Die Welt ist so unfair...

Diskutiere Die Welt ist so unfair... im Andere Tiere (Archiv) Forum im Bereich Archiv; ..neben meinen Meerschweinen habe ich auch noch 2 Hamster bzw. hab jetzt nur noch einen! Seit Wochen, ne gar Monaten plagen uns schon diese...

  1. #1 Carmen03, 16.07.2003
    Carmen03

    Carmen03 Guest

    ..neben meinen Meerschweinen habe ich auch noch 2 Hamster bzw. hab jetzt nur noch einen! Seit Wochen, ne gar Monaten plagen uns schon diese Rattenmilben, die letztendlcih auch auf mich übergegangen sind und mich total zerstochen haben! Seit ein paar Tagen ist alles vorbei! In den letzten Monaten, konnte ich logischerweise auch nichts mit meinen Hamstern machen, und sie hatten auch nur ein paar Spielzeuge!:runzl:

    Meine Missi (Teddyhamster, 17M. alt) hat es nicht geschafft, sie war auch total zerbissen von den Viechern, dazu kommt noch ihr Alter und die ganzen Medikamente!

    Erst vor 8 Wochen ist mein Hund gestorben!:runzl: :rolleyes:

    Die Welt ist so unfair!

    Ach...Missi ich vermiss dich so!*schnief*


    die traurige und niedergeschalgende
    Carmen
     
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  3. #2 mupowis, 16.07.2003
    mupowis

    mupowis Guest

    Rattenmilben !

    Hallo,
    es tut mir Leid um Deine Tiere und um die Belastung für Euch !
    Ich habe gelesen, dass bei Euch die Rattenmilbe gewütet hat.
    Bei Bekannten von mir war das auch schon mal und eine Katze
    ist gestorben.
    Für alle die es interessiert habe ich hier einen interessanten
    Artikel gefunden:

    Bei unklaren Hautekzemen können exotische Parasiten die Ursache sein / Rattenbekämpfung wichtigste Maßnahme
    Tropische Rattenmilben erobern Europa per Schiff
    Lübeck (ewa). Ekzeme und Hautentzündungen, deren Ursache unklar ist, werden möglicherweise durch tropische Rattenmilben ausgelöst. Die Milben können den Menschen besonders dann befallen, wenn deren Wirtstiere bekämpft werden. Dr. Julia Welzel und ihre Kollegen der dermatologischen Abteilung der Lübecker Universitätsklinik beobachteten das Auftreten von Milbenstichen in einer Lübekker Wohngemeinschaft .

    Bei allen Bewohnern traten tagsüber immer wieder heftig juckende, erbsengroße, rote Seropapeln an Armen, Beinen und Bauch auf. Behandlungen mit Hexachlorcyclohexan (Jacutin®) waren erfolglos. Gleichzeitig zu den Beschwerden wurden vor dem Lübecker Altstadthaus, in dem die Wohngemeinschaft lebte, umfangreiche Straßenbauarbeiten durchgeführt, sowie Rattenspuren im Haus entdeckt.

    Schließlich fand man kleine Spinnentiere auf der Haut der Patienten und identifizierte sie als tropische Rattenmilben. Nach einer systematischen Bekämpfung der Ratten und Sanierung des Hauses traten bei den Betroffenen keine erneuten Stiche mehr auf.

    Tropische Rattenmilben sind Ektoparasiten, deren Hauptwirte Haus- und Wanderratten sowie gelegentlich auch Mäuse sind. Bei einer erfolgreichen Bekämpfung der Ratten können die Milben, auch über größere Strekken hinweg, auf den Menschen übergehen. Der Mensch dient dann kurzfristig als Wirtsorganismus.

    Die Milben saugen das Blut tagsüber, verbleiben danach aber nicht auf der Haut. Unspezifische Ekzemreaktionen sind die Folge. Die Therapie besteht in erster Linie in der Vernichtung der Ratten und ihrer Lebensräume. Bei der Differentialdiagnose muß man zuerst an Mückenstiche denken. Vogelmilben befallen ihre Opfer im Gegensatz zur Rattenmilbe in der Nacht. Auch die Verwechslung mit Skabiesmilben kann vorkommen. Da diese Parasiten aber auf der Haut verbleiben und die typischen Gänge hinterlassen, ist die Abgrenzung leichter als bei Mückenstichen.

    Die Rattenmilbe ist vorwiegend in verschiedenen Gebieten Afrikas, in Nordamerika, Argentinien und Australien beheimatet. In Europa sind sporadische Fälle aus den dreißiger und fünfziger Jahren in Hafenstädten bekannt. Deshalb wird angenommen, daß die Milbe hauptsächlich durch Schiffe eingeschleppt wird.

    1949 und in den folgenden Jahren traten in Lübeck immer wieder Probleme mit den tropischen Milben auf. Das Gesundheitsamt Lübeck berichtete 1953 von über 20 Befallsstellen in der Innenstadt. Es wurde vermutet, daß Straßenbauarbeiten die Ratten in die Wohnhäuser trieben, wo sie dann in den Zwischenwänden lebten.


    Milben - ein kurzer Überblick
    Skabies (Krätze): Übertragung durch Körperkontakt in der Bettwärme, starker Juckreiz, typische Milbengänge.
    Vogel- oder Hühnermilben: Sitzen in Nestern und Vogelkäfigen, Übertragung auf Menschen beim Reinigen der Käfige.
    Hausstaubmilben: Vermehren sich bei hoher Luftfeuchtigkeit im Hausstaub, ihr Kot kann zu allergischen Reaktionen führen.
    Trombidiose (Heu- oder Erntekrätze): Übertragung durch Gräser und Büsche, fallen nach Blutsaugen ab und hinterlassen juckende, rote Pünktchen.
    Haarbalgmilben: Leben in Talkdrüsen der Haarfollikel, können bei HIV-Patienten zu stark juckenden Ekzemen führen.

    Die Behandlung kann mit Lindan (Vorsicht giftig!) oder ungefährlicher mit Benzylbenzoat erfolgen.

    Also immer gleich zum Tierarzt bzw. selbst zum Arzt !

    Viele Grüße und alles Gute
    Elke
     
  4. #3 Carmen03, 18.07.2003
    Carmen03

    Carmen03 Guest

    Hi Elke...

    ... danke für den Artikel!

    Die kleine liegt jetzt bei uns im Garten und bekommt auch noch ein schönes Blümchen!

    Ich muss auch noch irgendwann zum Arzt! But kontrollieren lassen etc., die Viecher haben ja auch von mir Blut gesaugt!
    Aber im Moment gehts net ,weil ich krank bin oder mich nicht gut fühle! War wohl zuviel Streß in den letzten Wochen! Bin im Moment total am Ende!:rolleyes: :ohnmacht:


    ciao
    carmen
     
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