Das macht mich traurig

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  1. #1 Biensche37, 30.06.2007
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

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    Hallo!

    Wir sind gestern mit den Hunden spazierengegangen.
    Dabei sind wir einer jungen Frau begegnet.
    Sie hat einen Husky.
    Nun hat sie uns erzählt, das er kein Agility mit ihr machen möchte.
    Oder Hundesport nennt sie das. Ist doch das gleiche oder? Egal.
    Der Husky hat keinen Bock.
    Nun hat sie gestern eine kleine 14 Wo. junge Schäferhündin geholt.
    Diese ist aber nicht, wie der Husky bei ihr Zuhause, sondern sitzt in einem Zwinger auf einem Bauernhof.
    Ich dachte mich trifft der Schlag.
    14 Wochen jung, grad vom Familienrudel weg und sitzt nun alleine in einem Zwinger. Abseits auf einem Bauernhof.
    Ist das denn recht?
    Sie möchte, das die Hündin sich jetzt die erste Zeit auf sie prägt bevor sie mit beiden Hunden zusammengeht.
    Diese Schäferhündin möchte sie nun als Sport- und Freizeithund benutzen.
    Der Husky geht ja "nur" Gassi.
    Ja, ist denn ein Hund ein Sportgerät, was man bei Belieben rausholt und dann wieder wegstellt?
    Ich kenne Schäferhunde als Hofbewacher und als Spürhunde. Aber als Sporthunde? Klärt mich mal auf, wenn ich mir unnötig in die Hose mache.


    bine
     
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  3. Snoopy

    Snoopy Guest

    Hi Bine,

    also ein Husky kann schon ein bißchen stur sein, die aber vor einen Schlitten gespannt und die blühen richtig auf. Agility wäre daher einfach nur die falsche Sportart.
    Wenn die Dame sich für Agility festlegen will, dann hätte sie sich einen Border holen müssen wobei auch ein Schäferhund spaß dran hat.
    Sich aber einen Hund zu holen nur um eigene Bedürfnisse zu befriedigen finde ich salopp gesagt schon mehr als egoistisch. Diese "Sache" dann auch noch wie ein Sportgerät bei Bedarf mal aus zu packen also darüber verliere ich lieber keine Worte :mad:

    Liebe Grüße
    Tina
     
  4. Anita

    Anita Guest

    Leider gibt es solche Leute! Hier auf dem Land ist das gar nicht mal selten. Ein Hund wird mehr als Gebrauchsgegenstand (z.B. Wachhund) gesehen. :runzl: Wenn diese Leute wüssten, wie schön es sein kann, wenn der Hund richtig zur Familie gehört und mit im Haus lebt!
     
  5. Sonali

    Sonali Herr der Schweinchen

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    Ja, stimmt leider! Grad bei uns auf dem Land leben viele Hunde auf einem Bauernhof, teilweise im Zwinger - hat halt nur die Aufgabe, den Hof zu bewachen... Gassi gehen zum Beispiel ist ein Fremdwort!

    Hast Du die Frau dann darauf angesprochen? Was hat sie gesagt auf Deine Meinung?

    Gruss, Sabine
     
  6. Heidi*

    Heidi* LIEBHABER

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    Ob sie mit dem Schäferhund dann Spaß haben wird, mit ihren Anforderungen, ist auch fraglich.
    HD ist da ja sehr oft vorhanden... und dann ist die arme Socke später froh, wenn se überhaupt noch laufen kann.

    Border wärs gewesen, wenns denn um die Agility geht, oder nen Aussie.
    Mann Mann.
     
  7. #6 Biensche37, 30.06.2007
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

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    Ja, das Problem wäre wohl, das der Hund nicht auch noch in die elterliche Wohnung darf. Da ist ja immerhin schon der Husky. :evil:
    Also mietet man einen Zwinger beim Bauern an.
    Nein, ich habe sie noch nicht darauf angesprochen.
    Da ich erst von einer Mitläuferin richtig aufgeklärt wurde, was sie so mit dem Hund vorhat. Die junge Frau kam mit dem Fahrrad vorbei und erzählt nur vom Schäferhung....erst hinterher wurde mir alles erklärt.
    Werde sie aber mit Sicherheit ansprechen, wenn ich sie mal antreffe.
    Dann werde ich ganz ruhig fragen, ob der Hund im Zwinger der Wachhund des Bauern werden soll...wenn sie mir dann sagt, das sie die Hündin für Agility rausholt und nach Agility wieder zurückstellt, dann werde ich ihr wohl meine Meinung dazu geigen. Freundlich aber bestimmt.
    Ich hab` mit der ja privat nix am Hut. Da fällt es einem ja noch leichter dirket zu werden.

    bine
     
  8. #7 schwelke, 30.06.2007
    schwelke

    schwelke Guest

    Eine Freundin von mir hat auch einen Familienhund, mit dem sie viel Hundesport macht, mit dem sie Gassi geht und der in der Familie im Haus wohnen darf.
    Dann hat sie einen Sport und Gebrauchshund, der im Zwinger sitzt und darauf wartet auf den Hundeplatz geführt zu werden und dort Schutzdienst oder Begleithunddienst zu machen. Dieser soll evtl später zur Zucht eingesetzt werden.
    Was ich davon halte?
    Mich macht so etwas auch traurig und wütend!
     
  9. devil

    devil Guest

    Hundesport ist ja nun nicht gleich Agility, klingt mir mehr nach SV-Hundeplatz - Breitensport, Schutzdienst, etc..

    Und ja, diese Hundehalter sind oft von einem solchen Schlag. Traurig aber wahr, so eine SV-Frau sagte zu meiner damaligen Harzer-Füchsin "och, dass ich doch auch ein süßer Hund für nebenbei zum Spaßhaben" *prust*
    Meine Antwort "Ja, wenn sie nebenbei Zeit haben, 30 km Fahrrad am Tag zu fahren, an Rettungshundearbeit und Agility teil zu nehmen, dann haben sie einen netten Hund für nebenbei, der leider nicht damit zufrieden ist, sein dasein in einem Zwinger zu fristen um dann auf dem Hundeplatz vorgezeigt zu werden" Ich verstehe bis heute nicht, warum da keiner mehr mit mir geredet hat. :rofl: :rofl:

    Ähm, gibt es leider, kann man wenig machen, schade, aber wir können es ja besser machen ;).
     
  10. #9 Eickfrau, 30.06.2007
    Eickfrau

    Eickfrau Herr der Schweinchen

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    Und wie lange wirds dauern, bis die Hunde die Plätze tauschen ... ?

    @devil: Gut gekontert! :top:

    Nicht nur bei Hundehaltern gibt es "solche und solche" - auch in der Pferdeszene ist der Unterschied "Sportgerät oder vierbeiniger Freund" zu beobachten.

    VG Bianca
     
  11. #10 Biensche37, 30.06.2007
    Biensche37

    Biensche37 Herr der Schweinchen

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    Aber das ist auch nicht schlecht: der Unterschied "Sportgerät oder vierbeiniger Freund"


    ZITAT:

    "Ja, wenn sie nebenbei Zeit haben, 30 km Fahrrad am Tag zu fahren, an Rettungshundearbeit und Agility teil zu nehmen, dann haben sie einen netten Hund für nebenbei, der leider nicht damit zufrieden ist, sein dasein in einem Zwinger zu fristen um dann auf dem Hundeplatz vorgezeigt zu werden"

    Hoach! Das is ja man gut gekontert! Das muss ich mir merken.

    Danke!

    bine
     
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  13. Anne

    Anne Guest

    Hallo Biensche,

    ich kann das nie verstehen, wenn sich jemand einen Hund holt ohne sich vorher überlegt zu haben, welche Bedürfnisse er hat. Anstatt erstmal zu gucken was man nachher damit vor hat, wird der Hund rein nach dem Äußerlichen ausgesucht. Das regt mich immer sehr auf.

    Meine Hündin ist eine Chihuahu-Mix-Hündin. Wenn ich dann so´n dummen Spruch höre, dass das ja kein Hund ist, kontere ich damit, das ich sie mir ausgesucht habe, weil sie überall mit hin soll und zu meinem Leben passen muß. Ein großer Hund, den ich ganauso schön finde, käme bei mir zu kurz. Auch wenn Momo klein ist, hört sie 1a und ist sportlich und intelligent.

    Diese Leute, die solche Sprüche ablassen, haben meist ein großes Tier aber gewähren ihm nicht das was es eigentlich braucht. Wie z. B. den mehrstündigen Auslauf am Tag oder Hundesport. Über solche Leute kann ich dann nur lachen, habe aber Mitleid mit dem Hund, der meist in der Bude hocken kann.

    Die Frau mit dem Husky hat sich wohl vorher die Sache auch nicht überlegt und nun muß der Hund, bzw. der Schäferhund im Zwinger auch, darunter leiden. Echt schlimm!

    Auch mit dem Modehund Border und Aussie ist es genau das gleiche. Jeder muß so einen Hund haben, egal welche Anforderungen er stellt. Und die landen nachher im Tierheim, weil der Hund agressiv wurde.

    Lieben Gruß

    Anne
     
  14. #12 Blacky1, 01.07.2007
    Blacky1

    Blacky1 Guest

    Ich wohne hier nun ja auch sehr ländlich. Wenn man bei uns mal in die Tierheime schaut, dort sitzen zum größten Teil nur Schäferhunde. Leider werden sie oft nur als Gebrauchsgegenstand gesehen. Mit mir leben zwei Jacky--Damen. Und ich kann mich bei fast jeden Spaziergang über Hundehalter aufregen, die ihre Hund (wie hier auf dem Land üblich) einfach frei laufen lassen. Den ganzen Tag lang. Egal ob dei Grundstücke an stark befahrene Strassen liegen...

    Einer von denen wohnt direkt gegenüber von meinen Eltern. Der Goldi tut mir immer richtig leid. Sein Frauchen ist mit ihre Mann in ein neues großes Haus mit Garten gezogen, aber man kann einem Hund mit 6 Jahren ja keinen Umzug zumuten. Jaja. Nun lebt er bei ihrer Mutter, die sich aber auch nicht richtig um ihn kümmert. Sein Geschäft erledigt er in andere Gärten, läuft vor Autos und ich bin diejenige die Schuld bekommt, schließlich habe ich ja zwei Hunde. Mit den Leuten sprechem kan man leider nicht. Schon versucht.

    Das Problem ist nur, das meine ältere Hündin diesen Rüden wirklich nicht leiden kann. Sie würde abgeleint so auf ihn los gehen. Nur läuft dieser immer wieder penetrant hinter uns her. Und es nervt wirklich. Der Hund kann zwar nichts dafür, aber es ist echt nervig.

    Wir selber haben das Grundstück komplett eingezäunt. Ich hätte viel zuviel Angst das meinen beiden Mädels was passieren könnte. Wie oft hört man von Autounfällen, Tierfängern, Vergiftungen...

    Meine ältere Jacky-Dame kommt ja auch aus schlechter Haltung. Ihr Job war Gebärmaschiene und Geldverdienen.

    Eigentlich müßte jeder Tierhalter vorher eine Prüfung ablegen, das er zur Haltung von Tieren geeignet ist. Was mich vorallem aufregt sind dies ganzen Hunde und Katzen Verschenkanzeigen in den Zeitungen. So schafft sich jeder Mensch fast unüberlegt ein Haustier an, was dann später wieder weg muß. Erst vor ein paar Tagen wurde wieder ein Jack-Russel-Rüde über den Tierheimzaun geworfen. So was macht mich sehr traurig und sauwütend.

    Ich könnte nun ewig weitererzählen, aber ich glaube es reicht erstmal.

    LG
    Anke
     
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