

    Hallo,

    ich seh das eigenlich wie Rosalie. Würde abwägen ob er das wirklich als ernstes Hobby sieht oder ob das nur ne "Phase" ist.

    Aber wenn du sagst, das er schon seit er laufen kann reitet...denke ich kannst du das ruhig machen. Würde dann auch zu einem Haflinger, Isländer, Dt. Reitpony oder ähnlichem raten. Kann natürlich auch ein "Feld-Wald-Wiesen-Mix" sein, das spielt denk ich keine Große Rolle.

    Und wenn er wirklich das Interesse verlieren sollte, kannst du ja immernoch selbst aufs Pferd steigen ^^
     
  5. #4 Heissnhof, 09.11.2007
    Heissnhof

    Heissnhof Guest

    Hallo,
    also wenn Dein Sohn schon 11 Jahre ist, würde ich kein kleines Pony kaufen. WEnn Du selber auch reiten willst, sollte das Tier Deinen Ansprüchen auch gerecht werden. Je nachdem, welche Ansprüche man an das Reiten hat, bieten sich als Familienpferde oft die Robustrassen an. Ich persönlich bin dabei ein Fan von den Norwegern, weil sie vom WEsen her zumeist einfach und klar im Kopf sind. Von der Größe her kann man sich etwas für alle FAmilienmitgliedern passendes heraussuchen. Norweger sind für jede Form des Freizeitreitens gut geeignet - im Westernbereich gibt es viele, die sich auch auf Turnieren recht weit vorne platzieren. Will man Dressur reiten, so geht das mit ihnen zwar auch, aber manches ist mühsamer. Ist man dagegen kein so ganz guter REiter, kann man diese Pferde auch ganz gut in Selbsthaltung laufen lassen, was viele andere Pferde auf Dauer kaputt macht.

    Naja - sowas in der ARt würde ich jedenfalls empfehlen. Auch Connemaras, ggf. haflinger, Quarter Horses oder Isländer sind recht gut geeignet - mein Favorit ist der NOrweger. Ich habe etliche davon in Ausbildung und nicht wenige davon schweben inzwischen auch Seitengängen davon....und sind auf Westernturnieren erfolgreich. Hinzu kommt, daß man sie auch vom Züchter für einen sehr reellen Preis bekommt, während für viele andere in horrendes Geld verlangt wird, was in vielen Fällen keineswegs gerechtfertigt ist.

    Für unsere 7järhige Tochter steht uns ein 1m großes Shetty zur Verfügung, - das ist für den ANfang toll, aber wenn die Kinder auf 10 zugehen, lohnt das nicht mehr. Kaufen würde ich so etwas auf gar keinen Fall oder nur dann, wenn man sich darüber im Klaren ist, daß es wohl nur vorübergehend für ein paar Jahre im eigenen Besitz ist. Wirlich gute Kinderponys sind aber auch noch schwer zu bekommen.

    Also - probier einfach mal ein paar Pferde/Ponys um die 140 cm aus - kann ja auch irgend eine Mischung sein.
     
  6. #5 Muckimaus, 09.11.2007
    Muckimaus

    Muckimaus Guest

    Wenn alles geklärt ist (Platz, Kosten, ...) dann spricht nichts gegen ein Pony.
    ich würde Dir raten, ruhig längerfristig auf die Suche zu gehen und verschiedene Rassen auszuprobieren. Ist an dem Stall Unterricht möglich?
    Wenn ja, dann kann man auch an ein etwas jüngeres Pony denken (aber nicht unter 6-7 Jahre), wenn kein Unterricht möglich ist, wäre es besser, ein abgeklärtes älteres zu nehmen.
    ich würde nicht unbedingt einen Haflinger oder Norweger nehmen, ich habe scho neinige dieser Rasse geritten und die Erafhrung gemacht, dass sie zwar sehr lieb, oft aber auch sehr sturköpfig sind. Sie lernen sehr schnell, wenn der Reiter sich nicht durchsetzen kann (schon rein Kräftemäßig). . .
    Bessere Erafhrungen habe ich mit Isländern, bzw. Isländer-Mixen gemacht. Sie sind auch längerfristig gut geeignet, wenn Dein Sohn älter und schwerer wird.
    Hat er schon eine Vorstellung, welche Reitweise er gut findet?
    Ansonsten schau Dich auch mal nach einen Westernstall um, wo er Probestunden nehmen kann.
    Miene Nichte ist mit 10 Jahren aufs western umgestiegen (nach 5 Jahren Voltigieren und Dressur) und kommt bestens mit Quarter-Horses klar.
    Diese haben aber leider einen gesalzenen Preis, wenn man ein gut ausgebildetes haben möchte.
     
  7. Carla

    Carla Guest

    Deshalb hab ich ja dazu geschrieben, dass er reitet, seit er laufen kann... Ich denke schon, dass es nicht nur eine Laune ist, denn er bettelt schon die ganzen eineinhalb Jahre drum, endlich wieder auf ein Pferd zu kommen. Nun hat sich eben die Gelegenheit geboten und es wäre gut, sie zu nutzen. Das Pony wäre privat untergebracht und einmal in der Woche sollen, bzw. müssen (Mutters Wille *ggg*) die beiden am Reitunterricht im nahegelegenen Reitverein teilnehmen.
    Wir hatten sonst ein Welsh-Pony, für ihn war es optimal, wäre aber jetzt auch zu klein geworden. Gibt es die auch in verschiedenen Grössen? Ich hatte mich auch eher mit Haflinger und Co. beschäftigt, bin mir aber nicht sicher, ob die "zu stark" für ihn sind. Er ist eher ein zarter, "leiser" Junge - wisst Ihr, wie ich meine?
     
  8. #7 Brinschk, 09.11.2007
    Brinschk

    Brinschk Guest

    soweit ich weiß, gibt es bei welsh ponys unterschiedliche "Kategorien".. ich schätze mal, ihr hattet bisher ein kleines Welsh Mountain Pony, es gibt aber auch größere, da wäre dann das größte ca. 1,50 m stockmaß..(Welsh Cob)
    Welsch bei Wikipedia

    ich hatte früher auch ein welsh als pflegepony und fand es einfach super..
     
  9. akhuna

    akhuna Guest

    Naja, aber euch auf eine Rasse festzulegen bringt meiner Meinung nach auch nicht viel. Ich würde z. B. sagen ein Pony/Kleinpferd um die 1,40 wäre gut, da gibt es ja mehrere Rassen die sich anbieten, und dann mal auf die Suche gehen. Welsh Cobs, die größeren Welsh Ponys, sind ja nicht gerade die weit verbreitetste in ganz Deutschland. Deutsches Reitpony, Haflinger, Norweger, Isländer, Araber und Araber-Mischlinge, Tinker, Lewitzer (das sind ganz lustige hübsche schecken), New Forest Ponys, Camargue Pferde, Connemaras, aber auch so manche Großpferderasse gibt es in diesem Stockmaß.

    Ich würde einfach aufschreiben, was mir am Pferd wichtig ist, z. B. dass es bombensicher im Gelände sein muss, Nervenstark, Zuverlässig usw... Dann einfach Ställe abklappern und Probereiten. Wenn dein Sohn SEIN Pferd findet, ist es sowieso meist das genaue Gegenteil von dem was man sich vorgestellt hat *G* ich spreche aus Erfahrung.. wollte einen Andalusierwallach probereiten, und bin mit meinem leider schon verstorbenen Isländer nach Hause gefahren. Blika war aber wirklich der Traum jedes reiters. die Gutmütigkeit in Person und nervenstark ohne ende. Die ging sogar bei Festzügen mit.

    Aber ich würde auch kein Pferd unter 6-7 Jahren empfehlen, die sind meist noch zu unerfahren und haben oftmals noch Flausen im Kopf. Natürlich gibts immer Ausnahmen die lammfromm sind, aber sicher ist sicher.

    Und unbedingt mindestens 2 mal probereiten wenn ihr eines habt dass euch gefällt, jedes Pferd hat mal einen guten und einen schlechten Tag, und (unglaublich aber wahr) manche Verkäufer stellen ihre Pferde vor einem Probereiten mit Beruhigungsmittel ruhig.

    Ich hoffe dass ihr das richtige Pferd problemlos findet.
    Liebe Grüße
    Nina
     
  10. #9 Rosalie, 09.11.2007
    Rosalie

    Rosalie Guest

    Ich meine Welsh gibts in verschiedenen "Ausführungen".
    Im Grunde genommen ist ein Pferd aber immer stärker als der Reiter und ich denke ob ein größeres Welsh oder Haflinger/Isi/Norweger macht dann was die Kraft angeht kaum einen Unterschied. Sollte eben eine gewisse Erziehung und Ausbildung genossen haben.

    Bei meinen Brüdern war es bei allen so dass das Interesse bis etwa 12, 13 da war, danach waren dann andere Sachen wichtiger. Die sind davor alle regelmässig geritten und waren begeistert, aber du kennst deinen Knaben ja doch am besten :-)
     
  11. #10 Sandra F., 09.11.2007
    Sandra F.

    Sandra F. Guest

    erstmal muss du dir sicher sein, das er auch regelmäßig zeit für das pony hat... es ist so viel arbeit... da spreche ich aus erfahrung :cool: von der größe her eher größer als zu klein... ein pferd wieder abzugeben, weil man rausgewachsen ist, ist wirklich nicht schön! also ich würd ja nen isi empfelen, die sind meistens super robust, geländesicher, ganz umgänglich... wenn er dann doch mal auf tuniere gehen will, dann ist auch ein deutsches reitpony (oder welsh) ganz schön... viel glück wünsche ich euch auf jeden fall und das ihr die richtige entscheidung trefft...

    LG Sandra
     
  12. Carla

    Carla Guest

    Wir haben doch jahrelang ein Pony gehabt, er weiss also, worauf er sich einlässt. Ich denke, wenn es in einer netten Stallgemeinschaft steht, sollte es doch in Ordnung sein, oder??? Ich meine, wenn er dann viermal die Woche hingeht zum Reiten oder betüdeln, ausmisten usw., ist das sicher schon mehr als viele andere Kinder tun.... Ansonsten hat er keinerlei "Verpflichtungen", kein Fussball, kein Musikunterricht oder was Kinder sonst eben so um die Ohren haben. Sein einziger und grösster Wunsch ist es, sich wieder um ein Pony kümmern zu dürfen. Dass er nicht morgens uns abends zum füttern hinfahren kann, ist mir schon klar, dafür haben wir eben diese Stallgemeinschaft gewählt.

    Wir werden uns mal umschauen, manchmal "läuft" es einem ja quasi einfach so über den Weg :slove2:
     
  13. #12 LaLabello, 09.11.2007
    LaLabello

    LaLabello Guest

    wenn dein sohn beim reiten bleiben will, wäre es sogar zu überlegen sich nicht einen warmblüter als allrounder zu kaufen. damit legt sich dann dein sohn noch nicht fest, was er mit dem pferd machen will. mit einem warmblüter kann man (solange das pferd gesund ist, was ja bei einem neukauf sehr wahrscheinlich ist) fast alles machen. ich schätze dein sohn weiß noch nicht wo seit reiterlicher weg hiführen wird. wenn er sich nun aber eine robustrasse oder eine spezialrasse zulegt, dann schränkt er sich schon ein. natürlich kann man auch mit einem haflnger, norweger oder isländer springen oder dressur reiten. aber meistens stößen die dann ja auch irgendwann an ihre grenzen, was sprungvemögen oder gute gga angeht.
    ein warmblüter hat natülich auch seine spezial gebiete und ein bestimmtes talent, aber grundsätzlich kann man einen warmblüter auch zum geländereiten nehmen oder gar zum westernreiten.
    ich würde daher zum warmblut tendiere um mir alles offen zu halten.
    ein pony würde ich gar nicht mehr kaufen, damit dein sohn sich ncht in drei jahren vom neuen kumpel trennen muss, weil er zu groß ist. dann lieber jetzt etwas, was ein ticken zu groß ist, aber hinterher jahrelang passend ist.

    wenn ihr die möglichkeit euch ein pferd zu halten, würde ich mir eins anschaffen. man kann nie sagen, ob ein kind bei dem hobby bleibt (auch wenn es bei deinem sohn sehr wahrscheinlich ist) und man kann nie sagen, dass man sich ein ganzen lebenlang um ein pferd kümmern wird. es spricht auch gar nichts dagegen, sich ein pferd (oder pony) zu kaufen und es dann in paar jahren wieder zu verkaufen (in gute hände natürlich). daran ist doch rein gar nichts verwerflich. selbst wenn dein sohn beim reiten bleibt, kann es sein, dass er und das pferd nicht mehr zusammen passen (warum auch immer) oder ihr euch das pferd nicht mehr leisten könnt etc. (wer kann schon sagen, dass er die nächsten 20-30 jahre jeden monat mehrere hundert euros und eventuell mehr zuverfügung hat?!)

    aber noch was anderes, ich würde kein ganz junges pferd nehmen, ich würde nach so ca.10 jährigem schauen. ein ganz junges pferd kommt bei kindern eh nicht in frage und die 5-8 jährigen durchleben häufig noch eine trotz- und bengelphase. außerdem werden viele kinder, selbst wenn sie von kleinauf reiten, in der pubertät unsicher und ängstlich. ein stürmisches, junges pferd kann da sehr schnell zu richtiger angst führen und das schöne hobby zerstörren.
    von einem "ältern pferd" (10 jahre und aufwärts sind ja noch nicht alt) lernen die kinder aber eine menge.
    wobei es natürlich auch unter pferden noch alte rotzlöffel gibt, aber das ist ja klar ;)

    lg und viel glück und deinem sohn ganz viel spaß und euch auch bei der pferdesuche.
     
  14. Quasy

    Quasy Guest

    ich hab nichts besseres hinzuzufügen...
    kann nur alles bestätigen...
    auf jeden fall würde ich grundsätzlich ein pony kaufen,dass auch eine erwachsene person ohne probleme reiten kann (wie gesagt: haflinger (sind eh ideale familienpferde!) oder welsh,oder isländer...usw.)
    weil auch wenn er schon so lange reitet: ein pony/pferd sollte immer in regelmäßigen abschnitten wieder korrektur geritten werden!
    meinetwegen auch vom reitlehrer und weiter ausgebildet werden...

    ich bin jetzt 14,aber ich wünsche mit kein eigenes pferd!
    kla,hab ich das früher,aber....(und ih bin mir sicher,deinem sohn wird es bald genauso gehen)

    ich(14) und meine schwester (17) haben seit diesem jahr beide getrennte reitbeteiligungen.

    und das eigendlich nur aus EINEM grund,nämlich:
    zeitmangel!

    schon allein die Schule...(Gymnasium 9te und 11te Klasse)...
    es würde einfach zu viel werden jeden Tag schule,dann noch reiten !
    außerdem: es gibt (bestimmt auch für deinen sohn) noch ein anderes hobby...
    und wenn nicht:bei uns ist es so:
    so gut wie jeden tag mittagsschule (le´tztes jahr hatte ich 5x die woche,obwohl wir keine ganztagesschule sind...),danach lernen,dann instrumental-unterricht (gehört zu schule) und diverse ags,wie:
    streitschlichter,schülerzeitung,chor,orchester,etc! und durch dass kommen auch wieder extra-würste dazu,wie ganze wochenenden für proben (musical) oder berichte-schreiben,ausarbeiten,etc dazu!

    seehhr viel zeit zum reiten bleibt da nicht...und für ein eigenes pferd schon 3mal nicht=)

    deswegen: auf jeden fall ein pferd suchen,dass du,oder jemand größeres auch reiten kann!

    außerdem: dein sohn ist 11...wenn er erst mal in die pupertät kommt=) der kann nen gewaltigen satz in die höhe machen=)))

    naja,das war mein bericht dazu...
    bin zwar erst 14,aber kann es vllt genau deswegen aus nem interessanten standpunkt sehen...
    vllt denkt dein sohn ja auch so in 3 jahren (?)...

    lg,reby
     
  15. #14 Julia R., 10.11.2007
    Julia R.

    Julia R. Guest

    @ Quasy: Carla hat doch aber geschrieben, er hätte sonst keine verpflichtungen....


    Was ich halt noch eben sagen wollte: Wenn ihr nach nem Isi schaut, fragt unbedingt, ob er ein Sommerexzemer ist. viele Isis haben dieses Problem und sind dadurch manchmal so gehandicapt, dass man sie im Sommer fast garnicht reiten kann.
    Klar haben auch andere Pferde dieses Problem, aber Isis sind halt besonders oft betroffen.

    Ansonsten würd ich mich garnicht so sehr an eine bestimmte Rasse binden, sondern einfach mal schauen, was euch so in die Hände fällt. Es kann ja mitunter auch schon ein kleineres Großpferd sein, also kein Trakehner mit 1,75 StKm., aber auch da gibts ja unterschiede und manchmal hab ich mich auf so "Riesen" so sicher wie in Abrahams schoß gefühlt und auf Ponys aben nicht....


    bye, Julia
     
  16. #15 Heissnhof, 10.11.2007
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 10.11.2007
    Heissnhof

    Heissnhof Guest

    Hallo,
    vom Isländer würde ich persönlich abraten. Wer damit nicht erfahren ist, der fällt leicht rein. Isländer sind keineswegs die ruhigen lieben Ponys, für die man sie immer hält, sondern inzwischen sehr oft vom WEsen her schwierig. Das korrekte Herausreiten der Gänge muß lange und konsequent geübt werden, sonst hat man Gangsalat. Auch ist Tölt und Co nicht jedermanns Sache. Da würde ich mir erst mal die Reitweise und das Umfeld dieser Reiterei anschauen. Mit Isländern ist man hinsichtlich der Reitweise relativ festgelegt. Sind sie mehrgängig veranlagt, sind Dressurlektionen sehr mühsam (habe selber ein Gangpferd, daß bis Piaffe ausgebildet ist). Zum Westernreiten sind sie auch nicht richtig gut geeignet, weil auch dort korrekte Gänge gezeigt werden sollen und die gehen einem Isi schnell mal verloren.
    Ein kleines Warmblut wäre sicher auch nicht verkehrt, soll es vielseitig sein, würde ich keines über 160 cm nehmen, dann wirds beim Westernreiten schon wieder schwierig.
    Wenn Dein Sohn eher zierlicher ist, sind tatsächlich auch Deutsche Reitponys eine gute Idee. Das sind die Allroundpferde schlechthin - schon von der Größe her. Sie bringen oft ein sehr gutes Gebäude mit und da bekommt man oft für mäßig viel Geld richtig gute Pferde.


    Stärker als wir Menschen sind sie alle, bei vielen Robustrassen ist es einfach nötig, sich recht deutlich durchzusetzen - ist das geklärt, dann sind diese Pferde in der REgel recht einfach -jedenfalls deutlich einfacher, als Warmblut und Co.

    Die meisten Ponyrassen bringen einen guten Teil mehr GEsundheit mit als Warmblüter und Quarter Horses, weshalb ich immer her zu den etwas kleineren und robusteren raten würde. Viele dieser Rassen werden in den Ursprungsländern noch halbwild gehalten, was sich nachhaltig auf Gesundheit und Langlebigkeit auswirkt.

    Obwohl ich Westerntrainer bin, rate ich vom Quarter Horse eher ab. Diese Pferde werden viel zu teuer gehandelt, sind oft viel zu früh und hart angeritten und sehr viele Zuchtstuten waren schon im jungen Alter kaputt. Auch wenn nicht ursächlich zu klären ist, ob das an der Veranlagung liegt, wird bei Quarters viel mit unreitbaren Stuten gezogen, solange sie gute Papiere haben. Es wird nicht viel auf Gesundheit selektiert. Das was als sog. gute Ausbildung dann teuer mit verkauft wird, ist oft die Lachnummer schlechthin.

    Viele Jungs fühlen sich übrigens beim Westernreiten sehr wohl, dort ist auch der Anteil an Jungen und Männern größer - könntet Ihr auch mal erwägen.

    Sollte Dein Sohn tatsächlich irgendwann mal kein INteresse mehr am PFerd haben, halte auch ich es für sinnvoll, das Tier wieder zu verkaufen. Ein PFerd findet immer wieder einen gute Platz - den meisten in Deutschland gehts saugut.

    Also - einfach mal umschauen, was zum Verkauf steht und Probereiten.
     
  17. hrimey

    hrimey teddy & rex addicted

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    10.07.2007
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    Das kann ich im Prinzip so unterschreiben - einzige "Ausnahme" wäre evtl. ein lieber, netter, vielleicht etwas älterer Dreigänger mit regulierbarem Temperament.

    Das Zuchtziel bei'm Isländer geht immer mehr in Richtung Sportpferd - mit viel Gangvermögen, sprudelndem Temperament und sehr viel Ausdruck. Natürlich fällt da hin- und wieder auch mal ein ruhiges Kidnerpony ab, aber die sind idR. bei entsprechender Ausbildung dann auch sehr, sehr(!) teuer - im Gegensatz zu den meisten Hafis, Welsh Ponies oder gar Warmblütern...

    Kleines Beispiel:

    Meine Freundin suchte im Sommer 2007 für ihre Tochter (8 Jahre) ein "ursprüngliches", eher kleines Islandpferd (um 1,35m) - am liebsten Viergänger mit klar getrennten Gängen, gesund, nicht jünger als 10 Jahre; freundlich im Umgang, ehrlich, gelassen - eher wenig Temperament - eben ein Verlasspferd, wie es im Buche steht.

    Insgesamt musste sie 20 Höfe anfahren, 2 Pferde kamen nach einigen Proberitten in die engere Auswahl.

    Der Fuchswalalch war meiner Freundin doch etwas zu alt (19),

    der Rappwallach, 12 Jahre, Viergänger mit leicht zu reitendem Tölt (wurde zuvor von der kl. Tochter des SB's geritten und regelm. durch den hofeigenen Bereiter korrigiert) kostete schlappe 7.000€

    Nur, um euch die Illusion zu nehmen, Isländer seien billige Kinderponies ;)
     
  18. akhuna

    akhuna Guest

    Blika hat damals auch 15.000 DM gekostet... Aber sie war auch jeden Cent wert. Ich würde eher misstrauisch, wenn ein pferd zu billig hergegeben wird... Es gibt ja anzeigen da werden Pferde für 1,500 Euro schon verkauft.. finde ich persönlich auch nicht gerade in Ordnung, aber muss jeder selber wissen.

    Isländer sind eben was ganz besonderes, niemand hat gesagt sie seien billig. Und Klar, wenn man einen Vier- oder Fünfgänger hat ist es schwierig, einen korrekten Trab bzw auch teilweise Schritt rauszureiten. Aber das ist eben dann eine Herausforderung an das reiterliche können. Es gibt auch ganz tolle Dreigänger.

    Die isländer die ich kenne sind sehr sehr verschieden, das ist wie bei jeder anderen Rasse auch. Es gibt heißsporne, schlafmützen, ruhige Pferde, hypernervöse Pferde, Springponys, Rennpferde (speziell Rennpass), Wanderreitpferde......

    Ich denke nicht dass es eine Pferderasse gibt, die nur auf einem Gebiet gut ist. Nimm z. B. die Traber... die sind auch supertolle Gelände- und Westernpferde, wenn man sie dahingehend ausbildet. Oder Haflinger.. Haflinger sind die typischen allrounder in meinen Augen.

    Wenn ich persönlich heute noch mal ein Pferd kaufen würde, würde ich vermutlich auch eher einen Haflinger kaufen. Auch wenn ich diese Rasse persönlich nicht so "schön" finde und Isländer abgöttisch liebe, sind Haflinger eben doch 1. weit verbreitet und beliebt, 2. in verschiedenen Ausführungen erhältlich (z. B. eher der urige Kaltblut-typ, das schlanke sportpony usw) 3. recht Preisgünstig mittlerweile, trotz guter Qualität 4. meistens wirklich für alles zu haben.
     
  19. #18 LaLabello, 10.11.2007
    LaLabello

    LaLabello Guest

    früher als ich noch mein pony (1,30m) geritten bin, war ich voll der pony freak und hätte auch nach sowas wie haflinger, isländer geschaut, wenn ich mich zum neukauf entschieden hätte. aber jetzt, wo ich unseren großen habe (1,72m - war schon eine kleine umgewöhnung), würde ich nur noch nach einem warmblut schauen. ganz einfach weil ich das gefühl habe mich mit jeder anderen rasse festzulegen. und dafür lebt ein pferd doch zu lange. grade isländer sind da so spezial. wer weiß schon, dass er sein ganzes leben lang sich mit gängen beschäftigen will? *g*

    nene, warmblüter sind schon ne feine sache. und soviel anfälliger sind die auch nicht für krankheiten. meiner meinung nach täuscht das, weil leider viele ponies wie haflinger, isländer und co. einfach artgerechter gehalten werden und somit einfach gesünder leben. aber auch ein warmblut kann man artgerecht halten und hat somit auch ein gesundes pferd.
    häufig scheinen sich warmblüter auch mehr zu verletzen als ihre robustenkameraden, aber auch das liegt eher in dem wie der reiterei. passieren kann immer was, aber wenn ich springe ist das verletzungesrisiko nun mal erhöht.

    du musst unbedingt über eure pferdesuche berichten. finde das immer spannend. ich kam leider noch nicht in den genuss der pferdesuche, weil ich jahrelang ein pony hatte, was zwar jemand anderes gehörte, der die volle kosten trug und ich gegen stallmithilfe 7 tage die woche mit dem pony machen durfte was ich wollte. und unseren jetzigen hannoveraner haben wir geschenkt bekommen. :rolleyes:
     
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  21. Carla

    Carla Guest

    So, wir waren probereiten bei einem Freund meines Sohnes. Er hat ein anderes Pony bekommen und wir könnten sein bisheriges Pony bis zum Frühjahr ausprobieren, un sehen,ob die beiden zusammenpassen und ob es wirklich sein fester Wille ist, ein eigenes Pony zu haben. Morgen gehen wir auch noch mal hin und besprechen alles und dann werden wir ganz entspannt sehen, was daraus wird. Es ist eine nette dunkelbraune Stute, 1,30 m gross und für meinen Sohn genau das Richtige, glaub ich... Aber wir werden in Ruhe abwarten und genau schauen...
     
  22. #20 Heissnhof, 14.11.2007
    Heissnhof

    Heissnhof Guest

    Hi,
    na - das hört sich doch ganz vernünftig an. Vor allem wißt Ihr, wo das Tier herkommt und welche Vorerfahrungen es zumindest in den letzten Jahren gesammelt hat. Und einige Monate ausprobieren ist ein absolutes Privileg, das man zu schätzen wissen sollte. Tolle Chance.

    Nur so am Rande: Traber sind keineswegs gute Westernpferde, eher das Gegenteil. Haflinger sind Ritter-Sport-PFerde... quadratisch, praktisch, gut... für wenig Geld zu haben, inzwischen sehr rittig gezogen und für alles zu gebrauchen, - selbst hohe Dressurlektionen bewältigen sie mühelos, dabei auch noch robust und anspruchslos.
     
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