ehandlungstipps bei Osteodystrophie in der Anfangsphase

Diskutiere ehandlungstipps bei Osteodystrophie in der Anfangsphase im Krankheit/Kastrationsfragen Forum im Bereich Meerschweinchen; Hallo, ich befürchte mein Satin-Schweinchen zeigt erste, ganz leichte Symptome von Osteodystrophie. Rosie ist jetzt 1,5 Jahre alt und ein...

  1. #1 Bobnzorro, 19.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2018
    Bobnzorro

    Bobnzorro Schweinchen-Häuptling

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    Hallo,

    ich befürchte mein Satin-Schweinchen zeigt erste, ganz leichte Symptome von Osteodystrophie. Rosie ist jetzt 1,5 Jahre alt und ein CH-Teddy Satin.

    Noch gibt es keine Anzeichen für Gewichtsabnahme und sie frißt auch noch ganz normal, aber wenn die anderen "normal" laufen bevorzugt Rosie einen hoppelnden "Galopp". (Abgesehen davon, dass Rosie ein "Montagsmodell" ist und ganz sicher keins der glücklichen Satins sein wird die nicht an OD erkranken, falls es die überhaupt gibt. *sfz*)

    Noch war ich nicht mit ihr beim TA zu röntgen aber wenn ich fahre möchte ich gerne ein paar Ideen haben, nach welchen Behandlungen bzw. vorbeugenden Maßnahmen ich fragen kann. Ich denke Schmerzmedikamente sind erstmal noch nicht unbedingt notwendig aber ich habe was von Vit. D Gabe gelesen, und dass man Calcium spritzen kann oder oral geben?

    Es wäre super wenn der eine oder andere mit OD Erfahrungen ein paar Tipps oder Ideen hätte (Schulmedizin, Homöopathie, ganz egal) was ich sonst noch tun kann, um den Verlauf der Krankheit zu verlangsamen, bzw. meinem Schweinchen das Leben so angenehm wie möglich zu machen...

    *Edited to add*

    Sorry, leider klemmt bei meinem Lappi das "B" gelegentlich. Da sollte natürlich "B"ehandlungstipps stehen.
     
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  3. #2 Igelball, 19.05.2018
    Igelball

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    Lass es erstmal abklären. Ich hatte vor einigen Wochen eines meiner Mädels was hoppelte, der Grund war totale Verspannung der linken Schulter. Mit Schmerzmittel und Massage durch vorherige Anleitung von einer Tierphysio war es nach ein paar Tagen wieder weg.
     
  4. #3 Bobnzorro, 19.05.2018
    Bobnzorro

    Bobnzorro Schweinchen-Häuptling

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    Ja, TA Besuch ist geplant. Allerdings glaube ich kaum, dass es etwas anderes ist. Die Tendenz zum "Hoppeln" ist mir schon vor einer Weile aufgefallen. Dieses "...ist da was? Ist da nix? Bilde ich mir das ein...?" Aber ich finde es ist in den letzten Wochen/Monaten deutlicher geworden.

    Ich hoffe jetzt nur auf einen langsamen Verlauf (und will alles dafür tun) und dass die Beine vor dem Kiefer symptomatisch werden, ich glaube die Form ist für Halter und Schweinchen leichter zu ertragen... :-(
     
  5. #4 Mira, 19.05.2018
    Zuletzt bearbeitet: 19.05.2018
    Mira

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    Hallo

    Für OD würde sprechen, dass die Krankheit oft im 2. Lebensjahr auftritt, dass Rosie ein Satinschweinchen ist und du bei ihr einen hoppelnden Gang registrierst. Der Kiefer scheint nicht betroffen, sonst würdest du das sofort in ihrem Fressverhalten bemerken.

    Ein hoppelnder Gang kann auch z.B. durch Arthrose entstehen, dafür ist Rosie allerdings noch sehr jung, oder eben durch eine Verletzung.

    Noch ist nichts abgeklärt und gesichert. Deshalb ist es wichtig, dass du baldmöglichst einen guten TA aufsuchst, ihm das Problem schilderst und Rosie geröntgt wird. Auf einem Röntgenbild sind die "schwammigen" Knochen bei OD zu erkennen. Die Krankheit lässt sich auch im Blut nachweisen (Phosphor/Calcium).

    Mit dem TA könntest du dann - falls es sich um OD handelt - das weitere Vorgehen besprechen. Auch wenn Rosie noch keine Schmerzen zeigen sollte, ist es doch sinnvoll, ein gutes Schmerzmittel bereit zu halten und dieses auch grosszügig einzusetzen, falls das Tierchen Schmerzen hat.

    OD ist ja leider nicht heilbar. Ich drücke die Daumen für die kleine Rosie (und für dich), dass es trotz des Verdachts etwas anderes, Behandelbares ist.

    (Auf meinem Signaturbild siehst du übrigens rechts aussen Lucille, sie war auch ein Satinschweinchen. Lucille hatte keine OD, litt jedoch früh an Arthrose, was sich in ihrem hoppelnden Gang äusserte. Ansonsten war sie munter, frass gut und erreichte ein normales Schweinchenalter. Natürlich wurde sie schmerzmittelmässig gut abgedeckt.)
     
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  6. jackie

    jackie Jedem Meeri mind. 1qm!

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    Wie kommst du darauf, dass dein Schweinchen keine Schmerzen hat? Sonst bräuchte sie ja nicht zu hoppeln...

    Alles Gute für Rosie :daumen:
     
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  7. #6 Angelika, 19.05.2018
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    Auch bei Satins kann es verschiedene Ursachen für hoppelnden Gang geben. Mein Satin Baggins fiel mit ca. 2,5 Jahren mit Hoppeln und verminderter Bewegung auf.
    Er wurde geröngt und hat eine Veränderung an der Wirbelsäule, Ursache war möglicherweise ein traumatisches Ereignis. Die Bewegungen normalisierten sich fast vollständig, allerdins scheint ein Nerv geschädigt, sodass es zu "Kribbeln" im linken Hinterbein kommt, dort putzt er sich vermehrt, die Stelle ist unbehaart.
    Das heißt natürlich nicht, dass er nicht auch noch OD bekommen könnte - aber die Ursache für das Hoppeln und Herumliegen damals war es nicht. Er wird im Juni 3.
     
  8. #7 Bobnzorro, 01.08.2018
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    Ich habe ein kleines Update zu Rosie. Keine OD dafür aber jetzt (neu diagnostiziert): Kaumuskelmyositis *sfz*

    Sie fraß schlecht, hat abgenommen. Also Zähne kontrolliert/gemacht und Durchgeröntgt: Keine OD in Hüfte oder Schädel zu erkennen, Zähne auch OK. Verdacht auf beginnende OD Unterschenkel, Arm. Blutbild: KEINE Anzeichen für eine OD.
     
  9. #8 Flora_sk, 01.08.2018
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    Ich traue dieser "Kaumuskelmyositis" nicht über den Weg, denn alle Deine andern Beschreibungen deuten auf OD hin.
    Oft zieht sich ein längerer Leidensweg dahin bei OD-Verdacht, weil die Tierärzte sich meist nicht besonders gut damit auskennen. Es kommt zu selten vor in ihren Praxen.
    Als mögliche Therapie könntest Du Kolloid von Spenglersan versuchen. Irgendwo gab es mal eine Studie dazu, aber ich finde sie jetzt grad nicht. Ich reiche sie noch nach, wenn ich sie wieder aufstöbere.
    Alles Gute für Dein Schweinchen.

    PS. Schmerzbehandlung kriegt er hoffentlich, oder?
     
  10. Nanouk

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    Ich schließe mich @Flora an.

    Ich hatte 4 Schweinchen mit OD.
    Alle begannen zunächst zu „hoppeln“ und kurz danach hatten sie Probleme mit dem Kauapparat.
    Alle 4 Schweins waren knapp 2 Jahre, als es anfing.

    Die ersten beiden Schweinchen hatten eine lange Odyssee an Diagnostik hinter sich, OD wurde bei beiden eigentlich ausgeschlossen. Erst ein Meerschwein- spezialisierter Tierarzt ließ keinen Zweifel an der Diagnose OD.

    Ein potentes Schmerzmittel ist unumgänglich, wenn man sie noch eine Weile behalten will!


    Ich hatte damals bei Schweinchen Drei und Vier auch Spenglersan aus Verzweiflung probiert.
    Ich habe keine Verbesserung zu den ersten beiden betroffenen Schweinchen bemerkt.
    Probier es, es wird nicht schaden. Ersetzt aber keinesfalls die regelmäßige Gabe des Schmerzmittel.
     
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  11. #10 Bobnzorro, 01.08.2018
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    Selbstverständlich ist das Schweinchen gut mit Schmerzmittel abgedeckt! Ich glaube eine Myositis ist wenigstens so schmerzhaft wie eine (bisher) weder auf dem Röntgenbild noch im Blutbild erkennbare OD ;-)

    Im Endeffekt ist es für mich auch nebensächlich warum mein Schweinchen vor Schmerz nicht fressen mochte. Hauptsache ist, dass sie wieder und weiterhin frisst. Und die Lösung dafür ist erstmal das Schmerzmittel.
     
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  12. #11 Flora_sk, 02.08.2018
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    Ich drücke ganz fest die Daumen, dass es sich stabilisiert, obwohl natürlich beide Diagnosen nicht schön sind... egal, ob es Myositis (kenne ich nur bei Hunden) oder OD ist. Hat sich ihr Gangbild mit dem Schmerzmittel verbessert?
     
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  14. #12 Bobnzorro, 02.08.2018
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    Das überlege ich auch schon seit sie das Schmerzmittel bekommt. Es war ja nicht sehr dramatisch und jetzt scheint es mir noch weniger dramatisch zu sein... Ich glaube sie ist jetzt etwas aktiver unterwegs.

    Zum Thema Myositis habe ich auch überwiegend Infos zur Kaumuskelmyositis beim Hund gefunden. Meine TÄ hat es auch eosinophile Myositis genannt, die hätte dann eine autoimmun Komponente. TÄ sagte, bei einer Myositis würde Kortison häufig ein gutes Ergebniss bringen aber dafür müsste ich das Schmerzmittel (Metacam) für mindestens 3 Tage absetzen. Das möchte ich im Augenblick nicht, weil ich Angst habe, dass sie dann wieder das Fressen einstellt.

    Ich gebe dem Schweinchen jetzt erstmal Zeit mit dem Schmerzmittel und beobachte das Gewicht und das Fressverhalten.
     
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  15. Nanouk

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    Du könntest statt Metacam ein anderes Schmerzmittel geben, das die Kortisongabe nicht beeinflußt, z.B. Novaminsulfon.

    Kortison würde ich zügig versuchen, da es die Ursache, als die Entzündung des Muskels, eindämmt.
     
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