An Züchter: wie nah gehen euch Babies, die nicht überleben?

Diskutiere An Züchter: wie nah gehen euch Babies, die nicht überleben? im Meerschweinchenumfragen (Archiv) Forum im Bereich Archiv; Hi, ich wollte mal eine Frage an die Züchter richten: wie nahe gehen euch Jungtiere, die eingehen? Ich habe momentan ein Baby von meiner...

  1. #1 Sonnenhuepferin, 16.04.2008
    Sonnenhuepferin

    Sonnenhuepferin Schweinchen-Guru

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    Hi,
    ich wollte mal eine Frage an die Züchter richten:
    wie nahe gehen euch Jungtiere, die eingehen?

    Ich habe momentan ein Baby von meiner Peggy, bei dem sehr fraglich ist, ob es durchkommen wird. Ich päppele schon Vollzeit und war mehrmals beim Tierarzt, aber das Kleine hat Schnupfen und will seit seiner Geburt vor 2 Wochen einfach nicht zunehmen.

    Antibiotika und ständige Fütterungen scheinen wenig zu bringen... ich denke mal die allermeisten Züchter hatten schon so eine Situation, wo sie um ein Baby gekämpft und doch verloren haben.

    Gestern beim Tierarztbesuch mit dem Baby habe ich eine andere Züchterin getroffen. Die warf nur einen kurzen Blick auf das Baby und meinte knapp:"Das wird nichts mehr. Das würde ich auch nicht weiter versuchen, sondern besser gleich abmurksen lassen" :eek:

    Also das fand ich schon sehr salopp! Besagte Züchterin hat schon jahrelange Erfahrung und vermutlich braucht man bei so vielen Würfen auch ein "dickeres Fell", um mit häufigeren Todesfällen umgehen zu können.

    Trotzdem sind meine Tiere wie meine Kinder und ich kämpfe um jedes Baby wirklich solange, bis der Tierarzt mir sagt, dass man aus Tierschutzgründen lieber erlösen sollte, weil es keine Hoffnung mehr gibt.

    Sagt ihr bei sterbenden Babies "Schade" und geht wieder zur Tagesordnung über oder geht euch das richtig nahe?

    LG,
    Sonnenhuepferin
     
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  3. #2 Schreiraupe, 16.04.2008
    Schreiraupe

    Schreiraupe Guest

    Also mein erster Wurf kommt ja erst im Mai aber ich hab mir darüber auch schon sehr viele Gedanken gemacht.

    Ich für den Anfang würde genau so handeln wie du: päppeln und alles versuchen das das kleine durchkommt.
    Wenn man es nicht schafft ist es schlimm aber man muss ich denk ich nicht die Frage stellen ob es das geschafft hätte wenn man was getan hätte.....so hat man sein bestes gegeben und es sollte halt nicht sein
     
  4. #3 Olivia_Stein, 16.04.2008
    Olivia_Stein

    Olivia_Stein Guest

    diese züchterin verfügt nicht über ein winziges stück feingefühl. dickes fell hin o. her so dickhäutig möchte ich nie u. nimmer werden
    hört sich nicht nach liebe zu den schweinchen an.hoffe,dass man sich keine neg. gedanken machen muss u. sie denen,die nach ihrer ansicht nicht mehr genesen,nicht den hals umdreht o.ä. :mad:
     
  5. #4 Schreiraupe, 16.04.2008
    Schreiraupe

    Schreiraupe Guest


    oh das hoffe ich auch....am besten denkt man da gar nicht weiter drüber nach
     
  6. Subaru

    Subaru Guest

    Ich bin und wäre um jedes Baby das bei mir stirbt sehr traurig, es rollt auch schon mal eine Träne.
    Deshalb versuche ich bei mir auch mit allen Kräften die Babys durchzubringen. ^^
     
  7. #6 mannheimermeeries, 16.04.2008
    mannheimermeeries

    mannheimermeeries Guest

    Egal ob Baby oder erwachsenes Schweinchen. Ich finde es immer sehr traurig, wenn ein Tier sterben muß. :runzl:
    Finds schon ziemlich hart, wie die Zücherin aus deiner Nähe über ein "Sorgenkind" spricht..... :eek2:
    Ich drücke dir auf alle Fälle alle Daumen, dass es die kleine Maus doch schafft!
     
  8. #7 Schreiraupe, 16.04.2008
    Schreiraupe

    Schreiraupe Guest

    Ich drück dir auch feste die Daumen nicht aufgeben
     
  9. Aussie

    Aussie Schweinchen-Häuptling

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    Mir geht es sehr nahe. Ich hatte mal einen Wurf US-Teddys da war ein Baby von dem wollte die Mutter nichts Wissen.Ich Mutter und Babys in einen kleineren Käfig gepackt. Sie hat es immer wieder Verstoßen obwohl es immer nach der Mutter rief. Am anderen Tag war es tot.
    Auch wenn ein älteres Tier stirbt.
     
  10. Heidi*

    Heidi* LIEBHABER

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    Ich klopf nun ganz dolle auf Holz ... ich habe da bei den Minis doch wenig Verluste.
    In 2008 ist es einer, der mit 33g auf die Welt kam - bei einem 5er Wurf.
    2 Nächte haben wir uns um die Ohren gehauen und konnten ihn leider nicht überzeugen, zu fressen.
    Macht mich schon sehr traurig - aber da musste ich loslassen.
     
  11. #10 Schweinchenfreundin, 16.04.2008
    Schweinchenfreundin

    Schweinchenfreundin Guest

    Also Feingefühl nenne ich das auch nicht. :ohnmacht:
    Ich bin zwar kein Meerschwein-Züchter, aber mir ist der 2. Welpe meiner Hündin bei der Geburt gestorben.
    Habe noch Wiederbelebungsmaßnahmen gemacht bis der Körper nach 11 Minuten merklich abkühlte. Da habe ich aufgegeben und erstmal geheult.
    Hat mir so leid getan.
    Das ist nun schon fast 2 Jahre her-aber traurig bin ich immer noch und frage mich, ob ich ihn nicht hätte doch retten können, wenn ich ihn früher rausgezogen hätte.
    Denn gelebt hatte er noch.
    Man sollte immer alles versuchen.
    Und wenn das Kleine nach 14 Tagen noch lebt, dann zeigt er doch seinen Überlebenswillen.
    Daher drücke ich die Daumen und hoffe, das Kleine schaffts.
    Kämpfe weiter!


    Liebe Grüße
     
  12. #11 *Saphira*, 16.04.2008
    *Saphira*

    *Saphira* Guest

    Ich habe vor gut einer Woche auch ein kleines Baby verloren.
    Es war zwar erst mein dritter Wurf, aber der Kleine war ein Einzelkind, hatte Verdauungsprobleme, und obwohl er mehr oder weniger oft und regelmäßig bei der Mama getrunken hat und auch gerne das HerbiCare genommen hat, das wir ihm zugefüttert haben (er hatte sehr viel Gewicht verloren), hat er es nicht geschafft. :runzl: Der Kleine ist nur 2einhalb Wochen alt geworden, und mir ging das seeehr nahe! Vor allem, wenn man sich so intensiv um ein Kleines kümmert, schließt man es schon sehr ins Herz, da sind mehr als nur eine Träne gerollt. Und dann war es ja auch noch das einzige Baby aus dem Wurf, ist schon echt schade! Sogar mein Freund war total traurig.
    Wir werden immer um jedes Tier trauern, auch wenn es ein so junges Tier ist! Und ich glaube das ist bei den meisten Züchtern so.

    @ Sonnenhüpferin: Weiterhin alles Gute für Dein kleines Sorgenkind. Nicht aufgeben, das haben wir bei unserem auch nicht!
     
  13. #12 Nicole1974, 16.04.2008
    Nicole1974

    Nicole1974 Guest

    Mir geht es auch immer unter die Haut, wenn ich ein Baby tot im Stall finde, allerdings muss man damit rechnen, wenn man züchtet. Und ich versuche die Gefühle dann ein wenig zu blocken, sonst kommt man aus der trauer irgendwann gar nicht mehr raus. Aber nichts desto trotz trauer ich um jedes tier, was gehen muss.
     
  14. #13 sternchen, 16.04.2008
    sternchen

    sternchen Guest

    Ich habe mittlerweile gelernt damit umzugehen und eben auch das der Tot
    zum Leben gehört.
    Wenn ein Baby nach wenigen Tagen stirbt, dann ist es schade, aber nicht zu ändern.
    Aber was mich dann schon mitnimmt... wenn ich 2-3 Wochen alle 2-3 Stunden gepäppelt habe, die Nächte um die Ohren geschlagen und sie sich eigentlich "gut" machen, aber dann plötzlich einfach tot sind.
     
  15. Caro

    Caro Schweinchen-Guru

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    Klar geht es einem nahe, auch wenn man sich mit der Zeit notgedrungen daran gewöhnen muss. Es kommt halt doch ab und an vor, dass ein lebensschwaches Tier dabei ist.
    Ich hatte dieses Jahr einen Wurf wo die Mutter bei der Geburt gestorben ist. Die Kleinen wurden von einer Amme angenommen die sie auch gesäugt hat, aber ihnen fehlte letztlich wohl doch das Kolostrum und nach über einer Woche bekamen sie dann wohl eine Darminfektion und verendeten sehr schnell hintereinander(bzw. wurden dann erlöst). Das war nicht schön, zumal man dachte sie wären über den Berg, das geht einen nahe, aber was will man machen.

    Von Päppeln weiß ich nicht was ich halten soll, ich habe zwar auch schon Tiere so durchbekommen und eines wird auch demnächst 5 Jahre, aber das ist die Ausnahme. Die meisten solcher lebensschwacher Jungtiere haben auch ein ernstes Problem und Päppeln zögert das Unvermeidliche nur hinaus. Da sollte man sich überlegen, wenn es nach ein paar tagen keine Besserung zeigt, ob man das Tier nicht erlösen sollte.

    Caro
     
  16. #15 Azurcristall, 16.04.2008
    Azurcristall

    Azurcristall Guest

    Also mein erster Wurf steht auch noch an, aber hab bei einer Freundin die ebenfalls Züchtet schon einiges mitmachen "dürfen". Als ich das letzte mal dort war, lag an einem Tag ein bub eiens 3er Wurfes tot und angefressen im Stall. Am nächsten Tag lagen die anderen 2 da, doch als sie sie rausholte, schnappe der eine noch nach Luft. :eek2: Da an dem tag der Geburtstag der kleinen Tochter war udn grad alle Verwnadten eintrudelten, hab ich den kleinen Kerl zu mir genommen.

    Hatte ihn über eine Stunde auf meiner Brust um ihn zu wärmen und hab versucht ihm Wasser einzuflößen. Ich mein, ich wusste schon als ich ihn gesehen hab, dass ers nicht packen wird. Aber das ist für mich kein Grund, ihn einfach irgendwohin zu legen und zu denken "sterb doch". Nach einer Stunde Kampf ist er dann wie zu erwarten war gestorben :( Das ging mir schon ziemlich nah, obwohl ich sowas eigentlich immer nicht so nah an mich ran lassen will...
     
  17. Hanni

    Hanni Schweinchen-Guru

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    Wie nah gehen Euch Babys die nicht überleben

    Das Babys Trotz aller Mühe nicht überleben oder tot zur Welt kommen,gehört leider dazu. Aber auch nach 18 Jahren Zucht würde ich nie so einen blöden kaltherzigen Spruch los lassen. habe mal auf einer Show Päppelbabys dabei gehabt,die Mutter hatte keine Milch. Der Spruch eines Züchters hat mich dann auch auf die Palme gebracht ,er meinte alles was nicht allein trinken oder fressen kann ,ist nicht lebensfähig. Mein Kommentar das er ein kaltschnäuziges A....... ist,hat er geschluckt. Die babys sind super geworden und eins davon hat Plätze auf Shows belegt. Aber es gibt eben solche und solche. Allerdings sollte man schon eine reale Grenze erkennen und Babys nicht unnötig quälen. Es können ja auch unerkannte Probleme vor liegen,die es unmöglich machen das ein Baby überlebt Aber nahe geht mir das auch immer.
    LG Hanni
     
  18. #17 Caro1989, 16.04.2008
    Caro1989

    Caro1989 Guest

    Ich hatte im Jannuar den selben Fall wie du.
    Ein Baby, merklich leichter als die anderen, bekam am 3. Tag Schnupfen und nehm partout nicht zu.
    Als sie 2 Wochen alt war, hatte sie grade mal ihr Geburtsgewicht wieder drauf und plötzlich schien es besser zu werden und
    sie nahm ordentlich zu.
    Aber dann lag sie plötzlich tot im Stall.

    Ich habe für die MS-Zucht wohl zu nah am Wasser gebaut, denn hier sind schon einige Babys gestorben und es ist jedesmal gleich schlimm.
    Ich heule bis ich Migräne bekomme und habe noch mindestens eine Woche lang ziemlich schlechte Laune.

    Natürlich rechne auch ich damit, Babys zu verlieren und bin darauf vorbereitet. Bei Totgeburten habe ich nicht solche Probleme.
    Denke mal, man hat noch keine Bindung aufgebaut und da ist es dann einfach "nur" Schade.
    Aber wenn man um ein Tier kämpft(und wenns nur 2 Wochen sind), oder es schon lange hat, dann ist es sehr schlimm.
     
  19. #18 Caro1989, 16.04.2008
    Caro1989

    Caro1989 Guest

    @Hanni

    Den Spruch habe ich auch schon einige Male gehört.
    Die Ambition dahinter verstehe ich, denn laut diesen Züchtern sollen nur die Tiere sich fortpflanzen, die alleine überleben.
    Verstehe ich und stimme dem auch zu.

    ABER:
    Was spricht dagegen, Päppelbabys nicht zur Zucht einzusetzen und als Liebhaber laufen; bzw. sie als solche abzugeben?
    Warum muss man Leben, für das man verantwortlich ist, töten (oder sterben lassen), nur weil nicht zur Zucht zugebrauchen ist?
    Babys mit Faltohren oder anderen weniger schlimmen Fehlern tötet man ja auch nicht,nur weil man sie nicht zur Zucht einsetzen will.
    Obwohl;...da habe ich auch schon einiges gehört.
    Dass zB überzähliche Abgabetiere, die man nicht "los wurde" mal eben entsorgt wurden...
     
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  21. #19 teddyfan, 16.04.2008
    Zuletzt von einem Moderator bearbeitet: 16.04.2008
    teddyfan

    teddyfan Guest

    Man wäre kein guter Züchter,wenn man nicht um jedes Tier bangt und traurig ist ,wenn es dann doch stirbt.Ich bin im Moment in so einer Situation.Eine CH-Teddy hatte vier Babys bekommen.Ich wunderte mich,dass sie nicht zunahmen ,obwohl die Mama Milch hatte.Als die Milch dann wie Creme aus den Zitzen kam,rief ich sofort meine Freundin an,sie ist TA.Sie sagte,ich solle sofort mit der kleinen Familie kommen.Leider starb das eine Baby noch bei mir.Trotz sofortiger Versorgung durch meine Freundin,überlebten Zwei der drei Babys auch nicht.Sie hatten schon zu viele Eiterbakterien aufgenommen.Nun kämpft meine Freundin um die letzte Maus und ich bete,dass mir wenigstens dieses Baby durchkommt.Wenn die Kleine es schafft ,könnte man mir für sie Unsummen bieten,ich gebe sie nie her.Ich kann ,,Züchter" nicht begreifen,denen das egal ist,ob ein Tier am Leben bleibt ,oder nicht.Ich drücke für Dein Mäuschen alle Daumen und Pfötchen.

    Im überigen geht es der Mama gut,sie hat sofort AB bekommen.
     
  22. Heidi*

    Heidi* LIEBHABER

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    ...jupp, sowie der Knirps mitkämpft und futtert, binsch dabei. Er muss ja net in die Zucht gehen. Aber an Knirpsi haben die neuen Liebhaber2Beins ihren Höllenspaß.
    Ist ein selbstbewußter Schreihals geworden mit nur Unfug im Kopf :rofl:
     
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